Heilige Tor | Autor, ISBN und Ausgabedetails

08/06/2026

Lesedauer: 7 min

Schneller Überblick zu Heilige Tor von Gerhard Kuhn mit den wichtigsten Buchangaben. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Alles Wichtige zu Heilige Tor

Wer nach einem Buch von Gerhard Kuhn aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Heilige Tor eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Heilige Tor den Fokus legt: Das Heilige Tor, das nur 42 m vom größten Stadttor Athens, dem Dipylon, entfernt ist, gehört, wie dieses, zum Typus des nach außen hin offenen Hoftores. Dabei ist die Verschlusszone gegenüber der angrenzenden Stadtmauer zum Stadtinneren hin zurückversetzt. So konnten die anstürmenden Belagerer von der Seite her unter Beschuss genommen werden. Neben der Heiligen Straße, auf der die Prozessionen zum Mysterienheiligtum der Demeter und Kore nach Eleusis zogen, verließ auch der einzige im Innern des Mauerrings fließende Bach, der Eridanos, an dieser Stelle das Stadtareal. Das Heilige Tor wurde zusammen mit der Stadtmauer nach dem Abzug der Perser im Winter 479/478 v. Chr. errichtet (Thuk. 1, 93) und erlebte bis zur Zerstörung durch den römischen Feldherrn Sulla im Jahre 86 v. Chr. fünf weitere Bauphasen, die, anders als am benachbarten Dipylon, auch einschneidende Veränderungen des Grundrisses mit sich brachten. Ein wichtiges Agens dafür war der Bachlauf, der von Anfang an einen fortifikatorischen Schwachpunkt darstellte, ein anderes die seit spätklassischer Zeit zu beobachtende Entwicklung schwerer Steinkatapulte. Während der ersten sechs Phasen bestand die Bausubstanz des Heiligen Tores, ebenso wie diejenige der Stadtmauer, aus mit feinem Putz überzogenen Lehmziegeln auf steinernem Sockel. Zwei spätkaiserzeitliche Bauperioden, während derer der Torbau ganz aus wiederverwendeten Steinen errichtet war, beschließen die rund tausendjährige Geschichte des Bauwerks

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2017 lässt sich Heilige Tor sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Dass Heilige Tor in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Heilige Tor einen gut klassifizierbaren Titel. Im Kontext des Gesamtwerks von Gerhard Kuhn lässt sich Heilige Tor gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.

Worum geht es in Heilige Tor?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Heilige Tor laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Das Heilige Tor, das nur 42 m vom größten Stadttor Athens, dem Dipylon, entfernt ist, gehört, wie dieses, zum Typus des nach außen hin offenen Hoftores. Dabei ist die Verschlusszone gegenüber der angrenzenden Stadtmauer zum Stadtinneren hin zurückversetzt. So konnten die anstürmenden Belagerer von der Seite her unter Beschuss genommen werden. Neben der Heiligen Straße, auf der die Prozessionen zum Mysterienheiligtum der Demeter und Kore nach Eleusis zogen, verließ auch der einzige im Innern des Mauerrings fließende Bach, der Eridanos, an dieser Stelle das Stadtareal. Das Heilige Tor wurde zusammen mit der Stadtmauer nach dem Abzug der Perser im Winter 479/478 v. Chr. errichtet (Thuk. 1, 93) und erlebte bis zur Zerstörung durch den römischen Feldherrn Sulla im Jahre 86 v. Chr. fünf weitere Bauphasen, die, anders als am benachbarten Dipylon, auch einschneidende Veränderungen des Grundrisses mit sich brachten. Ein wichtiges Agens dafür war der Bachlauf, der von Anfang an einen fortifikatorischen Schwachpunkt darstellte, ein anderes die seit spätklassischer Zeit zu beobachtende Entwicklung schwerer Steinkatapulte. Während der ersten sechs Phasen bestand die Bausubstanz des Heiligen Tores, ebenso wie diejenige der Stadtmauer, aus mit feinem Putz überzogenen Lehmziegeln auf steinernem Sockel. Zwei spätkaiserzeitliche Bauperioden, während derer der Torbau ganz aus wiederverwendeten Steinen errichtet war, beschließen die rund tausendjährige Geschichte des Bauwerks Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Antiquities, Excavations (Archaeology), Sepulchral monuments, Athens (greece), antiquities, Pottery, greek

Edition und bibliografische Einordnung

Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL25404616W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL34054926M.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Buchtitel: Heilige Tor
  2. Kurzbeschreibung: Das Heilige Tor, das nur 42 m vom größten Stadttor Athens, dem Dipylon, entfernt ist, gehört, wie dieses, zum Typus des nach außen hin offenen Hoftores. Dabei ist die Verschlusszone gegenüber der angrenzenden Stadtmauer zum Stadtinneren hin zurückversetzt. So konnten die anstürmenden Belagerer von der Seite her unter Beschuss genommen werden. Neben der Heiligen Straße, auf der die Prozessionen zum Mysterienheiligtum der Demeter und Kore nach Eleusis zogen, verließ auch der einzige im Innern des Mauerrings fließende Bach, der Eridanos, an dieser Stelle das Stadtareal. Das Heilige Tor wurde zusammen mit der Stadtmauer nach dem Abzug der Perser im Winter 479/478 v. Chr. errichtet (Thuk. 1, 93) und erlebte bis zur Zerstörung durch den römischen Feldherrn Sulla im Jahre 86 v. Chr. fünf weitere Bauphasen, die, anders als am benachbarten Dipylon, auch einschneidende Veränderungen des Grundrisses mit sich brachten. Ein wichtiges Agens dafür war der Bachlauf, der von Anfang an einen fortifikatorischen Schwachpunkt darstellte, ein anderes die seit spätklassischer Zeit zu beobachtende Entwicklung schwerer Steinkatapulte. Während der ersten sechs Phasen bestand die Bausubstanz des Heiligen Tores, ebenso wie diejenige der Stadtmauer, aus mit feinem Putz überzogenen Lehmziegeln auf steinernem Sockel. Zwei spätkaiserzeitliche Bauperioden, während derer der Torbau ganz aus wiederverwendeten Steinen errichtet war, beschließen die rund tausendjährige Geschichte des Bauwerks
  3. Primäre Kategorie: Sachbuch
  4. Verlag: Reichert Dr., Ludwig
  5. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  6. Autor beziehungsweise Autoren: Gerhard Kuhn
  7. Erscheinungsdatum: 2017
  8. Thematische Tags: Antiquities, Excavations (Archaeology), Sepulchral monuments, Athens (greece), antiquities, Pottery, greek
  9. Externe Work-Referenz: OL25404616W
  10. Gewicht: 2.105
  11. ISBN-13: 9783954902354
  12. Open-Library-Editions-IDs: OL34054926M

Warum sich Heilige Tor gut einordnen lässt

Die Verbindung aus Heilige Tor, Gerhard Kuhn, Sachbuch und Antiquities, Excavations (Archaeology), Sepulchral monuments, Athens (greece), antiquities, Pottery, greek schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

Häufige Fragen zu Heilige Tor

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Das Heilige Tor, das nur 42 m vom größten Stadttor Athens, dem Dipylon, entfernt ist, gehört, wie dieses, zum Typus des nach außen hin offenen Hoftores. Dabei ist die Verschlusszone gegenüber der angrenzenden Stadtmauer zum Stadtinneren hin zurückversetzt. So konnten die anstürmenden Belagerer von der Seite her unter Beschuss genommen werden. Neben der Heiligen Straße, auf der die Prozessionen zum Mysterienheiligtum der Demeter und Kore nach Eleusis zogen, verließ auch der einzige im Innern des Mauerrings fließende Bach, der Eridanos, an dieser Stelle das Stadtareal. Das Heilige Tor wurde zusammen mit der Stadtmauer nach dem Abzug der Perser im Winter 479/478 v. Chr. errichtet (Thuk. 1, 93) und erlebte bis zur Zerstörung durch den römischen Feldherrn Sulla im Jahre 86 v. Chr. fünf weitere Bauphasen, die, anders als am benachbarten Dipylon, auch einschneidende Veränderungen des Grundrisses mit sich brachten. Ein wichtiges Agens dafür war der Bachlauf, der von Anfang an einen fortifikatorischen Schwachpunkt darstellte, ein anderes die seit spätklassischer Zeit zu beobachtende Entwicklung schwerer Steinkatapulte. Während der ersten sechs Phasen bestand die Bausubstanz des Heiligen Tores, ebenso wie diejenige der Stadtmauer, aus mit feinem Putz überzogenen Lehmziegeln auf steinernem Sockel. Zwei spätkaiserzeitliche Bauperioden, während derer der Torbau ganz aus wiederverwendeten Steinen errichtet war, beschließen die rund tausendjährige Geschichte des Bauwerks

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Antiquities, Excavations (Archaeology), Sepulchral monuments, Athens (greece), antiquities, Pottery, greek bei der Einordnung.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL25404616W und die Editionsreferenzen OL34054926M.

Wer sollte sich für Heilige Tor interessieren?

Besonders relevant ist Heilige Tor für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Gerhard Kuhn betrachten möchten.

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