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Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

23.09.2026

Lesedauer: 10 min

Alle Kerninfos zu Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten von Andrea Schweizer auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

Alles Wichtige zu Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten

Wer nach einem Buch von Andrea Schweizer aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. das internationale Regime zur Kontrakt- und Zwangsarbeit im südlichen Afrika 1919-1944 fungiert als präzisierende Ergänzung zu Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Das Buch untersucht die Perzeption der Menschen aus Afrika anhand der Beziehung zwischen der Südafrikanischen Union und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Diese im Rahmen des Völkerbundes neu gegründete Institution hatte die Aufgabe, für 'soziale Gerechtigkeit' als Voraussetzung für Frieden in der Welt zu sorgen. Von einer solchen Gerechtigkeit war der Arbeitsmarkt des südlichen Afrika weit entfernt. Angesichts des knappen Angebots an Arbeitskräften regierten Formen von Zwang und zweifelhaften Verträgen, denen die ILO mit internationalen Konventionen zu begegnen suchte. Während die Kolonialstaaten in ihren Kolonien auf Ausnahmeregelungen zählen konnten, musste Südafrika - als faktisch unabhängiger Staat - die Übereinkommen gänzlich übernehmen. Es bildete folglich einen Sonderfall, obwohl gerade seine Wirtschaftsstruktur in vielen Bereichen paradigmatisch war. Die in den 1920er Jahren einsetzende Beschäftigung der ILO mit 'indigener Arbeit' bedeutete für Südafrika deshalb eine potentiell gefährliche internationale Einmischung in den segregierten Arbeitsmarkt und damit in die Souveränität des Landes. Tatsächlich wurde aus Kreisen der ILO-Delegierten bald Kritik an der Rassentrennung laut. Viele Europäer betrachteten das Land am Kap aber auch als 'Labor', in dem das Zusammenleben verschiedener 'Rassen' ausprobiert werden konnte. In diesem Spannungsfeld entwickelten sich die formellen und informellen Beziehungen zwischen dem Internationalen Arbeitsamt in Genf und Südafrika. Bei allen vier ILO-Konventionen zur indigenen Arbeit, die bis 1939 verabschiedet wurden, spielten die Situation und die Erfahrungen der Union eine prominente Rolle. Die Diskussionen fanden in einem internationalen Umfeld statt, das noch kaum von einem Menschenrechtsdiskurs geprägt war und in dem noch weitgehend die Kolonialmächte den Ton angaben. Obschon der Widerspruch zwischen proklamierter Gleichheit und faktischer Ungleichheit aller Menschen immer mehr in s Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft drang, bedurfte es der Erfahrung der rassistischen Vernichtungspolitik und der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs, um das Verbot der Rassendiskriminierung im Völkerrecht zu verankern und den Afrikanerinnen und Afrikanern den Weg zum 'Menschsein' zu ebnen"--(From publisher's web site) Als Veröffentlichungsdatum ist 2005 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Chronos in Zürich.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Andrea Schweizer beschäftigen möchten. Das hinterlegte Publikationsdatum 2005 unterstützt dabei, Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten zeitlich korrekt zu klassifizieren. Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Mit Chronos in Zürich ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten einen gut klassifizierbaren Titel.

Inhalte, Themen und Relevanz

Die Beschreibung zeigt, dass Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Das Buch untersucht die Perzeption der Menschen aus Afrika anhand der Beziehung zwischen der Südafrikanischen Union und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Diese im Rahmen des Völkerbundes neu gegründete Institution hatte die Aufgabe, für 'soziale Gerechtigkeit' als Voraussetzung für Frieden in der Welt zu sorgen. Von einer solchen Gerechtigkeit war der Arbeitsmarkt des südlichen Afrika weit entfernt. Angesichts des knappen Angebots an Arbeitskräften regierten Formen von Zwang und zweifelhaften Verträgen, denen die ILO mit internationalen Konventionen zu begegnen suchte. Während die Kolonialstaaten in ihren Kolonien auf Ausnahmeregelungen zählen konnten, musste Südafrika - als faktisch unabhängiger Staat - die Übereinkommen gänzlich übernehmen. Es bildete folglich einen Sonderfall, obwohl gerade seine Wirtschaftsstruktur in vielen Bereichen paradigmatisch war. Die in den 1920er Jahren einsetzende Beschäftigung der ILO mit 'indigener Arbeit' bedeutete für Südafrika deshalb eine potentiell gefährliche internationale Einmischung in den segregierten Arbeitsmarkt und damit in die Souveränität des Landes. Tatsächlich wurde aus Kreisen der ILO-Delegierten bald Kritik an der Rassentrennung laut. Viele Europäer betrachteten das Land am Kap aber auch als 'Labor', in dem das Zusammenleben verschiedener 'Rassen' ausprobiert werden konnte. In diesem Spannungsfeld entwickelten sich die formellen und informellen Beziehungen zwischen dem Internationalen Arbeitsamt in Genf und Südafrika. Bei allen vier ILO-Konventionen zur indigenen Arbeit, die bis 1939 verabschiedet wurden, spielten die Situation und die Erfahrungen der Union eine prominente Rolle. Die Diskussionen fanden in einem internationalen Umfeld statt, das noch kaum von einem Menschenrechtsdiskurs geprägt war und in dem noch weitgehend die Kolonialmächte den Ton angaben. Obschon der Widerspruch zwischen proklamierter Gleichheit und faktischer Ungleichheit aller Menschen immer mehr in s Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft drang, bedurfte es der Erfahrung der rassistischen Vernichtungspolitik und der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs, um das Verbot der Rassendiskriminierung im Völkerrecht zu verankern und den Afrikanerinnen und Afrikanern den Weg zum 'Menschsein' zu ebnen"--(From publisher's web site) Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Employment, Labor, Racism, Indigenous peoples, Forced labor, Mensenrechten, Arbeidsmarkt, Rassendiscriminatie, International Labour Organisation, Internationale Arbeidsorganisatie

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Die Ausgabe ist über den Verlag Chronos, den Ort Zürich und das Datum 2005 klar kontextualisiert. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL39264897W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL53451420M.

Die zentralen Metadaten zu Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten

  1. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Das Buch untersucht die Perzeption der Menschen aus Afrika anhand der Beziehung zwischen der Südafrikanischen Union und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Diese im Rahmen des Völkerbundes neu gegründete Institution hatte die Aufgabe, für 'soziale Gerechtigkeit' als Voraussetzung für Frieden in der Welt zu sorgen. Von einer solchen Gerechtigkeit war der Arbeitsmarkt des südlichen Afrika weit entfernt. Angesichts des knappen Angebots an Arbeitskräften regierten Formen von Zwang und zweifelhaften Verträgen, denen die ILO mit internationalen Konventionen zu begegnen suchte. Während die Kolonialstaaten in ihren Kolonien auf Ausnahmeregelungen zählen konnten, musste Südafrika - als faktisch unabhängiger Staat - die Übereinkommen gänzlich übernehmen. Es bildete folglich einen Sonderfall, obwohl gerade seine Wirtschaftsstruktur in vielen Bereichen paradigmatisch war. Die in den 1920er Jahren einsetzende Beschäftigung der ILO mit 'indigener Arbeit' bedeutete für Südafrika deshalb eine potentiell gefährliche internationale Einmischung in den segregierten Arbeitsmarkt und damit in die Souveränität des Landes. Tatsächlich wurde aus Kreisen der ILO-Delegierten bald Kritik an der Rassentrennung laut. Viele Europäer betrachteten das Land am Kap aber auch als 'Labor', in dem das Zusammenleben verschiedener 'Rassen' ausprobiert werden konnte. In diesem Spannungsfeld entwickelten sich die formellen und informellen Beziehungen zwischen dem Internationalen Arbeitsamt in Genf und Südafrika. Bei allen vier ILO-Konventionen zur indigenen Arbeit, die bis 1939 verabschiedet wurden, spielten die Situation und die Erfahrungen der Union eine prominente Rolle. Die Diskussionen fanden in einem internationalen Umfeld statt, das noch kaum von einem Menschenrechtsdiskurs geprägt war und in dem noch weitgehend die Kolonialmächte den Ton angaben. Obschon der Widerspruch zwischen proklamierter Gleichheit und faktischer Ungleichheit aller Menschen immer mehr in s Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft drang, bedurfte es der Erfahrung der rassistischen Vernichtungspolitik und der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs, um das Verbot der Rassendiskriminierung im Völkerrecht zu verankern und den Afrikanerinnen und Afrikanern den Weg zum 'Menschsein' zu ebnen"--(From publisher's web site)
  2. Untertitel: das internationale Regime zur Kontrakt- und Zwangsarbeit im südlichen Afrika 1919-1944
  3. Thematische Tags: History, Employment, Labor, Racism, Indigenous peoples, Forced labor, Mensenrechten, Arbeidsmarkt, Rassendiscriminatie, International Labour Organisation, Internationale Arbeidsorganisatie
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3034007248
  5. Seitenzahl: 411
  6. Open-Library-Editions-IDs: OL53451420M
  7. Titel: Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten
  8. Open-Library-Work-ID: OL39264897W
  9. Verlag: Chronos
  10. Veröffentlicht am: 2005
  11. Verfasst von: Andrea Schweizer
  12. Ort der Veröffentlichung: Zürich
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  14. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Zwischen Rassismus, Markt und Menschenrechten, Andrea Schweizer, Sachbuch und History, Employment, Labor, Racism, Indigenous peoples, Forced labor, Mensenrechten, Arbeidsmarkt, Rassendiscriminatie, International Labour Organisation, Internationale Arbeidsorganisatie - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Employment, Labor, Racism, Indigenous peoples, Forced labor, Mensenrechten, Arbeidsmarkt, Rassendiscriminatie, International Labour Organisation, Internationale Arbeidsorganisatie kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Das Buch untersucht die Perzeption der Menschen aus Afrika anhand der Beziehung zwischen der Südafrikanischen Union und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Diese im Rahmen des Völkerbundes neu gegründete Institution hatte die Aufgabe, für 'soziale Gerechtigkeit' als Voraussetzung für Frieden in der Welt zu sorgen. Von einer solchen Gerechtigkeit war der Arbeitsmarkt des südlichen Afrika weit entfernt. Angesichts des knappen Angebots an Arbeitskräften regierten Formen von Zwang und zweifelhaften Verträgen, denen die ILO mit internationalen Konventionen zu begegnen suchte. Während die Kolonialstaaten in ihren Kolonien auf Ausnahmeregelungen zählen konnten, musste Südafrika - als faktisch unabhängiger Staat - die Übereinkommen gänzlich übernehmen. Es bildete folglich einen Sonderfall, obwohl gerade seine Wirtschaftsstruktur in vielen Bereichen paradigmatisch war. Die in den 1920er Jahren einsetzende Beschäftigung der ILO mit 'indigener Arbeit' bedeutete für Südafrika deshalb eine potentiell gefährliche internationale Einmischung in den segregierten Arbeitsmarkt und damit in die Souveränität des Landes. Tatsächlich wurde aus Kreisen der ILO-Delegierten bald Kritik an der Rassentrennung laut. Viele Europäer betrachteten das Land am Kap aber auch als 'Labor', in dem das Zusammenleben verschiedener 'Rassen' ausprobiert werden konnte. In diesem Spannungsfeld entwickelten sich die formellen und informellen Beziehungen zwischen dem Internationalen Arbeitsamt in Genf und Südafrika. Bei allen vier ILO-Konventionen zur indigenen Arbeit, die bis 1939 verabschiedet wurden, spielten die Situation und die Erfahrungen der Union eine prominente Rolle. Die Diskussionen fanden in einem internationalen Umfeld statt, das noch kaum von einem Menschenrechtsdiskurs geprägt war und in dem noch weitgehend die Kolonialmächte den Ton angaben. Obschon der Widerspruch zwischen proklamierter Gleichheit und faktischer Ungleichheit aller Menschen immer mehr in s Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft drang, bedurfte es der Erfahrung der rassistischen Vernichtungspolitik und der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs, um das Verbot der Rassendiskriminierung im Völkerrecht zu verankern und den Afrikanerinnen und Afrikanern den Weg zum 'Menschsein' zu ebnen"--(From publisher's web site)

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL39264897W und OL53451420M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Chronos, Zürich und das Datum 2005 beschrieben.

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