Fraktale Perspektive | Informationen zu Inhalt und Ausgabe
30/06/2026
Lesedauer: 16 min
Kompakte Infos zu Fraktale Perspektive von Marianna Leonova: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Fraktale Perspektive: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Fraktale Perspektive ist ein Werk von Marianna Leonova, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz Untersuchung anhand von russischen, polnischen, ukrainischen, weissrussischen und bulgarischen Beispielen aus Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film schärft das Profil von Fraktale Perspektive und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die Kurzbeschreibung von Fraktale Perspektive zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Obwohl die fraktale Perspektive unsere Weltwahrnehmung bestimmt und sich nicht nur in unseren Vorstellungen über die Welt und über uns selbst widerspiegelt, sondern auch unsere Bewertungen, Meinungen, Entscheidungen und Handlungen determiniert, tun wir uns ziemlich schwer damit, diese zu erkennen und zu akzeptieren. Wir versuchen in der Regel unsere Untersuchungsperspektive zu vereinfachen bzw. zu linealisieren, indem wir alles, was uns auf der Welt begegnet, in eine kausale Kette bringen wollen. Doch die Welt lässt sich nicht einfach als ein endliches System von kausalen Beziehungen darstellen, die diese Welt konstituieren, sondern sie ist eine sich dynamisch immer weiter entfaltende Struktur, die alle vorhandenen Variationen enthält und realisiert. Erst die fraktale Perspektive ermöglicht uns einen Blickwinkel, aus dem die Komplexität der Welt erkennbar wird, aus dem das Chaos der Welt sich nicht reduzieren, sondern erklären, vorhersagen und strukturieren lässt. 0Doch was genau ist die fraktale Perspektive? Die Antwort auf diese Frage bietet Marianna Leonova in ihrer narratologischen Studie. Sie gibt eine Übersicht über bisherige Untersuchungen zu komplexer Perspektivierung in der Narratologie und präsentiert eine Definition der fraktalen Perspektive einschliesslich ihrer Realisierbarkeit in Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film. Durch die Analyse von Beispielen aus fünf Nationalkulturen werden die Substanz und die Universalität der fraktalen Perspektive vor Augen geführt. Die Methode eröffnet nicht nur Literatur- und Medienwissenschaftlern, sondern auch Genderforschern und Soziologen die Möglichkeit, das jeweilige Untersuchungsobjekt neu zu sehen, neu zu interpretieren und neu zu bewerten Als Veröffentlichungsdatum ist 2020 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Otto Harrassowitz in Wiesbaden.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Im Kontext des Gesamtwerks von Marianna Leonova lässt sich Fraktale Perspektive gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Fraktale Perspektive einen gut klassifizierbaren Titel. Fraktale Perspektive liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Die Angaben zu Otto Harrassowitz und Wiesbaden stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Das hinterlegte Publikationsdatum 2020 unterstützt dabei, Fraktale Perspektive zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Thematische Einordnung von Fraktale Perspektive
Fraktale Perspektive lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Obwohl die fraktale Perspektive unsere Weltwahrnehmung bestimmt und sich nicht nur in unseren Vorstellungen über die Welt und über uns selbst widerspiegelt, sondern auch unsere Bewertungen, Meinungen, Entscheidungen und Handlungen determiniert, tun wir uns ziemlich schwer damit, diese zu erkennen und zu akzeptieren. Wir versuchen in der Regel unsere Untersuchungsperspektive zu vereinfachen bzw. zu linealisieren, indem wir alles, was uns auf der Welt begegnet, in eine kausale Kette bringen wollen. Doch die Welt lässt sich nicht einfach als ein endliches System von kausalen Beziehungen darstellen, die diese Welt konstituieren, sondern sie ist eine sich dynamisch immer weiter entfaltende Struktur, die alle vorhandenen Variationen enthält und realisiert. Erst die fraktale Perspektive ermöglicht uns einen Blickwinkel, aus dem die Komplexität der Welt erkennbar wird, aus dem das Chaos der Welt sich nicht reduzieren, sondern erklären, vorhersagen und strukturieren lässt. 0Doch was genau ist die fraktale Perspektive? Die Antwort auf diese Frage bietet Marianna Leonova in ihrer narratologischen Studie. Sie gibt eine Übersicht über bisherige Untersuchungen zu komplexer Perspektivierung in der Narratologie und präsentiert eine Definition der fraktalen Perspektive einschliesslich ihrer Realisierbarkeit in Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film. Durch die Analyse von Beispielen aus fünf Nationalkulturen werden die Substanz und die Universalität der fraktalen Perspektive vor Augen geführt. Die Methode eröffnet nicht nur Literatur- und Medienwissenschaftlern, sondern auch Genderforschern und Soziologen die Möglichkeit, das jeweilige Untersuchungsobjekt neu zu sehen, neu zu interpretieren und neu zu bewerten Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung | Zur Perspektive -- | Theoretische Grundlagen -- | Begriff der Perspektive in der Literaturwissenschaft -- | Ansätze der Erzähltheorie -- | Moderne Narratologie -- | Struktur des literarischen Textes -- | Komplexität und Literaturwissenschaft -- | Fraktale Strukturen und Komplexität -- | Der Begriff "Ftaktal" in der Literaturwissenschaft -- | Fraktale Textstrukturen : Exkurs -- | Fraktale Erzählperspektive -- | Fraktale Raum-Zeit-Struktur -- | Fraktale Perspektive : Definition -- | Realisierungen der fraktalen Perspektive in der Prosa -- | Perspektive als Illusion der Wahrnehmung -- | Fraktaler Raum in der Postmoderne -- | Fraktale Perspektive auf den Raum in der Romantik -- | Ein Raum, der niemals existierte : "Petersburg" -- | Nichtlineare Komposition -- | Hypertext in der Literaturwissenschaft -- | Zyklus als Verfahren zur Realisierung der fraktalen Perspektive -- | Jurij Andruchovyčs "Perverzija" als Hypertext -- | Assoziation als Prinzip : Alʼherd Bacharevičs "Saroka na šybenicy" -- | Vladimir Nabokovs "Zaščita Lužina" -- | Komplexe Erzählperspektive -- | A. S. Puškins "Povesti Belkina" als Beispiel der fraktalen Erzählperspektive -- | Funktion des Paratextes -- | Fraktale Erzählperspektive in der Prosa von Vladimir Nabokov -- | Fraktale Perspektive und Personenkonzeption -- | Maske als Verfahren : "Trudno bytʼ bogom" von A. und B. Strugackij -- | Fraktale Logik -- | Fraktale Struktur der Personenkonstellation -- | Die Wahrnehmung des Anderen als Selbst -- | Grenzüberschreitung und Komplexität -- | Funktion der Grenze in "Piknik na obočine" von A. und B. Strugackij -- | Stanisław Lems "Solaris" -- | Einführung eines kontrastiven Kontextes -- | Aleksandr Puškins "Grobovščik" -- | Kontrastiver Kontext in Lermontovs Prosa -- | Semantik des Akustischen -- | Musik in M. Ju. Lermontovs "Geroj našego vremeni" -- | Funktion der Geräusche -- | Akustische Wahrnehmung und deren Bedeutung im Roman -- | Schweigen als narratives Verfahren -- | Stimme als Mittel der analogen Kommunikation -- | Der Laut und seine Funktion in der Struktur und der Interpretation des Romans -- | Einführung fremdsprachiger Lexik -- | Funktion fremdsprachiger Lexik in Puškins "Grobovščik" -- | Funktionen fremdsprachiger Lexik in der russischen Gegenwartsliteratur -- | Fremdsprachige Lexik in Pelevins Prosa -- | Fremdsprachige Lexik in Werken von Andruchovyč, Bacharėvič und Sokolov -- | Name als Schlüssel zur Komplexität -- | Babel's "Konarmija" -- | Fraktale Perspektive auf das Geschlecht -- | Geschlecht als Funktion in der Romantik -- | Leiden als Geschlechterrolle in Bunins "Žizn' Arsenʼeva" -- | Geschlechtsentmachtung in der Sprache : Saša Sokolovs "Palisandrija" -- | Fraktale Perspektive in der Lyrik -- | Russische Romantik -- | M. Ju. Lermontovs "Valerik" -- | A. S. Puškins "Čto vimeni tebe moëm?" -- | Slavische Moderne -- | Komplexität des Sinns als Kontextinterferenz : Sergej Esenin -- | Eine verkehrte Reflexion : Marina Cvetaeva -- | Perspektive als Visualisierung des Thematischen : Michajlʼ Semenko -- | Fraktale Perspektive als generische Transgression : Jevgen Plužnyk -- | Perspektive als Realisierung der Struktur : Penčo Slavejkov -- | Fraktale Perspektive auf die Subjekt-Objekt-Beziehung : Elizaveta Bagrjana -- | Novelle in Versen : Atanas Dalčev -- | Fraktale Perspektive als Verletzung der Informationsstruktur : Leopold Staff -- | Graphik als Weg zur Perspektive : Aleksander Wat -- | Gezwungen zu sehen : Fraktale Perspektive inden Massenmedien -- | Ambivalenz der Botschaft als Mittel der Perspektive -- | Fraktale Bedeutung als Mittel zum Zweck -- | Von der Phonetik zur Semantik -- | Perspektivierung der Information -- | Fraktale Perspektive im Film -- | Fraktale Perspektive als Synthese : Andrej Tarkovskij -- | "Solaris" -- | "Stalker" ---- Zusammenfassung der Ergebnisse-- Schlusswort-- Bibliographie. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Fraktale Perspektive thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, Mass media, Motion pictures, Popular culture, Slavic literature
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Sowohl die ISBN-10 3447115181 als auch die ISBN-13 9783447115186 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Verlag, Ort und Datum - Otto Harrassowitz, Wiesbaden und 2020 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL32086862W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL43817199M.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Verlagsort: Wiesbaden
- Umfang: 571 Seiten
- Untertitel: Untersuchung anhand von russischen, polnischen, ukrainischen, weissrussischen und bulgarischen Beispielen aus Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film
- Verlag: Otto Harrassowitz
- Veröffentlicht am: 2020
- Externe Work-Referenz: OL32086862W
- Thematische Tags: History and criticism, Mass media, Motion pictures, Popular culture, Slavic literature
- Open-Library-Editions-IDs: OL43817199M
- Verfasst von: Marianna Leonova
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung | Zur Perspektive -- | Theoretische Grundlagen -- | Begriff der Perspektive in der Literaturwissenschaft -- | Ansätze der Erzähltheorie -- | Moderne Narratologie -- | Struktur des literarischen Textes -- | Komplexität und Literaturwissenschaft -- | Fraktale Strukturen und Komplexität -- | Der Begriff "Ftaktal" in der Literaturwissenschaft -- | Fraktale Textstrukturen : Exkurs -- | Fraktale Erzählperspektive -- | Fraktale Raum-Zeit-Struktur -- | Fraktale Perspektive : Definition -- | Realisierungen der fraktalen Perspektive in der Prosa -- | Perspektive als Illusion der Wahrnehmung -- | Fraktaler Raum in der Postmoderne -- | Fraktale Perspektive auf den Raum in der Romantik -- | Ein Raum, der niemals existierte : "Petersburg" -- | Nichtlineare Komposition -- | Hypertext in der Literaturwissenschaft -- | Zyklus als Verfahren zur Realisierung der fraktalen Perspektive -- | Jurij Andruchovyčs "Perverzija" als Hypertext -- | Assoziation als Prinzip : Alʼherd Bacharevičs "Saroka na šybenicy" -- | Vladimir Nabokovs "Zaščita Lužina" -- | Komplexe Erzählperspektive -- | A. S. Puškins "Povesti Belkina" als Beispiel der fraktalen Erzählperspektive -- | Funktion des Paratextes -- | Fraktale Erzählperspektive in der Prosa von Vladimir Nabokov -- | Fraktale Perspektive und Personenkonzeption -- | Maske als Verfahren : "Trudno bytʼ bogom" von A. und B. Strugackij -- | Fraktale Logik -- | Fraktale Struktur der Personenkonstellation -- | Die Wahrnehmung des Anderen als Selbst -- | Grenzüberschreitung und Komplexität -- | Funktion der Grenze in "Piknik na obočine" von A. und B. Strugackij -- | Stanisław Lems "Solaris" -- | Einführung eines kontrastiven Kontextes -- | Aleksandr Puškins "Grobovščik" -- | Kontrastiver Kontext in Lermontovs Prosa -- | Semantik des Akustischen -- | Musik in M. Ju. Lermontovs "Geroj našego vremeni" -- | Funktion der Geräusche -- | Akustische Wahrnehmung und deren Bedeutung im Roman -- | Schweigen als narratives Verfahren -- | Stimme als Mittel der analogen Kommunikation -- | Der Laut und seine Funktion in der Struktur und der Interpretation des Romans -- | Einführung fremdsprachiger Lexik -- | Funktion fremdsprachiger Lexik in Puškins "Grobovščik" -- | Funktionen fremdsprachiger Lexik in der russischen Gegenwartsliteratur -- | Fremdsprachige Lexik in Pelevins Prosa -- | Fremdsprachige Lexik in Werken von Andruchovyč, Bacharėvič und Sokolov -- | Name als Schlüssel zur Komplexität -- | Babel's "Konarmija" -- | Fraktale Perspektive auf das Geschlecht -- | Geschlecht als Funktion in der Romantik -- | Leiden als Geschlechterrolle in Bunins "Žizn' Arsenʼeva" -- | Geschlechtsentmachtung in der Sprache : Saša Sokolovs "Palisandrija" -- | Fraktale Perspektive in der Lyrik -- | Russische Romantik -- | M. Ju. Lermontovs "Valerik" -- | A. S. Puškins "Čto vimeni tebe moëm?" -- | Slavische Moderne -- | Komplexität des Sinns als Kontextinterferenz : Sergej Esenin -- | Eine verkehrte Reflexion : Marina Cvetaeva -- | Perspektive als Visualisierung des Thematischen : Michajlʼ Semenko -- | Fraktale Perspektive als generische Transgression : Jevgen Plužnyk -- | Perspektive als Realisierung der Struktur : Penčo Slavejkov -- | Fraktale Perspektive auf die Subjekt-Objekt-Beziehung : Elizaveta Bagrjana -- | Novelle in Versen : Atanas Dalčev -- | Fraktale Perspektive als Verletzung der Informationsstruktur : Leopold Staff -- | Graphik als Weg zur Perspektive : Aleksander Wat -- | Gezwungen zu sehen : Fraktale Perspektive inden Massenmedien -- | Ambivalenz der Botschaft als Mittel der Perspektive -- | Fraktale Bedeutung als Mittel zum Zweck -- | Von der Phonetik zur Semantik -- | Perspektivierung der Information -- | Fraktale Perspektive im Film -- | Fraktale Perspektive als Synthese : Andrej Tarkovskij -- | "Solaris" -- | "Stalker" ---- Zusammenfassung der Ergebnisse-- Schlusswort-- Bibliographie.
- Titel: Fraktale Perspektive
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3447115181
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783447115186
- Kurzbeschreibung: Obwohl die fraktale Perspektive unsere Weltwahrnehmung bestimmt und sich nicht nur in unseren Vorstellungen über die Welt und über uns selbst widerspiegelt, sondern auch unsere Bewertungen, Meinungen, Entscheidungen und Handlungen determiniert, tun wir uns ziemlich schwer damit, diese zu erkennen und zu akzeptieren. Wir versuchen in der Regel unsere Untersuchungsperspektive zu vereinfachen bzw. zu linealisieren, indem wir alles, was uns auf der Welt begegnet, in eine kausale Kette bringen wollen. Doch die Welt lässt sich nicht einfach als ein endliches System von kausalen Beziehungen darstellen, die diese Welt konstituieren, sondern sie ist eine sich dynamisch immer weiter entfaltende Struktur, die alle vorhandenen Variationen enthält und realisiert. Erst die fraktale Perspektive ermöglicht uns einen Blickwinkel, aus dem die Komplexität der Welt erkennbar wird, aus dem das Chaos der Welt sich nicht reduzieren, sondern erklären, vorhersagen und strukturieren lässt. 0Doch was genau ist die fraktale Perspektive? Die Antwort auf diese Frage bietet Marianna Leonova in ihrer narratologischen Studie. Sie gibt eine Übersicht über bisherige Untersuchungen zu komplexer Perspektivierung in der Narratologie und präsentiert eine Definition der fraktalen Perspektive einschliesslich ihrer Realisierbarkeit in Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film. Durch die Analyse von Beispielen aus fünf Nationalkulturen werden die Substanz und die Universalität der fraktalen Perspektive vor Augen geführt. Die Methode eröffnet nicht nur Literatur- und Medienwissenschaftlern, sondern auch Genderforschern und Soziologen die Möglichkeit, das jeweilige Untersuchungsobjekt neu zu sehen, neu zu interpretieren und neu zu bewerten
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Sprache: Deutsch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Fraktale Perspektive, Marianna Leonova, Sachbuch und History and criticism, Mass media, Motion pictures, Popular culture, Slavic literature - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3447115181, 9783447115186 und OL32086862W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu Fraktale Perspektive
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32086862W und die Editionsreferenzen OL43817199M.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Otto Harrassowitz, Wiesbaden und das Datum 2020 beschrieben.
Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?
Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Einleitung | Zur Perspektive -- | Theoretische Grundlagen -- | Begriff der Perspektive in der Literaturwissenschaft -- | Ansätze der Erzähltheorie -- | Moderne Narratologie -- | Struktur des literarischen Textes -- | Komplexität und Literaturwissenschaft -- | Fraktale Strukturen und Komplexität -- | Der Begriff "Ftaktal" in der Literaturwissenschaft -- | Fraktale Textstrukturen : Exkurs -- | Fraktale Erzählperspektive -- | Fraktale Raum-Zeit-Struktur -- | Fraktale Perspektive : Definition -- | Realisierungen der fraktalen Perspektive in der Prosa -- | Perspektive als Illusion der Wahrnehmung -- | Fraktaler Raum in der Postmoderne -- | Fraktale Perspektive auf den Raum in der Romantik -- | Ein Raum, der niemals existierte : "Petersburg" -- | Nichtlineare Komposition -- | Hypertext in der Literaturwissenschaft -- | Zyklus als Verfahren zur Realisierung der fraktalen Perspektive -- | Jurij Andruchovyčs "Perverzija" als Hypertext -- | Assoziation als Prinzip : Alʼherd Bacharevičs "Saroka na šybenicy" -- | Vladimir Nabokovs "Zaščita Lužina" -- | Komplexe Erzählperspektive -- | A. S. Puškins "Povesti Belkina" als Beispiel der fraktalen Erzählperspektive -- | Funktion des Paratextes -- | Fraktale Erzählperspektive in der Prosa von Vladimir Nabokov -- | Fraktale Perspektive und Personenkonzeption -- | Maske als Verfahren : "Trudno bytʼ bogom" von A. und B. Strugackij -- | Fraktale Logik -- | Fraktale Struktur der Personenkonstellation -- | Die Wahrnehmung des Anderen als Selbst -- | Grenzüberschreitung und Komplexität -- | Funktion der Grenze in "Piknik na obočine" von A. und B. Strugackij -- | Stanisław Lems "Solaris" -- | Einführung eines kontrastiven Kontextes -- | Aleksandr Puškins "Grobovščik" -- | Kontrastiver Kontext in Lermontovs Prosa -- | Semantik des Akustischen -- | Musik in M. Ju. Lermontovs "Geroj našego vremeni" -- | Funktion der Geräusche -- | Akustische Wahrnehmung und deren Bedeutung im Roman -- | Schweigen als narratives Verfahren -- | Stimme als Mittel der analogen Kommunikation -- | Der Laut und seine Funktion in der Struktur und der Interpretation des Romans -- | Einführung fremdsprachiger Lexik -- | Funktion fremdsprachiger Lexik in Puškins "Grobovščik" -- | Funktionen fremdsprachiger Lexik in der russischen Gegenwartsliteratur -- | Fremdsprachige Lexik in Pelevins Prosa -- | Fremdsprachige Lexik in Werken von Andruchovyč, Bacharėvič und Sokolov -- | Name als Schlüssel zur Komplexität -- | Babel's "Konarmija" -- | Fraktale Perspektive auf das Geschlecht -- | Geschlecht als Funktion in der Romantik -- | Leiden als Geschlechterrolle in Bunins "Žizn' Arsenʼeva" -- | Geschlechtsentmachtung in der Sprache : Saša Sokolovs "Palisandrija" -- | Fraktale Perspektive in der Lyrik -- | Russische Romantik -- | M. Ju. Lermontovs "Valerik" -- | A. S. Puškins "Čto vimeni tebe moëm?" -- | Slavische Moderne -- | Komplexität des Sinns als Kontextinterferenz : Sergej Esenin -- | Eine verkehrte Reflexion : Marina Cvetaeva -- | Perspektive als Visualisierung des Thematischen : Michajlʼ Semenko -- | Fraktale Perspektive als generische Transgression : Jevgen Plužnyk -- | Perspektive als Realisierung der Struktur : Penčo Slavejkov -- | Fraktale Perspektive auf die Subjekt-Objekt-Beziehung : Elizaveta Bagrjana -- | Novelle in Versen : Atanas Dalčev -- | Fraktale Perspektive als Verletzung der Informationsstruktur : Leopold Staff -- | Graphik als Weg zur Perspektive : Aleksander Wat -- | Gezwungen zu sehen : Fraktale Perspektive inden Massenmedien -- | Ambivalenz der Botschaft als Mittel der Perspektive -- | Fraktale Bedeutung als Mittel zum Zweck -- | Von der Phonetik zur Semantik -- | Perspektivierung der Information -- | Fraktale Perspektive im Film -- | Fraktale Perspektive als Synthese : Andrej Tarkovskij -- | "Solaris" -- | "Stalker" ---- Zusammenfassung der Ergebnisse-- Schlusswort-- Bibliographie.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Obwohl die fraktale Perspektive unsere Weltwahrnehmung bestimmt und sich nicht nur in unseren Vorstellungen über die Welt und über uns selbst widerspiegelt, sondern auch unsere Bewertungen, Meinungen, Entscheidungen und Handlungen determiniert, tun wir uns ziemlich schwer damit, diese zu erkennen und zu akzeptieren. Wir versuchen in der Regel unsere Untersuchungsperspektive zu vereinfachen bzw. zu linealisieren, indem wir alles, was uns auf der Welt begegnet, in eine kausale Kette bringen wollen. Doch die Welt lässt sich nicht einfach als ein endliches System von kausalen Beziehungen darstellen, die diese Welt konstituieren, sondern sie ist eine sich dynamisch immer weiter entfaltende Struktur, die alle vorhandenen Variationen enthält und realisiert. Erst die fraktale Perspektive ermöglicht uns einen Blickwinkel, aus dem die Komplexität der Welt erkennbar wird, aus dem das Chaos der Welt sich nicht reduzieren, sondern erklären, vorhersagen und strukturieren lässt. 0Doch was genau ist die fraktale Perspektive? Die Antwort auf diese Frage bietet Marianna Leonova in ihrer narratologischen Studie. Sie gibt eine Übersicht über bisherige Untersuchungen zu komplexer Perspektivierung in der Narratologie und präsentiert eine Definition der fraktalen Perspektive einschliesslich ihrer Realisierbarkeit in Prosa, Lyrik, Massenmedien und Film. Durch die Analyse von Beispielen aus fünf Nationalkulturen werden die Substanz und die Universalität der fraktalen Perspektive vor Augen geführt. Die Methode eröffnet nicht nur Literatur- und Medienwissenschaftlern, sondern auch Genderforschern und Soziologen die Möglichkeit, das jeweilige Untersuchungsobjekt neu zu sehen, neu zu interpretieren und neu zu bewerten
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