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Zeitgenossenschaft! - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

05/07/2026

Lesedauer: 9 min

Kompakte Infos zu Zeitgenossenschaft! von Matthias Henke: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Zeitgenossenschaft! - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Zeitgenossenschaft! - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Zeitgenossenschaft! - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Zeitgenossenschaft! liegt ein Buch von Matthias Henke vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Ernst Krenek und Kurt Weill im Netzwerk der Moderne ergänzt den Haupttitel Zeitgenossenschaft! sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Zeitgenossenschaft! zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Ernst Krenek und Kurt Weill, beide Jahrgang 1900, eint vieles. Sie stammen aus intellektuell privilegierten Familien, sahen sich schon früh in ihrem kompositorischen Wollen bestärkt, standen den Hurrapatrioten des Ersten Weltkrieges mehr als reserviert gegenüber, übersiedelten um 1920 nach Berlin und profitierten beide vom künstlerischen Aufbruch der Republik. Sie avancierten schon bald zu den Shootingstars ihrer Generation, waren mit ihren Werken bei den eben gegründeten Donaueschinger Musiktagen vertreten und konnten in der zweiten Hälfte des Dezenniums sensationelle Erfolge mit ihren Bühnenwerken verbuchen: mit Jonny spielt auf (1927) beziehungsweise mit der Dreigroschenoper (1928). Nach der sogenannten Machtergreifung hatten beide mit den Repressalien der Nationalsozialisten zu kämpfen. Weill entzog sich deren Zugriff schon 1933, indem er nach Paris wechselte, um zwei Jahre später nach New York zu emigrieren. Krenek parkte sich im noch republikanischen Wien zwischen, folgte seinem Kollegen allerdings nach der Annektierung Österreichs, also 1938, in die USA. Das gemeinsame Exil schien indes das Zeitgenössisch-Verbindende zwischen Weill und Krenek aufzuheben. Jener arbeitete zielstrebig an der Entwicklung des ihm vorschwebenden Ideals einer Broadway Opera, weil er den eigenen künstlerischen Anspruch mit den Wünschen eines urbanen, an sozialen Themen interessierten Publikums zu vermählen hoffte. Dieser gab vor allem seinem inneren Drang nach, das durch Arnold Schönbergs Zwölftonmethode erschlossene Terrain tiefergehend zu erkunden, ein Vorhaben, das ihm eine gewisse Isolation bescherte Bibliografisch ist Zeitgenossenschaft! mit dem Erscheinungsdatum 2019, dem Verlag Edition Argus und dem Ort Schliengen erfasst.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Im Kontext des Gesamtwerks von Matthias Henke lässt sich Zeitgenossenschaft! gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Die Angaben zu Edition Argus und Schliengen stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Zeitgenossenschaft! mit dem Datum 2019 eindeutig zuordenbar. Dass Zeitgenossenschaft! in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Innerhalb von Sachbuch bietet Zeitgenossenschaft! eine klar erkennbare thematische Zuordnung.

Thematische Einordnung von Zeitgenossenschaft!

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Zeitgenossenschaft! laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Ernst Krenek und Kurt Weill, beide Jahrgang 1900, eint vieles. Sie stammen aus intellektuell privilegierten Familien, sahen sich schon früh in ihrem kompositorischen Wollen bestärkt, standen den Hurrapatrioten des Ersten Weltkrieges mehr als reserviert gegenüber, übersiedelten um 1920 nach Berlin und profitierten beide vom künstlerischen Aufbruch der Republik. Sie avancierten schon bald zu den Shootingstars ihrer Generation, waren mit ihren Werken bei den eben gegründeten Donaueschinger Musiktagen vertreten und konnten in der zweiten Hälfte des Dezenniums sensationelle Erfolge mit ihren Bühnenwerken verbuchen: mit Jonny spielt auf (1927) beziehungsweise mit der Dreigroschenoper (1928). Nach der sogenannten Machtergreifung hatten beide mit den Repressalien der Nationalsozialisten zu kämpfen. Weill entzog sich deren Zugriff schon 1933, indem er nach Paris wechselte, um zwei Jahre später nach New York zu emigrieren. Krenek parkte sich im noch republikanischen Wien zwischen, folgte seinem Kollegen allerdings nach der Annektierung Österreichs, also 1938, in die USA. Das gemeinsame Exil schien indes das Zeitgenössisch-Verbindende zwischen Weill und Krenek aufzuheben. Jener arbeitete zielstrebig an der Entwicklung des ihm vorschwebenden Ideals einer Broadway Opera, weil er den eigenen künstlerischen Anspruch mit den Wünschen eines urbanen, an sozialen Themen interessierten Publikums zu vermählen hoffte. Dieser gab vor allem seinem inneren Drang nach, das durch Arnold Schönbergs Zwölftonmethode erschlossene Terrain tiefergehend zu erkunden, ein Vorhaben, das ihm eine gewisse Isolation bescherte Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Krenek und Weill -- oder: Was schafft Zeitgenossenschaft? -- Matthias Henke | Ernst und Kurt -- privilegierte Kindheiten -- Kristina Schierbaum | Krenek und Brecht. Mutmassungen über eine schwierige Beziehung -- Joachim Lucchesi | »Frohe Melodien und blühende Verzweiflung«. Kurt Weill und Ernst Bloch -- Reinke Schwinning -- Krenek -- Zemlinsky -- Weill. Netz-Werke der Moderne / -- Ulrich Wilker | Musik und Weltanschauung. Paul Bekkers Briefe an Ernst Krenek und Kurt Weill -- Andreas Eichhorn | Schwacher Brennpunkt. Krenek und Weill in der Kroll-Oper 1927-1931 -- Claudia Maurer Zenck | Ernst Krenek, Kurt Weill und die Leipziger Oper mit Generalmusikdirektor Gustav Brecher und Chefregisseur Walther Brügmann 1927-1933 -- Jürgen Schebera | Avantgarde im Licht. Kurt Weill und Ernst Krenek in fotografischen Porträts -- Andreas Zeising | »Standardwerke der Saison«. Kreneks und Weills Violinkonzerte des Jahres 1924 und ihre frühe Rezeption -- Stefan Weiss | Tangenten. Die Rilke-Vertonungen von Kurt Weill und Ernst Krenek -- Matthias Henke | Tradition und Abstossung. Die Streichquartette Nr. 1 von Ernst Krenek und Kurt Weill -- Leanne García Alós | »Zar« und »Diktator«. Zwei Einakter Kreneks und Weills im Vergleich -- Marco Hoffmann | Exil und kulturelle Mobilität. Ernst Krenek und Kurt Weill -- Nils Grosch. Über die Schlagwörter Congresses, Criticism and interpretation lässt sich Zeitgenossenschaft! auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Sowohl die ISBN-10 3931264378 als auch die ISBN-13 9783931264376 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Ausgabe ist über den Verlag Edition Argus, den Ort Schliengen und das Datum 2019 klar kontextualisiert. Die Open-Library-Zuordnung über OL32450609W und OL44228970M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Primäre Kategorie: Sachbuch
  2. Open-Library-Work-ID: OL32450609W
  3. Ort der Veröffentlichung: Schliengen
  4. Erscheinungsdatum: 2019
  5. Titel: Zeitgenossenschaft!
  6. Kurzbeschreibung: Ernst Krenek und Kurt Weill, beide Jahrgang 1900, eint vieles. Sie stammen aus intellektuell privilegierten Familien, sahen sich schon früh in ihrem kompositorischen Wollen bestärkt, standen den Hurrapatrioten des Ersten Weltkrieges mehr als reserviert gegenüber, übersiedelten um 1920 nach Berlin und profitierten beide vom künstlerischen Aufbruch der Republik. Sie avancierten schon bald zu den Shootingstars ihrer Generation, waren mit ihren Werken bei den eben gegründeten Donaueschinger Musiktagen vertreten und konnten in der zweiten Hälfte des Dezenniums sensationelle Erfolge mit ihren Bühnenwerken verbuchen: mit Jonny spielt auf (1927) beziehungsweise mit der Dreigroschenoper (1928). Nach der sogenannten Machtergreifung hatten beide mit den Repressalien der Nationalsozialisten zu kämpfen. Weill entzog sich deren Zugriff schon 1933, indem er nach Paris wechselte, um zwei Jahre später nach New York zu emigrieren. Krenek parkte sich im noch republikanischen Wien zwischen, folgte seinem Kollegen allerdings nach der Annektierung Österreichs, also 1938, in die USA. Das gemeinsame Exil schien indes das Zeitgenössisch-Verbindende zwischen Weill und Krenek aufzuheben. Jener arbeitete zielstrebig an der Entwicklung des ihm vorschwebenden Ideals einer Broadway Opera, weil er den eigenen künstlerischen Anspruch mit den Wünschen eines urbanen, an sozialen Themen interessierten Publikums zu vermählen hoffte. Dieser gab vor allem seinem inneren Drang nach, das durch Arnold Schönbergs Zwölftonmethode erschlossene Terrain tiefergehend zu erkunden, ein Vorhaben, das ihm eine gewisse Isolation bescherte
  7. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Krenek und Weill -- oder: Was schafft Zeitgenossenschaft? -- Matthias Henke | Ernst und Kurt -- privilegierte Kindheiten -- Kristina Schierbaum | Krenek und Brecht. Mutmassungen über eine schwierige Beziehung -- Joachim Lucchesi | »Frohe Melodien und blühende Verzweiflung«. Kurt Weill und Ernst Bloch -- Reinke Schwinning -- Krenek -- Zemlinsky -- Weill. Netz-Werke der Moderne / -- Ulrich Wilker | Musik und Weltanschauung. Paul Bekkers Briefe an Ernst Krenek und Kurt Weill -- Andreas Eichhorn | Schwacher Brennpunkt. Krenek und Weill in der Kroll-Oper 1927-1931 -- Claudia Maurer Zenck | Ernst Krenek, Kurt Weill und die Leipziger Oper mit Generalmusikdirektor Gustav Brecher und Chefregisseur Walther Brügmann 1927-1933 -- Jürgen Schebera | Avantgarde im Licht. Kurt Weill und Ernst Krenek in fotografischen Porträts -- Andreas Zeising | »Standardwerke der Saison«. Kreneks und Weills Violinkonzerte des Jahres 1924 und ihre frühe Rezeption -- Stefan Weiss | Tangenten. Die Rilke-Vertonungen von Kurt Weill und Ernst Krenek -- Matthias Henke | Tradition und Abstossung. Die Streichquartette Nr. 1 von Ernst Krenek und Kurt Weill -- Leanne García Alós | »Zar« und »Diktator«. Zwei Einakter Kreneks und Weills im Vergleich -- Marco Hoffmann | Exil und kulturelle Mobilität. Ernst Krenek und Kurt Weill -- Nils Grosch.
  8. Autor beziehungsweise Autoren: Matthias Henke
  9. Thematische Tags: Congresses, Criticism and interpretation
  10. Publiziert bei: Edition Argus
  11. Externe Editionsreferenzen: OL44228970M
  12. Umfang: 193 Seiten
  13. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3931264378
  14. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  15. Ergänzender Titelzusatz: Ernst Krenek und Kurt Weill im Netzwerk der Moderne
  16. ISBN-13: 9783931264376

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Zeitgenossenschaft! profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Matthias Henke, Sachbuch und den Tags Congresses, Criticism and interpretation, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3931264378, 9783931264376 und OL32450609W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu Zeitgenossenschaft!

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Congresses, Criticism and interpretation bei der Einordnung.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3931264378 und 9783931264376 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Ernst Krenek und Kurt Weill, beide Jahrgang 1900, eint vieles. Sie stammen aus intellektuell privilegierten Familien, sahen sich schon früh in ihrem kompositorischen Wollen bestärkt, standen den Hurrapatrioten des Ersten Weltkrieges mehr als reserviert gegenüber, übersiedelten um 1920 nach Berlin und profitierten beide vom künstlerischen Aufbruch der Republik. Sie avancierten schon bald zu den Shootingstars ihrer Generation, waren mit ihren Werken bei den eben gegründeten Donaueschinger Musiktagen vertreten und konnten in der zweiten Hälfte des Dezenniums sensationelle Erfolge mit ihren Bühnenwerken verbuchen: mit Jonny spielt auf (1927) beziehungsweise mit der Dreigroschenoper (1928). Nach der sogenannten Machtergreifung hatten beide mit den Repressalien der Nationalsozialisten zu kämpfen. Weill entzog sich deren Zugriff schon 1933, indem er nach Paris wechselte, um zwei Jahre später nach New York zu emigrieren. Krenek parkte sich im noch republikanischen Wien zwischen, folgte seinem Kollegen allerdings nach der Annektierung Österreichs, also 1938, in die USA. Das gemeinsame Exil schien indes das Zeitgenössisch-Verbindende zwischen Weill und Krenek aufzuheben. Jener arbeitete zielstrebig an der Entwicklung des ihm vorschwebenden Ideals einer Broadway Opera, weil er den eigenen künstlerischen Anspruch mit den Wünschen eines urbanen, an sozialen Themen interessierten Publikums zu vermählen hoffte. Dieser gab vor allem seinem inneren Drang nach, das durch Arnold Schönbergs Zwölftonmethode erschlossene Terrain tiefergehend zu erkunden, ein Vorhaben, das ihm eine gewisse Isolation bescherte

Was verrät der Untertitel über Zeitgenossenschaft!?

Mit Ernst Krenek und Kurt Weill im Netzwerk der Moderne wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

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