Der jüdische Mai '68 | Inhalt & Buchinfos
27/06/2026
Lesedauer: 7 min
Schneller Überblick zu Der jüdische Mai '68 von Sebastian Voigt mit den wichtigsten Buchangaben. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Der jüdische Mai '68 von Sebastian Voigt - Informationen zur Ausgabe
Wer nach einem Buch von Sebastian Voigt aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Der jüdische Mai '68 eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich ergänzt den Haupttitel Der jüdische Mai '68 sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Der jüdische Mai '68 folgendermaßen zusammenfassen: Drei jüdische Aktivisten spielten im Umfeld des Pariser Mai eine wichtige Rolle: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, vormals der maoistischen Strömung zugeneigt, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der Neuen Philosophen mitbegründete. Sebastian Voigt zeichnet die Lebenswege dieser drei Protagonisten der radikalen Linken im Nachkriegsfrankreich nach und rückt ihre politischen Biografien in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang. Hierzu öffnet er den Blick zurück auf die Elterngeneration und nimmt deren in der Zwischenkriegszeit liegende Erfahrungsgeschichte in den Fokus. Eine solche Rückschau in die Vorgeschichte führt von Frankreich aus in die Lebenswelten der als Immigranten und Flüchtlinge aus Deutschland, Polen und dem Habsburgerreich kommenden Juden. Kommunismus, Zionismus und antifaschistisches Engagement der Elterngeneration bilden dabei ebenso wie der bewaffnete Widerstand gegen die deutsche Besatzung die gedächtnispolitische Folie, vor der die Ereignisse des Mai '68 in neuem Licht erscheinen Als Veröffentlichungsdatum ist 2015 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen.
Warum Der jüdische Mai '68 relevant sein kann
Im Kontext des Gesamtwerks von Sebastian Voigt lässt sich Der jüdische Mai '68 gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2015 lässt sich Der jüdische Mai '68 sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Der jüdische Mai '68 einen gut klassifizierbaren Titel. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Die Angaben zu Vandenhoeck & Ruprecht und Göttingen stärken die bibliografische Präzision des Eintrags.
Thematische Einordnung von Der jüdische Mai '68
Wer wissen möchte, worauf Der jüdische Mai '68 inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Drei jüdische Aktivisten spielten im Umfeld des Pariser Mai eine wichtige Rolle: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, vormals der maoistischen Strömung zugeneigt, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der Neuen Philosophen mitbegründete. Sebastian Voigt zeichnet die Lebenswege dieser drei Protagonisten der radikalen Linken im Nachkriegsfrankreich nach und rückt ihre politischen Biografien in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang. Hierzu öffnet er den Blick zurück auf die Elterngeneration und nimmt deren in der Zwischenkriegszeit liegende Erfahrungsgeschichte in den Fokus. Eine solche Rückschau in die Vorgeschichte führt von Frankreich aus in die Lebenswelten der als Immigranten und Flüchtlinge aus Deutschland, Polen und dem Habsburgerreich kommenden Juden. Kommunismus, Zionismus und antifaschistisches Engagement der Elterngeneration bilden dabei ebenso wie der bewaffnete Widerstand gegen die deutsche Besatzung die gedächtnispolitische Folie, vor der die Ereignisse des Mai '68 in neuem Licht erscheinen Über die Schlagwörter History, Biography, Student movements, Nineteen sixty-eight, A.D., Jewish radicals lässt sich Der jüdische Mai '68 auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Verlag, Ort und Datum - Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen und 2015 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32881205W sowie die Editionszuordnungen OL44719316M referenzierbar. Die Kombination aus ISBN-10 3525370369 und ISBN-13 9783525370360 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Veröffentlicht am: 2015
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783525370360
- Seitenzahl: 383
- Buchtitel: Der jüdische Mai '68
- Kurzbeschreibung: Drei jüdische Aktivisten spielten im Umfeld des Pariser Mai eine wichtige Rolle: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, vormals der maoistischen Strömung zugeneigt, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der Neuen Philosophen mitbegründete. Sebastian Voigt zeichnet die Lebenswege dieser drei Protagonisten der radikalen Linken im Nachkriegsfrankreich nach und rückt ihre politischen Biografien in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang. Hierzu öffnet er den Blick zurück auf die Elterngeneration und nimmt deren in der Zwischenkriegszeit liegende Erfahrungsgeschichte in den Fokus. Eine solche Rückschau in die Vorgeschichte führt von Frankreich aus in die Lebenswelten der als Immigranten und Flüchtlinge aus Deutschland, Polen und dem Habsburgerreich kommenden Juden. Kommunismus, Zionismus und antifaschistisches Engagement der Elterngeneration bilden dabei ebenso wie der bewaffnete Widerstand gegen die deutsche Besatzung die gedächtnispolitische Folie, vor der die Ereignisse des Mai '68 in neuem Licht erscheinen
- Verlagsort: Göttingen
- ISBN-10: 3525370369
- Ergänzender Titelzusatz: Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich
- Open-Library-Work-ID: OL32881205W
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Schlagwörter: History, Biography, Student movements, Nineteen sixty-eight, A.D., Jewish radicals
- Verfasst von: Sebastian Voigt
- Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
- Externe Editionsreferenzen: OL44719316M
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
Relevanz für Suche und Einordnung
Der jüdische Mai '68 profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Sebastian Voigt, Sachbuch und den Tags History, Biography, Student movements, Nineteen sixty-eight, A.D., Jewish radicals, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3525370369, 9783525370360 und OL32881205W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Der jüdische Mai '68
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Drei jüdische Aktivisten spielten im Umfeld des Pariser Mai eine wichtige Rolle: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, vormals der maoistischen Strömung zugeneigt, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der Neuen Philosophen mitbegründete. Sebastian Voigt zeichnet die Lebenswege dieser drei Protagonisten der radikalen Linken im Nachkriegsfrankreich nach und rückt ihre politischen Biografien in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang. Hierzu öffnet er den Blick zurück auf die Elterngeneration und nimmt deren in der Zwischenkriegszeit liegende Erfahrungsgeschichte in den Fokus. Eine solche Rückschau in die Vorgeschichte führt von Frankreich aus in die Lebenswelten der als Immigranten und Flüchtlinge aus Deutschland, Polen und dem Habsburgerreich kommenden Juden. Kommunismus, Zionismus und antifaschistisches Engagement der Elterngeneration bilden dabei ebenso wie der bewaffnete Widerstand gegen die deutsche Besatzung die gedächtnispolitische Folie, vor der die Ereignisse des Mai '68 in neuem Licht erscheinen
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2015 bei Vandenhoeck & Ruprecht und ist dem Veröffentlichungsort Göttingen zugeordnet.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Biography, Student movements, Nineteen sixty-eight, A.D., Jewish radicals kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wer sollte sich für Der jüdische Mai '68 interessieren?
Besonders relevant ist Der jüdische Mai '68 für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Sebastian Voigt betrachten möchten.
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