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Geschichte im Dienst der Stadt - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

27.09.2026

Lesedauer: 7 min

Kompakte Infos zu Geschichte im Dienst der Stadt von Regula Schmid: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Geschichte im Dienst der Stadt - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Geschichte im Dienst der Stadt - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Geschichte im Dienst der Stadt - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Geschichte im Dienst der Stadt liegt ein Buch von Regula Schmid vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Zusatz Amtliche Historie und Politik im Spätmittelalter schärft das Profil von Geschichte im Dienst der Stadt und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die Kurzbeschreibung von Geschichte im Dienst der Stadt zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Im Spätmittelalter wurde Geschichte zum festen Bestandteil der Politik. Gerade kommunale Regierungen im süddeutschen Raum integrierten Historie, die "wahre Erzählung geschehener Ereignisse" routiniert in ihre politisches Handeln. Die Autorin nimmt den Bestand aller Geschichtswerke auf, welche die Städte Freiburg, Bern, Luzern, Zürich und Basel zwischen 1350 und 1550 finanzierten. Neben den bekannten Chroniken etwa von Conrad Justinger in Bern oder von Diebold Schilling in Luzern zählen dazu Einträge in den Stadtbüchern, Lieder, Inschriften und Historienbilder. Die systematische Erhebung ermöglicht die Identifikation der Grundlagen, auf denen Historie ihre politische Wirkung zu entfalten vermochte. Zentral sind dabei die Wahrheitsbehauptung der Gattung und das Verhältnis zwischen Autoren und Obrigkeit. Dies zeigt die detaillierte Rekonstruktion der Entstehung der amtlichen Berner Chronik von Valerius Anshelm. Die Wechselwirkungen von Politik und Historie lassen sich paradigmatisch in der frühen Reformationszeit aufzeigen. Die Waffengänge von 1528 bis 1531, vom Zug der Unterrwaldner in Berner Gebiet bis zum zweiten Kappelerkrieg, und die anschliessenden rechtlichen Auseinandersetzungen wurden von einem intellektuellen Kampf begleitet, der entscheidend auf den Gebrauch von Historie abstützte. Die Ableitung der politischen Funktionen von Geschichte aus dem Ineinandergreifen von Gattungsspezifika, Produzenten, Rezipienten und Ereignissen öffnet die Perspektive auf die "longue durée" staatlicher Geschichtspolitik, in der das Spätmittelalter von entscheidender Bedeutung ist Geschichte im Dienst der Stadt wurde am 2009 publiziert und dem Verlag Chronos mit Verlagsort Zürich zugeordnet.

Warum Geschichte im Dienst der Stadt relevant sein kann

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Geschichte im Dienst der Stadt auch für thematische Recherchen besonders relevant. Im Kontext des Gesamtwerks von Regula Schmid lässt sich Geschichte im Dienst der Stadt gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Geschichte im Dienst der Stadt mit dem Datum 2009 eindeutig zuordenbar. Verlagsname und Verlagsort - Chronos und Zürich - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Geschichte im Dienst der Stadt klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Im Spätmittelalter wurde Geschichte zum festen Bestandteil der Politik. Gerade kommunale Regierungen im süddeutschen Raum integrierten Historie, die "wahre Erzählung geschehener Ereignisse" routiniert in ihre politisches Handeln. Die Autorin nimmt den Bestand aller Geschichtswerke auf, welche die Städte Freiburg, Bern, Luzern, Zürich und Basel zwischen 1350 und 1550 finanzierten. Neben den bekannten Chroniken etwa von Conrad Justinger in Bern oder von Diebold Schilling in Luzern zählen dazu Einträge in den Stadtbüchern, Lieder, Inschriften und Historienbilder. Die systematische Erhebung ermöglicht die Identifikation der Grundlagen, auf denen Historie ihre politische Wirkung zu entfalten vermochte. Zentral sind dabei die Wahrheitsbehauptung der Gattung und das Verhältnis zwischen Autoren und Obrigkeit. Dies zeigt die detaillierte Rekonstruktion der Entstehung der amtlichen Berner Chronik von Valerius Anshelm. Die Wechselwirkungen von Politik und Historie lassen sich paradigmatisch in der frühen Reformationszeit aufzeigen. Die Waffengänge von 1528 bis 1531, vom Zug der Unterrwaldner in Berner Gebiet bis zum zweiten Kappelerkrieg, und die anschliessenden rechtlichen Auseinandersetzungen wurden von einem intellektuellen Kampf begleitet, der entscheidend auf den Gebrauch von Historie abstützte. Die Ableitung der politischen Funktionen von Geschichte aus dem Ineinandergreifen von Gattungsspezifika, Produzenten, Rezipienten und Ereignissen öffnet die Perspektive auf die "longue durée" staatlicher Geschichtspolitik, in der das Spätmittelalter von entscheidender Bedeutung ist Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Geschichte im Dienst der Stadt thematisch schneller einzuordnen: History, Historiography, Politics and government

Edition und bibliografische Einordnung

Verlag, Ort und Datum - Chronos, Zürich und 2009 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL15006166W und OL24030481M besonders hilfreich.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Im Spätmittelalter wurde Geschichte zum festen Bestandteil der Politik. Gerade kommunale Regierungen im süddeutschen Raum integrierten Historie, die "wahre Erzählung geschehener Ereignisse" routiniert in ihre politisches Handeln. Die Autorin nimmt den Bestand aller Geschichtswerke auf, welche die Städte Freiburg, Bern, Luzern, Zürich und Basel zwischen 1350 und 1550 finanzierten. Neben den bekannten Chroniken etwa von Conrad Justinger in Bern oder von Diebold Schilling in Luzern zählen dazu Einträge in den Stadtbüchern, Lieder, Inschriften und Historienbilder. Die systematische Erhebung ermöglicht die Identifikation der Grundlagen, auf denen Historie ihre politische Wirkung zu entfalten vermochte. Zentral sind dabei die Wahrheitsbehauptung der Gattung und das Verhältnis zwischen Autoren und Obrigkeit. Dies zeigt die detaillierte Rekonstruktion der Entstehung der amtlichen Berner Chronik von Valerius Anshelm. Die Wechselwirkungen von Politik und Historie lassen sich paradigmatisch in der frühen Reformationszeit aufzeigen. Die Waffengänge von 1528 bis 1531, vom Zug der Unterrwaldner in Berner Gebiet bis zum zweiten Kappelerkrieg, und die anschliessenden rechtlichen Auseinandersetzungen wurden von einem intellektuellen Kampf begleitet, der entscheidend auf den Gebrauch von Historie abstützte. Die Ableitung der politischen Funktionen von Geschichte aus dem Ineinandergreifen von Gattungsspezifika, Produzenten, Rezipienten und Ereignissen öffnet die Perspektive auf die "longue durée" staatlicher Geschichtspolitik, in der das Spätmittelalter von entscheidender Bedeutung ist
  2. Ort der Veröffentlichung: Zürich
  3. Ergänzender Titelzusatz: Amtliche Historie und Politik im Spätmittelalter
  4. Verlag: Chronos
  5. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  6. Open-Library-Work-ID: OL15006166W
  7. Erscheinungsdatum: 2009
  8. Open-Library-Editions-IDs: OL24030481M
  9. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3-0340-0928-7
  10. Thematische Tags: History, Historiography, Politics and government
  11. Verfasst von: Regula Schmid
  12. Titel: Geschichte im Dienst der Stadt
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Geschichte im Dienst der Stadt, Regula Schmid, Sachbuch und History, Historiography, Politics and government schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

FAQ zu Geschichte im Dienst der Stadt

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Im Spätmittelalter wurde Geschichte zum festen Bestandteil der Politik. Gerade kommunale Regierungen im süddeutschen Raum integrierten Historie, die "wahre Erzählung geschehener Ereignisse" routiniert in ihre politisches Handeln. Die Autorin nimmt den Bestand aller Geschichtswerke auf, welche die Städte Freiburg, Bern, Luzern, Zürich und Basel zwischen 1350 und 1550 finanzierten. Neben den bekannten Chroniken etwa von Conrad Justinger in Bern oder von Diebold Schilling in Luzern zählen dazu Einträge in den Stadtbüchern, Lieder, Inschriften und Historienbilder. Die systematische Erhebung ermöglicht die Identifikation der Grundlagen, auf denen Historie ihre politische Wirkung zu entfalten vermochte. Zentral sind dabei die Wahrheitsbehauptung der Gattung und das Verhältnis zwischen Autoren und Obrigkeit. Dies zeigt die detaillierte Rekonstruktion der Entstehung der amtlichen Berner Chronik von Valerius Anshelm. Die Wechselwirkungen von Politik und Historie lassen sich paradigmatisch in der frühen Reformationszeit aufzeigen. Die Waffengänge von 1528 bis 1531, vom Zug der Unterrwaldner in Berner Gebiet bis zum zweiten Kappelerkrieg, und die anschliessenden rechtlichen Auseinandersetzungen wurden von einem intellektuellen Kampf begleitet, der entscheidend auf den Gebrauch von Historie abstützte. Die Ableitung der politischen Funktionen von Geschichte aus dem Ineinandergreifen von Gattungsspezifika, Produzenten, Rezipienten und Ereignissen öffnet die Perspektive auf die "longue durée" staatlicher Geschichtspolitik, in der das Spätmittelalter von entscheidender Bedeutung ist

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2009 bei Chronos und ist dem Veröffentlichungsort Zürich zugeordnet.

Wer sollte sich für Geschichte im Dienst der Stadt interessieren?

Besonders relevant ist Geschichte im Dienst der Stadt für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Regula Schmid betrachten möchten.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL15006166W und OL24030481M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

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