Nach dem Boom | Inhalt & Buchinfos
05/07/2026
Lesedauer: 10 min
Hier findest du zu Nach dem Boom von Anselm Doering-Manteuffel, Lutz Raphael die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Nach dem Boom: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Wer nach einem Buch von Anselm Doering-Manteuffel, Lutz Raphael aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Nach dem Boom eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970 ergänzt den Haupttitel Nach dem Boom sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Nach dem Boom den Fokus legt: Die Zeit des Booms waren die fünfziger bis siebziger Jahre, die Jahrzehnte einer stabilen Nachkriegsordnung, die mit dem Marshallplan 1947 eingeleitet wurde und im wirtschaftlichen Wandel seit 1973 an ihr Ende kam. Grundlegende Veränderungen gingen von der Wirtschaft aus und hatten ihre Wirkung auf die politischen und sozialen Leitvorstellungen in den westeuropäischen Ländern. Das Gesellschaftsmodell der Boom-Epoche wandelte sich mit hoher Dynamik. Dieses komplexe Geschehen stellt einen Strukturbruch in der Entwicklung der Bundesrepublik und Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg dar. Das Nebeneinander von Kontinuität und Bruch in Strukturen und Mentalitäten ist das Kennzeichen einer neuen Epoche in der europäischen Geschichte. Das Buch rückt Querverbindungen und Wechselwirkungen zwischen den funktional getrennten Bereichen von Politik, Ökonomie, Bildung, Wissenschaft und Religion in den Mittelpunkt. Sie entfaltet für die gegenwartsnahe Zeitgeschichte ein Forschungsprogramm, das um die Problemkreise von Mobilität, industrieller Produktion, Wissensgesellschaft, Konsum und ideellen Ordnungsmustern zentriert ist. Wichtige Themen sind die Veränderung der Geschlechterordnung und der Trend zur Androgynisierung, die neuen Erwartungshorizonte und die Sinnsuche in einer virtualisierten Welt, die Zeitdiagnosen der Sozialphilosophie und der öffentlichen Meinung. Am Ende steht die Reflexion über den Wandel politischer Leitbegriffe wie »Fortschritt«, »Modernisierung« oder »Nationalstaat« Bibliografisch ist Nach dem Boom mit dem Erscheinungsdatum 2012, dem Verlag Vandenhoeck & Ruprecht und dem Ort Göttingen, Niedersachsen, Germany erfasst.
Warum Nach dem Boom relevant sein kann
Dass Nach dem Boom in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Verlagsname und Verlagsort - Vandenhoeck & Ruprecht und Göttingen, Niedersachsen, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Für alle, die Bücher von Anselm Doering-Manteuffel, Lutz Raphael recherchieren oder vergleichen, ist Nach dem Boom eine relevante Ausgabe. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Nach dem Boom mit dem Datum 2012 eindeutig zuordenbar. Innerhalb von Sachbuch bietet Nach dem Boom eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Nach dem Boom lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Die Zeit des Booms waren die fünfziger bis siebziger Jahre, die Jahrzehnte einer stabilen Nachkriegsordnung, die mit dem Marshallplan 1947 eingeleitet wurde und im wirtschaftlichen Wandel seit 1973 an ihr Ende kam. Grundlegende Veränderungen gingen von der Wirtschaft aus und hatten ihre Wirkung auf die politischen und sozialen Leitvorstellungen in den westeuropäischen Ländern. Das Gesellschaftsmodell der Boom-Epoche wandelte sich mit hoher Dynamik. Dieses komplexe Geschehen stellt einen Strukturbruch in der Entwicklung der Bundesrepublik und Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg dar. Das Nebeneinander von Kontinuität und Bruch in Strukturen und Mentalitäten ist das Kennzeichen einer neuen Epoche in der europäischen Geschichte. Das Buch rückt Querverbindungen und Wechselwirkungen zwischen den funktional getrennten Bereichen von Politik, Ökonomie, Bildung, Wissenschaft und Religion in den Mittelpunkt. Sie entfaltet für die gegenwartsnahe Zeitgeschichte ein Forschungsprogramm, das um die Problemkreise von Mobilität, industrieller Produktion, Wissensgesellschaft, Konsum und ideellen Ordnungsmustern zentriert ist. Wichtige Themen sind die Veränderung der Geschlechterordnung und der Trend zur Androgynisierung, die neuen Erwartungshorizonte und die Sinnsuche in einer virtualisierten Welt, die Zeitdiagnosen der Sozialphilosophie und der öffentlichen Meinung. Am Ende steht die Reflexion über den Wandel politischer Leitbegriffe wie »Fortschritt«, »Modernisierung« oder »Nationalstaat« Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Nach dem Crash - Vorwort zur 2. Auflage | Einleitung zur 1. Auflage | Zeitgeschichte als Problemgeschichte | Arbeitshypothesen für eine Zeitgeschichte nach dem Boom | Strukturbruch und gesellschaftlicher Wandel im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts | Die Entstehung der Nachkriegsordnung | Die Planung des Fortschritts und das Paradigma der Modernisierung | Sozialliberale Reformpolitik als Signum der 1970er Jahre | Gegenkräfte und Alternativen | Vom Niedergang der Traditionsindustrien zur Krise der »Arbeitsgesellschaft« | Die Eigendynamik des Wohlstands | Vom Staat zum Markt, von der Gesellschaft zum Individuum | Mensch und Mikrochip im neuen Zeitalter des globalen Kapitalismus | Sozialwissenschaftliche Diagnosen des Wandels | »Modernisierung«: Evolutionäre Programme für die westlichen Gesellschaften im Wachstum | Postindustrielle Gesellschaft und Wertewandel: Begrifflichkeiten der 1970er Jahre | Risikogesellschaft und reflexive Modernisierung | Postmoderne und radikale Gegenwartskritik | »Neue Mitte« und »Dritter Weg«: Die Aufhebung des Links-Rechts-Gegensatzes | Von der »Struktur« zum »Netzwerk«: Die Informationsgesellschaft im digitalen Finanzmarkt-Kapitalismus | Beschleunigung, Flexibilität und flüchtige Moderne | Zeithistorische Perspektiven | Zeitgeschichte als »histoire totale« | Etablierte Forschungsfelder | Die vergleichende Politikgeschichte Westeuropas seit den 1960er Jahren | Ausbau und Umbau der westeuropäischen Wohlfahrtsstaaten | Neue Armut und Krise des sozialen Zusammenhalts | Begleiterscheinungen und Folgen der Arbeitsmigration in Westeuropa | Neue Themen einer Zeitgeschichte nach dem Boom | Industrieunternehmen und industrielle Produktion | Infrastrukturen der Wissensgesellschaft | Konsum, Konsumgesellschaft, Konsumentengesellschaft | Geschlechterordnungen und Körperbilder | Sinnsuche in neuen Erwartungshorizonten | Umbrüche in der Zeitdiagnose | Wandel von Leitbegriffen | Anmerkungen Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Historiography, Economic conditions, Social conditions, Germany, social conditions, Germany, economic conditions, Germany, historiography Mit einem Umfang von 140 Seiten und dem Format ebook verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3647300136 als auch die ISBN-13 9783647300139 hinterlegt. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL15579986W sowie die Editionszuordnungen OL48694250M, OL24532406M, OL51661635M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, Niedersachsen, Germany und 2012 präzise ergänzt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783647300139
- Open-Library-Editions-IDs: OL48694250M, OL24532406M, OL51661635M
- Externe Work-Referenz: OL15579986W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Inhaltsübersicht: Nach dem Crash - Vorwort zur 2. Auflage | Einleitung zur 1. Auflage | Zeitgeschichte als Problemgeschichte | Arbeitshypothesen für eine Zeitgeschichte nach dem Boom | Strukturbruch und gesellschaftlicher Wandel im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts | Die Entstehung der Nachkriegsordnung | Die Planung des Fortschritts und das Paradigma der Modernisierung | Sozialliberale Reformpolitik als Signum der 1970er Jahre | Gegenkräfte und Alternativen | Vom Niedergang der Traditionsindustrien zur Krise der »Arbeitsgesellschaft« | Die Eigendynamik des Wohlstands | Vom Staat zum Markt, von der Gesellschaft zum Individuum | Mensch und Mikrochip im neuen Zeitalter des globalen Kapitalismus | Sozialwissenschaftliche Diagnosen des Wandels | »Modernisierung«: Evolutionäre Programme für die westlichen Gesellschaften im Wachstum | Postindustrielle Gesellschaft und Wertewandel: Begrifflichkeiten der 1970er Jahre | Risikogesellschaft und reflexive Modernisierung | Postmoderne und radikale Gegenwartskritik | »Neue Mitte« und »Dritter Weg«: Die Aufhebung des Links-Rechts-Gegensatzes | Von der »Struktur« zum »Netzwerk«: Die Informationsgesellschaft im digitalen Finanzmarkt-Kapitalismus | Beschleunigung, Flexibilität und flüchtige Moderne | Zeithistorische Perspektiven | Zeitgeschichte als »histoire totale« | Etablierte Forschungsfelder | Die vergleichende Politikgeschichte Westeuropas seit den 1960er Jahren | Ausbau und Umbau der westeuropäischen Wohlfahrtsstaaten | Neue Armut und Krise des sozialen Zusammenhalts | Begleiterscheinungen und Folgen der Arbeitsmigration in Westeuropa | Neue Themen einer Zeitgeschichte nach dem Boom | Industrieunternehmen und industrielle Produktion | Infrastrukturen der Wissensgesellschaft | Konsum, Konsumgesellschaft, Konsumentengesellschaft | Geschlechterordnungen und Körperbilder | Sinnsuche in neuen Erwartungshorizonten | Umbrüche in der Zeitdiagnose | Wandel von Leitbegriffen | Anmerkungen
- Autor beziehungsweise Autoren: Anselm Doering-Manteuffel, Lutz Raphael
- Format: ebook
- Publiziert bei: Vandenhoeck & Ruprecht
- Veröffentlicht am: 2012
- ISBN-10: 3647300136
- Verlagsort: Göttingen, Niedersachsen, Germany
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Umfang: 140 Seiten
- Schlagwörter: History, Historiography, Economic conditions, Social conditions, Germany, social conditions, Germany, economic conditions, Germany, historiography
- Untertitel: Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970
- Kurzbeschreibung: Die Zeit des Booms waren die fünfziger bis siebziger Jahre, die Jahrzehnte einer stabilen Nachkriegsordnung, die mit dem Marshallplan 1947 eingeleitet wurde und im wirtschaftlichen Wandel seit 1973 an ihr Ende kam. Grundlegende Veränderungen gingen von der Wirtschaft aus und hatten ihre Wirkung auf die politischen und sozialen Leitvorstellungen in den westeuropäischen Ländern. Das Gesellschaftsmodell der Boom-Epoche wandelte sich mit hoher Dynamik. Dieses komplexe Geschehen stellt einen Strukturbruch in der Entwicklung der Bundesrepublik und Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg dar. Das Nebeneinander von Kontinuität und Bruch in Strukturen und Mentalitäten ist das Kennzeichen einer neuen Epoche in der europäischen Geschichte. Das Buch rückt Querverbindungen und Wechselwirkungen zwischen den funktional getrennten Bereichen von Politik, Ökonomie, Bildung, Wissenschaft und Religion in den Mittelpunkt. Sie entfaltet für die gegenwartsnahe Zeitgeschichte ein Forschungsprogramm, das um die Problemkreise von Mobilität, industrieller Produktion, Wissensgesellschaft, Konsum und ideellen Ordnungsmustern zentriert ist. Wichtige Themen sind die Veränderung der Geschlechterordnung und der Trend zur Androgynisierung, die neuen Erwartungshorizonte und die Sinnsuche in einer virtualisierten Welt, die Zeitdiagnosen der Sozialphilosophie und der öffentlichen Meinung. Am Ende steht die Reflexion über den Wandel politischer Leitbegriffe wie »Fortschritt«, »Modernisierung« oder »Nationalstaat«
- Buchtitel: Nach dem Boom
Relevanz für Suche und Einordnung
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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Rolle spielt der Untertitel von Nach dem Boom?
Der Untertitel Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970 präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wie lässt sich Nach dem Boom thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Historiography, Economic conditions, Social conditions, Germany, social conditions, Germany, economic conditions, Germany, historiography kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Die Zeit des Booms waren die fünfziger bis siebziger Jahre, die Jahrzehnte einer stabilen Nachkriegsordnung, die mit dem Marshallplan 1947 eingeleitet wurde und im wirtschaftlichen Wandel seit 1973 an ihr Ende kam. Grundlegende Veränderungen gingen von der Wirtschaft aus und hatten ihre Wirkung auf die politischen und sozialen Leitvorstellungen in den westeuropäischen Ländern. Das Gesellschaftsmodell der Boom-Epoche wandelte sich mit hoher Dynamik. Dieses komplexe Geschehen stellt einen Strukturbruch in der Entwicklung der Bundesrepublik und Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg dar. Das Nebeneinander von Kontinuität und Bruch in Strukturen und Mentalitäten ist das Kennzeichen einer neuen Epoche in der europäischen Geschichte. Das Buch rückt Querverbindungen und Wechselwirkungen zwischen den funktional getrennten Bereichen von Politik, Ökonomie, Bildung, Wissenschaft und Religion in den Mittelpunkt. Sie entfaltet für die gegenwartsnahe Zeitgeschichte ein Forschungsprogramm, das um die Problemkreise von Mobilität, industrieller Produktion, Wissensgesellschaft, Konsum und ideellen Ordnungsmustern zentriert ist. Wichtige Themen sind die Veränderung der Geschlechterordnung und der Trend zur Androgynisierung, die neuen Erwartungshorizonte und die Sinnsuche in einer virtualisierten Welt, die Zeitdiagnosen der Sozialphilosophie und der öffentlichen Meinung. Am Ende steht die Reflexion über den Wandel politischer Leitbegriffe wie »Fortschritt«, »Modernisierung« oder »Nationalstaat«
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