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Zigaretten-Fronten | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

02/07/2026

Lesedauer: 10 min

Hier findest du zu Zigaretten-Fronten von Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Dirk Schindelbeck, Sandra Schürmann, Christoph Alten die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Zigaretten-Fronten | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

Alles Wichtige zu Zigaretten-Fronten

Mit Zigaretten-Fronten liegt ein Buch von Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Dirk Schindelbeck, Sandra Schürmann, Christoph Alten vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Die politischen Kulturen des Rauchens in der Zeit des Ersten Weltkriegs ergänzt den Haupttitel Zigaretten-Fronten sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Zigaretten-Fronten den Fokus legt: Haben das Päckchen erhalten. Jetzt können wir wieder flott wegrauchen und den Russen dabei mächtig eins aufbrennen (Q.: Feldpostkarte mit Motiv des Zigarettenherstellers Batschari, Juni 1915) Solche Parolen aus dem Feld lassen bereits erahnen, welche alltägliche Bedeutung dem Rauchen im Ersten Weltkrieg zukam. Anders als heute hatte die Zigarette vor hundert Jahren kein Akzeptanzproblem: Sie war ein neuer, aufstrebender Markenartikel und stand für die Moderne schlechthin. Um die Jahrhundertwende war sie gesellschaftsfähig geworden, dank maschineller Herstellung bald für breite Kreise erschwinglich, und ihre Vielfalt war atemberaubend: Um 1910 gab es im Deutschen Reich fast 8.000 Sorten. Werbung und Verpackungen beschworen die Mythen des Orients, die Welt der internationalen Hautevolee, bisweilen mit hervorragender Gebrauchsgrafik.^ Immer wieder transportierten sie auch politische Botschaften: Der Aufdruck trustfrei etwa reklamierte, diese Marke sei nicht von anglo-amerikanischem Kapital unterwandert. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs drängten sich solche nationalistischen Töne nach vorn: Aus der Marke Gibson Girl wurde der schwarz-weiss-rot umrandete Wimpel, der angloamerikanisch anmutende Dandy mutierte zu Dalli, und Gil d'Or wurde in General Goeben umbennannt. Im Krieg schließlich entwickelte sich die Zigarette vom Genuss- zum Überlebensmittel: Auf dem Weg zur Front, im Schützengraben, im Lazarett oder in der Gefangenschaft war sie Heilmittel und Trostspender. Wo Worte versagten, konnte sie noch Gemeinschaft stiften, sogar mit Feinden. Wo Geld fast keinen Wert mehr hatte, wurde sie zur Währung. Sie gehörte zur markigen Heldenpose, konnte aber auch letzte Gabe für Sterbende sein. Für viele war sie auch eine Brücke in die Heimat und ein Zeichen für den ersehnten Alltag im Frieden.^ In der zivilen Welt wurden in dieser Zeit erstmals auch Frauen als Konsumentinnen der neuen Raucherware wahrgenommen und angesprochen. Der BMBF-Forschungsverbund PolitCIGs untersuchtdie Kulturen des Rauchens und die Kulturen des Politischen an den unterschiedlichen Zigaretten-Fronten in der Zeit des Ersten Weltkriegs: bei den Zigaretten selbst, bei den Produzenten, bei soldatischen Konsumenten. Wie veränderten sich das Rauchen und die Zigarettet selbst? Welche offenen oder versteckten politischen Botschaften verbanden sich damit? Was war das Neue und Besonderean der Zigarette, wie kam es zu ihrem rasanten Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg?

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Zigaretten-Fronten einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Zigaretten-Fronten mit dem Datum 10.2014 eindeutig zuordenbar. Für alle, die Bücher von Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Dirk Schindelbeck, Sandra Schürmann, Christoph Alten recherchieren oder vergleichen, ist Zigaretten-Fronten eine relevante Ausgabe. Zigaretten-Fronten liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Wer wissen möchte, worauf Zigaretten-Fronten inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Haben das Päckchen erhalten. Jetzt können wir wieder flott wegrauchen und den Russen dabei mächtig eins aufbrennen (Q.: Feldpostkarte mit Motiv des Zigarettenherstellers Batschari, Juni 1915) Solche Parolen aus dem Feld lassen bereits erahnen, welche alltägliche Bedeutung dem Rauchen im Ersten Weltkrieg zukam. Anders als heute hatte die Zigarette vor hundert Jahren kein Akzeptanzproblem: Sie war ein neuer, aufstrebender Markenartikel und stand für die Moderne schlechthin. Um die Jahrhundertwende war sie gesellschaftsfähig geworden, dank maschineller Herstellung bald für breite Kreise erschwinglich, und ihre Vielfalt war atemberaubend: Um 1910 gab es im Deutschen Reich fast 8.000 Sorten. Werbung und Verpackungen beschworen die Mythen des Orients, die Welt der internationalen Hautevolee, bisweilen mit hervorragender Gebrauchsgrafik.^ Immer wieder transportierten sie auch politische Botschaften: Der Aufdruck trustfrei etwa reklamierte, diese Marke sei nicht von anglo-amerikanischem Kapital unterwandert. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs drängten sich solche nationalistischen Töne nach vorn: Aus der Marke Gibson Girl wurde der schwarz-weiss-rot umrandete Wimpel, der angloamerikanisch anmutende Dandy mutierte zu Dalli, und Gil d'Or wurde in General Goeben umbennannt. Im Krieg schließlich entwickelte sich die Zigarette vom Genuss- zum Überlebensmittel: Auf dem Weg zur Front, im Schützengraben, im Lazarett oder in der Gefangenschaft war sie Heilmittel und Trostspender. Wo Worte versagten, konnte sie noch Gemeinschaft stiften, sogar mit Feinden. Wo Geld fast keinen Wert mehr hatte, wurde sie zur Währung. Sie gehörte zur markigen Heldenpose, konnte aber auch letzte Gabe für Sterbende sein. Für viele war sie auch eine Brücke in die Heimat und ein Zeichen für den ersehnten Alltag im Frieden.^ In der zivilen Welt wurden in dieser Zeit erstmals auch Frauen als Konsumentinnen der neuen Raucherware wahrgenommen und angesprochen. Der BMBF-Forschungsverbund PolitCIGs untersuchtdie Kulturen des Rauchens und die Kulturen des Politischen an den unterschiedlichen Zigaretten-Fronten in der Zeit des Ersten Weltkriegs: bei den Zigaretten selbst, bei den Produzenten, bei soldatischen Konsumenten. Wie veränderten sich das Rauchen und die Zigarettet selbst? Welche offenen oder versteckten politischen Botschaften verbanden sich damit? Was war das Neue und Besonderean der Zigarette, wie kam es zu ihrem rasanten Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg? Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Zigaretten-Fronten thematisch schneller einzuordnen: History, Political culture, Political aspects, World War, 1914-1918, Social aspects, Smoking, Cigarette industry, Cigarettes

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Open-Library-Zuordnung über OL20350239W und OL27560844M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3894454962 als auch die ISBN-13 9783894454968 hinterlegt.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Publiziert bei: Jonas Verlag F. Kunst U.
  2. ISBN-13: 9783894454968
  3. Sprache: Deutsch
  4. Open-Library-Work-ID: OL20350239W
  5. Format: hard
  6. Schlagwörter: History, Political culture, Political aspects, World War, 1914-1918, Social aspects, Smoking, Cigarette industry, Cigarettes
  7. Untertitel: Die politischen Kulturen des Rauchens in der Zeit des Ersten Weltkriegs
  8. Autor beziehungsweise Autoren: Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Dirk Schindelbeck, Sandra Schürmann, Christoph Alten
  9. Externe Editionsreferenzen: OL27560844M
  10. Titel: Zigaretten-Fronten
  11. Veröffentlicht am: 10.2014
  12. Primäre Kategorie: Sachbuch
  13. ISBN-10: 3894454962
  14. Kurzbeschreibung: Haben das Päckchen erhalten. Jetzt können wir wieder flott wegrauchen und den Russen dabei mächtig eins aufbrennen (Q.: Feldpostkarte mit Motiv des Zigarettenherstellers Batschari, Juni 1915) Solche Parolen aus dem Feld lassen bereits erahnen, welche alltägliche Bedeutung dem Rauchen im Ersten Weltkrieg zukam. Anders als heute hatte die Zigarette vor hundert Jahren kein Akzeptanzproblem: Sie war ein neuer, aufstrebender Markenartikel und stand für die Moderne schlechthin. Um die Jahrhundertwende war sie gesellschaftsfähig geworden, dank maschineller Herstellung bald für breite Kreise erschwinglich, und ihre Vielfalt war atemberaubend: Um 1910 gab es im Deutschen Reich fast 8.000 Sorten. Werbung und Verpackungen beschworen die Mythen des Orients, die Welt der internationalen Hautevolee, bisweilen mit hervorragender Gebrauchsgrafik.^ Immer wieder transportierten sie auch politische Botschaften: Der Aufdruck trustfrei etwa reklamierte, diese Marke sei nicht von anglo-amerikanischem Kapital unterwandert. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs drängten sich solche nationalistischen Töne nach vorn: Aus der Marke Gibson Girl wurde der schwarz-weiss-rot umrandete Wimpel, der angloamerikanisch anmutende Dandy mutierte zu Dalli, und Gil d'Or wurde in General Goeben umbennannt. Im Krieg schließlich entwickelte sich die Zigarette vom Genuss- zum Überlebensmittel: Auf dem Weg zur Front, im Schützengraben, im Lazarett oder in der Gefangenschaft war sie Heilmittel und Trostspender. Wo Worte versagten, konnte sie noch Gemeinschaft stiften, sogar mit Feinden. Wo Geld fast keinen Wert mehr hatte, wurde sie zur Währung. Sie gehörte zur markigen Heldenpose, konnte aber auch letzte Gabe für Sterbende sein. Für viele war sie auch eine Brücke in die Heimat und ein Zeichen für den ersehnten Alltag im Frieden.^ In der zivilen Welt wurden in dieser Zeit erstmals auch Frauen als Konsumentinnen der neuen Raucherware wahrgenommen und angesprochen. Der BMBF-Forschungsverbund PolitCIGs untersuchtdie Kulturen des Rauchens und die Kulturen des Politischen an den unterschiedlichen Zigaretten-Fronten in der Zeit des Ersten Weltkriegs: bei den Zigaretten selbst, bei den Produzenten, bei soldatischen Konsumenten. Wie veränderten sich das Rauchen und die Zigarettet selbst? Welche offenen oder versteckten politischen Botschaften verbanden sich damit? Was war das Neue und Besonderean der Zigarette, wie kam es zu ihrem rasanten Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg?

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Die Verbindung aus Zigaretten-Fronten, Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Dirk Schindelbeck, Sandra Schürmann, Christoph Alten, Sachbuch und History, Political culture, Political aspects, World War, 1914-1918, Social aspects, Smoking, Cigarette industry, Cigarettes schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3894454962, 9783894454968 und OL20350239W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Häufige Fragen zu Zigaretten-Fronten

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History, Political culture, Political aspects, World War, 1914-1918, Social aspects, Smoking, Cigarette industry, Cigarettes bei der Einordnung.

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3894454962 und die ISBN-13 9783894454968.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Haben das Päckchen erhalten. Jetzt können wir wieder flott wegrauchen und den Russen dabei mächtig eins aufbrennen (Q.: Feldpostkarte mit Motiv des Zigarettenherstellers Batschari, Juni 1915) Solche Parolen aus dem Feld lassen bereits erahnen, welche alltägliche Bedeutung dem Rauchen im Ersten Weltkrieg zukam. Anders als heute hatte die Zigarette vor hundert Jahren kein Akzeptanzproblem: Sie war ein neuer, aufstrebender Markenartikel und stand für die Moderne schlechthin. Um die Jahrhundertwende war sie gesellschaftsfähig geworden, dank maschineller Herstellung bald für breite Kreise erschwinglich, und ihre Vielfalt war atemberaubend: Um 1910 gab es im Deutschen Reich fast 8.000 Sorten. Werbung und Verpackungen beschworen die Mythen des Orients, die Welt der internationalen Hautevolee, bisweilen mit hervorragender Gebrauchsgrafik.^ Immer wieder transportierten sie auch politische Botschaften: Der Aufdruck trustfrei etwa reklamierte, diese Marke sei nicht von anglo-amerikanischem Kapital unterwandert. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs drängten sich solche nationalistischen Töne nach vorn: Aus der Marke Gibson Girl wurde der schwarz-weiss-rot umrandete Wimpel, der angloamerikanisch anmutende Dandy mutierte zu Dalli, und Gil d'Or wurde in General Goeben umbennannt. Im Krieg schließlich entwickelte sich die Zigarette vom Genuss- zum Überlebensmittel: Auf dem Weg zur Front, im Schützengraben, im Lazarett oder in der Gefangenschaft war sie Heilmittel und Trostspender. Wo Worte versagten, konnte sie noch Gemeinschaft stiften, sogar mit Feinden. Wo Geld fast keinen Wert mehr hatte, wurde sie zur Währung. Sie gehörte zur markigen Heldenpose, konnte aber auch letzte Gabe für Sterbende sein. Für viele war sie auch eine Brücke in die Heimat und ein Zeichen für den ersehnten Alltag im Frieden.^ In der zivilen Welt wurden in dieser Zeit erstmals auch Frauen als Konsumentinnen der neuen Raucherware wahrgenommen und angesprochen. Der BMBF-Forschungsverbund PolitCIGs untersuchtdie Kulturen des Rauchens und die Kulturen des Politischen an den unterschiedlichen Zigaretten-Fronten in der Zeit des Ersten Weltkriegs: bei den Zigaretten selbst, bei den Produzenten, bei soldatischen Konsumenten. Wie veränderten sich das Rauchen und die Zigarettet selbst? Welche offenen oder versteckten politischen Botschaften verbanden sich damit? Was war das Neue und Besonderean der Zigarette, wie kam es zu ihrem rasanten Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg?

Warum ist der Untertitel Die politischen Kulturen des Rauchens in der Zeit des Ersten Weltkriegs wichtig?

Er hilft dabei, Zigaretten-Fronten inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

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