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Blindheit | Buchdetails & ISBN

02.09.2026

Lesedauer: 8 min

Alle Kerninfos zu Blindheit von Sabine Eickenrodt auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Blindheit | Buchdetails & ISBN

Blindheit | Buchdetails & ISBN

Blindheit - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Blindheit gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Sabine Eickenrodt - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel in Literatur und Ästhetik, 1750-1850 ergänzt den Haupttitel Blindheit sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Blindheit ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Die hier versammelten Beiträge rekonstruieren in Detailstudien die Geschichte einer Poetisierung der Blindheit. Mitte des 18. Jahrhunderts stellte Diderot die Weichen für eine Überführung der theologischen und anthropologischen Zuschreibung auf das Gebiet der Ästhetik. Der Weg dieser Interpretationen führt von einer im Aufklärungskontext als defizitär verstandenen Blindheit und einer rigorosen Privilegierung des Gesichtssinns über eine Diffusion der Wahrnehmungsgrenzen um 1800 bis hin zur Stilisierung von Blindheit als "Grenzwert der sprachlichen Darstellung." Die Studien konzentrieren sich auf poetologische Fragestellungen und zeigen die Relevanz fer Blindheitsdiskurse in der Literatur von 1750 bis 1850 am Beispiel 'kanonisierter' Texte u. a. von Gellert, Georg Friedrich Meier, Kleist, Hölderlin, Jean Oaul, Charlotte von Kalb, Goethe, Hoffmann sowie Mörike und Stifter."--P. [4] of cover Die Ausgabe erschien am 2012 bei Königshausen & Neumann und ist dem Verlagsstandort Würzburg zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Blindheit auch für thematische Recherchen besonders relevant. Gerade wer nach Werken von Sabine Eickenrodt sucht, sollte Blindheit näher betrachten. Mit Königshausen & Neumann in Würzburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Blindheit liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 2012 macht Blindheit für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Was behandelt Blindheit?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Blindheit laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die hier versammelten Beiträge rekonstruieren in Detailstudien die Geschichte einer Poetisierung der Blindheit. Mitte des 18. Jahrhunderts stellte Diderot die Weichen für eine Überführung der theologischen und anthropologischen Zuschreibung auf das Gebiet der Ästhetik. Der Weg dieser Interpretationen führt von einer im Aufklärungskontext als defizitär verstandenen Blindheit und einer rigorosen Privilegierung des Gesichtssinns über eine Diffusion der Wahrnehmungsgrenzen um 1800 bis hin zur Stilisierung von Blindheit als "Grenzwert der sprachlichen Darstellung." Die Studien konzentrieren sich auf poetologische Fragestellungen und zeigen die Relevanz fer Blindheitsdiskurse in der Literatur von 1750 bis 1850 am Beispiel 'kanonisierter' Texte u. a. von Gellert, Georg Friedrich Meier, Kleist, Hölderlin, Jean Oaul, Charlotte von Kalb, Goethe, Hoffmann sowie Mörike und Stifter."--P. [4] of cover Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Studien über Blindheit : Revision eines literarischen Phänomens : Einleitung -- Sabine Eickenrodt | Blinder Alarm!? : Einige sprach- und kulturgeschichtliche Entwicklungslinien zum Wort blind -- Wolf Peter Klein | Blindheit in der Fabelliteratur des 18. Jahrhunderts : der Blinde und der Lahme -- Gudrun Schleusener-Eichholz | Leidenschaftliche Aufmerksamkeit : Verblendung als Grenze und Bedingung des Ästhetischen bei Georg Friedrich Meier -- Andreas Degen | Kleists grüne Gläser : Gefärbte Brillen, Blindheit und Erkenntnis um 1800 -- Jutta Müller-Tamm | Das Spektrum der Blindheit in Hölderlins Werk -- Anke Bennholdt-Thomsen, Alfredo Guzzoni | Charlotte und 'Linda' : Blindheit und Sehen bei Charlotte von Kalb und in Jean Pauls Titan -- Monika Meier | Jean Pauls blinde Künstler : die Holzschnittkommentare als Reflexionen über das Nichtsehen -- Monika Schmitz-Emans | Vernichtung und Vision : 'Leere Augenhöhlen' und 'durchsichtige Bilder' in Jean Pauls Dr. Katzenbergers Badereise -- Beate Allert | Der "durchsichtige und undurchsichtige Schleier" des Textes : Sehen und Nichtsehen in Goethes Wahlverwandtschaften -- Barbara Hunfeld | Reisende Augenärzte in der Popularkultur : E.T.A. Hoffmanns Kritik an der zeitgenössischen Produktion -- Claudia Albert | "Ich sah es wohl, -- allein mit blinden Augen" : Dunkle Bilder in Eduard Mörikes Maler Nolten -- Cettina Rapisarda | "Die Lücken, die jetzt sind" : Visualität und Blindheit in den beiden Fassungen von Stifters Abdias -- Peter Utz-- Bio-bibliographische Hinweise. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History and criticism, German literature, Modern Aesthetics, Blindness in literature

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Open-Library-Zuordnung über OL32802681W und OL44626839M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Mit 3826041380 und 9783826041389 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Durch die Kombination aus Königshausen & Neumann, Würzburg und 2012 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783826041389
  2. ISBN-10: 3826041380
  3. Primäre Kategorie: Sachbuch
  4. Umfang: 280 Seiten
  5. Untertitel: in Literatur und Ästhetik, 1750-1850
  6. Open-Library-Editions-IDs: OL44626839M
  7. Titel: Blindheit
  8. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  9. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Studien über Blindheit : Revision eines literarischen Phänomens : Einleitung -- Sabine Eickenrodt | Blinder Alarm!? : Einige sprach- und kulturgeschichtliche Entwicklungslinien zum Wort blind -- Wolf Peter Klein | Blindheit in der Fabelliteratur des 18. Jahrhunderts : der Blinde und der Lahme -- Gudrun Schleusener-Eichholz | Leidenschaftliche Aufmerksamkeit : Verblendung als Grenze und Bedingung des Ästhetischen bei Georg Friedrich Meier -- Andreas Degen | Kleists grüne Gläser : Gefärbte Brillen, Blindheit und Erkenntnis um 1800 -- Jutta Müller-Tamm | Das Spektrum der Blindheit in Hölderlins Werk -- Anke Bennholdt-Thomsen, Alfredo Guzzoni | Charlotte und 'Linda' : Blindheit und Sehen bei Charlotte von Kalb und in Jean Pauls Titan -- Monika Meier | Jean Pauls blinde Künstler : die Holzschnittkommentare als Reflexionen über das Nichtsehen -- Monika Schmitz-Emans | Vernichtung und Vision : 'Leere Augenhöhlen' und 'durchsichtige Bilder' in Jean Pauls Dr. Katzenbergers Badereise -- Beate Allert | Der "durchsichtige und undurchsichtige Schleier" des Textes : Sehen und Nichtsehen in Goethes Wahlverwandtschaften -- Barbara Hunfeld | Reisende Augenärzte in der Popularkultur : E.T.A. Hoffmanns Kritik an der zeitgenössischen Produktion -- Claudia Albert | "Ich sah es wohl, -- allein mit blinden Augen" : Dunkle Bilder in Eduard Mörikes Maler Nolten -- Cettina Rapisarda | "Die Lücken, die jetzt sind" : Visualität und Blindheit in den beiden Fassungen von Stifters Abdias -- Peter Utz-- Bio-bibliographische Hinweise.
  10. Open-Library-Work-ID: OL32802681W
  11. Thematische Tags: History and criticism, German literature, Modern Aesthetics, Blindness in literature
  12. Veröffentlicht am: 2012
  13. Ort der Veröffentlichung: Würzburg
  14. Publiziert bei: Königshausen & Neumann
  15. Verfasst von: Sabine Eickenrodt
  16. Kurzbeschreibung: Die hier versammelten Beiträge rekonstruieren in Detailstudien die Geschichte einer Poetisierung der Blindheit. Mitte des 18. Jahrhunderts stellte Diderot die Weichen für eine Überführung der theologischen und anthropologischen Zuschreibung auf das Gebiet der Ästhetik. Der Weg dieser Interpretationen führt von einer im Aufklärungskontext als defizitär verstandenen Blindheit und einer rigorosen Privilegierung des Gesichtssinns über eine Diffusion der Wahrnehmungsgrenzen um 1800 bis hin zur Stilisierung von Blindheit als "Grenzwert der sprachlichen Darstellung." Die Studien konzentrieren sich auf poetologische Fragestellungen und zeigen die Relevanz fer Blindheitsdiskurse in der Literatur von 1750 bis 1850 am Beispiel 'kanonisierter' Texte u. a. von Gellert, Georg Friedrich Meier, Kleist, Hölderlin, Jean Oaul, Charlotte von Kalb, Goethe, Hoffmann sowie Mörike und Stifter."--P. [4] of cover

Warum sich Blindheit gut einordnen lässt

Blindheit profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Sabine Eickenrodt, Sachbuch und den Tags History and criticism, German literature, Modern Aesthetics, Blindness in literature, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3826041380, 9783826041389 und OL32802681W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wie lässt sich Blindheit thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History and criticism, German literature, Modern Aesthetics, Blindness in literature, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?

Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Studien über Blindheit : Revision eines literarischen Phänomens : Einleitung -- Sabine Eickenrodt | Blinder Alarm!? : Einige sprach- und kulturgeschichtliche Entwicklungslinien zum Wort blind -- Wolf Peter Klein | Blindheit in der Fabelliteratur des 18. Jahrhunderts : der Blinde und der Lahme -- Gudrun Schleusener-Eichholz | Leidenschaftliche Aufmerksamkeit : Verblendung als Grenze und Bedingung des Ästhetischen bei Georg Friedrich Meier -- Andreas Degen | Kleists grüne Gläser : Gefärbte Brillen, Blindheit und Erkenntnis um 1800 -- Jutta Müller-Tamm | Das Spektrum der Blindheit in Hölderlins Werk -- Anke Bennholdt-Thomsen, Alfredo Guzzoni | Charlotte und 'Linda' : Blindheit und Sehen bei Charlotte von Kalb und in Jean Pauls Titan -- Monika Meier | Jean Pauls blinde Künstler : die Holzschnittkommentare als Reflexionen über das Nichtsehen -- Monika Schmitz-Emans | Vernichtung und Vision : 'Leere Augenhöhlen' und 'durchsichtige Bilder' in Jean Pauls Dr. Katzenbergers Badereise -- Beate Allert | Der "durchsichtige und undurchsichtige Schleier" des Textes : Sehen und Nichtsehen in Goethes Wahlverwandtschaften -- Barbara Hunfeld | Reisende Augenärzte in der Popularkultur : E.T.A. Hoffmanns Kritik an der zeitgenössischen Produktion -- Claudia Albert | "Ich sah es wohl, -- allein mit blinden Augen" : Dunkle Bilder in Eduard Mörikes Maler Nolten -- Cettina Rapisarda | "Die Lücken, die jetzt sind" : Visualität und Blindheit in den beiden Fassungen von Stifters Abdias -- Peter Utz-- Bio-bibliographische Hinweise.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Blindheit?

Der Untertitel in Literatur und Ästhetik, 1750-1850 präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

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