Ich war ein Mann | Autor, ISBN und Ausgabedetails
08/06/2026
Lesedauer: 15 min
Ich war ein Mann von Alexandra prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
Alles Wichtige zu Ich war ein Mann
Ich war ein Mann von Alexandra ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Die Lebensgeschichte einer Transsexuellen wird bei Ich war ein Mann noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Ich war ein Mann den Fokus legt: Mit schonungsloser Offenheit erzählt Alexandra in diesem Buch ihr Leben. Es ist die Beichte einer Frau, die in einem männlichen Körper lebte und die damit zum Aussenseiter einer Gesellschaft wurde, die alles ablehnt, was den Rahmen des »Normalen« sprengt. Das erschütternde Schicksal einer Transsexuellen, die im Leben nie eine echte Chance bekam. Schon früh landete Alexandra im Rotlichtmilieu. Um die Freier zu ertragen, nahm sie Heroin. Um das Geld für die Sucht zu haben, stahl sie – immer wieder, bis sie hinter Gittern landete. Dort wurde sie untersucht. Das Ergebnis: AIDS. Ein Buch, das tief betroffen macht. —Umschlagtext Mit knapp drei Jahren bekam der kleine Junge, der viel lieber ein Mädchen gewesen wäre, die erste Ohrfeige. Als sie nichts fruchtete, trat der Vater ihm ins Gesicht. »Wenn du dich noch ein einziges Mal wie ein Mädchen benimmst, prügle ich dich grün und blau!« Und das tat er dann auch. Sobald der Junge mädchenhafte Verhaltensweisen zeigte, drosch der Vater auf ihn ein. Daß sie transsexuell ist, weiß sie seit ihrem zehnten Lebensjahr. Seit sie einen Artikel über Amanda Lear las, die damit Schlagzeilen machte, daß sie in Wirklichkeit ein Mann sei. Als Alexandra 15 wurde, lief sie von zu Hause fort… Damit begann der Kampf ums (Über-)Leben. Und wenn man ein paar Tage gehungert hat und kein Dach über dem Kopf hat, findet man sich irgendwann im Rotlichtdistrikt einer Großstadt wieder und bietet dort das einzige feil, was man hat. Auch Alexandra landete auf dem Strich – »arbeitete«, obwohl ihr Körper maskulin war, als Frau, auch wenn nur mit bestimmten Spezialitäten. Nur wenn ein Mann mitbekam, daß mit ihr etwas nicht stimmte, zahlte er gern ein paar Mark mehr für den besonderen Kick. Geldsorgen hatte Alexandra keine – doch ihre Seele begann zu rebellieren. Und je mehr sie über ihre Zukunft nachdachte, desto deprimierter wurde sie – bis eine neugewonnene Freundin ihr den Weg zeigte, nicht mehr denken zu müssen: Sie gab ihr Heroin. Damit schloß sich der Teufelskreis. Um die Freier zu ertragen, griff sie zur Droge, und um den steigenden Drogenkonsum zu finanzieren, brauchte sie immer mehr Freier am Tag. Eines Tages genügte nicht mehr, was sie mit der Prostitution verdiente. Also stahl sie. Das erste Mal. Wenn man das erste Mal hinter sich gebracht hat, fällt das zweite Mal nur noch halb so schwer. Irgendwann wird man dann leichtsinnig – und von der Polizei geschnappt. Und wenn sich dann herausstellt, daß die Inhaftierte drogensüchtig ist, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. In Alexandras Fall lautete das Ergebnis: HIV-positiv. Das war 1986. Die erste Reaktion: Schock. Dann: Gleichgültigkeit, die in Selbstzerstörung überging. Es folgten Krankenhausaufenthalte, Gefängnis und Entzüge. Im Knast sitzt sie jedesmal in Einzelhaft. Denn seit der Hormonbehandlung, die sie mit 17 Jahren begann, ist sie weder Mann noch Frau. Sie wird als »Neutrum« geführt, von allen getreten, verhöhnt, verlacht. Oft denkt sie an Selbstmord. Ihr Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Nach einem achtwöchigen Gefängnisaufenthalt ist sie clean. Keine Drogen mehr. Sie will sich endlich einen Job suchen – und landet erneut hinter Gittern. Als sie aus dem Gefängnis kommt, beginnt sie noch einmal von vorn. Mit diesem Buch… —Klappentext Als Veröffentlichungsdatum ist 1992 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Hestia in Rastatt, Germany.
Dass Ich war ein Mann in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Im Kontext des Gesamtwerks von Alexandra lässt sich Ich war ein Mann gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Ich war ein Mann auch für thematische Recherchen besonders relevant. Die Angaben zu Hestia und Rastatt, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Ich war ein Mann mit dem Datum 1992 eindeutig zuordenbar.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Ich war ein Mann laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Mit schonungsloser Offenheit erzählt Alexandra in diesem Buch ihr Leben. Es ist die Beichte einer Frau, die in einem männlichen Körper lebte und die damit zum Aussenseiter einer Gesellschaft wurde, die alles ablehnt, was den Rahmen des »Normalen« sprengt. Das erschütternde Schicksal einer Transsexuellen, die im Leben nie eine echte Chance bekam. Schon früh landete Alexandra im Rotlichtmilieu. Um die Freier zu ertragen, nahm sie Heroin. Um das Geld für die Sucht zu haben, stahl sie – immer wieder, bis sie hinter Gittern landete. Dort wurde sie untersucht. Das Ergebnis: AIDS. Ein Buch, das tief betroffen macht. —Umschlagtext Mit knapp drei Jahren bekam der kleine Junge, der viel lieber ein Mädchen gewesen wäre, die erste Ohrfeige. Als sie nichts fruchtete, trat der Vater ihm ins Gesicht. »Wenn du dich noch ein einziges Mal wie ein Mädchen benimmst, prügle ich dich grün und blau!« Und das tat er dann auch. Sobald der Junge mädchenhafte Verhaltensweisen zeigte, drosch der Vater auf ihn ein. Daß sie transsexuell ist, weiß sie seit ihrem zehnten Lebensjahr. Seit sie einen Artikel über Amanda Lear las, die damit Schlagzeilen machte, daß sie in Wirklichkeit ein Mann sei. Als Alexandra 15 wurde, lief sie von zu Hause fort… Damit begann der Kampf ums (Über-)Leben. Und wenn man ein paar Tage gehungert hat und kein Dach über dem Kopf hat, findet man sich irgendwann im Rotlichtdistrikt einer Großstadt wieder und bietet dort das einzige feil, was man hat. Auch Alexandra landete auf dem Strich – »arbeitete«, obwohl ihr Körper maskulin war, als Frau, auch wenn nur mit bestimmten Spezialitäten. Nur wenn ein Mann mitbekam, daß mit ihr etwas nicht stimmte, zahlte er gern ein paar Mark mehr für den besonderen Kick. Geldsorgen hatte Alexandra keine – doch ihre Seele begann zu rebellieren. Und je mehr sie über ihre Zukunft nachdachte, desto deprimierter wurde sie – bis eine neugewonnene Freundin ihr den Weg zeigte, nicht mehr denken zu müssen: Sie gab ihr Heroin. Damit schloß sich der Teufelskreis. Um die Freier zu ertragen, griff sie zur Droge, und um den steigenden Drogenkonsum zu finanzieren, brauchte sie immer mehr Freier am Tag. Eines Tages genügte nicht mehr, was sie mit der Prostitution verdiente. Also stahl sie. Das erste Mal. Wenn man das erste Mal hinter sich gebracht hat, fällt das zweite Mal nur noch halb so schwer. Irgendwann wird man dann leichtsinnig – und von der Polizei geschnappt. Und wenn sich dann herausstellt, daß die Inhaftierte drogensüchtig ist, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. In Alexandras Fall lautete das Ergebnis: HIV-positiv. Das war 1986. Die erste Reaktion: Schock. Dann: Gleichgültigkeit, die in Selbstzerstörung überging. Es folgten Krankenhausaufenthalte, Gefängnis und Entzüge. Im Knast sitzt sie jedesmal in Einzelhaft. Denn seit der Hormonbehandlung, die sie mit 17 Jahren begann, ist sie weder Mann noch Frau. Sie wird als »Neutrum« geführt, von allen getreten, verhöhnt, verlacht. Oft denkt sie an Selbstmord. Ihr Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Nach einem achtwöchigen Gefängnisaufenthalt ist sie clean. Keine Drogen mehr. Sie will sich endlich einen Job suchen – und landet erneut hinter Gittern. Als sie aus dem Gefängnis kommt, beginnt sie noch einmal von vorn. Mit diesem Buch… —Klappentext Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: 7 | Meine Kindheit: Prügel, Prügel, Prügel | Heimjahre | Transsexuell — das bin ich also | Quer durch Europa | Strichjunge | Hamburg: Ein neuer Anfang | Heroin — die Flucht ins Nichts | Beschaffungskriminell | Knast. Ein Kapitel für sich | …nur noch bergab | Der Test | Freundschaften und Liebe | Polamidon — die Affenversicherung | Ein neues Leben | Die Hormonbehandlung | Domina, Herrin, »Stiefelfrau« | »Solide« werden | Aids | 33 Selbstmordversuche | Eine letzte Chance | Haft | 20 Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Ich war ein Mann thematisch schneller einzuordnen: Autobiografie, Prostitution, Biografie, transgender, Transsexualität, Transfrauen, trans Frau, HIV, Sexarbeit, transsexuelle Frau ; Erlebnisbericht Zusätzliche Beiträge oder editorische Beteiligungen werden unter Constanze Elsner (Editor) geführt.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Sowohl die ISBN-10 389457027X als auch die ISBN-13 9783894570279 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL37999964W und OL51539576M besonders hilfreich. Die Ausgabe ist über den Verlag Hestia, den Ort Rastatt, Germany und das Datum 1992 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Titel: Ich war ein Mann
- Open-Library-Work-ID: OL37999964W
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: 7 | Meine Kindheit: Prügel, Prügel, Prügel | Heimjahre | Transsexuell — das bin ich also | Quer durch Europa | Strichjunge | Hamburg: Ein neuer Anfang | Heroin — die Flucht ins Nichts | Beschaffungskriminell | Knast. Ein Kapitel für sich | …nur noch bergab | Der Test | Freundschaften und Liebe | Polamidon — die Affenversicherung | Ein neues Leben | Die Hormonbehandlung | Domina, Herrin, »Stiefelfrau« | »Solide« werden | Aids | 33 Selbstmordversuche | Eine letzte Chance | Haft | 20
- Autor beziehungsweise Autoren: Alexandra
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- ISBN-10: 389457027X
- Ort der Veröffentlichung: Rastatt, Germany
- Schlagwörter: Autobiografie, Prostitution, Biografie, transgender, Transsexualität, Transfrauen, trans Frau, HIV, Sexarbeit, transsexuelle Frau ; Erlebnisbericht
- Ausgabeform: hard
- Erscheinungsdatum: 1992
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Mit schonungsloser Offenheit erzählt Alexandra in diesem Buch ihr Leben. Es ist die Beichte einer Frau, die in einem männlichen Körper lebte und die damit zum Aussenseiter einer Gesellschaft wurde, die alles ablehnt, was den Rahmen des »Normalen« sprengt. Das erschütternde Schicksal einer Transsexuellen, die im Leben nie eine echte Chance bekam. Schon früh landete Alexandra im Rotlichtmilieu. Um die Freier zu ertragen, nahm sie Heroin. Um das Geld für die Sucht zu haben, stahl sie – immer wieder, bis sie hinter Gittern landete. Dort wurde sie untersucht. Das Ergebnis: AIDS. Ein Buch, das tief betroffen macht. —Umschlagtext Mit knapp drei Jahren bekam der kleine Junge, der viel lieber ein Mädchen gewesen wäre, die erste Ohrfeige. Als sie nichts fruchtete, trat der Vater ihm ins Gesicht. »Wenn du dich noch ein einziges Mal wie ein Mädchen benimmst, prügle ich dich grün und blau!« Und das tat er dann auch. Sobald der Junge mädchenhafte Verhaltensweisen zeigte, drosch der Vater auf ihn ein. Daß sie transsexuell ist, weiß sie seit ihrem zehnten Lebensjahr. Seit sie einen Artikel über Amanda Lear las, die damit Schlagzeilen machte, daß sie in Wirklichkeit ein Mann sei. Als Alexandra 15 wurde, lief sie von zu Hause fort… Damit begann der Kampf ums (Über-)Leben. Und wenn man ein paar Tage gehungert hat und kein Dach über dem Kopf hat, findet man sich irgendwann im Rotlichtdistrikt einer Großstadt wieder und bietet dort das einzige feil, was man hat. Auch Alexandra landete auf dem Strich – »arbeitete«, obwohl ihr Körper maskulin war, als Frau, auch wenn nur mit bestimmten Spezialitäten. Nur wenn ein Mann mitbekam, daß mit ihr etwas nicht stimmte, zahlte er gern ein paar Mark mehr für den besonderen Kick. Geldsorgen hatte Alexandra keine – doch ihre Seele begann zu rebellieren. Und je mehr sie über ihre Zukunft nachdachte, desto deprimierter wurde sie – bis eine neugewonnene Freundin ihr den Weg zeigte, nicht mehr denken zu müssen: Sie gab ihr Heroin. Damit schloß sich der Teufelskreis. Um die Freier zu ertragen, griff sie zur Droge, und um den steigenden Drogenkonsum zu finanzieren, brauchte sie immer mehr Freier am Tag. Eines Tages genügte nicht mehr, was sie mit der Prostitution verdiente. Also stahl sie. Das erste Mal. Wenn man das erste Mal hinter sich gebracht hat, fällt das zweite Mal nur noch halb so schwer. Irgendwann wird man dann leichtsinnig – und von der Polizei geschnappt. Und wenn sich dann herausstellt, daß die Inhaftierte drogensüchtig ist, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. In Alexandras Fall lautete das Ergebnis: HIV-positiv. Das war 1986. Die erste Reaktion: Schock. Dann: Gleichgültigkeit, die in Selbstzerstörung überging. Es folgten Krankenhausaufenthalte, Gefängnis und Entzüge. Im Knast sitzt sie jedesmal in Einzelhaft. Denn seit der Hormonbehandlung, die sie mit 17 Jahren begann, ist sie weder Mann noch Frau. Sie wird als »Neutrum« geführt, von allen getreten, verhöhnt, verlacht. Oft denkt sie an Selbstmord. Ihr Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Nach einem achtwöchigen Gefängnisaufenthalt ist sie clean. Keine Drogen mehr. Sie will sich endlich einen Job suchen – und landet erneut hinter Gittern. Als sie aus dem Gefängnis kommt, beginnt sie noch einmal von vorn. Mit diesem Buch… —Klappentext
- Open-Library-Editions-IDs: OL51539576M
- Mitwirkende: Constanze Elsner (Editor)
- Sprache: Deutsch
- Untertitel: Die Lebensgeschichte einer Transsexuellen
- ISBN-13: 9783894570279
- Verlag: Hestia
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Ich war ein Mann, Alexandra, Sachbuch und Autobiografie, Prostitution, Biografie, transgender, Transsexualität, Transfrauen, trans Frau, HIV, Sexarbeit, transsexuelle Frau ; Erlebnisbericht - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 389457027X, 9783894570279 und OL37999964W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Autobiografie, Prostitution, Biografie, transgender, Transsexualität, Transfrauen, trans Frau, HIV, Sexarbeit, transsexuelle Frau ; Erlebnisbericht bei der Einordnung.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Mit schonungsloser Offenheit erzählt Alexandra in diesem Buch ihr Leben. Es ist die Beichte einer Frau, die in einem männlichen Körper lebte und die damit zum Aussenseiter einer Gesellschaft wurde, die alles ablehnt, was den Rahmen des »Normalen« sprengt. Das erschütternde Schicksal einer Transsexuellen, die im Leben nie eine echte Chance bekam. Schon früh landete Alexandra im Rotlichtmilieu. Um die Freier zu ertragen, nahm sie Heroin. Um das Geld für die Sucht zu haben, stahl sie – immer wieder, bis sie hinter Gittern landete. Dort wurde sie untersucht. Das Ergebnis: AIDS. Ein Buch, das tief betroffen macht. —Umschlagtext Mit knapp drei Jahren bekam der kleine Junge, der viel lieber ein Mädchen gewesen wäre, die erste Ohrfeige. Als sie nichts fruchtete, trat der Vater ihm ins Gesicht. »Wenn du dich noch ein einziges Mal wie ein Mädchen benimmst, prügle ich dich grün und blau!« Und das tat er dann auch. Sobald der Junge mädchenhafte Verhaltensweisen zeigte, drosch der Vater auf ihn ein. Daß sie transsexuell ist, weiß sie seit ihrem zehnten Lebensjahr. Seit sie einen Artikel über Amanda Lear las, die damit Schlagzeilen machte, daß sie in Wirklichkeit ein Mann sei. Als Alexandra 15 wurde, lief sie von zu Hause fort… Damit begann der Kampf ums (Über-)Leben. Und wenn man ein paar Tage gehungert hat und kein Dach über dem Kopf hat, findet man sich irgendwann im Rotlichtdistrikt einer Großstadt wieder und bietet dort das einzige feil, was man hat. Auch Alexandra landete auf dem Strich – »arbeitete«, obwohl ihr Körper maskulin war, als Frau, auch wenn nur mit bestimmten Spezialitäten. Nur wenn ein Mann mitbekam, daß mit ihr etwas nicht stimmte, zahlte er gern ein paar Mark mehr für den besonderen Kick. Geldsorgen hatte Alexandra keine – doch ihre Seele begann zu rebellieren. Und je mehr sie über ihre Zukunft nachdachte, desto deprimierter wurde sie – bis eine neugewonnene Freundin ihr den Weg zeigte, nicht mehr denken zu müssen: Sie gab ihr Heroin. Damit schloß sich der Teufelskreis. Um die Freier zu ertragen, griff sie zur Droge, und um den steigenden Drogenkonsum zu finanzieren, brauchte sie immer mehr Freier am Tag. Eines Tages genügte nicht mehr, was sie mit der Prostitution verdiente. Also stahl sie. Das erste Mal. Wenn man das erste Mal hinter sich gebracht hat, fällt das zweite Mal nur noch halb so schwer. Irgendwann wird man dann leichtsinnig – und von der Polizei geschnappt. Und wenn sich dann herausstellt, daß die Inhaftierte drogensüchtig ist, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. In Alexandras Fall lautete das Ergebnis: HIV-positiv. Das war 1986. Die erste Reaktion: Schock. Dann: Gleichgültigkeit, die in Selbstzerstörung überging. Es folgten Krankenhausaufenthalte, Gefängnis und Entzüge. Im Knast sitzt sie jedesmal in Einzelhaft. Denn seit der Hormonbehandlung, die sie mit 17 Jahren begann, ist sie weder Mann noch Frau. Sie wird als »Neutrum« geführt, von allen getreten, verhöhnt, verlacht. Oft denkt sie an Selbstmord. Ihr Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Nach einem achtwöchigen Gefängnisaufenthalt ist sie clean. Keine Drogen mehr. Sie will sich endlich einen Job suchen – und landet erneut hinter Gittern. Als sie aus dem Gefängnis kommt, beginnt sie noch einmal von vorn. Mit diesem Buch… —Klappentext
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Hestia, Rastatt, Germany und das Datum 1992 beschrieben.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL37999964W und die Editionsreferenzen OL51539576M.
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