Diskurs | Inhalt & Buchinfos
03/07/2026
Lesedauer: 5 min
Alle Kerninfos zu Diskurs von Hannelore Bublitz auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Diskurs - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Diskurs gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Hannelore Bublitz - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Diskurs den Fokus legt: Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt. Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert Als Veröffentlichungsdatum ist 2003 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Transcript Verlag in Bielefeld.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Diskurs ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Hannelore Bublitz beschäftigen möchten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2003 lässt sich Diskurs sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet Diskurs eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Dass Diskurs in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Der Verlag Transcript Verlag und der Verlagsort Bielefeld liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Diskurs inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt. Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Discourse analysis, Deconstruction, Poststructuralism, Social theory, Deconstructie
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Ausgabe ist über den Verlag Transcript Verlag, den Ort Bielefeld und das Datum 2003 klar kontextualisiert. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL23499092W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL31369560M.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Externe Editionsreferenzen: OL31369560M
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt. Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert
- Ort der Veröffentlichung: Bielefeld
- Publiziert bei: Transcript Verlag
- Umfang: 1 Seiten
- ISBN-13: 9783839401286
- Autor beziehungsweise Autoren: Hannelore Bublitz
- Veröffentlicht am: 2003
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Externe Work-Referenz: OL23499092W
- Titel: Diskurs
- Schlagwörter: Discourse analysis, Deconstruction, Poststructuralism, Social theory, Deconstructie
Warum sich Diskurs gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Diskurs, Hannelore Bublitz, Sachbuch und Discourse analysis, Deconstruction, Poststructuralism, Social theory, Deconstructie - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
Häufige Fragen zu Diskurs
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Transcript Verlag, Bielefeld und das Datum 2003 beschrieben.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Discourse analysis, Deconstruction, Poststructuralism, Social theory, Deconstructie bei der Einordnung.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt. Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL23499092W und OL31369560M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
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