Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik | Autor, ISBN und Ausgabedetails
01/07/2026
Lesedauer: 18 min
Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik von Tim Gidal auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.
Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik liegt ein Buch von Tim Gidal vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Inhaltlich lässt sich Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik folgendermaßen zusammenfassen: Diese Bilddokumentation ist das Lebenswerk des Autors. Er hat sie, aut der Suche nach der Geschichte seines Volkes, bei aller Realistik des Bildberichterstatters voller Anteilnahme geschrieben. Es handelt sich auch um seine Geschichte. Nachum Tim Gidal erzählt in Bildern vor Judentum und von den deutschen Juden. Er selbst war ein Jude aus dem München Karl Valentins, dem er freundschaftlich verbunden war und dessen Dialekt ersprach. Ein Jude, dessen Vorfahren aus Litauen stammten und der seine ostjüdische Herkunft nie verleugnet hat. Früh schloß sich der junge Gidal der zionistischen Jugendbewegung an. München und die oberbayerische Landschaft, deutsche und jiddische Volkslieder, Dichter wie Jizchak Leib Perez und Stefan George, die Religionsphilosophen Martin Buber und Gershom Scholem haben ihn geformt. So ist diese Bilddokumentation über Leben und Alltag der deutschen Juden zugleich auch die Wiederbegegnung mit einem Deutschland, das — wie das deutsche Judentum — in der Hitlerzeit unterging. Gidal zeigt Bilder einer vergessenen deutsch-jüdischen Vergangenheit: von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland, der Blüte jüdischer Kultur im Mittelalter, allen Verfolgungen zum Trotz; von Armen und Reichen; von immer wieder aufbrechender messianischer Hoffnung; von Festen und Feiern; vom Ringen um die bürgerliche Gleichstellung; vom Beitrag der Juden zur deutschen Kultur, Nur schwer läßt sich trotz aller Eigenheiten Deutsches und Jüdisches trennen. Wie sehr haben diese Menschen ihre deutsche Heimat geliebt, viele von ihnen haben für dieses Land Leib und Leben eingesetzt – gerade auch Juden aus Osteuropa, die ihre althergebrachte mittelhochdeutsche Sprache im Jiddischen bewahrt hatten, und für die Deutschland das Land Kants, Schillers und Goethes war. Und das, obwohl sie immer wieder direkt oder indirekt wegen ihres Judeseins Kränkungen und Demütigungen erfahren mußten, selbst in den Zeiten bürgerlicher Gleichberechtigung Die Ausgabe erschien am 1997 bei Könemann und ist dem Verlagsstandort Cologne, Germany zugeordnet.
Warum Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik relevant sein kann
Dass Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Auch das Veröffentlichungsdatum 1997 macht Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik einen gut klassifizierbaren Titel. Gerade wer nach Werken von Tim Gidal sucht, sollte Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik näher betrachten. Die Angaben zu Könemann und Cologne, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags.
Thematische Einordnung von Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik
Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Diese Bilddokumentation ist das Lebenswerk des Autors. Er hat sie, aut der Suche nach der Geschichte seines Volkes, bei aller Realistik des Bildberichterstatters voller Anteilnahme geschrieben. Es handelt sich auch um seine Geschichte. Nachum Tim Gidal erzählt in Bildern vor Judentum und von den deutschen Juden. Er selbst war ein Jude aus dem München Karl Valentins, dem er freundschaftlich verbunden war und dessen Dialekt ersprach. Ein Jude, dessen Vorfahren aus Litauen stammten und der seine ostjüdische Herkunft nie verleugnet hat. Früh schloß sich der junge Gidal der zionistischen Jugendbewegung an. München und die oberbayerische Landschaft, deutsche und jiddische Volkslieder, Dichter wie Jizchak Leib Perez und Stefan George, die Religionsphilosophen Martin Buber und Gershom Scholem haben ihn geformt. So ist diese Bilddokumentation über Leben und Alltag der deutschen Juden zugleich auch die Wiederbegegnung mit einem Deutschland, das — wie das deutsche Judentum — in der Hitlerzeit unterging. Gidal zeigt Bilder einer vergessenen deutsch-jüdischen Vergangenheit: von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland, der Blüte jüdischer Kultur im Mittelalter, allen Verfolgungen zum Trotz; von Armen und Reichen; von immer wieder aufbrechender messianischer Hoffnung; von Festen und Feiern; vom Ringen um die bürgerliche Gleichstellung; vom Beitrag der Juden zur deutschen Kultur, Nur schwer läßt sich trotz aller Eigenheiten Deutsches und Jüdisches trennen. Wie sehr haben diese Menschen ihre deutsche Heimat geliebt, viele von ihnen haben für dieses Land Leib und Leben eingesetzt – gerade auch Juden aus Osteuropa, die ihre althergebrachte mittelhochdeutsche Sprache im Jiddischen bewahrt hatten, und für die Deutschland das Land Kants, Schillers und Goethes war. Und das, obwohl sie immer wieder direkt oder indirekt wegen ihres Judeseins Kränkungen und Demütigungen erfahren mußten, selbst in den Zeiten bürgerlicher Gleichberechtigung Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Danksagung | Zum Geleit | Vorwort | Einführung | PROLOG: In der Römerzeit | Die Anfänge der Diaspora | Die ersten Gemeinden am Rhein | IM MITTELALTER: Überleben in christlicher Umgebung und kulturelle Blüte | Im Frankenreich Karls des Großen | Blütezeit im 10. und 11. Jahrhundert | In der Löwengrube – die Zeit der Kreuzzüge | Die Säulen des Judentums | Ecclesia und Synagoga | Verketzerung durch die Kirche | In der christlichen Kunst | Rechtliche Stellung im Hochmittelalter | Blutlüge, Hostienlüge, Schwarzer Tod | Überleben in Stadt und Land | Im jüdischen Viertel | Das tägliche Leben | Jüdisch-Deutsch in Umgangssprache und Volksliteratur | Buchkultur – die Darmstädter Haggada | Gutenbergs Buchdruck und das jüdische Schrifttum | Verfolgung, Austreibung, Ermordung | Der Kampf um den Talmud | Christliche Kabbala | Martin Luther – vom Judenmissionar zum Judenfeind | Josel von Rosheim, »Befehlshaber der Judenschaft« | Berufsleben in christlicher Umgebung | Das Ghetto in Frankfurt am Main | Messianische Hoffnung – Sabbatai Zwi | Die Geheimsekten der Sabbatianer und Frankisten | Familienleben im 17. und 18. Jahrhundert | In der Gemeinde | Im Wirtschaftsleben | Die portugiesischen Juden in Hamburg | Die unterste Schicht | Die oberste Schicht – Hofjuden | DER WEG IN DIE NEUZEIT: Kampf um Gleichberechtigung | Von Wien nach Berlin | Friedrich II. und seine preußischen Juden | Moses Mendelssohn | Aufklärer, Reformer, Assimilanten | Der Weg in das Großbürgertum | Die orthodoxe Mehrheit | Nathan der Gute und Shylock der Böse | Vorkämpfer jüdischer Emanzipation | Napoleon bringt die Befreiung | Gleichberechtigung im Königreich Westfalen | Juden in Berlin um das Jahr 1800 | Der Salon von Marcus und Henriette Herz | Rahel Levin-Varnhagen und ihr Kreis | Kurzfristige Gleichberechtigung in Preußen | Begeisterung für das deutsche Vaterland | Die Zeit der Reaktion | Das Stereotyp vom minderwertigen Juden | Eintritt in die bildende Kunst | Selbstbesinnung: Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden | Reform des Gottesdienstes | In der Judengasse von Frankfurt am Main | Die Rothschilds | Der Maler Moritz Daniel Oppenheim | In Dorf und Kleinstadt | Die Terrakotten von Zizenhausen | Periphere Berufe | In Posen, Ostpreußen und Danzig | In Schlesien | Synagogenbauten um 1800 | Die Feiertage | Religion in der Familie | Zeremonialkunst in der Synagoge | Zeremonialkunst im Haus | Drucker und Drucke | Kampf um Tradition und Reform | Juden im Vormärz | In der guten Gesellschaft | Das Familienfoto | 1848 – ein Jahr der Befreiung | Enttäuschte Hoffnung | Auswanderung ins Land der Freiheit | Heinrich Heine – Brennspiegel der deutsch-jüdischen Problematik | Juden in der Musik | Richard Wagner und das »Judentum in der Musik« | Drei jüdische Sozialisten: Moses Hess, Karl Marx, Ferdinand Lassalle | Mitarbeit am industriellen Aufbau | Gesetzliche Gleichberechtigung | IM KAISERREICH: Deutschland mein Vaterland – Judentum mein Erbe | Das deutsch-jüdische Bürgertum | Deutsche Juden in der Politik | Die Wissenschaft vom Judentum | Neue Synagogen | Verbundenheit mit der Gemeinde | »Die Juden sind unser Unglück« | Verzerrung des Judenbildes: der Simplicissimus | Gegenwehr | Im wirtschaftlichen Wettbewerb | Anfänge landwirtschaftlicher und handwerklicher Ausbildung | In der Großindustrie | Albert Ballin | Bankiers | Ullstein, Mosse, Reuter | Erfinder | Entdecker | In den Naturwissenschaften | In den Geisteswissenschaften | In der Musik | Das neue Theater | Maler und Bildhauer | Deutsch-jüdische Schriftsteller | Im George-Kreis | Bruch mit der Vergangenheit | »Keinen Kaddisch wird man sagen« | Ostjuden suchen Arbeit und Freiheit | Nationale Renaissance | Der Zionismus in Deutschland | Die deutsche Palästinapolitik | Der Erste Weltkrieg | IN DER WEIMARER REPUBLIK: Die schöpferische Illusion von der deutsch-jüdischen Synthese | Begegnung mit der Welt der Ostjuden | Die Revolution | Die Räterepublik in München | Judenhaß und Judenmord | Der Hilfsverein der deutschen Juden | Geistige Führung | Jüdisches Schrifttum | Stettiner Familienalbum | Die Jugendbewegung | Frauenemanzipation | Sport | In Handel, Gewerbe und Industrie | Kunstsammler, Kunsthändler, Mäzene | Verleger, Antiquare, Bibliophile | Zeitschriften für Politik, Literatur und Kunst | In den Geisteswissenschaften | In den Naturwissenschaften | Maler, Bildhauer, Graphiker | Die Revolutionierung der Kunst | Das jüdische Thema aus der Sicht des Künstlers | Der Film: Produzenten, Regisseure, Schauspieler | Neue Fotografie | Der moderne Fotojournalismus | In der Musik | In der Welt des Theaters | Juden in der deutschen Literatur | Großgemeinde Berlin | Die Ostjuden | Innerjüdische Auseinandersetzungen | Heiteres Zwischenspiel: Walter Trier | Deutsche Juden gehen nach Palästina | Hachschara und Alija | Vorabend | 1933 | Erklärungen von Leo Baeck und Albert Einstein | Literaturhinweise | Register | Abbildungsnachweis Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik thematisch schneller einzuordnen: History, Jews, Ethnic relations, Pictorial works, Joden Der dokumentierte Umfang von 440 Seiten sowie das Format hard geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe. Auch die unter Marion Gräfin Dönhoff (Foreword) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL2264786W sowie die Editionszuordnungen OL38629858M, OL2143582M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Könemann, Cologne, Germany und 1997 präzise ergänzt. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3895085405 als auch die ISBN-13 9783895085406 hinterlegt.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Verlag: Könemann
- Verfasst von: Tim Gidal
- Externe Editionsreferenzen: OL38629858M, OL2143582M
- Erscheinungsdatum: 1997
- Inhaltsübersicht: Danksagung | Zum Geleit | Vorwort | Einführung | PROLOG: In der Römerzeit | Die Anfänge der Diaspora | Die ersten Gemeinden am Rhein | IM MITTELALTER: Überleben in christlicher Umgebung und kulturelle Blüte | Im Frankenreich Karls des Großen | Blütezeit im 10. und 11. Jahrhundert | In der Löwengrube – die Zeit der Kreuzzüge | Die Säulen des Judentums | Ecclesia und Synagoga | Verketzerung durch die Kirche | In der christlichen Kunst | Rechtliche Stellung im Hochmittelalter | Blutlüge, Hostienlüge, Schwarzer Tod | Überleben in Stadt und Land | Im jüdischen Viertel | Das tägliche Leben | Jüdisch-Deutsch in Umgangssprache und Volksliteratur | Buchkultur – die Darmstädter Haggada | Gutenbergs Buchdruck und das jüdische Schrifttum | Verfolgung, Austreibung, Ermordung | Der Kampf um den Talmud | Christliche Kabbala | Martin Luther – vom Judenmissionar zum Judenfeind | Josel von Rosheim, »Befehlshaber der Judenschaft« | Berufsleben in christlicher Umgebung | Das Ghetto in Frankfurt am Main | Messianische Hoffnung – Sabbatai Zwi | Die Geheimsekten der Sabbatianer und Frankisten | Familienleben im 17. und 18. Jahrhundert | In der Gemeinde | Im Wirtschaftsleben | Die portugiesischen Juden in Hamburg | Die unterste Schicht | Die oberste Schicht – Hofjuden | DER WEG IN DIE NEUZEIT: Kampf um Gleichberechtigung | Von Wien nach Berlin | Friedrich II. und seine preußischen Juden | Moses Mendelssohn | Aufklärer, Reformer, Assimilanten | Der Weg in das Großbürgertum | Die orthodoxe Mehrheit | Nathan der Gute und Shylock der Böse | Vorkämpfer jüdischer Emanzipation | Napoleon bringt die Befreiung | Gleichberechtigung im Königreich Westfalen | Juden in Berlin um das Jahr 1800 | Der Salon von Marcus und Henriette Herz | Rahel Levin-Varnhagen und ihr Kreis | Kurzfristige Gleichberechtigung in Preußen | Begeisterung für das deutsche Vaterland | Die Zeit der Reaktion | Das Stereotyp vom minderwertigen Juden | Eintritt in die bildende Kunst | Selbstbesinnung: Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden | Reform des Gottesdienstes | In der Judengasse von Frankfurt am Main | Die Rothschilds | Der Maler Moritz Daniel Oppenheim | In Dorf und Kleinstadt | Die Terrakotten von Zizenhausen | Periphere Berufe | In Posen, Ostpreußen und Danzig | In Schlesien | Synagogenbauten um 1800 | Die Feiertage | Religion in der Familie | Zeremonialkunst in der Synagoge | Zeremonialkunst im Haus | Drucker und Drucke | Kampf um Tradition und Reform | Juden im Vormärz | In der guten Gesellschaft | Das Familienfoto | 1848 – ein Jahr der Befreiung | Enttäuschte Hoffnung | Auswanderung ins Land der Freiheit | Heinrich Heine – Brennspiegel der deutsch-jüdischen Problematik | Juden in der Musik | Richard Wagner und das »Judentum in der Musik« | Drei jüdische Sozialisten: Moses Hess, Karl Marx, Ferdinand Lassalle | Mitarbeit am industriellen Aufbau | Gesetzliche Gleichberechtigung | IM KAISERREICH: Deutschland mein Vaterland – Judentum mein Erbe | Das deutsch-jüdische Bürgertum | Deutsche Juden in der Politik | Die Wissenschaft vom Judentum | Neue Synagogen | Verbundenheit mit der Gemeinde | »Die Juden sind unser Unglück« | Verzerrung des Judenbildes: der Simplicissimus | Gegenwehr | Im wirtschaftlichen Wettbewerb | Anfänge landwirtschaftlicher und handwerklicher Ausbildung | In der Großindustrie | Albert Ballin | Bankiers | Ullstein, Mosse, Reuter | Erfinder | Entdecker | In den Naturwissenschaften | In den Geisteswissenschaften | In der Musik | Das neue Theater | Maler und Bildhauer | Deutsch-jüdische Schriftsteller | Im George-Kreis | Bruch mit der Vergangenheit | »Keinen Kaddisch wird man sagen« | Ostjuden suchen Arbeit und Freiheit | Nationale Renaissance | Der Zionismus in Deutschland | Die deutsche Palästinapolitik | Der Erste Weltkrieg | IN DER WEIMARER REPUBLIK: Die schöpferische Illusion von der deutsch-jüdischen Synthese | Begegnung mit der Welt der Ostjuden | Die Revolution | Die Räterepublik in München | Judenhaß und Judenmord | Der Hilfsverein der deutschen Juden | Geistige Führung | Jüdisches Schrifttum | Stettiner Familienalbum | Die Jugendbewegung | Frauenemanzipation | Sport | In Handel, Gewerbe und Industrie | Kunstsammler, Kunsthändler, Mäzene | Verleger, Antiquare, Bibliophile | Zeitschriften für Politik, Literatur und Kunst | In den Geisteswissenschaften | In den Naturwissenschaften | Maler, Bildhauer, Graphiker | Die Revolutionierung der Kunst | Das jüdische Thema aus der Sicht des Künstlers | Der Film: Produzenten, Regisseure, Schauspieler | Neue Fotografie | Der moderne Fotojournalismus | In der Musik | In der Welt des Theaters | Juden in der deutschen Literatur | Großgemeinde Berlin | Die Ostjuden | Innerjüdische Auseinandersetzungen | Heiteres Zwischenspiel: Walter Trier | Deutsche Juden gehen nach Palästina | Hachschara und Alija | Vorabend | 1933 | Erklärungen von Leo Baeck und Albert Einstein | Literaturhinweise | Register | Abbildungsnachweis
- Buchtitel: Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik
- Weitere Beteiligte: Marion Gräfin Dönhoff (Foreword)
- ISBN-10: 3895085405
- ISBN-13: 9783895085406
- Ort der Veröffentlichung: Cologne, Germany
- Ausgabeform: hard
- Externe Work-Referenz: OL2264786W
- Abmessungen: 27 x x cm
- Seitenzahl: 440
- Kurzbeschreibung: Diese Bilddokumentation ist das Lebenswerk des Autors. Er hat sie, aut der Suche nach der Geschichte seines Volkes, bei aller Realistik des Bildberichterstatters voller Anteilnahme geschrieben. Es handelt sich auch um seine Geschichte. Nachum Tim Gidal erzählt in Bildern vor Judentum und von den deutschen Juden. Er selbst war ein Jude aus dem München Karl Valentins, dem er freundschaftlich verbunden war und dessen Dialekt ersprach. Ein Jude, dessen Vorfahren aus Litauen stammten und der seine ostjüdische Herkunft nie verleugnet hat. Früh schloß sich der junge Gidal der zionistischen Jugendbewegung an. München und die oberbayerische Landschaft, deutsche und jiddische Volkslieder, Dichter wie Jizchak Leib Perez und Stefan George, die Religionsphilosophen Martin Buber und Gershom Scholem haben ihn geformt. So ist diese Bilddokumentation über Leben und Alltag der deutschen Juden zugleich auch die Wiederbegegnung mit einem Deutschland, das — wie das deutsche Judentum — in der Hitlerzeit unterging. Gidal zeigt Bilder einer vergessenen deutsch-jüdischen Vergangenheit: von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland, der Blüte jüdischer Kultur im Mittelalter, allen Verfolgungen zum Trotz; von Armen und Reichen; von immer wieder aufbrechender messianischer Hoffnung; von Festen und Feiern; vom Ringen um die bürgerliche Gleichstellung; vom Beitrag der Juden zur deutschen Kultur, Nur schwer läßt sich trotz aller Eigenheiten Deutsches und Jüdisches trennen. Wie sehr haben diese Menschen ihre deutsche Heimat geliebt, viele von ihnen haben für dieses Land Leib und Leben eingesetzt – gerade auch Juden aus Osteuropa, die ihre althergebrachte mittelhochdeutsche Sprache im Jiddischen bewahrt hatten, und für die Deutschland das Land Kants, Schillers und Goethes war. Und das, obwohl sie immer wieder direkt oder indirekt wegen ihres Judeseins Kränkungen und Demütigungen erfahren mußten, selbst in den Zeiten bürgerlicher Gleichberechtigung
- Sprache: Deutsch
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Thematische Tags: History, Jews, Ethnic relations, Pictorial works, Joden
Warum sich Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik gut einordnen lässt
Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Tim Gidal, Sachbuch und den Tags History, Jews, Ethnic relations, Pictorial works, Joden, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3895085405, 9783895085406 und OL2264786W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3895085405 und 9783895085406 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Danksagung | Zum Geleit | Vorwort | Einführung | PROLOG: In der Römerzeit | Die Anfänge der Diaspora | Die ersten Gemeinden am Rhein | IM MITTELALTER: Überleben in christlicher Umgebung und kulturelle Blüte | Im Frankenreich Karls des Großen | Blütezeit im 10. und 11. Jahrhundert | In der Löwengrube – die Zeit der Kreuzzüge | Die Säulen des Judentums | Ecclesia und Synagoga | Verketzerung durch die Kirche | In der christlichen Kunst | Rechtliche Stellung im Hochmittelalter | Blutlüge, Hostienlüge, Schwarzer Tod | Überleben in Stadt und Land | Im jüdischen Viertel | Das tägliche Leben | Jüdisch-Deutsch in Umgangssprache und Volksliteratur | Buchkultur – die Darmstädter Haggada | Gutenbergs Buchdruck und das jüdische Schrifttum | Verfolgung, Austreibung, Ermordung | Der Kampf um den Talmud | Christliche Kabbala | Martin Luther – vom Judenmissionar zum Judenfeind | Josel von Rosheim, »Befehlshaber der Judenschaft« | Berufsleben in christlicher Umgebung | Das Ghetto in Frankfurt am Main | Messianische Hoffnung – Sabbatai Zwi | Die Geheimsekten der Sabbatianer und Frankisten | Familienleben im 17. und 18. Jahrhundert | In der Gemeinde | Im Wirtschaftsleben | Die portugiesischen Juden in Hamburg | Die unterste Schicht | Die oberste Schicht – Hofjuden | DER WEG IN DIE NEUZEIT: Kampf um Gleichberechtigung | Von Wien nach Berlin | Friedrich II. und seine preußischen Juden | Moses Mendelssohn | Aufklärer, Reformer, Assimilanten | Der Weg in das Großbürgertum | Die orthodoxe Mehrheit | Nathan der Gute und Shylock der Böse | Vorkämpfer jüdischer Emanzipation | Napoleon bringt die Befreiung | Gleichberechtigung im Königreich Westfalen | Juden in Berlin um das Jahr 1800 | Der Salon von Marcus und Henriette Herz | Rahel Levin-Varnhagen und ihr Kreis | Kurzfristige Gleichberechtigung in Preußen | Begeisterung für das deutsche Vaterland | Die Zeit der Reaktion | Das Stereotyp vom minderwertigen Juden | Eintritt in die bildende Kunst | Selbstbesinnung: Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden | Reform des Gottesdienstes | In der Judengasse von Frankfurt am Main | Die Rothschilds | Der Maler Moritz Daniel Oppenheim | In Dorf und Kleinstadt | Die Terrakotten von Zizenhausen | Periphere Berufe | In Posen, Ostpreußen und Danzig | In Schlesien | Synagogenbauten um 1800 | Die Feiertage | Religion in der Familie | Zeremonialkunst in der Synagoge | Zeremonialkunst im Haus | Drucker und Drucke | Kampf um Tradition und Reform | Juden im Vormärz | In der guten Gesellschaft | Das Familienfoto | 1848 – ein Jahr der Befreiung | Enttäuschte Hoffnung | Auswanderung ins Land der Freiheit | Heinrich Heine – Brennspiegel der deutsch-jüdischen Problematik | Juden in der Musik | Richard Wagner und das »Judentum in der Musik« | Drei jüdische Sozialisten: Moses Hess, Karl Marx, Ferdinand Lassalle | Mitarbeit am industriellen Aufbau | Gesetzliche Gleichberechtigung | IM KAISERREICH: Deutschland mein Vaterland – Judentum mein Erbe | Das deutsch-jüdische Bürgertum | Deutsche Juden in der Politik | Die Wissenschaft vom Judentum | Neue Synagogen | Verbundenheit mit der Gemeinde | »Die Juden sind unser Unglück« | Verzerrung des Judenbildes: der Simplicissimus | Gegenwehr | Im wirtschaftlichen Wettbewerb | Anfänge landwirtschaftlicher und handwerklicher Ausbildung | In der Großindustrie | Albert Ballin | Bankiers | Ullstein, Mosse, Reuter | Erfinder | Entdecker | In den Naturwissenschaften | In den Geisteswissenschaften | In der Musik | Das neue Theater | Maler und Bildhauer | Deutsch-jüdische Schriftsteller | Im George-Kreis | Bruch mit der Vergangenheit | »Keinen Kaddisch wird man sagen« | Ostjuden suchen Arbeit und Freiheit | Nationale Renaissance | Der Zionismus in Deutschland | Die deutsche Palästinapolitik | Der Erste Weltkrieg | IN DER WEIMARER REPUBLIK: Die schöpferische Illusion von der deutsch-jüdischen Synthese | Begegnung mit der Welt der Ostjuden | Die Revolution | Die Räterepublik in München | Judenhaß und Judenmord | Der Hilfsverein der deutschen Juden | Geistige Führung | Jüdisches Schrifttum | Stettiner Familienalbum | Die Jugendbewegung | Frauenemanzipation | Sport | In Handel, Gewerbe und Industrie | Kunstsammler, Kunsthändler, Mäzene | Verleger, Antiquare, Bibliophile | Zeitschriften für Politik, Literatur und Kunst | In den Geisteswissenschaften | In den Naturwissenschaften | Maler, Bildhauer, Graphiker | Die Revolutionierung der Kunst | Das jüdische Thema aus der Sicht des Künstlers | Der Film: Produzenten, Regisseure, Schauspieler | Neue Fotografie | Der moderne Fotojournalismus | In der Musik | In der Welt des Theaters | Juden in der deutschen Literatur | Großgemeinde Berlin | Die Ostjuden | Innerjüdische Auseinandersetzungen | Heiteres Zwischenspiel: Walter Trier | Deutsche Juden gehen nach Palästina | Hachschara und Alija | Vorabend | 1933 | Erklärungen von Leo Baeck und Albert Einstein | Literaturhinweise | Register | Abbildungsnachweis
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL2264786W und die Editionsreferenzen OL38629858M, OL2143582M.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Jews, Ethnic relations, Pictorial works, Joden kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
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