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Schreiben für Status und Herrschaft - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

06/07/2026

Lesedauer: 15 min

Schreiben für Status und Herrschaft von Barbara Schmid im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Schreiben für Status und Herrschaft - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Alles Wichtige zu Schreiben für Status und Herrschaft

Schreiben für Status und Herrschaft ist ein Werk von Barbara Schmid, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel deutsche Autobiographik in Spätmittelalter und früher Neuzeit wird bei Schreiben für Status und Herrschaft noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Schreiben für Status und Herrschaft wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Seit Mitte des 14. Jahrhunderts entsteht im deutschen Sprachraum eine umfangreiche weltliche Autobiographik. Autoren sind zunächst Angehörige des städtischen Bürgertums. Sie halten zuhanden ihrer Nachkommen Informationen zu ihrem Leben, zur Familie und zu ihren wirtschaftlichen Verhältnissen fest. Bekannte Verfasser sind in Nürnberg bzw. Augsburg der Kaufmann und Bürgermeister Ulman Stromer, die obersten Losunger Nikolaus Muffel und Anton II. Tucher, der Handelsherr Lukas Rem, der Kunstsammler Willibald Imhoff und der Stadtbaumeister Elias Holl. Als Vertreterin der ländlichen Oberschicht schrieb im 17. Jahrhundert die steirische Radmeistersgattin Maria Elisabeth Stampfer Erinnerungen an ihr Leben auf. Erstmal untersucht wird das Familienarchiv Behaim, in dem Männer und Frauen aus dem Nürnberger Kaufmannsgeschlecht ihre autobiographischen Aufzeichnungen verwahrten. Eine eigene Tradition lässt sich an den Fürstenhöfen beobachten. Aufwendig produzierte Werke, in die Entwürfe von Regenten und Amtsträgern eingingen, stellen für die Nachwelt Leben und Herrschaft weltlicher Autoritäten ins beste Licht. Erstes Beispiel ist die Vita Kaiser Karls IV. Es folgen die Merkschriften Kaiser Friedrichs III. und die autobiographischen Romane von dessen Sohn Kaiser Maximilian I. Die Kammerfrau Helene Kottanner dokumentiert in einem Augenzeugenbericht Geburt und Krönung König Ladislaus' Postumus von Ungarn. Aeneas Silvius Piccolomini, Sekretär Kaiser Friedrichs III., danach Papst Pius II., stellte kurz vor seinem Tod einen lateinischen Lebensbericht zusammen. In der Gattungsdiskussion wurde die frühe Autobiographik bisher kaum beachtet. Die Studie setzt sich mit der Frage nach den Anfängen der Gattung auseinander, indem sie an zahlreichen Beispielen zeitgenössische Formen und deren Funktionen diskutiert. Die Auseinandersetzung mit den beteiligten sozialen Gruppen und die Klärung literarischer Bezüge zeigen, dass sowohl die stadtbürgerliche als auch die höfische Tradition Mittel zur gesellschaftlichen und politischen Selbstbehauptung waren. Reviews: James A. Parente Jr., in: Renaissance Quarterly, Volume 61, Number 4, 2008, S. 1319–1321; Harm von Seggern, in: Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 95 (2008), 2; Robert Jütte, in: Das Mittelalter 12 (2007), S. 209; Rainer Brüning, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 155 (NF 116) (2007), S. 555-556; Peter Schuster, in: Historische Zeitschrift, Band 285, Heft 1 (2007), 131–132; Sabine Schmolinsky, in: sehepunkte 7 (2007), Nr. 2 [15.02.2007], URL: http://www.sehepunkte.de/ 2007/02/10252.html; Barbara Hillen, in: H-Soz-u-Kult, 01.12.2006, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-4-168; Sven Rabeler, in: Das Historisch-Politische Buch, 5 (2006), S. 534–535; Pierre Monnet, in: Bulletin d’information de la Mission Historique en Allemagne, Göttingen, 42 (2006), S. 288–289 Schreiben für Status und Herrschaft wurde am 2006 publiziert und dem Verlag Chronos mit Verlagsort Zürich zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Der Verlag Chronos und der Verlagsort Zürich liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Gerade wer nach Werken von Barbara Schmid sucht, sollte Schreiben für Status und Herrschaft näher betrachten. Auch das Veröffentlichungsdatum 2006 macht Schreiben für Status und Herrschaft für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Innerhalb von Sachbuch bietet Schreiben für Status und Herrschaft eine klar erkennbare thematische Zuordnung.

Worum geht es in Schreiben für Status und Herrschaft?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Schreiben für Status und Herrschaft laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Seit Mitte des 14. Jahrhunderts entsteht im deutschen Sprachraum eine umfangreiche weltliche Autobiographik. Autoren sind zunächst Angehörige des städtischen Bürgertums. Sie halten zuhanden ihrer Nachkommen Informationen zu ihrem Leben, zur Familie und zu ihren wirtschaftlichen Verhältnissen fest. Bekannte Verfasser sind in Nürnberg bzw. Augsburg der Kaufmann und Bürgermeister Ulman Stromer, die obersten Losunger Nikolaus Muffel und Anton II. Tucher, der Handelsherr Lukas Rem, der Kunstsammler Willibald Imhoff und der Stadtbaumeister Elias Holl. Als Vertreterin der ländlichen Oberschicht schrieb im 17. Jahrhundert die steirische Radmeistersgattin Maria Elisabeth Stampfer Erinnerungen an ihr Leben auf. Erstmal untersucht wird das Familienarchiv Behaim, in dem Männer und Frauen aus dem Nürnberger Kaufmannsgeschlecht ihre autobiographischen Aufzeichnungen verwahrten. Eine eigene Tradition lässt sich an den Fürstenhöfen beobachten. Aufwendig produzierte Werke, in die Entwürfe von Regenten und Amtsträgern eingingen, stellen für die Nachwelt Leben und Herrschaft weltlicher Autoritäten ins beste Licht. Erstes Beispiel ist die Vita Kaiser Karls IV. Es folgen die Merkschriften Kaiser Friedrichs III. und die autobiographischen Romane von dessen Sohn Kaiser Maximilian I. Die Kammerfrau Helene Kottanner dokumentiert in einem Augenzeugenbericht Geburt und Krönung König Ladislaus' Postumus von Ungarn. Aeneas Silvius Piccolomini, Sekretär Kaiser Friedrichs III., danach Papst Pius II., stellte kurz vor seinem Tod einen lateinischen Lebensbericht zusammen. In der Gattungsdiskussion wurde die frühe Autobiographik bisher kaum beachtet. Die Studie setzt sich mit der Frage nach den Anfängen der Gattung auseinander, indem sie an zahlreichen Beispielen zeitgenössische Formen und deren Funktionen diskutiert. Die Auseinandersetzung mit den beteiligten sozialen Gruppen und die Klärung literarischer Bezüge zeigen, dass sowohl die stadtbürgerliche als auch die höfische Tradition Mittel zur gesellschaftlichen und politischen Selbstbehauptung waren. Reviews: James A. Parente Jr., in: Renaissance Quarterly, Volume 61, Number 4, 2008, S. 1319–1321; Harm von Seggern, in: Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 95 (2008), 2; Robert Jütte, in: Das Mittelalter 12 (2007), S. 209; Rainer Brüning, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 155 (NF 116) (2007), S. 555-556; Peter Schuster, in: Historische Zeitschrift, Band 285, Heft 1 (2007), 131–132; Sabine Schmolinsky, in: sehepunkte 7 (2007), Nr. 2 [15.02.2007], URL: http://www.sehepunkte.de/ 2007/02/10252.html; Barbara Hillen, in: H-Soz-u-Kult, 01.12.2006, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-4-168; Sven Rabeler, in: Das Historisch-Politische Buch, 5 (2006), S. 534–535; Pierre Monnet, in: Bulletin d’information de la Mission Historique en Allemagne, Göttingen, 42 (2006), S. 288–289 Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Vorwort | Deutsche Autobiographik: Die Anfänge einer Gattung | Die Überlieferung 1350–1700 | Forschungsstand und Quellenlage | Fragestellung und methodisches Vorgehen | Der theoretische Zugriff: Positionen und Begriffe der Forschung | Zeugen der Geistesgeschichte | Der «Reifegrad des Individualitätsbewusstseins» | Die hochliterarische Gattung im 18. und 19. Jahrhundert | Die Rehabilitierung der «Epigonen» | Das sozialgeschichtliche Modell | Formen sozialer (sprachlicher) Handlung | Die Frage nach dem Rezipienten | Städtische Autobiographik in Nürnberg und Augsburg | Persönliche Aufzeichnungen des Bürgertums | Geschlechterbücher und die repräsentative Wiedergabe der Geschichte von Stamm und Geschlecht | Schreibkalender zur Aufzeichnung täglichen Geschehens | Hausbücher als Verzeichnisse über familiäre und wirtschaftliche Verhältnisse | Der Kaufmann und Bürgermeister Ulman Stromer (1329–1407) und sein «Püchel von meim geslechet und von abentewr» | Der oberste Losunger und Gesandte Nikolaus Muffel (1410–1469) und sein Gedenkbuch | Der Handelsherr und oberste Losunger Anton II. Tucher (1458–1524) und seine Schrift über die Familie und Ämter | Der Grosskaufmann Lukas Rem (1481–1541) und seine Aufzeichnungen über das eigene Leben, die Familie und Geschäfte | Der Kaufmann und Kunstsammler Willibald Imhoff (1519–1580) und sein «Memoriabuch» | Der Stadtbaumeister Elias Holl (1573–1646) und sein Bericht über das eigene Leben, Familienereignisse und Aufträge | Gedenkschriften der regierungsfähigen Geschlechter: Die steirische Radmeistersgattin Maria Elisabeth Sampfer (1638–1700) und ihr «Püchl» | Sammeln für künftige Generationen: Das Nürnberger Kaufmannsgeschlecht Behaim und sein Familienarchiv | Paulus I. Behaim (1519–1568): Kaufmann und Bürgermeister | Magdalena Römer (1519–1581): Ehefrau Paulus I. Behaims | Magdalena Behaim (1555–1642): Ehefrau Balthasar Paumgartners d. J. | Paulus II. Behaim (1557–1621): Bergbauunternehmer und erster Losunger | Katharina Behaim (1560–1638): Ehefrau Anton IX. Tuchers | Lukas Friedrich Behaim (1587–1648): Bergbauunternehmer und Inhaber städtischer Ämter | Sabina Rummel (1539–1615): Ehefrau des Christoph Lindner | Weitere Verfasser aus dem Geschlecht der Behaim | Autobiographische Schriften im Archiv Behaim | Das Handbuch Paulus I. Behaims | Das Memorial Magdalena Römers | Aufzeichnungen Katharina Behaims über ihre Verlobung und Hochzeit mit Franz Teschler d. J. | Das «Denk-Buch» Katharina Behaims | Aufzeichnungen Lukas Friedrich Behaims zu seinem Leben | Die Reisebeschreibung Lukas Friedrich Behaims | Aufzeichnungen Sabina Rummels zur Familie | Kommentar: Das Familienarchiv Behaim als Motiv des Personenlobs in der Leichenpredigt Lukas Friedrich Behaims | Autobiographische Schriften an den Höfen der deutschen Könige und Kaiser | Aufzeichnungen der Regenten | Kaiser Karl IV. (1316–1378), Inhaber des deutsch-böhmischen Doppelthrons und seine lateinische «Vita» | Kaiser Friedrich III. (1415–1493), Verwalter der habsburgischen Erblande, und seine Merkbücher und Kalender | Biographische und zeitgeschichtliche Darstellungen der Amtsträger und Gesandten Kaiser Friedrichs III. | Aeneas Silvius Piccolomini (1405–1464), Sekretär und Poeta laureatus, und seine Fürstenporträts | Teilnehmer an der Aachener Krönung oder Romfahrt und ihre Nachrichten | Ein Augenzeugenbericht im Dienst politischer Werbung: Helene Kottanner (* um 1400), Kammerfrau am Hof König Albrechts II. (1397–1439), und ihre Schrift von der Geburt und Krönung Ladislaus' Postumus | Der Rückgriff auf die römische Tradition: Aeneas Silvius Piccolomini (Papst Pius II.) und seine «Commentarii» (1462/63) | Die panegyrische Überhöhung des autobiographischen Entwurfs im «Ruhmeswerk» Kaiser Maximilians I. (1459–1519) | Die lateinischen «Fragmente» (1497/1501): Das Motiv des kriegskundigen und galanten Fürsten | Der «Weisskunig» (1514/17): Lehren und Taten des vollendeten Herrschers | Der «Teuerdank» (1517): Der tollkühne Kampf des christlichen Ritters | Die frühe Autobiographik als Mittel gesellschaftlicher Auszeichnung und herrschaftsbezogener Selbstbehauptung | Abkürzungsverzeichnis | Literaturverzeichnis | Texte | Ungedruckte Texte | Drucke, Editionen | Literatur | Nachschlagewerke | Abhandlungen | Anhänge | Magdalena Behaim, geb. Römer: Memorial zu allerlei sachen. 1519–1568 | Katharina Tucher, geb. Behaim: Aufzeichnung über ihre Verlobung und Hochzeit mit Franz Teschler. 1586/87 | Katharina Tucher, geb. Behaim: Denck-Buch. 1568/81–1597 | Lukas Friedrich Behaim: Aufzeichnungen zu seinem Leben 1587–1622 | Sabina Lindner, geb. Rummel: Aufzeichnungen zur Familie. 1567–1591 | Tafeln | Personenregister Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Schreiben für Status und Herrschaft thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, German literature, Autobiography, 17th Century, 15th Century, Eaerly modern, 14th Century Seitenzahl und Ausgabeform - 255 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL13242743W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL20859564M. Die Ausgabe ist über den Verlag Chronos, den Ort Zürich und das Datum 2006 klar kontextualisiert. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3034007655 als auch die ISBN-13 9783034007658 hinterlegt.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Seitenzahl: 255
  2. Primäre Kategorie: Sachbuch
  3. ISBN-13: 9783034007658
  4. Veröffentlicht am: 2006
  5. Format: pocket
  6. Titel: Schreiben für Status und Herrschaft
  7. ISBN-10: 3034007655
  8. Externe Work-Referenz: OL13242743W
  9. Autor beziehungsweise Autoren: Barbara Schmid
  10. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  11. Externe Editionsreferenzen: OL20859564M
  12. Verlagsort: Zürich
  13. Thematische Tags: History and criticism, German literature, Autobiography, 17th Century, 15th Century, Eaerly modern, 14th Century
  14. Kurzbeschreibung: Seit Mitte des 14. Jahrhunderts entsteht im deutschen Sprachraum eine umfangreiche weltliche Autobiographik. Autoren sind zunächst Angehörige des städtischen Bürgertums. Sie halten zuhanden ihrer Nachkommen Informationen zu ihrem Leben, zur Familie und zu ihren wirtschaftlichen Verhältnissen fest. Bekannte Verfasser sind in Nürnberg bzw. Augsburg der Kaufmann und Bürgermeister Ulman Stromer, die obersten Losunger Nikolaus Muffel und Anton II. Tucher, der Handelsherr Lukas Rem, der Kunstsammler Willibald Imhoff und der Stadtbaumeister Elias Holl. Als Vertreterin der ländlichen Oberschicht schrieb im 17. Jahrhundert die steirische Radmeistersgattin Maria Elisabeth Stampfer Erinnerungen an ihr Leben auf. Erstmal untersucht wird das Familienarchiv Behaim, in dem Männer und Frauen aus dem Nürnberger Kaufmannsgeschlecht ihre autobiographischen Aufzeichnungen verwahrten. Eine eigene Tradition lässt sich an den Fürstenhöfen beobachten. Aufwendig produzierte Werke, in die Entwürfe von Regenten und Amtsträgern eingingen, stellen für die Nachwelt Leben und Herrschaft weltlicher Autoritäten ins beste Licht. Erstes Beispiel ist die Vita Kaiser Karls IV. Es folgen die Merkschriften Kaiser Friedrichs III. und die autobiographischen Romane von dessen Sohn Kaiser Maximilian I. Die Kammerfrau Helene Kottanner dokumentiert in einem Augenzeugenbericht Geburt und Krönung König Ladislaus' Postumus von Ungarn. Aeneas Silvius Piccolomini, Sekretär Kaiser Friedrichs III., danach Papst Pius II., stellte kurz vor seinem Tod einen lateinischen Lebensbericht zusammen. In der Gattungsdiskussion wurde die frühe Autobiographik bisher kaum beachtet. Die Studie setzt sich mit der Frage nach den Anfängen der Gattung auseinander, indem sie an zahlreichen Beispielen zeitgenössische Formen und deren Funktionen diskutiert. Die Auseinandersetzung mit den beteiligten sozialen Gruppen und die Klärung literarischer Bezüge zeigen, dass sowohl die stadtbürgerliche als auch die höfische Tradition Mittel zur gesellschaftlichen und politischen Selbstbehauptung waren. Reviews: James A. Parente Jr., in: Renaissance Quarterly, Volume 61, Number 4, 2008, S. 1319–1321; Harm von Seggern, in: Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 95 (2008), 2; Robert Jütte, in: Das Mittelalter 12 (2007), S. 209; Rainer Brüning, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 155 (NF 116) (2007), S. 555-556; Peter Schuster, in: Historische Zeitschrift, Band 285, Heft 1 (2007), 131–132; Sabine Schmolinsky, in: sehepunkte 7 (2007), Nr. 2 [15.02.2007], URL: http://www.sehepunkte.de/ 2007/02/10252.html; Barbara Hillen, in: H-Soz-u-Kult, 01.12.2006, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-4-168; Sven Rabeler, in: Das Historisch-Politische Buch, 5 (2006), S. 534–535; Pierre Monnet, in: Bulletin d’information de la Mission Historique en Allemagne, Göttingen, 42 (2006), S. 288–289
  15. Verlag: Chronos
  16. Maße der Ausgabe: 22.5 x 15.5 x 2 cm
  17. Untertitel: deutsche Autobiographik in Spätmittelalter und früher Neuzeit
  18. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Deutsche Autobiographik: Die Anfänge einer Gattung | Die Überlieferung 1350–1700 | Forschungsstand und Quellenlage | Fragestellung und methodisches Vorgehen | Der theoretische Zugriff: Positionen und Begriffe der Forschung | Zeugen der Geistesgeschichte | Der «Reifegrad des Individualitätsbewusstseins» | Die hochliterarische Gattung im 18. und 19. Jahrhundert | Die Rehabilitierung der «Epigonen» | Das sozialgeschichtliche Modell | Formen sozialer (sprachlicher) Handlung | Die Frage nach dem Rezipienten | Städtische Autobiographik in Nürnberg und Augsburg | Persönliche Aufzeichnungen des Bürgertums | Geschlechterbücher und die repräsentative Wiedergabe der Geschichte von Stamm und Geschlecht | Schreibkalender zur Aufzeichnung täglichen Geschehens | Hausbücher als Verzeichnisse über familiäre und wirtschaftliche Verhältnisse | Der Kaufmann und Bürgermeister Ulman Stromer (1329–1407) und sein «Püchel von meim geslechet und von abentewr» | Der oberste Losunger und Gesandte Nikolaus Muffel (1410–1469) und sein Gedenkbuch | Der Handelsherr und oberste Losunger Anton II. Tucher (1458–1524) und seine Schrift über die Familie und Ämter | Der Grosskaufmann Lukas Rem (1481–1541) und seine Aufzeichnungen über das eigene Leben, die Familie und Geschäfte | Der Kaufmann und Kunstsammler Willibald Imhoff (1519–1580) und sein «Memoriabuch» | Der Stadtbaumeister Elias Holl (1573–1646) und sein Bericht über das eigene Leben, Familienereignisse und Aufträge | Gedenkschriften der regierungsfähigen Geschlechter: Die steirische Radmeistersgattin Maria Elisabeth Sampfer (1638–1700) und ihr «Püchl» | Sammeln für künftige Generationen: Das Nürnberger Kaufmannsgeschlecht Behaim und sein Familienarchiv | Paulus I. Behaim (1519–1568): Kaufmann und Bürgermeister | Magdalena Römer (1519–1581): Ehefrau Paulus I. Behaims | Magdalena Behaim (1555–1642): Ehefrau Balthasar Paumgartners d. J. | Paulus II. Behaim (1557–1621): Bergbauunternehmer und erster Losunger | Katharina Behaim (1560–1638): Ehefrau Anton IX. Tuchers | Lukas Friedrich Behaim (1587–1648): Bergbauunternehmer und Inhaber städtischer Ämter | Sabina Rummel (1539–1615): Ehefrau des Christoph Lindner | Weitere Verfasser aus dem Geschlecht der Behaim | Autobiographische Schriften im Archiv Behaim | Das Handbuch Paulus I. Behaims | Das Memorial Magdalena Römers | Aufzeichnungen Katharina Behaims über ihre Verlobung und Hochzeit mit Franz Teschler d. J. | Das «Denk-Buch» Katharina Behaims | Aufzeichnungen Lukas Friedrich Behaims zu seinem Leben | Die Reisebeschreibung Lukas Friedrich Behaims | Aufzeichnungen Sabina Rummels zur Familie | Kommentar: Das Familienarchiv Behaim als Motiv des Personenlobs in der Leichenpredigt Lukas Friedrich Behaims | Autobiographische Schriften an den Höfen der deutschen Könige und Kaiser | Aufzeichnungen der Regenten | Kaiser Karl IV. (1316–1378), Inhaber des deutsch-böhmischen Doppelthrons und seine lateinische «Vita» | Kaiser Friedrich III. (1415–1493), Verwalter der habsburgischen Erblande, und seine Merkbücher und Kalender | Biographische und zeitgeschichtliche Darstellungen der Amtsträger und Gesandten Kaiser Friedrichs III. | Aeneas Silvius Piccolomini (1405–1464), Sekretär und Poeta laureatus, und seine Fürstenporträts | Teilnehmer an der Aachener Krönung oder Romfahrt und ihre Nachrichten | Ein Augenzeugenbericht im Dienst politischer Werbung: Helene Kottanner (* um 1400), Kammerfrau am Hof König Albrechts II. (1397–1439), und ihre Schrift von der Geburt und Krönung Ladislaus' Postumus | Der Rückgriff auf die römische Tradition: Aeneas Silvius Piccolomini (Papst Pius II.) und seine «Commentarii» (1462/63) | Die panegyrische Überhöhung des autobiographischen Entwurfs im «Ruhmeswerk» Kaiser Maximilians I. (1459–1519) | Die lateinischen «Fragmente» (1497/1501): Das Motiv des kriegskundigen und galanten Fürsten | Der «Weisskunig» (1514/17): Lehren und Taten des vollendeten Herrschers | Der «Teuerdank» (1517): Der tollkühne Kampf des christlichen Ritters | Die frühe Autobiographik als Mittel gesellschaftlicher Auszeichnung und herrschaftsbezogener Selbstbehauptung | Abkürzungsverzeichnis | Literaturverzeichnis | Texte | Ungedruckte Texte | Drucke, Editionen | Literatur | Nachschlagewerke | Abhandlungen | Anhänge | Magdalena Behaim, geb. Römer: Memorial zu allerlei sachen. 1519–1568 | Katharina Tucher, geb. Behaim: Aufzeichnung über ihre Verlobung und Hochzeit mit Franz Teschler. 1586/87 | Katharina Tucher, geb. Behaim: Denck-Buch. 1568/81–1597 | Lukas Friedrich Behaim: Aufzeichnungen zu seinem Leben 1587–1622 | Sabina Lindner, geb. Rummel: Aufzeichnungen zur Familie. 1567–1591 | Tafeln | Personenregister

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Schreiben für Status und Herrschaft profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Barbara Schmid, Sachbuch und den Tags History and criticism, German literature, Autobiography, 17th Century, 15th Century, Eaerly modern, 14th Century, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3034007655, 9783034007658 und OL13242743W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3034007655 und die ISBN-13 9783034007658.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL13242743W und OL20859564M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Schreiben für Status und Herrschaft?

Der Untertitel deutsche Autobiographik in Spätmittelalter und früher Neuzeit präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2006 bei Chronos und ist dem Veröffentlichungsort Zürich zugeordnet.

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