Die Botschaft der Titanic - Buch im Überblick
18.09.2026
Lesedauer: 12 min
Die Botschaft der Titanic von Gustav Landauer auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
Die Botschaft der Titanic: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Die Botschaft der Titanic gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Gustav Landauer - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Ausgewählte Essays wird bei Die Botschaft der Titanic noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Die Botschaft der Titanic folgendermaßen zusammenfassen: „Utopien sind immer nur scheintot“, notierte Gustav Landauer 1907, der zu den orginellsten und eigenständigsten Köpfen des libertären Denkens und der sozialrevolutionären Bewegung in Deutschland gehörte. Die vorliegende Auswahl präsentiert rund zwei Dutzend Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Vorträge und Rezensionen, darunter zeit- und kulturkritische Anmerkungen, politische Grundsatzartikel zum Anarchismus ebenso wie Schriften zu Literatur und Kunst, zum Judentums und zur Revolution in Deutschland. So unterschiedliche Themenbereiche wie die frühe Fundierung seines Anarchismus, den er in Opposition zum Geschichtsdeterminismus der wilhelminischen Sozialdemokratie formuliert, bis hin zu Porträts und Autorenprofilen wichtiger Theoretiker, Schriftsteller und Weggefährten wie Martin Buber, Fjodor Dostojewski, Peter Kropotkin, August Strindberg, Lew Tolstoi und Walt Whitmann ermöglichen in diesem Band Einblicke in das Oeuvre eines ungemein produktiven Autors. Landauers Auseinandersetzung mit der Fin de Siecle und dem Ästhetizismus der Jahrhundertwende, so mit Hugo von Hofmannsthal, Oscar Wilde und den frühverstorbenen Walter Cale, dessen Profil in nuce ein Gesamtentwurf zur Kritik der Jahrhundertwende bietet, sowie einem Text aus Landauers literarischem Schaffen, wird hiermit wieder zugänglich. Im Januar 1919, inmitten der revolutionären Prozesse, kommentiert Landauer sehr abwägend die Ereignisse, sieht auch schon die Gefahr eines Scheiterns der Revolution und entwickelt ein Vermächtnis, daß in sich die verschiedenen Elemente seines Anarchismus zusammenfügt: "Eine politische Revolution in Deutschland stand noch aus; nun ist sie gründlich vollbracht, und nur die Unfähigkeit der Revolutionäre beim Aufbau der neuen Wirtschaft von allem und auch der neuen Freiheit und Selbstbestimmung könnte schuld sein, daß eine Reaktion käme und die Einnistung... Das Chaos ist da; neue Regsamkeit und Erschütterung zeigt sich an; ... möge die Revolution lange leben und wachsen und sich in schweren, in wundervollen Jahren zu neuen Stufen steigern; möge den Völkern aus ihrer Aufgabe, aus den neuen Bedingungen, aus dem urtief Ewigen und Unbedingten der neue, schaffende Geist zuströmen, der erst recht neue Verhältnisse erzeugt; möge uns aus der Revolution Religion kommen, Religion des Tuns, des Lebens, der Liebe, die beseligt, die erlöst, die überwindet. Was liegt am Leben? Wir sterben bald, wir sterben alle, wir leben gar nicht. Nichts lebt, als was wir aus uns machen, was wir mit uns beginnen; die Schöpfung lebt; das Geschöpf nicht, nur der Schöpfer. Nichts lebt als die Tat ehrlicher Hände und das Walten reinen wahrhaften Geistes. (Quelle: [Kontext Verlag](http://www.kontextverlag.de/landauer.html)) Die Botschaft der Titanic wurde am 1994 publiziert und dem Verlag Kontext Verlag mit Verlagsort Berlin, Germany zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Für alle, die Bücher von Gustav Landauer recherchieren oder vergleichen, ist Die Botschaft der Titanic eine relevante Ausgabe. Die Botschaft der Titanic spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Auch das Veröffentlichungsdatum 1994 macht Die Botschaft der Titanic für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Der Verlag Kontext Verlag und der Verlagsort Berlin, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Die Botschaft der Titanic auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Die Botschaft der Titanic laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: „Utopien sind immer nur scheintot“, notierte Gustav Landauer 1907, der zu den orginellsten und eigenständigsten Köpfen des libertären Denkens und der sozialrevolutionären Bewegung in Deutschland gehörte. Die vorliegende Auswahl präsentiert rund zwei Dutzend Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Vorträge und Rezensionen, darunter zeit- und kulturkritische Anmerkungen, politische Grundsatzartikel zum Anarchismus ebenso wie Schriften zu Literatur und Kunst, zum Judentums und zur Revolution in Deutschland. So unterschiedliche Themenbereiche wie die frühe Fundierung seines Anarchismus, den er in Opposition zum Geschichtsdeterminismus der wilhelminischen Sozialdemokratie formuliert, bis hin zu Porträts und Autorenprofilen wichtiger Theoretiker, Schriftsteller und Weggefährten wie Martin Buber, Fjodor Dostojewski, Peter Kropotkin, August Strindberg, Lew Tolstoi und Walt Whitmann ermöglichen in diesem Band Einblicke in das Oeuvre eines ungemein produktiven Autors. Landauers Auseinandersetzung mit der Fin de Siecle und dem Ästhetizismus der Jahrhundertwende, so mit Hugo von Hofmannsthal, Oscar Wilde und den frühverstorbenen Walter Cale, dessen Profil in nuce ein Gesamtentwurf zur Kritik der Jahrhundertwende bietet, sowie einem Text aus Landauers literarischem Schaffen, wird hiermit wieder zugänglich. Im Januar 1919, inmitten der revolutionären Prozesse, kommentiert Landauer sehr abwägend die Ereignisse, sieht auch schon die Gefahr eines Scheiterns der Revolution und entwickelt ein Vermächtnis, daß in sich die verschiedenen Elemente seines Anarchismus zusammenfügt: "Eine politische Revolution in Deutschland stand noch aus; nun ist sie gründlich vollbracht, und nur die Unfähigkeit der Revolutionäre beim Aufbau der neuen Wirtschaft von allem und auch der neuen Freiheit und Selbstbestimmung könnte schuld sein, daß eine Reaktion käme und die Einnistung... Das Chaos ist da; neue Regsamkeit und Erschütterung zeigt sich an; ... möge die Revolution lange leben und wachsen und sich in schweren, in wundervollen Jahren zu neuen Stufen steigern; möge den Völkern aus ihrer Aufgabe, aus den neuen Bedingungen, aus dem urtief Ewigen und Unbedingten der neue, schaffende Geist zuströmen, der erst recht neue Verhältnisse erzeugt; möge uns aus der Revolution Religion kommen, Religion des Tuns, des Lebens, der Liebe, die beseligt, die erlöst, die überwindet. Was liegt am Leben? Wir sterben bald, wir sterben alle, wir leben gar nicht. Nichts lebt, als was wir aus uns machen, was wir mit uns beginnen; die Schöpfung lebt; das Geschöpf nicht, nur der Schöpfer. Nichts lebt als die Tat ehrlicher Hände und das Walten reinen wahrhaften Geistes. (Quelle: [Kontext Verlag](http://www.kontextverlag.de/landauer.html)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Durch Absonderung zur Gemeinschaft | Der Anarchismus in Deutschland | Anarchische Gedanken über Anarchismus | Zur Geschichte des Wortes „Anarchie“ | Joseph Déjacque, zur Auferstehung eines Verschollenen | Peter Kropotkin | Memoiren eines Revolutionärs (Peter Kropotkin) | Dostojewski | Lew Nikolajewitsch Tolstoi | Strindberg | Walt Whitman | De Profundis (Oscar Wilde) | Die deutsche Multatuli-Ausgabe | Walter Calé | Hofmannsthals „Ödipus“ | Puppen | Der gelbe Stein, ein Märchen | Vom Dilettantismus | Arbeitselig | Etwas über Moral | Gott und der Sozialismus | Sind das Ketzergedanken? | Martin Buber | Vom Krieg, ein Zwischengespräch | Die Botschaft der „Titanic“ | Zu den Texten | „Utopien sind immer nur scheintot.“ Hinweise auf Gustav Landauer Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die Botschaft der Titanic thematisch schneller einzuordnen: History, Biography, Anarchism, Anarchists Seitenzahl und Ausgabeform - 301 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen. Die Angabe Walter Fähnders (Editor), Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Editor) ergänzt den Eintrag um weitere relevante Personen oder Beteiligte.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Mit 3861610221 und 9783861610229 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL18710876W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL873393M. Verlag, Ort und Datum - Kontext Verlag, Berlin, Germany und 1994 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Die zentralen Metadaten zu Die Botschaft der Titanic
- Externe Work-Referenz: OL18710876W
- Erscheinungsdatum: 1994
- Ort der Veröffentlichung: Berlin, Germany
- Seitenzahl: 301
- ISBN-10: 3861610221
- Verlag: Kontext Verlag
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: „Utopien sind immer nur scheintot“, notierte Gustav Landauer 1907, der zu den orginellsten und eigenständigsten Köpfen des libertären Denkens und der sozialrevolutionären Bewegung in Deutschland gehörte. Die vorliegende Auswahl präsentiert rund zwei Dutzend Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Vorträge und Rezensionen, darunter zeit- und kulturkritische Anmerkungen, politische Grundsatzartikel zum Anarchismus ebenso wie Schriften zu Literatur und Kunst, zum Judentums und zur Revolution in Deutschland. So unterschiedliche Themenbereiche wie die frühe Fundierung seines Anarchismus, den er in Opposition zum Geschichtsdeterminismus der wilhelminischen Sozialdemokratie formuliert, bis hin zu Porträts und Autorenprofilen wichtiger Theoretiker, Schriftsteller und Weggefährten wie Martin Buber, Fjodor Dostojewski, Peter Kropotkin, August Strindberg, Lew Tolstoi und Walt Whitmann ermöglichen in diesem Band Einblicke in das Oeuvre eines ungemein produktiven Autors. Landauers Auseinandersetzung mit der Fin de Siecle und dem Ästhetizismus der Jahrhundertwende, so mit Hugo von Hofmannsthal, Oscar Wilde und den frühverstorbenen Walter Cale, dessen Profil in nuce ein Gesamtentwurf zur Kritik der Jahrhundertwende bietet, sowie einem Text aus Landauers literarischem Schaffen, wird hiermit wieder zugänglich. Im Januar 1919, inmitten der revolutionären Prozesse, kommentiert Landauer sehr abwägend die Ereignisse, sieht auch schon die Gefahr eines Scheiterns der Revolution und entwickelt ein Vermächtnis, daß in sich die verschiedenen Elemente seines Anarchismus zusammenfügt: "Eine politische Revolution in Deutschland stand noch aus; nun ist sie gründlich vollbracht, und nur die Unfähigkeit der Revolutionäre beim Aufbau der neuen Wirtschaft von allem und auch der neuen Freiheit und Selbstbestimmung könnte schuld sein, daß eine Reaktion käme und die Einnistung... Das Chaos ist da; neue Regsamkeit und Erschütterung zeigt sich an; ... möge die Revolution lange leben und wachsen und sich in schweren, in wundervollen Jahren zu neuen Stufen steigern; möge den Völkern aus ihrer Aufgabe, aus den neuen Bedingungen, aus dem urtief Ewigen und Unbedingten der neue, schaffende Geist zuströmen, der erst recht neue Verhältnisse erzeugt; möge uns aus der Revolution Religion kommen, Religion des Tuns, des Lebens, der Liebe, die beseligt, die erlöst, die überwindet. Was liegt am Leben? Wir sterben bald, wir sterben alle, wir leben gar nicht. Nichts lebt, als was wir aus uns machen, was wir mit uns beginnen; die Schöpfung lebt; das Geschöpf nicht, nur der Schöpfer. Nichts lebt als die Tat ehrlicher Hände und das Walten reinen wahrhaften Geistes. (Quelle: [Kontext Verlag](http://www.kontextverlag.de/landauer.html))
- Sprache: Deutsch
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Durch Absonderung zur Gemeinschaft | Der Anarchismus in Deutschland | Anarchische Gedanken über Anarchismus | Zur Geschichte des Wortes „Anarchie“ | Joseph Déjacque, zur Auferstehung eines Verschollenen | Peter Kropotkin | Memoiren eines Revolutionärs (Peter Kropotkin) | Dostojewski | Lew Nikolajewitsch Tolstoi | Strindberg | Walt Whitman | De Profundis (Oscar Wilde) | Die deutsche Multatuli-Ausgabe | Walter Calé | Hofmannsthals „Ödipus“ | Puppen | Der gelbe Stein, ein Märchen | Vom Dilettantismus | Arbeitselig | Etwas über Moral | Gott und der Sozialismus | Sind das Ketzergedanken? | Martin Buber | Vom Krieg, ein Zwischengespräch | Die Botschaft der „Titanic“ | Zu den Texten | „Utopien sind immer nur scheintot.“ Hinweise auf Gustav Landauer
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783861610229
- Weitere Beteiligte: Walter Fähnders (Editor), Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Editor)
- Externe Editionsreferenzen: OL873393M
- Ergänzender Titelzusatz: Ausgewählte Essays
- Thematische Tags: History, Biography, Anarchism, Anarchists
- Autor beziehungsweise Autoren: Gustav Landauer
- Format: pocket
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Titel: Die Botschaft der Titanic
- Maße der Ausgabe: 21 x x cm
Warum sich Die Botschaft der Titanic gut einordnen lässt
Die Botschaft der Titanic profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Gustav Landauer, Sachbuch und den Tags History, Biography, Anarchism, Anarchists, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3861610221, 9783861610229 und OL18710876W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1994 bei Kontext Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Berlin, Germany zugeordnet.
Worum handelt es sich bei Die Botschaft der Titanic?
Die Botschaft der Titanic ist ein Buch von Gustav Landauer, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: „Utopien sind immer nur scheintot“, notierte Gustav Landauer 1907, der zu den orginellsten und eigenständigsten Köpfen des libertären Denkens und der sozialrevolutionären Bewegung in Deutschland gehörte. Die vorliegende Auswahl präsentiert rund zwei Dutzend Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Vorträge und Rezensionen, darunter zeit- und kulturkritische Anmerkungen, politische Grundsatzartikel zum Anarchismus ebenso wie Schriften zu Literatur und Kunst, zum Judentums und zur Revolution in Deutschland. So unterschiedliche Themenbereiche wie die frühe Fundierung seines Anarchismus, den er in Opposition zum Geschichtsdeterminismus der wilhelminischen Sozialdemokratie formuliert, bis hin zu Porträts und Autorenprofilen wichtiger Theoretiker, Schriftsteller und Weggefährten wie Martin Buber, Fjodor Dostojewski, Peter Kropotkin, August Strindberg, Lew Tolstoi und Walt Whitmann ermöglichen in diesem Band Einblicke in das Oeuvre eines ungemein produktiven Autors. Landauers Auseinandersetzung mit der Fin de Siecle und dem Ästhetizismus der Jahrhundertwende, so mit Hugo von Hofmannsthal, Oscar Wilde und den frühverstorbenen Walter Cale, dessen Profil in nuce ein Gesamtentwurf zur Kritik der Jahrhundertwende bietet, sowie einem Text aus Landauers literarischem Schaffen, wird hiermit wieder zugänglich. Im Januar 1919, inmitten der revolutionären Prozesse, kommentiert Landauer sehr abwägend die Ereignisse, sieht auch schon die Gefahr eines Scheiterns der Revolution und entwickelt ein Vermächtnis, daß in sich die verschiedenen Elemente seines Anarchismus zusammenfügt: "Eine politische Revolution in Deutschland stand noch aus; nun ist sie gründlich vollbracht, und nur die Unfähigkeit der Revolutionäre beim Aufbau der neuen Wirtschaft von allem und auch der neuen Freiheit und Selbstbestimmung könnte schuld sein, daß eine Reaktion käme und die Einnistung... Das Chaos ist da; neue Regsamkeit und Erschütterung zeigt sich an; ... möge die Revolution lange leben und wachsen und sich in schweren, in wundervollen Jahren zu neuen Stufen steigern; möge den Völkern aus ihrer Aufgabe, aus den neuen Bedingungen, aus dem urtief Ewigen und Unbedingten der neue, schaffende Geist zuströmen, der erst recht neue Verhältnisse erzeugt; möge uns aus der Revolution Religion kommen, Religion des Tuns, des Lebens, der Liebe, die beseligt, die erlöst, die überwindet. Was liegt am Leben? Wir sterben bald, wir sterben alle, wir leben gar nicht. Nichts lebt, als was wir aus uns machen, was wir mit uns beginnen; die Schöpfung lebt; das Geschöpf nicht, nur der Schöpfer. Nichts lebt als die Tat ehrlicher Hände und das Walten reinen wahrhaften Geistes. (Quelle: [Kontext Verlag](http://www.kontextverlag.de/landauer.html))
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL18710876W und OL873393M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

