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Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters | Buchdetails & ISBN

05/07/2026

Lesedauer: 8 min

Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters von Karl-Heinz Spiess kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters | Buchdetails & ISBN

Alles Wichtige zu Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters

Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters von Karl-Heinz Spiess ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: In den vergangenen Jahren wurde intensiv über die Rolle der Familie in der heutigen Gesellschaft gestritten, so daß es schon aus diesem Grund gerechtfertigt erscheint, nach den Erscheinungsformen der Familie im Mittelalter zu fragen. Die Thematik ist auch deshalb als Desiderat anzusehen, weil sie in der deutschen Mediävistik bislang nicht allzu intensiv behandelt wurde. Bereits im Titel des Bandes wird das Konzept erkennbar, den Fokus auf die (Kern-)Familie zu richten, obwohl die mittelalterlichen Quellen für dieses Sozialgebilde keinen spezifischen Begriff kennen. Das aus dem Französischen stammende Lehnwort »Familie« wird bekanntlich erst seit dem 18. Jahrhundert im heutigen Sinn gebraucht. Gemäß der für die Konzeption des Tagungsbandes maßgebenden These gab es die Kernfamilie mit ihrem besonderen Bezugssystem zwischen Eltern und Kindern als anthropologische Konstante bereits im Mittelalter, doch war sie so eingebettet in größere Zusammenhänge, wie Haushalt mit Gesinde, Hofgesellschaft oder Verwandtschaftsverbände, daß sich kein eigener Begriff entwickeln konnte. Selbstverständlich wird damit nicht für eine unbefangene Übertragung der heutigen Vorstellungen von Familie auf das Mittelalter plädiert, doch wird das emotionale Beziehungssystem zwischen Familienangehörigen als eine Konstante betrachtet, die sich deutlich von den Bindungen an Mägde, Knechte, Hofleute oder entfernte Verwandte unterschied. Erst mit der zunehmenden Herauslösung der Kernfamilie aus diesen größeren Sozialverbänden in der Neuzeit ergab sich die Notwendigkeit für eine eigene Begrifflichkeit. Der Band vereinigt interdisziplinäre Beiträge zur Darstellung der Familie in Kunst und Literatur, zur Analyse der Familien im Adel, im Bürgertum und in der bäuerlichen Gesellschaft. Weiterhin wird die Übertragung familiärer Vorstellungen auf andere personale Beziehungsnetze untersucht. Zum Vergleich der westeuropäischen Familienstrukturen mit solchen außerhalb des Okzidents dient ein Blick auf die Rjurikiden. Ein Beitrag zum Stand der historischen Familienforschung fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen von Jack Goodys wegweisendem Buch »Entwicklung von Ehe und Familie in Europa« und die bis in das Frühmittelalter ausgreifende Zusammenfassung runden den Band ab Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters wurde am 2009 publiziert und dem Verlag Jan Thorbecke Verlag mit Verlagsort Ostfildern zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Innerhalb von Sachbuch bietet Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Karl-Heinz Spiess beschäftigen möchten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Das hinterlegte Publikationsdatum 2009 unterstützt dabei, Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters zeitlich korrekt zu klassifizieren. Der Verlag Jan Thorbecke Verlag und der Verlagsort Ostfildern liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.

Inhalte, Themen und Relevanz

Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: In den vergangenen Jahren wurde intensiv über die Rolle der Familie in der heutigen Gesellschaft gestritten, so daß es schon aus diesem Grund gerechtfertigt erscheint, nach den Erscheinungsformen der Familie im Mittelalter zu fragen. Die Thematik ist auch deshalb als Desiderat anzusehen, weil sie in der deutschen Mediävistik bislang nicht allzu intensiv behandelt wurde. Bereits im Titel des Bandes wird das Konzept erkennbar, den Fokus auf die (Kern-)Familie zu richten, obwohl die mittelalterlichen Quellen für dieses Sozialgebilde keinen spezifischen Begriff kennen. Das aus dem Französischen stammende Lehnwort »Familie« wird bekanntlich erst seit dem 18. Jahrhundert im heutigen Sinn gebraucht. Gemäß der für die Konzeption des Tagungsbandes maßgebenden These gab es die Kernfamilie mit ihrem besonderen Bezugssystem zwischen Eltern und Kindern als anthropologische Konstante bereits im Mittelalter, doch war sie so eingebettet in größere Zusammenhänge, wie Haushalt mit Gesinde, Hofgesellschaft oder Verwandtschaftsverbände, daß sich kein eigener Begriff entwickeln konnte. Selbstverständlich wird damit nicht für eine unbefangene Übertragung der heutigen Vorstellungen von Familie auf das Mittelalter plädiert, doch wird das emotionale Beziehungssystem zwischen Familienangehörigen als eine Konstante betrachtet, die sich deutlich von den Bindungen an Mägde, Knechte, Hofleute oder entfernte Verwandte unterschied. Erst mit der zunehmenden Herauslösung der Kernfamilie aus diesen größeren Sozialverbänden in der Neuzeit ergab sich die Notwendigkeit für eine eigene Begrifflichkeit. Der Band vereinigt interdisziplinäre Beiträge zur Darstellung der Familie in Kunst und Literatur, zur Analyse der Familien im Adel, im Bürgertum und in der bäuerlichen Gesellschaft. Weiterhin wird die Übertragung familiärer Vorstellungen auf andere personale Beziehungsnetze untersucht. Zum Vergleich der westeuropäischen Familienstrukturen mit solchen außerhalb des Okzidents dient ein Blick auf die Rjurikiden. Ein Beitrag zum Stand der historischen Familienforschung fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen von Jack Goodys wegweisendem Buch »Entwicklung von Ehe und Familie in Europa« und die bis in das Frühmittelalter ausgreifende Zusammenfassung runden den Band ab Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Social conditions, Europe, social conditions, Families, Social history, Familie, Sociale aspecten, Social history, medieval, 500-1500, Gezin

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL18803166W und OL24079716M besonders hilfreich. Durch die Kombination aus Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern und 2009 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Mit 3799568719 und 9783799568715 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  2. Verfasst von: Karl-Heinz Spiess
  3. Publiziert bei: Jan Thorbecke Verlag
  4. Inhaltliche Kurzcharakteristik: In den vergangenen Jahren wurde intensiv über die Rolle der Familie in der heutigen Gesellschaft gestritten, so daß es schon aus diesem Grund gerechtfertigt erscheint, nach den Erscheinungsformen der Familie im Mittelalter zu fragen. Die Thematik ist auch deshalb als Desiderat anzusehen, weil sie in der deutschen Mediävistik bislang nicht allzu intensiv behandelt wurde. Bereits im Titel des Bandes wird das Konzept erkennbar, den Fokus auf die (Kern-)Familie zu richten, obwohl die mittelalterlichen Quellen für dieses Sozialgebilde keinen spezifischen Begriff kennen. Das aus dem Französischen stammende Lehnwort »Familie« wird bekanntlich erst seit dem 18. Jahrhundert im heutigen Sinn gebraucht. Gemäß der für die Konzeption des Tagungsbandes maßgebenden These gab es die Kernfamilie mit ihrem besonderen Bezugssystem zwischen Eltern und Kindern als anthropologische Konstante bereits im Mittelalter, doch war sie so eingebettet in größere Zusammenhänge, wie Haushalt mit Gesinde, Hofgesellschaft oder Verwandtschaftsverbände, daß sich kein eigener Begriff entwickeln konnte. Selbstverständlich wird damit nicht für eine unbefangene Übertragung der heutigen Vorstellungen von Familie auf das Mittelalter plädiert, doch wird das emotionale Beziehungssystem zwischen Familienangehörigen als eine Konstante betrachtet, die sich deutlich von den Bindungen an Mägde, Knechte, Hofleute oder entfernte Verwandte unterschied. Erst mit der zunehmenden Herauslösung der Kernfamilie aus diesen größeren Sozialverbänden in der Neuzeit ergab sich die Notwendigkeit für eine eigene Begrifflichkeit. Der Band vereinigt interdisziplinäre Beiträge zur Darstellung der Familie in Kunst und Literatur, zur Analyse der Familien im Adel, im Bürgertum und in der bäuerlichen Gesellschaft. Weiterhin wird die Übertragung familiärer Vorstellungen auf andere personale Beziehungsnetze untersucht. Zum Vergleich der westeuropäischen Familienstrukturen mit solchen außerhalb des Okzidents dient ein Blick auf die Rjurikiden. Ein Beitrag zum Stand der historischen Familienforschung fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen von Jack Goodys wegweisendem Buch »Entwicklung von Ehe und Familie in Europa« und die bis in das Frühmittelalter ausgreifende Zusammenfassung runden den Band ab
  5. Externe Editionsreferenzen: OL24079716M
  6. Buchtitel: Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters
  7. Open-Library-Work-ID: OL18803166W
  8. Ort der Veröffentlichung: Ostfildern
  9. Schlagwörter: History, Social conditions, Europe, social conditions, Families, Social history, Familie, Sociale aspecten, Social history, medieval, 500-1500, Gezin
  10. Umfang: 391 Seiten
  11. Veröffentlicht am: 2009
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783799568715
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  14. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3799568719

Relevanz für Suche und Einordnung

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters, Karl-Heinz Spiess, Sachbuch und History, Social conditions, Europe, social conditions, Families, Social history, Familie, Sociale aspecten, Social history, medieval, 500-1500, Gezin - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3799568719, 9783799568715 und OL18803166W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

FAQ zu Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL18803166W und die Editionsreferenzen OL24079716M.

Wie lässt sich Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3799568719 und 9783799568715 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Social conditions, Europe, social conditions, Families, Social history, Familie, Sociale aspecten, Social history, medieval, 500-1500, Gezin, die die thematische Zuordnung erleichtern.

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