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Abwesenheit der Idole | ISBN, Verlag und Beschreibung

06/07/2026

Lesedauer: 6 min

Hier findest du zu Abwesenheit der Idole von Mateusz Kapustka die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Abwesenheit der Idole | ISBN, Verlag und Beschreibung

Abwesenheit der Idole | ISBN, Verlag und Beschreibung

Abwesenheit der Idole von Mateusz Kapustka - Informationen zur Ausgabe

Abwesenheit der Idole gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Mateusz Kapustka - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Bildkonflikte und Anachronismen in der Frühen Neuzeit ergänzt den Haupttitel Abwesenheit der Idole sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Abwesenheit der Idole zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Die an der Schnittstelle zwischen Bildgeschichte und Geschichtsphilosophie angesiedelte Studie untersucht im Sinne einer kritisch-analytischen Beschreibung den bildlichen Topos der Zerstörung von antiken und außereuropäischen Vor-(Bildern) im christlichen Machtdiskurs des 16.-18. Jh. Besprochen werden in diesem Kontext bildliche Typologien des rechtgläubigen Herrschers oder Märtyrers, der als gewalttätiger Bilderzerstörer den Akt der Vernichtung von ägyptischen Idolen durch Christus während seiner Flucht nach Ägypten strukturell nachahmt. Diese beiden Figuren werden vor allem im katholischen Barock zu Prototypen der konfessionellen Geschichtsauslegung. Sie tragen in der Frühen Neuzeit zur anachronistischen Fiktion des Mittelalters als Gründerzeit der christlichen Rechtgläubigkeit und zugleich als Vorstufe der globalen Missionierung bei. Die Zerstörung der fremden Bilder geht dabei mit der metaphorischen Normierung und der semantischen Ermächtigung von eigenen Bildern einher. Die Thematik wird anhand von Fallstudien zur kirchlichen und kaiserlichen Bildpropaganda in den Ländern der böhmischen und der österreichischen Krone veranschaulicht, die nach 1620 einer Rekatholisierung unterzogen wurden

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Dass Abwesenheit der Idole in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Im Kontext des Gesamtwerks von Mateusz Kapustka lässt sich Abwesenheit der Idole gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Abwesenheit der Idole einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Abwesenheit der Idole mit dem Datum 2020 eindeutig zuordenbar.

Was behandelt Abwesenheit der Idole?

Die Beschreibung zeigt, dass Abwesenheit der Idole klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Die an der Schnittstelle zwischen Bildgeschichte und Geschichtsphilosophie angesiedelte Studie untersucht im Sinne einer kritisch-analytischen Beschreibung den bildlichen Topos der Zerstörung von antiken und außereuropäischen Vor-(Bildern) im christlichen Machtdiskurs des 16.-18. Jh. Besprochen werden in diesem Kontext bildliche Typologien des rechtgläubigen Herrschers oder Märtyrers, der als gewalttätiger Bilderzerstörer den Akt der Vernichtung von ägyptischen Idolen durch Christus während seiner Flucht nach Ägypten strukturell nachahmt. Diese beiden Figuren werden vor allem im katholischen Barock zu Prototypen der konfessionellen Geschichtsauslegung. Sie tragen in der Frühen Neuzeit zur anachronistischen Fiktion des Mittelalters als Gründerzeit der christlichen Rechtgläubigkeit und zugleich als Vorstufe der globalen Missionierung bei. Die Zerstörung der fremden Bilder geht dabei mit der metaphorischen Normierung und der semantischen Ermächtigung von eigenen Bildern einher. Die Thematik wird anhand von Fallstudien zur kirchlichen und kaiserlichen Bildpropaganda in den Ländern der böhmischen und der österreichischen Krone veranschaulicht, die nach 1620 einer Rekatholisierung unterzogen wurden Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Art, Idols and images, Symbolism in art, Idols and images in art

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Die Open-Library-Zuordnung über OL28012844W und OL38315540M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Die zentralen Metadaten zu Abwesenheit der Idole

  1. Open-Library-Editions-IDs: OL38315540M
  2. Verlag: Bohlau Verlag GmbH u. Co. KG
  3. Verfasst von: Mateusz Kapustka
  4. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die an der Schnittstelle zwischen Bildgeschichte und Geschichtsphilosophie angesiedelte Studie untersucht im Sinne einer kritisch-analytischen Beschreibung den bildlichen Topos der Zerstörung von antiken und außereuropäischen Vor-(Bildern) im christlichen Machtdiskurs des 16.-18. Jh. Besprochen werden in diesem Kontext bildliche Typologien des rechtgläubigen Herrschers oder Märtyrers, der als gewalttätiger Bilderzerstörer den Akt der Vernichtung von ägyptischen Idolen durch Christus während seiner Flucht nach Ägypten strukturell nachahmt. Diese beiden Figuren werden vor allem im katholischen Barock zu Prototypen der konfessionellen Geschichtsauslegung. Sie tragen in der Frühen Neuzeit zur anachronistischen Fiktion des Mittelalters als Gründerzeit der christlichen Rechtgläubigkeit und zugleich als Vorstufe der globalen Missionierung bei. Die Zerstörung der fremden Bilder geht dabei mit der metaphorischen Normierung und der semantischen Ermächtigung von eigenen Bildern einher. Die Thematik wird anhand von Fallstudien zur kirchlichen und kaiserlichen Bildpropaganda in den Ländern der böhmischen und der österreichischen Krone veranschaulicht, die nach 1620 einer Rekatholisierung unterzogen wurden
  5. Buchtitel: Abwesenheit der Idole
  6. ISBN-13: 9783412515720
  7. Untertitel: Bildkonflikte und Anachronismen in der Frühen Neuzeit
  8. Externe Work-Referenz: OL28012844W
  9. Thematische Tags: Art, Idols and images, Symbolism in art, Idols and images in art
  10. Primäre Kategorie: Sachbuch
  11. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  12. Seitenzahl: 628
  13. Hinterlegtes Buchgewicht: 0.682
  14. Veröffentlicht am: 2020

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL28012844W und OL38315540M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Art, Idols and images, Symbolism in art, Idols and images in art, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Die an der Schnittstelle zwischen Bildgeschichte und Geschichtsphilosophie angesiedelte Studie untersucht im Sinne einer kritisch-analytischen Beschreibung den bildlichen Topos der Zerstörung von antiken und außereuropäischen Vor-(Bildern) im christlichen Machtdiskurs des 16.-18. Jh. Besprochen werden in diesem Kontext bildliche Typologien des rechtgläubigen Herrschers oder Märtyrers, der als gewalttätiger Bilderzerstörer den Akt der Vernichtung von ägyptischen Idolen durch Christus während seiner Flucht nach Ägypten strukturell nachahmt. Diese beiden Figuren werden vor allem im katholischen Barock zu Prototypen der konfessionellen Geschichtsauslegung. Sie tragen in der Frühen Neuzeit zur anachronistischen Fiktion des Mittelalters als Gründerzeit der christlichen Rechtgläubigkeit und zugleich als Vorstufe der globalen Missionierung bei. Die Zerstörung der fremden Bilder geht dabei mit der metaphorischen Normierung und der semantischen Ermächtigung von eigenen Bildern einher. Die Thematik wird anhand von Fallstudien zur kirchlichen und kaiserlichen Bildpropaganda in den Ländern der böhmischen und der österreichischen Krone veranschaulicht, die nach 1620 einer Rekatholisierung unterzogen wurden

Warum ist der Untertitel Bildkonflikte und Anachronismen in der Frühen Neuzeit wichtig?

Er hilft dabei, Abwesenheit der Idole inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

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