Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung | Beschreibung und Metadaten
05/07/2026
Lesedauer: 13 min
Kompakte Infos zu Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung von Erich Woytek: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Mit Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung liegt ein Buch von Erich Woytek vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Aus der Buchbeschreibung zu Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, für die nach mehr als einem Jahrhundert intensiver philologischer Debatte immer noch ungeklärte "Cirisfrage" eine plausible Lösung anzubieten. Nach so langer Zeit kann als (fast) allgemein akzeptiert nämlich lediglich gelten, dass das schon in der Suetonvita Vergil zugeschriebene neoterische Epyllion über die leidenschaftliche, letztlich verhängnisvolle Liebe der Scylla zum Landesfeind Minos nicht von diesem Dichter stammt. Die bislang für das Werk vorgeschlagenen Datierungen reichen von der Mitte des ersten vorchristlichen bis ins dritte nachchristliche Jahrhundert, ein Befund, der eine neuerliche, gründliche Behandlung dieses Problems herausfordert. Die alleinige Grundlage chronologischer Aussagen können auch in dieser Arbeit nur die zahlreichen Textparallelen zwischen der Ciris und einer grossen Zahl anderer Autoren bilden. Im Vergleich mit den vorliegenden Cirisstudien werden hier aber zusätzlich bislang unbeachtete Cirisparallelen bei Vergil und Ovid sowie auch Vergleichsstellen bei Horaz, Tibull und Properz, in Catalepton 9 und im Panegyricus Messalae zeitlich ausgewertet. Prioritätsentscheidungen werden nicht nur nach den traditionellen Kriterien getroffen, sondern auch und vor allem anhand einer Reihe vorwiegend formaler Phänomene, die der Verfasser bei der jahrelangen Analyse von Similienpaaren mit von Haus aus sicherer Dependenz als auffallend häufige Erscheinungen just an Sekundärstellen ermittelt und in der Folge auch schon zur Klärung fraglicher Prioritätslagen herangezogen hat. Die Erweiterung des untersuchten Referenzmaterials und dessen Bewertung auch mithilfe dieser neuen, objektiven Kriterien sollte dem erzielten Ergebnis hinlängliche Sicherheit verleihen: Die Ciris ist zweifellos ein Produkt der augusteischen Epoche, dessen Autor niemand Geringerer als Asinius Pollio sein dürfte."-- "This study aims at solving a problem that has been puzzling generations of philologists up to the present day. After nearly a century of emotional debate one of its protagonists could not but declare "the Cirisfrage ... still of course wide open" (R.O.A.M. Lyne 1978). The dates suggested for the neoteric epyllion about Scylla's fatal passion for Minos range from the mid-first century B.C. to the third century A.D., scholars agreeing nowadays almost (!) universally only that this part of the Appendix Vergiliana is not by Virgil. Under these circumstances, a fresh effort to overcome the present deadlock by mustering up more texts of reference and applying new standards of evaluation may not seem inappropriate. Dating the Ciris correctly solely depends on a correct interpretation of the countless striking parallels in the epyllion with works of nearly all the prominent Latin poets, above all of the Augustan era. In order to achieve utmost impartiality of judgement the author employs not only traditional criteria of chronological priority, but also newly established ones: he makes use of a number of phenomena that he recognised as being typical of quotations in pairs of similia whose chronological relationship is uncontested. Moreover, textual similarities to the Ciris that were hitherto overlooked (or deliberately neglected) are analysed and exploited. Thus, the results of this study seem to be well-grounded: the Ciris was written in the year 26 B.C., probably by Asinius Pollio Bibliografisch ist Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung mit dem Erscheinungsdatum 2018, dem Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Ort Wien erfasst.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Im Kontext des Gesamtwerks von Erich Woytek lässt sich Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Die Angaben zu Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Wien stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Auch das Veröffentlichungsdatum 2018 macht Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.
Was behandelt Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung?
Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, für die nach mehr als einem Jahrhundert intensiver philologischer Debatte immer noch ungeklärte "Cirisfrage" eine plausible Lösung anzubieten. Nach so langer Zeit kann als (fast) allgemein akzeptiert nämlich lediglich gelten, dass das schon in der Suetonvita Vergil zugeschriebene neoterische Epyllion über die leidenschaftliche, letztlich verhängnisvolle Liebe der Scylla zum Landesfeind Minos nicht von diesem Dichter stammt. Die bislang für das Werk vorgeschlagenen Datierungen reichen von der Mitte des ersten vorchristlichen bis ins dritte nachchristliche Jahrhundert, ein Befund, der eine neuerliche, gründliche Behandlung dieses Problems herausfordert. Die alleinige Grundlage chronologischer Aussagen können auch in dieser Arbeit nur die zahlreichen Textparallelen zwischen der Ciris und einer grossen Zahl anderer Autoren bilden. Im Vergleich mit den vorliegenden Cirisstudien werden hier aber zusätzlich bislang unbeachtete Cirisparallelen bei Vergil und Ovid sowie auch Vergleichsstellen bei Horaz, Tibull und Properz, in Catalepton 9 und im Panegyricus Messalae zeitlich ausgewertet. Prioritätsentscheidungen werden nicht nur nach den traditionellen Kriterien getroffen, sondern auch und vor allem anhand einer Reihe vorwiegend formaler Phänomene, die der Verfasser bei der jahrelangen Analyse von Similienpaaren mit von Haus aus sicherer Dependenz als auffallend häufige Erscheinungen just an Sekundärstellen ermittelt und in der Folge auch schon zur Klärung fraglicher Prioritätslagen herangezogen hat. Die Erweiterung des untersuchten Referenzmaterials und dessen Bewertung auch mithilfe dieser neuen, objektiven Kriterien sollte dem erzielten Ergebnis hinlängliche Sicherheit verleihen: Die Ciris ist zweifellos ein Produkt der augusteischen Epoche, dessen Autor niemand Geringerer als Asinius Pollio sein dürfte."-- "This study aims at solving a problem that has been puzzling generations of philologists up to the present day. After nearly a century of emotional debate one of its protagonists could not but declare "the Cirisfrage ... still of course wide open" (R.O.A.M. Lyne 1978). The dates suggested for the neoteric epyllion about Scylla's fatal passion for Minos range from the mid-first century B.C. to the third century A.D., scholars agreeing nowadays almost (!) universally only that this part of the Appendix Vergiliana is not by Virgil. Under these circumstances, a fresh effort to overcome the present deadlock by mustering up more texts of reference and applying new standards of evaluation may not seem inappropriate. Dating the Ciris correctly solely depends on a correct interpretation of the countless striking parallels in the epyllion with works of nearly all the prominent Latin poets, above all of the Augustan era. In order to achieve utmost impartiality of judgement the author employs not only traditional criteria of chronological priority, but also newly established ones: he makes use of a number of phenomena that he recognised as being typical of quotations in pairs of similia whose chronological relationship is uncontested. Moreover, textual similarities to the Ciris that were hitherto overlooked (or deliberately neglected) are analysed and exploited. Thus, the results of this study seem to be well-grounded: the Ciris was written in the year 26 B.C., probably by Asinius Pollio Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History and criticism, Authorship, Latin poetry, Disputed Authorship, Latin Narrative poetry, Ciris
Edition und bibliografische Einordnung
Mit 3700181051 und 9783700181057 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Die Ausgabe ist über den Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, den Ort Wien und das Datum 2018 klar kontextualisiert. Die Open-Library-Zuordnung über OL32534744W und OL44335833M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung
- Ort der Veröffentlichung: Wien
- Veröffentlicht am: 2018
- Verlag: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Schlagwörter: History and criticism, Authorship, Latin poetry, Disputed Authorship, Latin Narrative poetry, Ciris
- Externe Work-Referenz: OL32534744W
- ISBN-10: 3700181051
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783700181057
- Sprache: Deutsch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, für die nach mehr als einem Jahrhundert intensiver philologischer Debatte immer noch ungeklärte "Cirisfrage" eine plausible Lösung anzubieten. Nach so langer Zeit kann als (fast) allgemein akzeptiert nämlich lediglich gelten, dass das schon in der Suetonvita Vergil zugeschriebene neoterische Epyllion über die leidenschaftliche, letztlich verhängnisvolle Liebe der Scylla zum Landesfeind Minos nicht von diesem Dichter stammt. Die bislang für das Werk vorgeschlagenen Datierungen reichen von der Mitte des ersten vorchristlichen bis ins dritte nachchristliche Jahrhundert, ein Befund, der eine neuerliche, gründliche Behandlung dieses Problems herausfordert. Die alleinige Grundlage chronologischer Aussagen können auch in dieser Arbeit nur die zahlreichen Textparallelen zwischen der Ciris und einer grossen Zahl anderer Autoren bilden. Im Vergleich mit den vorliegenden Cirisstudien werden hier aber zusätzlich bislang unbeachtete Cirisparallelen bei Vergil und Ovid sowie auch Vergleichsstellen bei Horaz, Tibull und Properz, in Catalepton 9 und im Panegyricus Messalae zeitlich ausgewertet. Prioritätsentscheidungen werden nicht nur nach den traditionellen Kriterien getroffen, sondern auch und vor allem anhand einer Reihe vorwiegend formaler Phänomene, die der Verfasser bei der jahrelangen Analyse von Similienpaaren mit von Haus aus sicherer Dependenz als auffallend häufige Erscheinungen just an Sekundärstellen ermittelt und in der Folge auch schon zur Klärung fraglicher Prioritätslagen herangezogen hat. Die Erweiterung des untersuchten Referenzmaterials und dessen Bewertung auch mithilfe dieser neuen, objektiven Kriterien sollte dem erzielten Ergebnis hinlängliche Sicherheit verleihen: Die Ciris ist zweifellos ein Produkt der augusteischen Epoche, dessen Autor niemand Geringerer als Asinius Pollio sein dürfte."-- "This study aims at solving a problem that has been puzzling generations of philologists up to the present day. After nearly a century of emotional debate one of its protagonists could not but declare "the Cirisfrage ... still of course wide open" (R.O.A.M. Lyne 1978). The dates suggested for the neoteric epyllion about Scylla's fatal passion for Minos range from the mid-first century B.C. to the third century A.D., scholars agreeing nowadays almost (!) universally only that this part of the Appendix Vergiliana is not by Virgil. Under these circumstances, a fresh effort to overcome the present deadlock by mustering up more texts of reference and applying new standards of evaluation may not seem inappropriate. Dating the Ciris correctly solely depends on a correct interpretation of the countless striking parallels in the epyllion with works of nearly all the prominent Latin poets, above all of the Augustan era. In order to achieve utmost impartiality of judgement the author employs not only traditional criteria of chronological priority, but also newly established ones: he makes use of a number of phenomena that he recognised as being typical of quotations in pairs of similia whose chronological relationship is uncontested. Moreover, textual similarities to the Ciris that were hitherto overlooked (or deliberately neglected) are analysed and exploited. Thus, the results of this study seem to be well-grounded: the Ciris was written in the year 26 B.C., probably by Asinius Pollio
- Autor beziehungsweise Autoren: Erich Woytek
- Seitenzahl: 261
- Externe Editionsreferenzen: OL44335833M
- Titel: Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Die Verbindung aus Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung, Erich Woytek, Sachbuch und History and criticism, Authorship, Latin poetry, Disputed Authorship, Latin Narrative poetry, Ciris schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3700181051, 9783700181057 und OL32534744W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Häufige Fragen zu Die Ciris im Kontext der augusteischen Dichtung
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, für die nach mehr als einem Jahrhundert intensiver philologischer Debatte immer noch ungeklärte "Cirisfrage" eine plausible Lösung anzubieten. Nach so langer Zeit kann als (fast) allgemein akzeptiert nämlich lediglich gelten, dass das schon in der Suetonvita Vergil zugeschriebene neoterische Epyllion über die leidenschaftliche, letztlich verhängnisvolle Liebe der Scylla zum Landesfeind Minos nicht von diesem Dichter stammt. Die bislang für das Werk vorgeschlagenen Datierungen reichen von der Mitte des ersten vorchristlichen bis ins dritte nachchristliche Jahrhundert, ein Befund, der eine neuerliche, gründliche Behandlung dieses Problems herausfordert. Die alleinige Grundlage chronologischer Aussagen können auch in dieser Arbeit nur die zahlreichen Textparallelen zwischen der Ciris und einer grossen Zahl anderer Autoren bilden. Im Vergleich mit den vorliegenden Cirisstudien werden hier aber zusätzlich bislang unbeachtete Cirisparallelen bei Vergil und Ovid sowie auch Vergleichsstellen bei Horaz, Tibull und Properz, in Catalepton 9 und im Panegyricus Messalae zeitlich ausgewertet. Prioritätsentscheidungen werden nicht nur nach den traditionellen Kriterien getroffen, sondern auch und vor allem anhand einer Reihe vorwiegend formaler Phänomene, die der Verfasser bei der jahrelangen Analyse von Similienpaaren mit von Haus aus sicherer Dependenz als auffallend häufige Erscheinungen just an Sekundärstellen ermittelt und in der Folge auch schon zur Klärung fraglicher Prioritätslagen herangezogen hat. Die Erweiterung des untersuchten Referenzmaterials und dessen Bewertung auch mithilfe dieser neuen, objektiven Kriterien sollte dem erzielten Ergebnis hinlängliche Sicherheit verleihen: Die Ciris ist zweifellos ein Produkt der augusteischen Epoche, dessen Autor niemand Geringerer als Asinius Pollio sein dürfte."-- "This study aims at solving a problem that has been puzzling generations of philologists up to the present day. After nearly a century of emotional debate one of its protagonists could not but declare "the Cirisfrage ... still of course wide open" (R.O.A.M. Lyne 1978). The dates suggested for the neoteric epyllion about Scylla's fatal passion for Minos range from the mid-first century B.C. to the third century A.D., scholars agreeing nowadays almost (!) universally only that this part of the Appendix Vergiliana is not by Virgil. Under these circumstances, a fresh effort to overcome the present deadlock by mustering up more texts of reference and applying new standards of evaluation may not seem inappropriate. Dating the Ciris correctly solely depends on a correct interpretation of the countless striking parallels in the epyllion with works of nearly all the prominent Latin poets, above all of the Augustan era. In order to achieve utmost impartiality of judgement the author employs not only traditional criteria of chronological priority, but also newly established ones: he makes use of a number of phenomena that he recognised as being typical of quotations in pairs of similia whose chronological relationship is uncontested. Moreover, textual similarities to the Ciris that were hitherto overlooked (or deliberately neglected) are analysed and exploited. Thus, the results of this study seem to be well-grounded: the Ciris was written in the year 26 B.C., probably by Asinius Pollio
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32534744W und die Editionsreferenzen OL44335833M.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3700181051 und 9783700181057 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History and criticism, Authorship, Latin poetry, Disputed Authorship, Latin Narrative poetry, Ciris kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.
