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Die soziale Konstitution der Vernunft | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

04/07/2026

Lesedauer: 14 min

Die soziale Konstitution der Vernunft von Dieter Katzenbach auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Die soziale Konstitution der Vernunft | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

Die soziale Konstitution der Vernunft | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

Die soziale Konstitution der Vernunft - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Wer nach einem Buch von Dieter Katzenbach aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Die soziale Konstitution der Vernunft eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Erklären, Verstehen und Verständigeung bei Piaget, Freud und Habermas ergänzt den Haupttitel Die soziale Konstitution der Vernunft sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die soziale Konstitution der Vernunft wurde am 1992 publiziert und dem Verlag Asanger Verlag mit Verlagsort Heidelberg, Germany zugeordnet.

Warum Die soziale Konstitution der Vernunft relevant sein kann

Die Angaben zu Asanger Verlag und Heidelberg, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Die soziale Konstitution der Vernunft liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für alle, die Bücher von Dieter Katzenbach recherchieren oder vergleichen, ist Die soziale Konstitution der Vernunft eine relevante Ausgabe. Innerhalb von Sachbuch bietet Die soziale Konstitution der Vernunft eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Das hinterlegte Publikationsdatum 1992 unterstützt dabei, Die soziale Konstitution der Vernunft zeitlich korrekt zu klassifizieren.

Thematische Einordnung von Die soziale Konstitution der Vernunft

Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Einleitung | Die Standard-Argumente der Erklären: Verstehen-Kontroverse | Die erste Runde: Zur Begründung »verstehender« Geisteswissenschaften | Philosophiegeschichtliche Ausgangstage | Abgrenzung der Geisteswissenschaften | Das Verstehen als die Erkenntnisoperation der Geisteswissenschaften | Die ursprüngliche Konzeption: Verstehen als Nachfühlen fremder Seelenzustände | Das neue Modell: Der Zusammenhang von Erleben, Ausdruck und Verstehen | Die verschieden Formen des Verstehens | Das Problem der »Objektivität des Verstehens« | Zur »Logik« des hermeneutischen Zirkels | Zusammenfassung | Die zweite Runde: Das Programm der Einheitswissenschaft | Die Logik der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Das Falsifikationstheorem | Der deduktiv-nomologische Erklärungsbegriff | Die strukturelle Gleichheitsthese | Der Universalitätsanspruch der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Die Bedeutung des Hempel-Oppenheim-Schemas in den Geschichtswissenschaften | Die kausal-analytische Erklärung aus Motiven | Die Bedeutung des Verstehens im methodologischen Verständnis der Einheitswissenschaft | Zusammenfassung | Die dritte Runde: Die Erneuerung des Autonomieanspruchs der verstehenden Sozialwissenschaften auf der Grundlage des Neowittgensteinianismus | Die bekannten Argumente der Neowittgensteinianer | Das logical-connection-Argument | Die Unterscheidung von Sprachspielen – Regeln versus Natur-Gesetze | Der Beitrag v. Wrights | Zur Problematik der Sinn-Explikation des Kausalitätsbegriffs auf der Grundlage des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Der praktische Syllogismus und die deduktiv-nomologische Erklärung | Zusammenfassung | Die Standardargumente im Überblick | Diskussion der Erklären:Verstehen-Kontroverse | Dilihey: Wichtige Fragen | Kritik des Universalitätsanspruchs des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Die wissenschafts-logisch ansetzende Kritik des Universalitätsanspruchs | Einwände gegen die strukturelle Gleichheitsthese | Die klassischen Argumente der Neowittgensteinianer | Der Beitrag der Kritischen Theorie | Traditionelle und kritische Theorie | Zur Kritik der instrumentellen Vernunft | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Resumé | Grenzen des Neowittgensleinianismus und Ergänzung durch die Theorie der Erkenntnisinteressen | Stellt der praktische Schluß eine Alternative zur DN-Erklärung dar? | Die Theorie der Erkenntnisinteressen und deren Relation zu den Thesen des Neowittgensteinianismus | Zum Begriff und Status der Erkenntnisinteressen | Das technische Erkenntnisinteresse der Naturwissenschaften und der Sprachspiel-Dualismus | Das praktische Erkenntnisinteresse der hermeneutischen Wissenschaften, und trotzdem: die Möglichkeit empirisch-analytischer Sozialwissenschaften | Die Grenzen verstehender Sozialwissenschaften und die Notwendigkeit der Einführung eines dritten Erkenntnisinteresses | Das emanzipatorische Erkenntnisinleresse und die Einheit der Vernunft | Resumé | Ausblick: Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns | Zwei grundlegende Handlungstypen | Universalpragmatik: Die Analyse der allgemeinen Bedingungen interpersonaler Verständigung am Modell der Sprache | Die Universalpragmatik als rekonstruktive Wissenschaft | Die »Doppelstruktur« der Sprache | Die rationale Grundlage der illokutiven Kraft von Sprechhandlungen: Die universalen Geltungsansprüche menschlicher Rede | Habermas zur Ontogenese der Interaktionskompetenz | Resumé | Fazit der Erklären:Verstehen-Kontroverse: Ein kommunikationstheoretisches Rationalitätskonzept | Die Methodologie der genetischen Psychologie | Piaget zum Verhältnis von Psychologie und Wissenschaftstheorie | Das praktisch-methodische Vorgehen der genetischen Psychologie | Auf jeden Fall: experimentell, aber: nicht quantifizierend | Die klinische Methode: Zwischen standardisiertem Test und freier Beobachtung | Von der klinischen zur kritischen Methode | Piaget zur Methode der Psychoanalyse | Der Theorieaufbau der genetischen Psychologie | Das Stufenmodell | Anforderungen an ein Stufenmodell | Zwischen Reduktionismus und Präformismus | Nochmals: Zur theoretischen Bedeutung des Übergangs von der klinischen zur kritischen Methode | Die funktionalen Begriffe: Das Assimilationskonzept | Zu den Begriffen Assimilation und Schema | Die drei Aspekte der Assimilation | Akkommodation | Differenzierung und Koordination der Schemata | Piaget und die Erklären:Verstehen-Kontroverse | Auch bei Piaget: Komplementarität von Erklären und Verstehen | Piagets Begriff der wissenschaftlichen Erklärung | Kausalität | Logik und Erfahrung | Psychologische Erklärung und der psycho-physiologische Parallelismus | Die Isomorphie von Kausalität und Implikation | Die wissenschafistheoretische Bedeutung der Komplementarität von Erklären und Verstehen | Fazit: kein neues Modell des Verstehens | Der diskursive Wahrheitsbegriff | »Übereinstimmung der Geister« als formales Wabhrheitskritierium | Die Frage nach der sozialen Konstitution der Logik | Resumé | Die Methodologie der Psychoanalyse | Der Gegenstand der psychoanalytischen Erkenntnis | Die Psychoanalyse als erklärende Wissenschaft im Sinne des Hempel- Oppenheim-Modells | Heilung gleich Ordnung der Biographie? – Und: das eigene Recht der psychischen Realität | Die psychoanalytisch rekonstruierte Biographie ist kein historisches Dokument | Die Dialektik von Ereignis und Erlebnis | Methodologische Konsequenzen | Zu den Grundbegriffen psychoanalytischer Theoriebildung: Die Theorie der Interaktionsformen | Überblick über die Theorie der Interaktionsformen | Anmerkungen zu Lorenzers Wittgenstein-Rezeption und zu seiner Bedeutungstheorie | Zur theoretischen Einordnung des Konzepts | Zum praktisch-methodischen Vorgehen der Psychoanalyse | Das szenische Verstehen | Der psychoanalytische Dialog unter Aspekten der Universalpragmatik | Zur Relation von genetischer Psychologie und Psychoanalyse | Parallelen und Differenzen zwischen Lorenzers Theorie der Interaktionsformen und Piagets Begriff des Assimilationsschemas | Übereinstimmung im Grundsätzlichen | Differenzen zwischen der Assimilationstheorie und der Theorie der Interaktionsformen | Der Anlaß der psychischen Strukturbildung | Primär- und Sekundärprozeß: Qualitativer Sprung oder kontinuierlicher Übergang? | Die Einbindung der Körperlichkeit als strukturalem Bestandteil der Handlungsschemata | Die genetische Psychologie als allgemeiner Rahmen psychoanalytischer Erkenntnisbildung | Ein Beispiel: Erlebnisstruktur und psychisches Entwicklungsniveau | Der Übergang zu den konkreten Operationen und der Aufbau endogener Negationen | Konkrete Operationen und Ödipalität | Ausblick auf zukünftige Forschungsperspektiven | Literatur | Namenverzeichnis Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Genetic epistemology, Psychoanalysis, Emotions and cognition Mit einem Umfang von 243 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL4046660W sowie die Editionszuordnungen OL1505291M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Asanger Verlag, Heidelberg, Germany und 1992 präzise ergänzt. Die Kombination aus ISBN-10 3893342273 und ISBN-13 9783893342273 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.

Die zentralen Metadaten zu Die soziale Konstitution der Vernunft

  1. Inhaltsübersicht: Einleitung | Die Standard-Argumente der Erklären: Verstehen-Kontroverse | Die erste Runde: Zur Begründung »verstehender« Geisteswissenschaften | Philosophiegeschichtliche Ausgangstage | Abgrenzung der Geisteswissenschaften | Das Verstehen als die Erkenntnisoperation der Geisteswissenschaften | Die ursprüngliche Konzeption: Verstehen als Nachfühlen fremder Seelenzustände | Das neue Modell: Der Zusammenhang von Erleben, Ausdruck und Verstehen | Die verschieden Formen des Verstehens | Das Problem der »Objektivität des Verstehens« | Zur »Logik« des hermeneutischen Zirkels | Zusammenfassung | Die zweite Runde: Das Programm der Einheitswissenschaft | Die Logik der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Das Falsifikationstheorem | Der deduktiv-nomologische Erklärungsbegriff | Die strukturelle Gleichheitsthese | Der Universalitätsanspruch der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Die Bedeutung des Hempel-Oppenheim-Schemas in den Geschichtswissenschaften | Die kausal-analytische Erklärung aus Motiven | Die Bedeutung des Verstehens im methodologischen Verständnis der Einheitswissenschaft | Zusammenfassung | Die dritte Runde: Die Erneuerung des Autonomieanspruchs der verstehenden Sozialwissenschaften auf der Grundlage des Neowittgensteinianismus | Die bekannten Argumente der Neowittgensteinianer | Das logical-connection-Argument | Die Unterscheidung von Sprachspielen – Regeln versus Natur-Gesetze | Der Beitrag v. Wrights | Zur Problematik der Sinn-Explikation des Kausalitätsbegriffs auf der Grundlage des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Der praktische Syllogismus und die deduktiv-nomologische Erklärung | Zusammenfassung | Die Standardargumente im Überblick | Diskussion der Erklären:Verstehen-Kontroverse | Dilihey: Wichtige Fragen | Kritik des Universalitätsanspruchs des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Die wissenschafts-logisch ansetzende Kritik des Universalitätsanspruchs | Einwände gegen die strukturelle Gleichheitsthese | Die klassischen Argumente der Neowittgensteinianer | Der Beitrag der Kritischen Theorie | Traditionelle und kritische Theorie | Zur Kritik der instrumentellen Vernunft | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Resumé | Grenzen des Neowittgensleinianismus und Ergänzung durch die Theorie der Erkenntnisinteressen | Stellt der praktische Schluß eine Alternative zur DN-Erklärung dar? | Die Theorie der Erkenntnisinteressen und deren Relation zu den Thesen des Neowittgensteinianismus | Zum Begriff und Status der Erkenntnisinteressen | Das technische Erkenntnisinteresse der Naturwissenschaften und der Sprachspiel-Dualismus | Das praktische Erkenntnisinteresse der hermeneutischen Wissenschaften, und trotzdem: die Möglichkeit empirisch-analytischer Sozialwissenschaften | Die Grenzen verstehender Sozialwissenschaften und die Notwendigkeit der Einführung eines dritten Erkenntnisinteresses | Das emanzipatorische Erkenntnisinleresse und die Einheit der Vernunft | Resumé | Ausblick: Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns | Zwei grundlegende Handlungstypen | Universalpragmatik: Die Analyse der allgemeinen Bedingungen interpersonaler Verständigung am Modell der Sprache | Die Universalpragmatik als rekonstruktive Wissenschaft | Die »Doppelstruktur« der Sprache | Die rationale Grundlage der illokutiven Kraft von Sprechhandlungen: Die universalen Geltungsansprüche menschlicher Rede | Habermas zur Ontogenese der Interaktionskompetenz | Resumé | Fazit der Erklären:Verstehen-Kontroverse: Ein kommunikationstheoretisches Rationalitätskonzept | Die Methodologie der genetischen Psychologie | Piaget zum Verhältnis von Psychologie und Wissenschaftstheorie | Das praktisch-methodische Vorgehen der genetischen Psychologie | Auf jeden Fall: experimentell, aber: nicht quantifizierend | Die klinische Methode: Zwischen standardisiertem Test und freier Beobachtung | Von der klinischen zur kritischen Methode | Piaget zur Methode der Psychoanalyse | Der Theorieaufbau der genetischen Psychologie | Das Stufenmodell | Anforderungen an ein Stufenmodell | Zwischen Reduktionismus und Präformismus | Nochmals: Zur theoretischen Bedeutung des Übergangs von der klinischen zur kritischen Methode | Die funktionalen Begriffe: Das Assimilationskonzept | Zu den Begriffen Assimilation und Schema | Die drei Aspekte der Assimilation | Akkommodation | Differenzierung und Koordination der Schemata | Piaget und die Erklären:Verstehen-Kontroverse | Auch bei Piaget: Komplementarität von Erklären und Verstehen | Piagets Begriff der wissenschaftlichen Erklärung | Kausalität | Logik und Erfahrung | Psychologische Erklärung und der psycho-physiologische Parallelismus | Die Isomorphie von Kausalität und Implikation | Die wissenschafistheoretische Bedeutung der Komplementarität von Erklären und Verstehen | Fazit: kein neues Modell des Verstehens | Der diskursive Wahrheitsbegriff | »Übereinstimmung der Geister« als formales Wabhrheitskritierium | Die Frage nach der sozialen Konstitution der Logik | Resumé | Die Methodologie der Psychoanalyse | Der Gegenstand der psychoanalytischen Erkenntnis | Die Psychoanalyse als erklärende Wissenschaft im Sinne des Hempel- Oppenheim-Modells | Heilung gleich Ordnung der Biographie? – Und: das eigene Recht der psychischen Realität | Die psychoanalytisch rekonstruierte Biographie ist kein historisches Dokument | Die Dialektik von Ereignis und Erlebnis | Methodologische Konsequenzen | Zu den Grundbegriffen psychoanalytischer Theoriebildung: Die Theorie der Interaktionsformen | Überblick über die Theorie der Interaktionsformen | Anmerkungen zu Lorenzers Wittgenstein-Rezeption und zu seiner Bedeutungstheorie | Zur theoretischen Einordnung des Konzepts | Zum praktisch-methodischen Vorgehen der Psychoanalyse | Das szenische Verstehen | Der psychoanalytische Dialog unter Aspekten der Universalpragmatik | Zur Relation von genetischer Psychologie und Psychoanalyse | Parallelen und Differenzen zwischen Lorenzers Theorie der Interaktionsformen und Piagets Begriff des Assimilationsschemas | Übereinstimmung im Grundsätzlichen | Differenzen zwischen der Assimilationstheorie und der Theorie der Interaktionsformen | Der Anlaß der psychischen Strukturbildung | Primär- und Sekundärprozeß: Qualitativer Sprung oder kontinuierlicher Übergang? | Die Einbindung der Körperlichkeit als strukturalem Bestandteil der Handlungsschemata | Die genetische Psychologie als allgemeiner Rahmen psychoanalytischer Erkenntnisbildung | Ein Beispiel: Erlebnisstruktur und psychisches Entwicklungsniveau | Der Übergang zu den konkreten Operationen und der Aufbau endogener Negationen | Konkrete Operationen und Ödipalität | Ausblick auf zukünftige Forschungsperspektiven | Literatur | Namenverzeichnis
  2. Ausgabeform: pocket
  3. Schlagwörter: Genetic epistemology, Psychoanalysis, Emotions and cognition
  4. Abmessungen: 21 x x cm
  5. Verfasst von: Dieter Katzenbach
  6. Buchtitel: Die soziale Konstitution der Vernunft
  7. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  8. Open-Library-Editions-IDs: OL1505291M
  9. Veröffentlicht am: 1992
  10. Externe Work-Referenz: OL4046660W
  11. Verlag: Asanger Verlag
  12. Sprache: Deutsch
  13. Verlagsort: Heidelberg, Germany
  14. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783893342273
  15. Umfang: 243 Seiten
  16. Untertitel: Erklären, Verstehen und Verständigeung bei Piaget, Freud und Habermas
  17. ISBN-10: 3893342273

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die soziale Konstitution der Vernunft profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Dieter Katzenbach, Sachbuch und den Tags Genetic epistemology, Psychoanalysis, Emotions and cognition, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3893342273, 9783893342273 und OL4046660W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wie lässt sich Die soziale Konstitution der Vernunft thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1992, der Verlag Asanger Verlag und der Verlagsort Heidelberg, Germany.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Genetic epistemology, Psychoanalysis, Emotions and cognition, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung | Die Standard-Argumente der Erklären: Verstehen-Kontroverse | Die erste Runde: Zur Begründung »verstehender« Geisteswissenschaften | Philosophiegeschichtliche Ausgangstage | Abgrenzung der Geisteswissenschaften | Das Verstehen als die Erkenntnisoperation der Geisteswissenschaften | Die ursprüngliche Konzeption: Verstehen als Nachfühlen fremder Seelenzustände | Das neue Modell: Der Zusammenhang von Erleben, Ausdruck und Verstehen | Die verschieden Formen des Verstehens | Das Problem der »Objektivität des Verstehens« | Zur »Logik« des hermeneutischen Zirkels | Zusammenfassung | Die zweite Runde: Das Programm der Einheitswissenschaft | Die Logik der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Das Falsifikationstheorem | Der deduktiv-nomologische Erklärungsbegriff | Die strukturelle Gleichheitsthese | Der Universalitätsanspruch der einheitswissenschaftlichen Erklärung | Die Bedeutung des Hempel-Oppenheim-Schemas in den Geschichtswissenschaften | Die kausal-analytische Erklärung aus Motiven | Die Bedeutung des Verstehens im methodologischen Verständnis der Einheitswissenschaft | Zusammenfassung | Die dritte Runde: Die Erneuerung des Autonomieanspruchs der verstehenden Sozialwissenschaften auf der Grundlage des Neowittgensteinianismus | Die bekannten Argumente der Neowittgensteinianer | Das logical-connection-Argument | Die Unterscheidung von Sprachspielen – Regeln versus Natur-Gesetze | Der Beitrag v. Wrights | Zur Problematik der Sinn-Explikation des Kausalitätsbegriffs auf der Grundlage des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Der praktische Syllogismus und die deduktiv-nomologische Erklärung | Zusammenfassung | Die Standardargumente im Überblick | Diskussion der Erklären:Verstehen-Kontroverse | Dilihey: Wichtige Fragen | Kritik des Universalitätsanspruchs des deduktiv-nomologischen Erklärungsmodells | Die wissenschafts-logisch ansetzende Kritik des Universalitätsanspruchs | Einwände gegen die strukturelle Gleichheitsthese | Die klassischen Argumente der Neowittgensteinianer | Der Beitrag der Kritischen Theorie | Traditionelle und kritische Theorie | Zur Kritik der instrumentellen Vernunft | Der interventionistische Kausalitätsbegriff | Resumé | Grenzen des Neowittgensleinianismus und Ergänzung durch die Theorie der Erkenntnisinteressen | Stellt der praktische Schluß eine Alternative zur DN-Erklärung dar? | Die Theorie der Erkenntnisinteressen und deren Relation zu den Thesen des Neowittgensteinianismus | Zum Begriff und Status der Erkenntnisinteressen | Das technische Erkenntnisinteresse der Naturwissenschaften und der Sprachspiel-Dualismus | Das praktische Erkenntnisinteresse der hermeneutischen Wissenschaften, und trotzdem: die Möglichkeit empirisch-analytischer Sozialwissenschaften | Die Grenzen verstehender Sozialwissenschaften und die Notwendigkeit der Einführung eines dritten Erkenntnisinteresses | Das emanzipatorische Erkenntnisinleresse und die Einheit der Vernunft | Resumé | Ausblick: Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns | Zwei grundlegende Handlungstypen | Universalpragmatik: Die Analyse der allgemeinen Bedingungen interpersonaler Verständigung am Modell der Sprache | Die Universalpragmatik als rekonstruktive Wissenschaft | Die »Doppelstruktur« der Sprache | Die rationale Grundlage der illokutiven Kraft von Sprechhandlungen: Die universalen Geltungsansprüche menschlicher Rede | Habermas zur Ontogenese der Interaktionskompetenz | Resumé | Fazit der Erklären:Verstehen-Kontroverse: Ein kommunikationstheoretisches Rationalitätskonzept | Die Methodologie der genetischen Psychologie | Piaget zum Verhältnis von Psychologie und Wissenschaftstheorie | Das praktisch-methodische Vorgehen der genetischen Psychologie | Auf jeden Fall: experimentell, aber: nicht quantifizierend | Die klinische Methode: Zwischen standardisiertem Test und freier Beobachtung | Von der klinischen zur kritischen Methode | Piaget zur Methode der Psychoanalyse | Der Theorieaufbau der genetischen Psychologie | Das Stufenmodell | Anforderungen an ein Stufenmodell | Zwischen Reduktionismus und Präformismus | Nochmals: Zur theoretischen Bedeutung des Übergangs von der klinischen zur kritischen Methode | Die funktionalen Begriffe: Das Assimilationskonzept | Zu den Begriffen Assimilation und Schema | Die drei Aspekte der Assimilation | Akkommodation | Differenzierung und Koordination der Schemata | Piaget und die Erklären:Verstehen-Kontroverse | Auch bei Piaget: Komplementarität von Erklären und Verstehen | Piagets Begriff der wissenschaftlichen Erklärung | Kausalität | Logik und Erfahrung | Psychologische Erklärung und der psycho-physiologische Parallelismus | Die Isomorphie von Kausalität und Implikation | Die wissenschafistheoretische Bedeutung der Komplementarität von Erklären und Verstehen | Fazit: kein neues Modell des Verstehens | Der diskursive Wahrheitsbegriff | »Übereinstimmung der Geister« als formales Wabhrheitskritierium | Die Frage nach der sozialen Konstitution der Logik | Resumé | Die Methodologie der Psychoanalyse | Der Gegenstand der psychoanalytischen Erkenntnis | Die Psychoanalyse als erklärende Wissenschaft im Sinne des Hempel- Oppenheim-Modells | Heilung gleich Ordnung der Biographie? 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