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Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen - Worum geht es im Buch?

06/07/2026

Lesedauer: 18 min

Alle Kerninfos zu Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen von Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen - Worum geht es im Buch?

Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen - Worum geht es im Buch?

Alles Wichtige zu Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen

Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen von Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Menschen mit Down-Syndrom begegnen wird bei Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen folgendermaßen zusammenfassen: Bildband und Fachbuch Die Ausgabe erschien am 2003 bei Edition Bentheim und ist dem Verlagsstandort Würzburg, Germany zugeordnet.

Warum Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen relevant sein kann

Auch das Veröffentlichungsdatum 2003 macht Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen auch für thematische Recherchen besonders relevant. Im Kontext des Gesamtwerks von Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer lässt sich Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Verlagsname und Verlagsort - Edition Bentheim und Würzburg, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Worum geht es in Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen?

Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Bildband und Fachbuch Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorwort | „Wir haben euch etwas zu sagen“ hieß eine Ausstellung, die 1984 im Bayerischen Nationalmuseum gezeigt wurde. Menschen mit geistiger Behinderung sprachen zu den Besuchern durch ihre Bilder. Und obwohl dabei auch immer einiges von ihrer individuellen Persönlichkeit aus dem Bild zu erkennen war, so blieb doch ein direkter Zugang zu den dahinterstehenden Menschen verwehrt. | „Ich bin anders … als du denkst“ nannte sich die Fotoausstellung von Andreas Bohnenstengel, die 1999 in München eröffnet wurde und seither an vielen Orten zu sehen war. Porträts von Kindern und jungen Menschen mit Down-Syndrom, begleitet von einem kurzen Steckbrief und einigen ergänzenden Texten, versuchten, das Bild zu korrigieren, das vielfach in der Öffentlichkeit herrscht. Unterschiedliche Gesichter, nachdenkliche und vergnügte, prüfende und verschmitzte Blicke – die Überraschung, die sich im Titel ankündigte, war gelungen. So „anders“ als wir sahen sie plötzlich gar nicht mehr aus, diese Menschen, die meistens über ihre Gemeinsamkeiten definiert werden und nicht als Einzelwesen. | Auch im vorliegenden Buch geht es um Menschen mit Down-Syndrom, die man früher „mongoloid“ nannte. Und wieder haben sie uns einiges zu sagen. Aus ihren Fotos strahlen Persönlichkeit und Charme, Lebenslust und Herzlichkeit, aber auch Ernst und Anteilnahme. Die Texte erwuchsen aus einer langen Beschäftigung mit diesem Thema: Angehörige, Freunde, Betreuer und nicht zuletzt Menschen mit Down-Syndrom selbst kommen zu Wort. Sie lassen uns teilhaben an ihrem Leben, an ihrer Freude und ihrem Schmerz, an ihren Gedanken und Gefühlen. Wir begegnen Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, die, obwohl sie für immer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, mit viel Tapferkeit und Energie Hindernisse zu überwinden versuchen, sich mit sich selbst auseinandersetzen und auch in schwierigen Situationen eines nicht verlieren: die Freude am Leben und den Mut, es täglich neu zu bestehen. | Fotos und Texte sind Momentaufnahmen aus unserer Zeit. Sie erscheinen uns wie ein Kaleidoskop: Würde man es schütteln, ergäbe sich ein immer wieder neues Bild, ebenso wie sich vor 20 Jahren ein anderes Muster gezeigt hätte als jetzt. Wir alle hoffen, dass auch die nächsten 20 Jahre dazu beitragen, dass sich die Situation für Menschen mit Down-Syndrom weiter „normalisiert“, dass sie die Chance bekommen, sich immer mehr in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das Kaleidoskop kann immer neu geschüttelt werden. Und wir sind sicher: Die Gesellschaft wird es nicht bereuen, sie aufgenommen zu haben, denn sie haben viel zu geben. Sie haben uns, im besten Sinne des Wortes, „viel zu sagen“. | „Menschen mit Down-Syndrom begegnen“ – sie begegnen uns, wir begegnen ihnen, sie begegnen einander – im Leben und im vorliegenden Buch. Es soll ein Beitrag sein, diese Begegnung besser gelingen zu lassen, Eltern zu helfen, sich selbst zu orientieren und Angehörige und Freunde zu informieren und Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken. | Hanni Holthaus | Angelika Pollmächer | Edition Bentheim Würzburg (2003): Ich bin anders als du denkst -Menschen mit Down-Syndrom begegnen, Seite 9 | Das Buch ist in 7 Kapitel gegliedert: | Seite 17: Begegnungen | Menschen mit Down-Syndrom fallen durch ihre äußerlichen Merkmale auf. Deshalb sind sie dem „Blick von außen“ besonders ausgesetzt und viele Menschen haben Berührungsängste. Wer es trotzdem „wagt“, Kontakt aufzunehmen, erlebt oft Erstaunliches. | Seite 55: Familie | Die klassische Familie - Vater, Mutter, Kind - gibt es auch heute noch. Daneben aber haben sich unzählige andere Formen entwickelt z. B. durch Trennungen, neue Partnerschaften, Adoptionen - das Bild von „Familie“ ist vielseitig und bunt geworden. In all diesen Konstellationen leben natürlich auch Kinder mit Down-Syndrom. | Seite 91: Geschwister | Geschwister hat eigentlich jeder erlebt – in der eigenen Familie, in der Verwandtschaft oder bei Freunden. In den unterschiedlichen Geschwisterkonstellationen gibt es während der verschiedenen Lebensphasen so ziemlich alle Gefühle: Rivalität, Neid, Liebe, Solidarität … Alles das betrachten wir als „normal“. Ist die Situation grundsätzlich anders, wenn eines der Kinder behindert ist? | Seite 131: Erwachsen werden | Menschen mit Down-Syndrom bleiben nicht ewig Kinder, auch wenn man sie früher oft so behandelte. Sie haben unterschiedliche Lebens- und Lernbiographien und sind durchaus in der Lage, individuelle Interessen zu entwickeln und verschiedene Wege zu gehen. | Seite 153: Beziehungskisten | Eine Garantie dafür, dass zwischenmenschliche Beziehungen gelingen, gibt es nicht - das gilt für Menschen mit und ohne Down-Syndrom. | Menschen mit Behinderung sind allerdings mehr als andere von der Einstellung ihrer Umgebung abhängig und davon, dass man ihre Gefühle überhaupt akzeptiert. | Seite 179: Verluste | Die Diagnose „Down-Syndrom“ erregt bei allen Beteiligten zunächst die widerstreitendsten Gefühle. Vor allem die Eltern müssen Abschied nehmen von Erwartungen und Träumen und ihr Leben neu gestalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Schicksal begleitet sie ihr Leben lang und führt meist dazu, dass sie für dieses Kind eine ganz besondere Liebe empfinden. Der Tod trifft die Familie dann umso schmerzlicher, denn er bringt das mühsam errungene Gleichgewicht ins Wanken und reißt alte Wunden wieder auf. Zudem reagiert die Umwelt oft recht unsensibel, betrachtet es als eine „Erlösung“ von einer lebenslänglichen Belastung, so dass die Angehörigen mit ihrer Trauer häufig allein sind. | Umgekehrt reißt der Verlust der Eltern gerade für Menschen mit Down-Syndrom eine riesige Lücke, denn nur wenige finden Partner, die sich so um sie sorgen, wie es die Eltern getan haben und mehr als andere sind sie ein Leben lang auf familiäre Unterstützung angewiesen. | Seite 191: Stichwort Down-Syndrom | Menschen mit Down-Syndrom gab es sicher zu allen Zeiten. Aber erst vor etwa 150 Jahren hat sich ein Arzt intensiv mit ihnen beschäftigt und damit den Grundstein für das heutige medizinische Wissen gelegt. Über die Schlagwörter Children, Erlebnisbericht, Bildband, Kinder, Down's syndrome lässt sich Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL17746399W sowie die Editionszuordnungen OL26344216M referenzierbar. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3934471404 als auch die ISBN-13 9783934471405 hinterlegt. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Edition Bentheim, Würzburg, Germany und 2003 präzise ergänzt.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Format: hard
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. Publiziert bei: Edition Bentheim
  4. ISBN-13: 9783934471405
  5. Kurzbeschreibung: Bildband und Fachbuch
  6. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  7. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3934471404
  8. Verlagsort: Würzburg, Germany
  9. Autor beziehungsweise Autoren: Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer
  10. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | „Wir haben euch etwas zu sagen“ hieß eine Ausstellung, die 1984 im Bayerischen Nationalmuseum gezeigt wurde. Menschen mit geistiger Behinderung sprachen zu den Besuchern durch ihre Bilder. Und obwohl dabei auch immer einiges von ihrer individuellen Persönlichkeit aus dem Bild zu erkennen war, so blieb doch ein direkter Zugang zu den dahinterstehenden Menschen verwehrt. | „Ich bin anders … als du denkst“ nannte sich die Fotoausstellung von Andreas Bohnenstengel, die 1999 in München eröffnet wurde und seither an vielen Orten zu sehen war. Porträts von Kindern und jungen Menschen mit Down-Syndrom, begleitet von einem kurzen Steckbrief und einigen ergänzenden Texten, versuchten, das Bild zu korrigieren, das vielfach in der Öffentlichkeit herrscht. Unterschiedliche Gesichter, nachdenkliche und vergnügte, prüfende und verschmitzte Blicke – die Überraschung, die sich im Titel ankündigte, war gelungen. So „anders“ als wir sahen sie plötzlich gar nicht mehr aus, diese Menschen, die meistens über ihre Gemeinsamkeiten definiert werden und nicht als Einzelwesen. | Auch im vorliegenden Buch geht es um Menschen mit Down-Syndrom, die man früher „mongoloid“ nannte. Und wieder haben sie uns einiges zu sagen. Aus ihren Fotos strahlen Persönlichkeit und Charme, Lebenslust und Herzlichkeit, aber auch Ernst und Anteilnahme. Die Texte erwuchsen aus einer langen Beschäftigung mit diesem Thema: Angehörige, Freunde, Betreuer und nicht zuletzt Menschen mit Down-Syndrom selbst kommen zu Wort. Sie lassen uns teilhaben an ihrem Leben, an ihrer Freude und ihrem Schmerz, an ihren Gedanken und Gefühlen. Wir begegnen Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, die, obwohl sie für immer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, mit viel Tapferkeit und Energie Hindernisse zu überwinden versuchen, sich mit sich selbst auseinandersetzen und auch in schwierigen Situationen eines nicht verlieren: die Freude am Leben und den Mut, es täglich neu zu bestehen. | Fotos und Texte sind Momentaufnahmen aus unserer Zeit. Sie erscheinen uns wie ein Kaleidoskop: Würde man es schütteln, ergäbe sich ein immer wieder neues Bild, ebenso wie sich vor 20 Jahren ein anderes Muster gezeigt hätte als jetzt. Wir alle hoffen, dass auch die nächsten 20 Jahre dazu beitragen, dass sich die Situation für Menschen mit Down-Syndrom weiter „normalisiert“, dass sie die Chance bekommen, sich immer mehr in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das Kaleidoskop kann immer neu geschüttelt werden. Und wir sind sicher: Die Gesellschaft wird es nicht bereuen, sie aufgenommen zu haben, denn sie haben viel zu geben. Sie haben uns, im besten Sinne des Wortes, „viel zu sagen“. | „Menschen mit Down-Syndrom begegnen“ – sie begegnen uns, wir begegnen ihnen, sie begegnen einander – im Leben und im vorliegenden Buch. Es soll ein Beitrag sein, diese Begegnung besser gelingen zu lassen, Eltern zu helfen, sich selbst zu orientieren und Angehörige und Freunde zu informieren und Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken. | Hanni Holthaus | Angelika Pollmächer | Edition Bentheim Würzburg (2003): Ich bin anders als du denkst -Menschen mit Down-Syndrom begegnen, Seite 9 | Das Buch ist in 7 Kapitel gegliedert: | Seite 17: Begegnungen | Menschen mit Down-Syndrom fallen durch ihre äußerlichen Merkmale auf. Deshalb sind sie dem „Blick von außen“ besonders ausgesetzt und viele Menschen haben Berührungsängste. Wer es trotzdem „wagt“, Kontakt aufzunehmen, erlebt oft Erstaunliches. | Seite 55: Familie | Die klassische Familie - Vater, Mutter, Kind - gibt es auch heute noch. Daneben aber haben sich unzählige andere Formen entwickelt z. B. durch Trennungen, neue Partnerschaften, Adoptionen - das Bild von „Familie“ ist vielseitig und bunt geworden. In all diesen Konstellationen leben natürlich auch Kinder mit Down-Syndrom. | Seite 91: Geschwister | Geschwister hat eigentlich jeder erlebt – in der eigenen Familie, in der Verwandtschaft oder bei Freunden. In den unterschiedlichen Geschwisterkonstellationen gibt es während der verschiedenen Lebensphasen so ziemlich alle Gefühle: Rivalität, Neid, Liebe, Solidarität … Alles das betrachten wir als „normal“. Ist die Situation grundsätzlich anders, wenn eines der Kinder behindert ist? | Seite 131: Erwachsen werden | Menschen mit Down-Syndrom bleiben nicht ewig Kinder, auch wenn man sie früher oft so behandelte. Sie haben unterschiedliche Lebens- und Lernbiographien und sind durchaus in der Lage, individuelle Interessen zu entwickeln und verschiedene Wege zu gehen. | Seite 153: Beziehungskisten | Eine Garantie dafür, dass zwischenmenschliche Beziehungen gelingen, gibt es nicht - das gilt für Menschen mit und ohne Down-Syndrom. | Menschen mit Behinderung sind allerdings mehr als andere von der Einstellung ihrer Umgebung abhängig und davon, dass man ihre Gefühle überhaupt akzeptiert. | Seite 179: Verluste | Die Diagnose „Down-Syndrom“ erregt bei allen Beteiligten zunächst die widerstreitendsten Gefühle. Vor allem die Eltern müssen Abschied nehmen von Erwartungen und Träumen und ihr Leben neu gestalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Schicksal begleitet sie ihr Leben lang und führt meist dazu, dass sie für dieses Kind eine ganz besondere Liebe empfinden. Der Tod trifft die Familie dann umso schmerzlicher, denn er bringt das mühsam errungene Gleichgewicht ins Wanken und reißt alte Wunden wieder auf. Zudem reagiert die Umwelt oft recht unsensibel, betrachtet es als eine „Erlösung“ von einer lebenslänglichen Belastung, so dass die Angehörigen mit ihrer Trauer häufig allein sind. | Umgekehrt reißt der Verlust der Eltern gerade für Menschen mit Down-Syndrom eine riesige Lücke, denn nur wenige finden Partner, die sich so um sie sorgen, wie es die Eltern getan haben und mehr als andere sind sie ein Leben lang auf familiäre Unterstützung angewiesen. | Seite 191: Stichwort Down-Syndrom | Menschen mit Down-Syndrom gab es sicher zu allen Zeiten. Aber erst vor etwa 150 Jahren hat sich ein Arzt intensiv mit ihnen beschäftigt und damit den Grundstein für das heutige medizinische Wissen gelegt.
  11. Veröffentlicht am: 2003
  12. Ergänzender Titelzusatz: Menschen mit Down-Syndrom begegnen
  13. Open-Library-Editions-IDs: OL26344216M
  14. Thematische Tags: Children, Erlebnisbericht, Bildband, Kinder, Down's syndrome
  15. Titel: Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen
  16. Open-Library-Work-ID: OL17746399W

Warum sich Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen gut einordnen lässt

Die Verbindung aus Ich bin anders als du denkst: Menschen mit Down-Syndrom begegnen, Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer, Sachbuch und Children, Erlebnisbericht, Bildband, Kinder, Down's syndrome schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3934471404, 9783934471405 und OL17746399W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2003 bei Edition Bentheim und ist dem Veröffentlichungsort Würzburg, Germany zugeordnet.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Bildband und Fachbuch

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL17746399W sowie die Editions-IDs OL26344216M referenzierbar.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Vorwort | „Wir haben euch etwas zu sagen“ hieß eine Ausstellung, die 1984 im Bayerischen Nationalmuseum gezeigt wurde. Menschen mit geistiger Behinderung sprachen zu den Besuchern durch ihre Bilder. Und obwohl dabei auch immer einiges von ihrer individuellen Persönlichkeit aus dem Bild zu erkennen war, so blieb doch ein direkter Zugang zu den dahinterstehenden Menschen verwehrt. | „Ich bin anders … als du denkst“ nannte sich die Fotoausstellung von Andreas Bohnenstengel, die 1999 in München eröffnet wurde und seither an vielen Orten zu sehen war. Porträts von Kindern und jungen Menschen mit Down-Syndrom, begleitet von einem kurzen Steckbrief und einigen ergänzenden Texten, versuchten, das Bild zu korrigieren, das vielfach in der Öffentlichkeit herrscht. Unterschiedliche Gesichter, nachdenkliche und vergnügte, prüfende und verschmitzte Blicke – die Überraschung, die sich im Titel ankündigte, war gelungen. So „anders“ als wir sahen sie plötzlich gar nicht mehr aus, diese Menschen, die meistens über ihre Gemeinsamkeiten definiert werden und nicht als Einzelwesen. | Auch im vorliegenden Buch geht es um Menschen mit Down-Syndrom, die man früher „mongoloid“ nannte. Und wieder haben sie uns einiges zu sagen. Aus ihren Fotos strahlen Persönlichkeit und Charme, Lebenslust und Herzlichkeit, aber auch Ernst und Anteilnahme. Die Texte erwuchsen aus einer langen Beschäftigung mit diesem Thema: Angehörige, Freunde, Betreuer und nicht zuletzt Menschen mit Down-Syndrom selbst kommen zu Wort. Sie lassen uns teilhaben an ihrem Leben, an ihrer Freude und ihrem Schmerz, an ihren Gedanken und Gefühlen. Wir begegnen Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, die, obwohl sie für immer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, mit viel Tapferkeit und Energie Hindernisse zu überwinden versuchen, sich mit sich selbst auseinandersetzen und auch in schwierigen Situationen eines nicht verlieren: die Freude am Leben und den Mut, es täglich neu zu bestehen. | Fotos und Texte sind Momentaufnahmen aus unserer Zeit. Sie erscheinen uns wie ein Kaleidoskop: Würde man es schütteln, ergäbe sich ein immer wieder neues Bild, ebenso wie sich vor 20 Jahren ein anderes Muster gezeigt hätte als jetzt. Wir alle hoffen, dass auch die nächsten 20 Jahre dazu beitragen, dass sich die Situation für Menschen mit Down-Syndrom weiter „normalisiert“, dass sie die Chance bekommen, sich immer mehr in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das Kaleidoskop kann immer neu geschüttelt werden. Und wir sind sicher: Die Gesellschaft wird es nicht bereuen, sie aufgenommen zu haben, denn sie haben viel zu geben. Sie haben uns, im besten Sinne des Wortes, „viel zu sagen“. | „Menschen mit Down-Syndrom begegnen“ – sie begegnen uns, wir begegnen ihnen, sie begegnen einander – im Leben und im vorliegenden Buch. Es soll ein Beitrag sein, diese Begegnung besser gelingen zu lassen, Eltern zu helfen, sich selbst zu orientieren und Angehörige und Freunde zu informieren und Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken. | Hanni Holthaus | Angelika Pollmächer | Edition Bentheim Würzburg (2003): Ich bin anders als du denkst -Menschen mit Down-Syndrom begegnen, Seite 9 | Das Buch ist in 7 Kapitel gegliedert: | Seite 17: Begegnungen | Menschen mit Down-Syndrom fallen durch ihre äußerlichen Merkmale auf. Deshalb sind sie dem „Blick von außen“ besonders ausgesetzt und viele Menschen haben Berührungsängste. Wer es trotzdem „wagt“, Kontakt aufzunehmen, erlebt oft Erstaunliches. | Seite 55: Familie | Die klassische Familie - Vater, Mutter, Kind - gibt es auch heute noch. Daneben aber haben sich unzählige andere Formen entwickelt z. B. durch Trennungen, neue Partnerschaften, Adoptionen - das Bild von „Familie“ ist vielseitig und bunt geworden. In all diesen Konstellationen leben natürlich auch Kinder mit Down-Syndrom. | Seite 91: Geschwister | Geschwister hat eigentlich jeder erlebt – in der eigenen Familie, in der Verwandtschaft oder bei Freunden. In den unterschiedlichen Geschwisterkonstellationen gibt es während der verschiedenen Lebensphasen so ziemlich alle Gefühle: Rivalität, Neid, Liebe, Solidarität … Alles das betrachten wir als „normal“. Ist die Situation grundsätzlich anders, wenn eines der Kinder behindert ist? | Seite 131: Erwachsen werden | Menschen mit Down-Syndrom bleiben nicht ewig Kinder, auch wenn man sie früher oft so behandelte. Sie haben unterschiedliche Lebens- und Lernbiographien und sind durchaus in der Lage, individuelle Interessen zu entwickeln und verschiedene Wege zu gehen. | Seite 153: Beziehungskisten | Eine Garantie dafür, dass zwischenmenschliche Beziehungen gelingen, gibt es nicht - das gilt für Menschen mit und ohne Down-Syndrom. | Menschen mit Behinderung sind allerdings mehr als andere von der Einstellung ihrer Umgebung abhängig und davon, dass man ihre Gefühle überhaupt akzeptiert. | Seite 179: Verluste | Die Diagnose „Down-Syndrom“ erregt bei allen Beteiligten zunächst die widerstreitendsten Gefühle. Vor allem die Eltern müssen Abschied nehmen von Erwartungen und Träumen und ihr Leben neu gestalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Schicksal begleitet sie ihr Leben lang und führt meist dazu, dass sie für dieses Kind eine ganz besondere Liebe empfinden. Der Tod trifft die Familie dann umso schmerzlicher, denn er bringt das mühsam errungene Gleichgewicht ins Wanken und reißt alte Wunden wieder auf. Zudem reagiert die Umwelt oft recht unsensibel, betrachtet es als eine „Erlösung“ von einer lebenslänglichen Belastung, so dass die Angehörigen mit ihrer Trauer häufig allein sind. | Umgekehrt reißt der Verlust der Eltern gerade für Menschen mit Down-Syndrom eine riesige Lücke, denn nur wenige finden Partner, die sich so um sie sorgen, wie es die Eltern getan haben und mehr als andere sind sie ein Leben lang auf familiäre Unterstützung angewiesen. | Seite 191: Stichwort Down-Syndrom | Menschen mit Down-Syndrom gab es sicher zu allen Zeiten. Aber erst vor etwa 150 Jahren hat sich ein Arzt intensiv mit ihnen beschäftigt und damit den Grundstein für das heutige medizinische Wissen gelegt.

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