Drei Studien über Materialismus | Ausgabe und Verlagsinfos
01/07/2026
Lesedauer: 7 min
Alle Kerninfos zu Drei Studien über Materialismus von Alfred Schmidt auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Alles Wichtige zu Drei Studien über Materialismus
Drei Studien über Materialismus gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Alfred Schmidt - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Schopenhauer, Horkheimer, Glücksproblem wird bei Drei Studien über Materialismus noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Drei Studien über Materialismus den Fokus legt: „Schopenhauer verdient es einbezogen zu werden in die aktuelle Diskussion über Materialismus. Dazu bedarf es sachlicher und unbefangener dessen, was er beizusteuern hat. Seine Philosophie – das gehört zu ihrem Reiz – läßt sich unmittelbar weder für noch gegen den Materialismus in Anspruch nehmen. …In ihr arbeiten sich in eigenartiger Zirkularität und Wechselbezichung idealistische und materialistische Tendenzen aneinander ab, und zwar auf instruktive Weise.“ – Mit diesen Sätzen eröffnet der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt, in Fortsetzung seiner Arbeiten über Feuerbach und zur Rekonstruktion einer „emanzipatorischen Sinnlichkeit“, eine neue Debatte über den Stellenwert der „pessimistischen Willensmetaphysik“ Arthur Schopenhauers, die es aufzuarbeiten gilt im Rahmen unorthodox-materialistischen Denkens. Anknüpfend an Max Horkheimers nur in Gestalt von Notizen und Aphorismen formulierte Spätphilosophie, die Schmidt – wohl ihr bester Kenner – „ausgehend von einer analytisch an Marx, metaphysisch an Schopenhauer orientierten und beide überschreitenden Perspektive“ interpretiert, entwirft er ein Bild der reiz- und widerspruchsvollen, gerade von materialistischen Denkern oft mißverstandenen oder verkannten Schopenhauerschen Philosophie. Derart gelingt es dem Autor deutlich zu machen: „An Schopenhauer hat gerade heute materialistisches Denken sich zu bewähren. Es darf hinter das bei ihm Erreichte nicht zurückfallen.“ Drei Studien über Materialismus wurde am 1977 publiziert und dem Verlag C. Hanser mit Verlagsort Munich, Germany zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Drei Studien über Materialismus einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Drei Studien über Materialismus mit dem Datum 1977 eindeutig zuordenbar. Die Angaben zu C. Hanser und Munich, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Drei Studien über Materialismus liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Drei Studien über Materialismus ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Alfred Schmidt beschäftigen möchten.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Drei Studien über Materialismus inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: „Schopenhauer verdient es einbezogen zu werden in die aktuelle Diskussion über Materialismus. Dazu bedarf es sachlicher und unbefangener dessen, was er beizusteuern hat. Seine Philosophie – das gehört zu ihrem Reiz – läßt sich unmittelbar weder für noch gegen den Materialismus in Anspruch nehmen. …In ihr arbeiten sich in eigenartiger Zirkularität und Wechselbezichung idealistische und materialistische Tendenzen aneinander ab, und zwar auf instruktive Weise.“ – Mit diesen Sätzen eröffnet der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt, in Fortsetzung seiner Arbeiten über Feuerbach und zur Rekonstruktion einer „emanzipatorischen Sinnlichkeit“, eine neue Debatte über den Stellenwert der „pessimistischen Willensmetaphysik“ Arthur Schopenhauers, die es aufzuarbeiten gilt im Rahmen unorthodox-materialistischen Denkens. Anknüpfend an Max Horkheimers nur in Gestalt von Notizen und Aphorismen formulierte Spätphilosophie, die Schmidt – wohl ihr bester Kenner – „ausgehend von einer analytisch an Marx, metaphysisch an Schopenhauer orientierten und beide überschreitenden Perspektive“ interpretiert, entwirft er ein Bild der reiz- und widerspruchsvollen, gerade von materialistischen Denkern oft mißverstandenen oder verkannten Schopenhauerschen Philosophie. Derart gelingt es dem Autor deutlich zu machen: „An Schopenhauer hat gerade heute materialistisches Denken sich zu bewähren. Es darf hinter das bei ihm Erreichte nicht zurückfallen.“ Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Einleitung | Schopenhauer und der Materialismus | Die geistige Physiognomie Max Horkheimers | Zum Begriff des Glücks in der materialistischen Philosophie Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Drei Studien über Materialismus thematisch schneller einzuordnen: Fortune, Materialism Mit einem Umfang von 196 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Sowohl die ISBN-10 3446124608 als auch die ISBN-13 9783446124608 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Open-Library-Zuordnung über OL4683667W und OL4684811M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Durch die Kombination aus C. Hanser, Munich, Germany und 1977 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Die zentralen Metadaten zu Drei Studien über Materialismus
- Ausgabeform: pocket
- Veröffentlicht am: 1977
- Umfang: 196 Seiten
- Buchtitel: Drei Studien über Materialismus
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: „Schopenhauer verdient es einbezogen zu werden in die aktuelle Diskussion über Materialismus. Dazu bedarf es sachlicher und unbefangener dessen, was er beizusteuern hat. Seine Philosophie – das gehört zu ihrem Reiz – läßt sich unmittelbar weder für noch gegen den Materialismus in Anspruch nehmen. …In ihr arbeiten sich in eigenartiger Zirkularität und Wechselbezichung idealistische und materialistische Tendenzen aneinander ab, und zwar auf instruktive Weise.“ – Mit diesen Sätzen eröffnet der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt, in Fortsetzung seiner Arbeiten über Feuerbach und zur Rekonstruktion einer „emanzipatorischen Sinnlichkeit“, eine neue Debatte über den Stellenwert der „pessimistischen Willensmetaphysik“ Arthur Schopenhauers, die es aufzuarbeiten gilt im Rahmen unorthodox-materialistischen Denkens. Anknüpfend an Max Horkheimers nur in Gestalt von Notizen und Aphorismen formulierte Spätphilosophie, die Schmidt – wohl ihr bester Kenner – „ausgehend von einer analytisch an Marx, metaphysisch an Schopenhauer orientierten und beide überschreitenden Perspektive“ interpretiert, entwirft er ein Bild der reiz- und widerspruchsvollen, gerade von materialistischen Denkern oft mißverstandenen oder verkannten Schopenhauerschen Philosophie. Derart gelingt es dem Autor deutlich zu machen: „An Schopenhauer hat gerade heute materialistisches Denken sich zu bewähren. Es darf hinter das bei ihm Erreichte nicht zurückfallen.“
- Verfasst von: Alfred Schmidt
- Untertitel: Schopenhauer, Horkheimer, Glücksproblem
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Open-Library-Editions-IDs: OL4684811M
- Schlagwörter: Fortune, Materialism
- Open-Library-Work-ID: OL4683667W
- ISBN-13: 9783446124608
- Inhaltsübersicht: Einleitung | Schopenhauer und der Materialismus | Die geistige Physiognomie Max Horkheimers | Zum Begriff des Glücks in der materialistischen Philosophie
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3446124608
- Verlagsort: Munich, Germany
- Publiziert bei: C. Hanser
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Abmessungen: 19 x x cm
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Drei Studien über Materialismus, Alfred Schmidt, Sachbuch und Fortune, Materialism - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3446124608, 9783446124608 und OL4683667W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Fortune, Materialism kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Warum ist der Untertitel Schopenhauer, Horkheimer, Glücksproblem wichtig?
Er hilft dabei, Drei Studien über Materialismus inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3446124608 und die ISBN-13 9783446124608.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
„Schopenhauer verdient es einbezogen zu werden in die aktuelle Diskussion über Materialismus. Dazu bedarf es sachlicher und unbefangener dessen, was er beizusteuern hat. Seine Philosophie – das gehört zu ihrem Reiz – läßt sich unmittelbar weder für noch gegen den Materialismus in Anspruch nehmen. …In ihr arbeiten sich in eigenartiger Zirkularität und Wechselbezichung idealistische und materialistische Tendenzen aneinander ab, und zwar auf instruktive Weise.“ – Mit diesen Sätzen eröffnet der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt, in Fortsetzung seiner Arbeiten über Feuerbach und zur Rekonstruktion einer „emanzipatorischen Sinnlichkeit“, eine neue Debatte über den Stellenwert der „pessimistischen Willensmetaphysik“ Arthur Schopenhauers, die es aufzuarbeiten gilt im Rahmen unorthodox-materialistischen Denkens. Anknüpfend an Max Horkheimers nur in Gestalt von Notizen und Aphorismen formulierte Spätphilosophie, die Schmidt – wohl ihr bester Kenner – „ausgehend von einer analytisch an Marx, metaphysisch an Schopenhauer orientierten und beide überschreitenden Perspektive“ interpretiert, entwirft er ein Bild der reiz- und widerspruchsvollen, gerade von materialistischen Denkern oft mißverstandenen oder verkannten Schopenhauerschen Philosophie. Derart gelingt es dem Autor deutlich zu machen: „An Schopenhauer hat gerade heute materialistisches Denken sich zu bewähren. Es darf hinter das bei ihm Erreichte nicht zurückfallen.“
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