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Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten

06/07/2026

Lesedauer: 8 min

Kompakte Infos zu Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts von Matthias Leder: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten

Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten

Alles Wichtige zu Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts

Mit Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts liegt ein Buch von Matthias Leder vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts den Fokus legt: Kurzbeschreibung Rechtsregeln sorgen dafür, daß menschliches Handeln voraussehbarer wird. Aus ökonomischer Sicht sollten sie außerdem die gesellschaftliche Wohlfahrt maximieren, also effizient sein. Der Autor untersucht Haftungsregeln aus dem amerikanischen Recht der unerlaubten Handlung. Welcher Mechanismus sorgt nun dafür, daß Rechtsregeln effizient sind? Ist es der anonyme Markt, in dem zwei widerstreitende Parteien und ein zur Zufallsmaschine degenerierter Richter nach effizientem Recht streben? Es wird gezeigt, daß das Recht dann nur unter sehr restriktiven Bedingungen zu höherer Effizienz führt. Auch wenn ein Richter, also die sichtbare Hand, in einem Prozeß beteiligt ist und versucht, effizientes Recht zu sprechen, strebt das Recht (der unerlaubten Handlung) nur in bestimmten Fällen zu höherer Effizienz. Im letzten Teil der Arbeit wird die in der Ökonomie übliche Annahme aufgegeben, daß die Entscheidungsträger perfekt rational handeln. Es wird angenommen, daß Richter bei der Verarbeitung von Informationen Fehler begehen, und untersucht, unter welchen Bedingungen das Recht dann zu höherer Effizienz strebt. Es wird gezeigt, daß durch die Anwendung einer Rechtsinterpretationsregel - der stare decisis-Doktrin - bessere, also effizientere Ergebnisse erzielt werden, als wenn ein imperfekter Richter sich wie ein perfekt rationaler Richter verhalten wollte. Die Arbeit hat somit zwei Botschaften. Erstens: Recht evolviert weder durch eine sichtbare noch durch eine unsichtbare Hand notwendigerweise zu höherer Effizienz. Zweitens: Menschen (Richter) mit imperfekten Entscheidungsfähigkeiten fahren in bestimmten Situationen besser, wenn sie nicht das Verhalten des kognitiven Supermanns kopieren, sondern zu einfachen Daumenregeln oder Rechtsinterpretationsregeln greifen Als Veröffentlichungsdatum ist 1998 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Duncker & Humblot in Berlin.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts einen gut klassifizierbaren Titel. Gerade wer nach Werken von Matthias Leder sucht, sollte Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts näher betrachten. Dass Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Auch das Veröffentlichungsdatum 1998 macht Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Verlagsname und Verlagsort - Duncker & Humblot und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Inhalte, Themen und Relevanz

Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Kurzbeschreibung Rechtsregeln sorgen dafür, daß menschliches Handeln voraussehbarer wird. Aus ökonomischer Sicht sollten sie außerdem die gesellschaftliche Wohlfahrt maximieren, also effizient sein. Der Autor untersucht Haftungsregeln aus dem amerikanischen Recht der unerlaubten Handlung. Welcher Mechanismus sorgt nun dafür, daß Rechtsregeln effizient sind? Ist es der anonyme Markt, in dem zwei widerstreitende Parteien und ein zur Zufallsmaschine degenerierter Richter nach effizientem Recht streben? Es wird gezeigt, daß das Recht dann nur unter sehr restriktiven Bedingungen zu höherer Effizienz führt. Auch wenn ein Richter, also die sichtbare Hand, in einem Prozeß beteiligt ist und versucht, effizientes Recht zu sprechen, strebt das Recht (der unerlaubten Handlung) nur in bestimmten Fällen zu höherer Effizienz. Im letzten Teil der Arbeit wird die in der Ökonomie übliche Annahme aufgegeben, daß die Entscheidungsträger perfekt rational handeln. Es wird angenommen, daß Richter bei der Verarbeitung von Informationen Fehler begehen, und untersucht, unter welchen Bedingungen das Recht dann zu höherer Effizienz strebt. Es wird gezeigt, daß durch die Anwendung einer Rechtsinterpretationsregel - der stare decisis-Doktrin - bessere, also effizientere Ergebnisse erzielt werden, als wenn ein imperfekter Richter sich wie ein perfekt rationaler Richter verhalten wollte. Die Arbeit hat somit zwei Botschaften. Erstens: Recht evolviert weder durch eine sichtbare noch durch eine unsichtbare Hand notwendigerweise zu höherer Effizienz. Zweitens: Menschen (Richter) mit imperfekten Entscheidungsfähigkeiten fahren in bestimmten Situationen besser, wenn sie nicht das Verhalten des kognitiven Supermanns kopieren, sondern zu einfachen Daumenregeln oder Rechtsinterpretationsregeln greifen Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts thematisch schneller einzuordnen: History, Economic aspects, Common law, law & economics, bounded rationality, rule governed behavior

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Verlag, Ort und Datum - Duncker & Humblot, Berlin und 1998 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL15437260W und OL24405033M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 3428092201
  2. Primäre Kategorie: Sachbuch
  3. Verlag: Duncker & Humblot
  4. Open-Library-Editions-IDs: OL24405033M
  5. Erscheinungsdatum: 1998
  6. Verlagsort: Berlin
  7. Kurzbeschreibung: Kurzbeschreibung Rechtsregeln sorgen dafür, daß menschliches Handeln voraussehbarer wird. Aus ökonomischer Sicht sollten sie außerdem die gesellschaftliche Wohlfahrt maximieren, also effizient sein. Der Autor untersucht Haftungsregeln aus dem amerikanischen Recht der unerlaubten Handlung. Welcher Mechanismus sorgt nun dafür, daß Rechtsregeln effizient sind? Ist es der anonyme Markt, in dem zwei widerstreitende Parteien und ein zur Zufallsmaschine degenerierter Richter nach effizientem Recht streben? Es wird gezeigt, daß das Recht dann nur unter sehr restriktiven Bedingungen zu höherer Effizienz führt. Auch wenn ein Richter, also die sichtbare Hand, in einem Prozeß beteiligt ist und versucht, effizientes Recht zu sprechen, strebt das Recht (der unerlaubten Handlung) nur in bestimmten Fällen zu höherer Effizienz. Im letzten Teil der Arbeit wird die in der Ökonomie übliche Annahme aufgegeben, daß die Entscheidungsträger perfekt rational handeln. Es wird angenommen, daß Richter bei der Verarbeitung von Informationen Fehler begehen, und untersucht, unter welchen Bedingungen das Recht dann zu höherer Effizienz strebt. Es wird gezeigt, daß durch die Anwendung einer Rechtsinterpretationsregel - der stare decisis-Doktrin - bessere, also effizientere Ergebnisse erzielt werden, als wenn ein imperfekter Richter sich wie ein perfekt rationaler Richter verhalten wollte. Die Arbeit hat somit zwei Botschaften. Erstens: Recht evolviert weder durch eine sichtbare noch durch eine unsichtbare Hand notwendigerweise zu höherer Effizienz. Zweitens: Menschen (Richter) mit imperfekten Entscheidungsfähigkeiten fahren in bestimmten Situationen besser, wenn sie nicht das Verhalten des kognitiven Supermanns kopieren, sondern zu einfachen Daumenregeln oder Rechtsinterpretationsregeln greifen
  8. Sprache: Deutsch
  9. Open-Library-Work-ID: OL15437260W
  10. Titel: Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts
  11. Thematische Tags: History, Economic aspects, Common law, law & economics, bounded rationality, rule governed behavior
  12. Verfasst von: Matthias Leder

Relevanz für Suche und Einordnung

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts, Matthias Leder, Sachbuch und History, Economic aspects, Common law, law & economics, bounded rationality, rule governed behavior - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.

Häufige Fragen zu Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Duncker & Humblot, Berlin und das Datum 1998 beschrieben.

Worum handelt es sich bei Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts?

Die sichtbare und die unsichtbare Hand in der Evolution des Rechts ist ein Buch von Matthias Leder, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL15437260W und die Editionsreferenzen OL24405033M.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Kurzbeschreibung Rechtsregeln sorgen dafür, daß menschliches Handeln voraussehbarer wird. Aus ökonomischer Sicht sollten sie außerdem die gesellschaftliche Wohlfahrt maximieren, also effizient sein. Der Autor untersucht Haftungsregeln aus dem amerikanischen Recht der unerlaubten Handlung. Welcher Mechanismus sorgt nun dafür, daß Rechtsregeln effizient sind? Ist es der anonyme Markt, in dem zwei widerstreitende Parteien und ein zur Zufallsmaschine degenerierter Richter nach effizientem Recht streben? Es wird gezeigt, daß das Recht dann nur unter sehr restriktiven Bedingungen zu höherer Effizienz führt. Auch wenn ein Richter, also die sichtbare Hand, in einem Prozeß beteiligt ist und versucht, effizientes Recht zu sprechen, strebt das Recht (der unerlaubten Handlung) nur in bestimmten Fällen zu höherer Effizienz. Im letzten Teil der Arbeit wird die in der Ökonomie übliche Annahme aufgegeben, daß die Entscheidungsträger perfekt rational handeln. Es wird angenommen, daß Richter bei der Verarbeitung von Informationen Fehler begehen, und untersucht, unter welchen Bedingungen das Recht dann zu höherer Effizienz strebt. Es wird gezeigt, daß durch die Anwendung einer Rechtsinterpretationsregel - der stare decisis-Doktrin - bessere, also effizientere Ergebnisse erzielt werden, als wenn ein imperfekter Richter sich wie ein perfekt rationaler Richter verhalten wollte. Die Arbeit hat somit zwei Botschaften. Erstens: Recht evolviert weder durch eine sichtbare noch durch eine unsichtbare Hand notwendigerweise zu höherer Effizienz. Zweitens: Menschen (Richter) mit imperfekten Entscheidungsfähigkeiten fahren in bestimmten Situationen besser, wenn sie nicht das Verhalten des kognitiven Supermanns kopieren, sondern zu einfachen Daumenregeln oder Rechtsinterpretationsregeln greifen

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