Gustav Jacobsthal | Informationen zu Inhalt und Ausgabe
02/07/2026
Lesedauer: 15 min
Gustav Jacobsthal von Peter Sühring prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Gustav Jacobsthal im Überblick
Wer nach einem Buch von Peter Sühring aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Gustav Jacobsthal eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Mit dem Untertitel ein Musikologe im deutschen Kaiserreich : Musik inmitten von Natur, Geschichte und Sprache : eine ideen- und kulturgeschichtliche Biographie mit Dokumenten und Briefen wird bei Gustav Jacobsthal noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Als Veröffentlichungsdatum ist 2012 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Georg Olms in Hildesheim.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Auch das Veröffentlichungsdatum 2012 macht Gustav Jacobsthal für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Die Angaben zu Georg Olms und Hildesheim stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Gustav Jacobsthal liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Gerade wer nach Werken von Peter Sühring sucht, sollte Gustav Jacobsthal näher betrachten. Innerhalb von Sachbuch bietet Gustav Jacobsthal eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Worum geht es in Gustav Jacobsthal?
Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Das familiäre Umfeld. | Der akademische Clan Jacobsthal; | Der Ursprung des Familiennamens Jacobsthal : der namentlich unbekannte Gro€vater, der namentlich unbekannte Gro€onkel und dessen Sohn Ferdinand Gumbert : Johann Eduard Jacobsthal; | Die Eltern Gustav Jacobsthals: | Der Vater Samuel Jacobsthal, ein "Achtundvierziger" und pommerscher Landarzt: | Die Mutter Adelheid Jacobsthal, geb. Hirschberg; | Ein Bruder Gustav Jacobsthals und zwei Neffen: | Der Bruder Martin Jacobsthal, Mediziner: | Der Neffe Paul Jacobsthal, Archäologe in Marburg und Oxford: | Der Neffe Ernst Jacobsthal, Mathematiker an der TH Berlin und in Trondheim/Norwegen; | Weitere Geschwister Gustav Jacobsthals; | Die Familie der Ehefrau Gustav Jacobsthals: | Die Ehefrau Blanka Jacobsthal, geb. Joseph: | Der Schwager Eugen Joseph, Germanist in Stra€burg und Marburg; | Die Söhne Gustav Jacobsthals: | Walther Jacobsthal(-Bruns), Mathematiker, Schuldirektor in Berlin, emigrierte in die USA: | Erwin Jacobsthal, Arzt und Bakteriologe in Hamburg und Guatemala: | Hans Jacobsthal, Altsprachler an Berliner Schulen ; | Der jüdische Aspekt; | Zwischen Assimilation und jüdischer Selbstbehauptung; | Die Schicksale der Familie Jacobsthal: | Exkurs : Zwei andere Beispiele : | Die Gebrüder Jacob und Michael Bernays : | Joseph und Amalie Joachim; | Gustav, Blanka und Erwin Jacobsthal : weder Jude (Jüdin) noch Christ(in); | Antijüdische Einstellungen in einer jüdischen Familie : Gustav, Walther und Paul Jacobsthal -- | Das akademische Feld. | Genealogien und Institutionen; | Jacobsthals Vorbildung : Prägung in Stettin durch Carl Loewe und Hermann Gra€mann; | Berlin vor und nach der Reichsgründung: | Protestantischer Cäcilianismus (Johann Friedrich Reichardt, Johann Gottfried Herder, Carl Friedrich Fasch, Carl Friedrich Zelter, Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe, E.T.A. Hoffmann, Eduard Grell, Heinrich Bellermann: | Gegenpol : Moses Mendelssohn, Wilhelm Heinrich Wackenroder / Ludwig Tieck): | Jacobsthals Stellung zur Instrumentalmusik: | Musikwissenschaft nach Adolf Bernhard Marx : alter Formenkanon und neue Musik: | Wissenschafts- und Musikbetrieb im Berlin der 1860er Jahre : | Exkurs : Richard Wagner in Berlin 1871, | Friedrich-Wilhelms-Universität (Geschichte, Philosophie, Physik, Musik) - | Jacobsthals Promotion, | Sing-Akademie (Grells Regiment und Aufführungspraxis), | Private Studien (Bellermann, Grell, Carl Tausig); | Berlin, Stra€burg, Berlin; | Die "Berliner Schule der Musikwissenschaft" (Heinrich Bellermann) und Jacobsthal als ihr letzter, brüchiger Repräsentant mit Übergängen zur nächsten Generation (Hermann Kretzschmar, Curt Sachs, Carl Stumpf und Erich Moritz von Hornborstel); | Wiener und andere Zwischenspiele: | Krieg gegen Frankreich und Sehnsucht nach zivilem Leben: | Die Wiener Hofbibliothek und die Wiener Universität : Text-Diplomatik und Interpretation am Beispiel Hermanns von Reichenau: | Einfluss von und auf Wilhelm Scherer : Beginn einer Arbeitsbeziehung und gro€en Freundschaft: | Das Haus Hauer, Ebner, Leeder : die Sängerin Marie (Mimi) Leeder-Scherer: | Das Wiener Musikleben : "Es ist manches sehr faul": | Künstlerische Ambitionen : die Episode in Meiningen; | Die zweite preu€ische Universitätsreform: | Der "wilhelminische" Geist und das "System Althoff" : Freiheit und Effektivität: | Nach der Reichsgründung bis zum Zusammenbruch 1918 : nationalistischer Korpsgeist und autoritäre Mandarinenwirtschaft, Austrittsbewegung aus der Internationalen Musikgesellschaft 1914: | Nähe zur Macht? : Jacobsthal und Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst; | Die Konstitution des Fachs Musik(wissenschaft) in der Konkurrenz der Disziplinen und Fakultäten, speziell in Stra€burg; | Die Einrichtung des Lehrfachs Musik an der Stra€burger Universität und die Habilitation Jacobsthals; | Interdisziplinäre Gespräche am Ort : Wilhelm Scherer, Oscar und Erich Schmidt, Bernhard ten Brink, Gustav Gröber, Franz Xaver Kraus, Adolf Michaelis, Harry Bre€lau, Georg Friedrich Knapp; | Schüler anderer Disziplinen : Albert Schweitzer, Paul Natorp, Friedl Born, Franz Xaver Mathias, Friedrich Ludwig, Théodore Gérold; | Chronologie der Vorlesungen und Übungen Jacobsthals; | Jacobsthals Konzeption des Fachs Musik : das Memorandum von 1883: | Wie das Memorandum entstand und was aus ihm wurde : | Exkurs zu Hermann Kretzschmar: | Einheit von Praxis und Theorie (Gesang und Kontrapunktik, kombiniert mit Geschichte, Sprach- und Formanalyse, Ästhetik, Physik und Psychologie), Vergleich mit Philipp Wolfrums Tätigkeit in Heidelberg: | Ausbildung zur schulpädagogischen Arbeit im Interesse der musikalischen Praxis und Volksbildung: | Vergleich mit anderen Entwürfen der Zeit (Friedrich Chrysander 1863, Guido Adler 1885, Hugo Riemann 1908, Arthur Wolfgang Cohn 1918, Johannes Wolf 1927); | Der Akademische Gesangverein in Stra€burg: | Programm und Gestalt (kein "Verein", sondern universitäres Ausbildungsinstitut) : | Exkurs : die Bibliothek des Stra€burger Akademischen Gesangvereins: | Aufführungen der Schauspielmusiken von Heinrich Bellermann zu Sophokleischen Tragödien: | Vergleich mit dem Schicksal des Berliner Vereins, Jacobsthals Warnungen: | Exkurs : das städtische Musikleben in Stra€burg (der Stra€burger Städtische Gesangverein); | Besondere Konstellationen und verborgene Kontroversen: | Gustav Jacobsthal : Philipp Spitta: | Gustav Jacobsthal : Hugo Riemann; | Jacobsthal als freier Redaktionsmitarbeiter, Rezensent, Lexikonautor und Editor (AmZ, Deutsche Litteraturzeitung, ADB und Korpus mittelalterlicher Quellen); | Jacobsthals Grand Tour durch die Bibliotheken Europas 1883-84 Rom, Florenz, Bologna, Modena, Paris, London und Oxford; | Die gescheiterten Berufungen nach Bonn 1876-77, nach Wien 1896 (Jacobsthal : Guido Adler) und nach Berlin 1895 und 1903 (Jacobsthal, Oskar Fleischer, Hermann Kretzschmar) ; | Jacobsthals Epistemologie und Methodik; | Erkenntnistheoretische Charakteristik: | Unvoreingenommene Tatsachenermittlung: | Vorsicht und Skepsis: | Gegen voreilige Generalisierungen: | Keine Modelle: | Empirie: | Materialbesessenheit: | Kaum Synthesen möglich: | Dynamische Entwicklungsvorstellung: | Organisches Denken nach Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Adolf Trendelenburg und Adolf Bernhard Marx; | Multidisziplinäre Anregungen: | Naturforschung und Pädagogik : Goethe (Verstand und Phantasie, "zarte Empirie der Phänomene", gegen Übereilung im Urteilen): | Historik : Leopold von Ranke, Philipp Jaffé und Theodor von Sickel (Tatsachen-Ermittlung anhand textlicher Überlieferung): | Literatur- und Sprachgeschichte : Wilhelm Scherer (Tatsachen und Gesetze, Sprache und Musik, Musikalische Poetik): | Mathematik : Hermann Gra€mann (Mehrdimensionalität): | Evolutionstheorie : Charles Darwin (Artenvielfalt, künstlerische Auslese, wandelbarer Schönheitsbegriff): | Physiologie : Hermann von Helmholtz (nicht Natur, sondern Konstruktion und Empfindung): | Psychologie : Carl Stumpf (seelische Funktionen des Klangs): | Philosophie : Heinrich Rickert, Wilhelm Windelband (Tradition und kulturwissenschaftliche Wende) -- | Die gro€en Themen. | Stand der Mittelalterforschung um 1870, eine andere franco-flämische Schule : François-Joseph Fétis, Edmond de Coussemaker, François-Auguste Gevaert ; | Vollendetes (aber Wirkungsloses); | Das Chroma im liturgischen Gesang, das Schicksal der Alterationstheorie: | Vergleiche mit der benediktinischen und der vatikanischen Choralrestauration; | Unpubliziertes zur Operngeschichte: | Oper vor der Oper und Römische Oper: | Christoph Willibald Gluck ; | Torsi; | Varianten früher Mehrstimmigkeit anhand des Codex Montpellier : Bedeutung für die Revision des Forschungsstandes; | Die "Musik der romanischen Völker" (Rekonstruktion des Trobadors-Komplexes) -- | Die kleinen Themen. | Pierluigi da Palestrina, geistlich-weltlich ; | Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitungen im Hinblick auf Albert Schweitzers Bach; | Exkurs : Versuch medizinischer (psychosomatischer) Bemerkungen zu Gustav Jacobsthals Krankheiten -- | Epigonales Komponieren?. | Psalmvertonungen, Motetten/Kantaten, Klavierlieder, Streichquartett -- | Die Irrungen und Wirrungen der Nachwelt. | Positive Verarbeitung bei Johannes Wolf und Jacques Handschin : fragwürdige Generalisierungen bei Friedrich Ludwig, Friedrich Gennrich und Heinrich Besseler (Arten, ein Erbe abzulehnen : verschweigen, verdrehen, vereinnahmen) -- | Quelleneditionen. | Lebenszeugnisse; | Erwin Jacobsthal über seinen Vater Gustav (Auszug aus dessen Lebenserinnerungen "Wechselspiel eines Lebens"); | Erwin Jacobsthals Auseinandersetzung mit Judentum und Christentum (Auszug aus dessen Lebenserinnerungen "Wechselspiel eines Lebens"); | Brief von Eugen Joseph an Gustav Jacobsthal ; | Briefe von Gustav Jacobsthal; | Briefe an Heinrich Bellermann; | Briefe an Wilhelm Scherer; | Briefe an Marie Leeder; | Briefe an Julius Springer; | Brief an Wilhelm Meyer ; | Dokumente; | Heinrich Bellermanns Gutachten zu Jacobsthals Dissertationsentwurf; | Bellermanns Register seines Vorlesungszyklus; | Chronologie der Vorlesungen und Übungen Jacobsthals; | Hugo Riemann über Jacobsthal und dessen Interpretation des Enchiridions ("Die Tetrachorden-Mutation Hucbald's", 1897); | Jacobsthals Anmerkungen zu Hugo Riemann; | Jacobsthals Anmerkungen zu Carl Stumpf; | Jules Combarieu über Jacobsthals Mittelalterstudien; | Jacobsthals Anmerkungen zu Hugo Gaisser (Revue bénédictine), 1897 -- | Chronik von Jacobsthals Leben und Forschen ---- Anhang.-- Abkürzungsverzeichnis ;-- Literaturverzeichnis ;-- Personenregister ;-- Danksagungen. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Biography, Musicologists, Music and language, Music and history, Nature and music theory
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die Kombination aus ISBN-10 3487147122 und ISBN-13 9783487147123 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32804953W sowie die Editionszuordnungen OL44629451M referenzierbar. Durch die Kombination aus Georg Olms, Hildesheim und 2012 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Open-Library-Editions-IDs: OL44629451M
- Buchtitel: Gustav Jacobsthal
- Verfasst von: Peter Sühring
- Inhaltsübersicht: Das familiäre Umfeld. | Der akademische Clan Jacobsthal; | Der Ursprung des Familiennamens Jacobsthal : der namentlich unbekannte Gro€vater, der namentlich unbekannte Gro€onkel und dessen Sohn Ferdinand Gumbert : Johann Eduard Jacobsthal; | Die Eltern Gustav Jacobsthals: | Der Vater Samuel Jacobsthal, ein "Achtundvierziger" und pommerscher Landarzt: | Die Mutter Adelheid Jacobsthal, geb. Hirschberg; | Ein Bruder Gustav Jacobsthals und zwei Neffen: | Der Bruder Martin Jacobsthal, Mediziner: | Der Neffe Paul Jacobsthal, Archäologe in Marburg und Oxford: | Der Neffe Ernst Jacobsthal, Mathematiker an der TH Berlin und in Trondheim/Norwegen; | Weitere Geschwister Gustav Jacobsthals; | Die Familie der Ehefrau Gustav Jacobsthals: | Die Ehefrau Blanka Jacobsthal, geb. Joseph: | Der Schwager Eugen Joseph, Germanist in Stra€burg und Marburg; | Die Söhne Gustav Jacobsthals: | Walther Jacobsthal(-Bruns), Mathematiker, Schuldirektor in Berlin, emigrierte in die USA: | Erwin Jacobsthal, Arzt und Bakteriologe in Hamburg und Guatemala: | Hans Jacobsthal, Altsprachler an Berliner Schulen ; | Der jüdische Aspekt; | Zwischen Assimilation und jüdischer Selbstbehauptung; | Die Schicksale der Familie Jacobsthal: | Exkurs : Zwei andere Beispiele : | Die Gebrüder Jacob und Michael Bernays : | Joseph und Amalie Joachim; | Gustav, Blanka und Erwin Jacobsthal : weder Jude (Jüdin) noch Christ(in); | Antijüdische Einstellungen in einer jüdischen Familie : Gustav, Walther und Paul Jacobsthal -- | Das akademische Feld. | Genealogien und Institutionen; | Jacobsthals Vorbildung : Prägung in Stettin durch Carl Loewe und Hermann Gra€mann; | Berlin vor und nach der Reichsgründung: | Protestantischer Cäcilianismus (Johann Friedrich Reichardt, Johann Gottfried Herder, Carl Friedrich Fasch, Carl Friedrich Zelter, Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe, E.T.A. Hoffmann, Eduard Grell, Heinrich Bellermann: | Gegenpol : Moses Mendelssohn, Wilhelm Heinrich Wackenroder / Ludwig Tieck): | Jacobsthals Stellung zur Instrumentalmusik: | Musikwissenschaft nach Adolf Bernhard Marx : alter Formenkanon und neue Musik: | Wissenschafts- und Musikbetrieb im Berlin der 1860er Jahre : | Exkurs : Richard Wagner in Berlin 1871, | Friedrich-Wilhelms-Universität (Geschichte, Philosophie, Physik, Musik) - | Jacobsthals Promotion, | Sing-Akademie (Grells Regiment und Aufführungspraxis), | Private Studien (Bellermann, Grell, Carl Tausig); | Berlin, Stra€burg, Berlin; | Die "Berliner Schule der Musikwissenschaft" (Heinrich Bellermann) und Jacobsthal als ihr letzter, brüchiger Repräsentant mit Übergängen zur nächsten Generation (Hermann Kretzschmar, Curt Sachs, Carl Stumpf und Erich Moritz von Hornborstel); | Wiener und andere Zwischenspiele: | Krieg gegen Frankreich und Sehnsucht nach zivilem Leben: | Die Wiener Hofbibliothek und die Wiener Universität : Text-Diplomatik und Interpretation am Beispiel Hermanns von Reichenau: | Einfluss von und auf Wilhelm Scherer : Beginn einer Arbeitsbeziehung und gro€en Freundschaft: | Das Haus Hauer, Ebner, Leeder : die Sängerin Marie (Mimi) Leeder-Scherer: | Das Wiener Musikleben : "Es ist manches sehr faul": | Künstlerische Ambitionen : die Episode in Meiningen; | Die zweite preu€ische Universitätsreform: | Der "wilhelminische" Geist und das "System Althoff" : Freiheit und Effektivität: | Nach der Reichsgründung bis zum Zusammenbruch 1918 : nationalistischer Korpsgeist und autoritäre Mandarinenwirtschaft, Austrittsbewegung aus der Internationalen Musikgesellschaft 1914: | Nähe zur Macht? : Jacobsthal und Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst; | Die Konstitution des Fachs Musik(wissenschaft) in der Konkurrenz der Disziplinen und Fakultäten, speziell in Stra€burg; | Die Einrichtung des Lehrfachs Musik an der Stra€burger Universität und die Habilitation Jacobsthals; | Interdisziplinäre Gespräche am Ort : Wilhelm Scherer, Oscar und Erich Schmidt, Bernhard ten Brink, Gustav Gröber, Franz Xaver Kraus, Adolf Michaelis, Harry Bre€lau, Georg Friedrich Knapp; | Schüler anderer Disziplinen : Albert Schweitzer, Paul Natorp, Friedl Born, Franz Xaver Mathias, Friedrich Ludwig, Théodore Gérold; | Chronologie der Vorlesungen und Übungen Jacobsthals; | Jacobsthals Konzeption des Fachs Musik : das Memorandum von 1883: | Wie das Memorandum entstand und was aus ihm wurde : | Exkurs zu Hermann Kretzschmar: | Einheit von Praxis und Theorie (Gesang und Kontrapunktik, kombiniert mit Geschichte, Sprach- und Formanalyse, Ästhetik, Physik und Psychologie), Vergleich mit Philipp Wolfrums Tätigkeit in Heidelberg: | Ausbildung zur schulpädagogischen Arbeit im Interesse der musikalischen Praxis und Volksbildung: | Vergleich mit anderen Entwürfen der Zeit (Friedrich Chrysander 1863, Guido Adler 1885, Hugo Riemann 1908, Arthur Wolfgang Cohn 1918, Johannes Wolf 1927); | Der Akademische Gesangverein in Stra€burg: | Programm und Gestalt (kein "Verein", sondern universitäres Ausbildungsinstitut) : | Exkurs : die Bibliothek des Stra€burger Akademischen Gesangvereins: | Aufführungen der Schauspielmusiken von Heinrich Bellermann zu Sophokleischen Tragödien: | Vergleich mit dem Schicksal des Berliner Vereins, Jacobsthals Warnungen: | Exkurs : das städtische Musikleben in Stra€burg (der Stra€burger Städtische Gesangverein); | Besondere Konstellationen und verborgene Kontroversen: | Gustav Jacobsthal : Philipp Spitta: | Gustav Jacobsthal : Hugo Riemann; | Jacobsthal als freier Redaktionsmitarbeiter, Rezensent, Lexikonautor und Editor (AmZ, Deutsche Litteraturzeitung, ADB und Korpus mittelalterlicher Quellen); | Jacobsthals Grand Tour durch die Bibliotheken Europas 1883-84 Rom, Florenz, Bologna, Modena, Paris, London und Oxford; | Die gescheiterten Berufungen nach Bonn 1876-77, nach Wien 1896 (Jacobsthal : Guido Adler) und nach Berlin 1895 und 1903 (Jacobsthal, Oskar Fleischer, Hermann Kretzschmar) ; | Jacobsthals Epistemologie und Methodik; | Erkenntnistheoretische Charakteristik: | Unvoreingenommene Tatsachenermittlung: | Vorsicht und Skepsis: | Gegen voreilige Generalisierungen: | Keine Modelle: | Empirie: | Materialbesessenheit: | Kaum Synthesen möglich: | Dynamische Entwicklungsvorstellung: | Organisches Denken nach Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Adolf Trendelenburg und Adolf Bernhard Marx; | Multidisziplinäre Anregungen: | Naturforschung und Pädagogik : Goethe (Verstand und Phantasie, "zarte Empirie der Phänomene", gegen Übereilung im Urteilen): | Historik : Leopold von Ranke, Philipp Jaffé und Theodor von Sickel (Tatsachen-Ermittlung anhand textlicher Überlieferung): | Literatur- und Sprachgeschichte : Wilhelm Scherer (Tatsachen und Gesetze, Sprache und Musik, Musikalische Poetik): | Mathematik : Hermann Gra€mann (Mehrdimensionalität): | Evolutionstheorie : Charles Darwin (Artenvielfalt, künstlerische Auslese, wandelbarer Schönheitsbegriff): | Physiologie : Hermann von Helmholtz (nicht Natur, sondern Konstruktion und Empfindung): | Psychologie : Carl Stumpf (seelische Funktionen des Klangs): | Philosophie : Heinrich Rickert, Wilhelm Windelband (Tradition und kulturwissenschaftliche Wende) -- | Die gro€en Themen. | Stand der Mittelalterforschung um 1870, eine andere franco-flämische Schule : François-Joseph Fétis, Edmond de Coussemaker, François-Auguste Gevaert ; | Vollendetes (aber Wirkungsloses); | Das Chroma im liturgischen Gesang, das Schicksal der Alterationstheorie: | Vergleiche mit der benediktinischen und der vatikanischen Choralrestauration; | Unpubliziertes zur Operngeschichte: | Oper vor der Oper und Römische Oper: | Christoph Willibald Gluck ; | Torsi; | Varianten früher Mehrstimmigkeit anhand des Codex Montpellier : Bedeutung für die Revision des Forschungsstandes; | Die "Musik der romanischen Völker" (Rekonstruktion des Trobadors-Komplexes) -- | Die kleinen Themen. | Pierluigi da Palestrina, geistlich-weltlich ; | Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitungen im Hinblick auf Albert Schweitzers Bach; | Exkurs : Versuch medizinischer (psychosomatischer) Bemerkungen zu Gustav Jacobsthals Krankheiten -- | Epigonales Komponieren?. | Psalmvertonungen, Motetten/Kantaten, Klavierlieder, Streichquartett -- | Die Irrungen und Wirrungen der Nachwelt. | Positive Verarbeitung bei Johannes Wolf und Jacques Handschin : fragwürdige Generalisierungen bei Friedrich Ludwig, Friedrich Gennrich und Heinrich Besseler (Arten, ein Erbe abzulehnen : verschweigen, verdrehen, vereinnahmen) -- | Quelleneditionen. | Lebenszeugnisse; | Erwin Jacobsthal über seinen Vater Gustav (Auszug aus dessen Lebenserinnerungen "Wechselspiel eines Lebens"); | Erwin Jacobsthals Auseinandersetzung mit Judentum und Christentum (Auszug aus dessen Lebenserinnerungen "Wechselspiel eines Lebens"); | Brief von Eugen Joseph an Gustav Jacobsthal ; | Briefe von Gustav Jacobsthal; | Briefe an Heinrich Bellermann; | Briefe an Wilhelm Scherer; | Briefe an Marie Leeder; | Briefe an Julius Springer; | Brief an Wilhelm Meyer ; | Dokumente; | Heinrich Bellermanns Gutachten zu Jacobsthals Dissertationsentwurf; | Bellermanns Register seines Vorlesungszyklus; | Chronologie der Vorlesungen und Übungen Jacobsthals; | Hugo Riemann über Jacobsthal und dessen Interpretation des Enchiridions ("Die Tetrachorden-Mutation Hucbald's", 1897); | Jacobsthals Anmerkungen zu Hugo Riemann; | Jacobsthals Anmerkungen zu Carl Stumpf; | Jules Combarieu über Jacobsthals Mittelalterstudien; | Jacobsthals Anmerkungen zu Hugo Gaisser (Revue bénédictine), 1897 -- | Chronik von Jacobsthals Leben und Forschen ---- Anhang.-- Abkürzungsverzeichnis ;-- Literaturverzeichnis ;-- Personenregister ;-- Danksagungen.
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Schlagwörter: Biography, Musicologists, Music and language, Music and history, Nature and music theory
- Publiziert bei: Georg Olms
- Ort der Veröffentlichung: Hildesheim
- Veröffentlicht am: 2012
- Seitenzahl: 753
- Untertitel: ein Musikologe im deutschen Kaiserreich : Musik inmitten von Natur, Geschichte und Sprache : eine ideen- und kulturgeschichtliche Biographie mit Dokumenten und Briefen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3487147122
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783487147123
- Externe Work-Referenz: OL32804953W
- Sprache: Deutsch
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Gustav Jacobsthal, Peter Sühring, Sachbuch und Biography, Musicologists, Music and language, Music and history, Nature and music theory - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3487147122, 9783487147123 und OL32804953W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Georg Olms, Hildesheim und das Datum 2012 beschrieben.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32804953W sowie die Editions-IDs OL44629451M referenzierbar.
Worum handelt es sich bei Gustav Jacobsthal?
Gustav Jacobsthal ist ein Buch von Peter Sühring, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3487147122 und die ISBN-13 9783487147123.
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