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Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie - Worum geht es im Buch?

26/06/2026

Lesedauer: 12 min

Hier findest du zu Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie von R Bittner die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie - Worum geht es im Buch?

Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie - Worum geht es im Buch?

Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie liegt ein Buch von R Bittner vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Die Kurzbeschreibung von Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Minimal invasive Therapie in der Onkologie bedeutet zum einen Minimierung des Zugangstraumas bei ansonsten identischer onkologischer Radikalitat wie in der herkommlichen Chirurgie, zum anderen aber auch die lokale Exzision einer pramalignen oder malignen Lasion unter Verzicht auf ein großeres Organopfer. Die Minimierung des Zugangstraumas wurde moglich durch die Einfuhrung der laparoskopischen Operationstechnik. Deren Grundprinzip ist die Schaffung eines freien Raums in der Bauchhohle durch Anlage eines Pneumoperitoneums und die Durchfuhrung der einzelnen Operationsschritte unter videoendoskopischer Kontrolle. Wahrend diese Technik bei der Entfernung der Steingallenblase aufgrund der hohen Akzeptanz durch die Patienten weltweit rasch Eingang in die Klinik fand, waren in der onkologischen Chirurgie zunachst zwei Fragen zu klaren: – Welchen Einfluss hat das Pneumoperitoneum auf die Verbreitung von Tumorzellen, und besonders auf die Entstehung von so genannten Trokarkanalmetastasen? – Lassen sich die standardisierten und in der offenen Chirurgie bewahrten Operationsschritte in gleicher Weise auch laparoskopisch durchfuhren? Mit dem vorliegenden Heft der CHIRURGISCHE GASTROENTEROLOGIE INTERDISZIPLINAR soll die Diskussion diese wichtigen Fragen weiter vorangetrieben und dem praktisch tatigen Chirurgen aktuelle Informationen fur die tagliche Entscheidungsfindung zur Hand gegeben werden. Wie sich mittlerweile gezeigt hat, fuhrt weder das Pneumoperitoneum zu einer verstarkten Tumorzellausbreitung – im Besonderen in der Bauchhohle –, noch wird die onkologische Radikalitat durch die minimal invasive Therapie kompromittiert. Nach den vor kurzem publizierten Langzeitergebnissen der ersten großen randomisierten Studie (COST-Studie) kann mit der laparoskopischen Technik bei der Resektion eines Kolonkarzinoms das gleiche onkologische Spatergebnis erzielt werden wie mit der konventionellen chirurgischen Technik, vorausgesetzt der Chirurg verfugt uber die Erfahrung von mindestens 20 laparoskopischen Kolonresektionen wegen einer benignen Erkrankung. Trotzdem sind nach wie vor viele Fragen offen, im Besonderen konnen durch das reduzierte Zugangstrauma sowie einer weniger traumatisierenden Operationstechnik die Immunreaktion des Korpers verbessert und somit letztlich auch gewisse Vorteile fur das Langzeitergebnis erzielt werden. Der zweite Problemkomplex, der in diesem Heft eingehend beleuchtet werden soll, betrifft die minimal invasive Therapie von pramalignen und malignen Lasionen per se. Das heißt, es wird der Frage nachgegangen ob eine lokale Exzision zum gleichen onkologischen Ergebnis fuhrt wie eine radikale Operation mit einem mehr oder weniger großem Organopfer. Es besteht kein Zweifel, dass eine maligne Lasion durch eine lokale Exzision – sei sie endoskopisch oder laparoskopisch durchgefuhrt – radikal beseitigt werden kann, vorausgesetzt dass ein bestimmtes Stadium der Tumorerkrankung nicht uberschritten ist. Welche Faktoren hierfur entscheidend sind – Umfang der Lasion, Eindringtiefe in die Wand des Gastrointestinaltrakts, Grading, die Mitbeteiligung von Lymph- und Blutgefaßen – wird in den Beitragen des vorliegenden Hefts dargestellt. Die Verbesserung des Stellenwerts der minimal invasiven Chirurgie in der Onkologie wurde auch durch die Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und endoskopischen Therapiemaßnahmen ermoglicht. Nicht zuletzt aufgrund dieser neuen Therapieoptionen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen und Viszeralchirurgen mehr denn je erforderlich. Nur in der kontinuierlichen interdisziplinaren Diskussion einschließlich gemeinsamer klinischer Studien konnen zum Wohle des Patienten die Vor- und Nachteile der minimal invasiven Therapie Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie wurde am 2006 publiziert und dem Verlag Karger mit Verlagsort nyu zugeordnet.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Mit der Sprache Deutsch lässt sich Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Verlagsname und Verlagsort - Karger und nyu - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2006 lässt sich Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie einen gut klassifizierbaren Titel. Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von R Bittner beschäftigen möchten.

Was behandelt Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Minimal invasive Therapie in der Onkologie bedeutet zum einen Minimierung des Zugangstraumas bei ansonsten identischer onkologischer Radikalitat wie in der herkommlichen Chirurgie, zum anderen aber auch die lokale Exzision einer pramalignen oder malignen Lasion unter Verzicht auf ein großeres Organopfer. Die Minimierung des Zugangstraumas wurde moglich durch die Einfuhrung der laparoskopischen Operationstechnik. Deren Grundprinzip ist die Schaffung eines freien Raums in der Bauchhohle durch Anlage eines Pneumoperitoneums und die Durchfuhrung der einzelnen Operationsschritte unter videoendoskopischer Kontrolle. Wahrend diese Technik bei der Entfernung der Steingallenblase aufgrund der hohen Akzeptanz durch die Patienten weltweit rasch Eingang in die Klinik fand, waren in der onkologischen Chirurgie zunachst zwei Fragen zu klaren: – Welchen Einfluss hat das Pneumoperitoneum auf die Verbreitung von Tumorzellen, und besonders auf die Entstehung von so genannten Trokarkanalmetastasen? – Lassen sich die standardisierten und in der offenen Chirurgie bewahrten Operationsschritte in gleicher Weise auch laparoskopisch durchfuhren? Mit dem vorliegenden Heft der CHIRURGISCHE GASTROENTEROLOGIE INTERDISZIPLINAR soll die Diskussion diese wichtigen Fragen weiter vorangetrieben und dem praktisch tatigen Chirurgen aktuelle Informationen fur die tagliche Entscheidungsfindung zur Hand gegeben werden. Wie sich mittlerweile gezeigt hat, fuhrt weder das Pneumoperitoneum zu einer verstarkten Tumorzellausbreitung – im Besonderen in der Bauchhohle –, noch wird die onkologische Radikalitat durch die minimal invasive Therapie kompromittiert. Nach den vor kurzem publizierten Langzeitergebnissen der ersten großen randomisierten Studie (COST-Studie) kann mit der laparoskopischen Technik bei der Resektion eines Kolonkarzinoms das gleiche onkologische Spatergebnis erzielt werden wie mit der konventionellen chirurgischen Technik, vorausgesetzt der Chirurg verfugt uber die Erfahrung von mindestens 20 laparoskopischen Kolonresektionen wegen einer benignen Erkrankung. Trotzdem sind nach wie vor viele Fragen offen, im Besonderen konnen durch das reduzierte Zugangstrauma sowie einer weniger traumatisierenden Operationstechnik die Immunreaktion des Korpers verbessert und somit letztlich auch gewisse Vorteile fur das Langzeitergebnis erzielt werden. Der zweite Problemkomplex, der in diesem Heft eingehend beleuchtet werden soll, betrifft die minimal invasive Therapie von pramalignen und malignen Lasionen per se. Das heißt, es wird der Frage nachgegangen ob eine lokale Exzision zum gleichen onkologischen Ergebnis fuhrt wie eine radikale Operation mit einem mehr oder weniger großem Organopfer. Es besteht kein Zweifel, dass eine maligne Lasion durch eine lokale Exzision – sei sie endoskopisch oder laparoskopisch durchgefuhrt – radikal beseitigt werden kann, vorausgesetzt dass ein bestimmtes Stadium der Tumorerkrankung nicht uberschritten ist. Welche Faktoren hierfur entscheidend sind – Umfang der Lasion, Eindringtiefe in die Wand des Gastrointestinaltrakts, Grading, die Mitbeteiligung von Lymph- und Blutgefaßen – wird in den Beitragen des vorliegenden Hefts dargestellt. Die Verbesserung des Stellenwerts der minimal invasiven Chirurgie in der Onkologie wurde auch durch die Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und endoskopischen Therapiemaßnahmen ermoglicht. Nicht zuletzt aufgrund dieser neuen Therapieoptionen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen und Viszeralchirurgen mehr denn je erforderlich. Nur in der kontinuierlichen interdisziplinaren Diskussion einschließlich gemeinsamer klinischer Studien konnen zum Wohle des Patienten die Vor- und Nachteile der minimal invasiven Therapie Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Nonfiction, Gastroenterology

Edition und bibliografische Einordnung

Die Open-Library-Zuordnung über OL15184936W und OL24316959M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die Ausgabe ist über den Verlag Karger, den Ort nyu und das Datum 2006 klar kontextualisiert.

Die zentralen Metadaten zu Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie

  1. Publiziert bei: Karger
  2. Verlagsort: nyu
  3. Titel: Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3805579543
  5. Externe Editionsreferenzen: OL24316959M
  6. Verfasst von: R Bittner
  7. Open-Library-Work-ID: OL15184936W
  8. Primäre Kategorie: Sachbuch
  9. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Minimal invasive Therapie in der Onkologie bedeutet zum einen Minimierung des Zugangstraumas bei ansonsten identischer onkologischer Radikalitat wie in der herkommlichen Chirurgie, zum anderen aber auch die lokale Exzision einer pramalignen oder malignen Lasion unter Verzicht auf ein großeres Organopfer. Die Minimierung des Zugangstraumas wurde moglich durch die Einfuhrung der laparoskopischen Operationstechnik. Deren Grundprinzip ist die Schaffung eines freien Raums in der Bauchhohle durch Anlage eines Pneumoperitoneums und die Durchfuhrung der einzelnen Operationsschritte unter videoendoskopischer Kontrolle. Wahrend diese Technik bei der Entfernung der Steingallenblase aufgrund der hohen Akzeptanz durch die Patienten weltweit rasch Eingang in die Klinik fand, waren in der onkologischen Chirurgie zunachst zwei Fragen zu klaren: – Welchen Einfluss hat das Pneumoperitoneum auf die Verbreitung von Tumorzellen, und besonders auf die Entstehung von so genannten Trokarkanalmetastasen? – Lassen sich die standardisierten und in der offenen Chirurgie bewahrten Operationsschritte in gleicher Weise auch laparoskopisch durchfuhren? Mit dem vorliegenden Heft der CHIRURGISCHE GASTROENTEROLOGIE INTERDISZIPLINAR soll die Diskussion diese wichtigen Fragen weiter vorangetrieben und dem praktisch tatigen Chirurgen aktuelle Informationen fur die tagliche Entscheidungsfindung zur Hand gegeben werden. Wie sich mittlerweile gezeigt hat, fuhrt weder das Pneumoperitoneum zu einer verstarkten Tumorzellausbreitung – im Besonderen in der Bauchhohle –, noch wird die onkologische Radikalitat durch die minimal invasive Therapie kompromittiert. Nach den vor kurzem publizierten Langzeitergebnissen der ersten großen randomisierten Studie (COST-Studie) kann mit der laparoskopischen Technik bei der Resektion eines Kolonkarzinoms das gleiche onkologische Spatergebnis erzielt werden wie mit der konventionellen chirurgischen Technik, vorausgesetzt der Chirurg verfugt uber die Erfahrung von mindestens 20 laparoskopischen Kolonresektionen wegen einer benignen Erkrankung. Trotzdem sind nach wie vor viele Fragen offen, im Besonderen konnen durch das reduzierte Zugangstrauma sowie einer weniger traumatisierenden Operationstechnik die Immunreaktion des Korpers verbessert und somit letztlich auch gewisse Vorteile fur das Langzeitergebnis erzielt werden. Der zweite Problemkomplex, der in diesem Heft eingehend beleuchtet werden soll, betrifft die minimal invasive Therapie von pramalignen und malignen Lasionen per se. Das heißt, es wird der Frage nachgegangen ob eine lokale Exzision zum gleichen onkologischen Ergebnis fuhrt wie eine radikale Operation mit einem mehr oder weniger großem Organopfer. Es besteht kein Zweifel, dass eine maligne Lasion durch eine lokale Exzision – sei sie endoskopisch oder laparoskopisch durchgefuhrt – radikal beseitigt werden kann, vorausgesetzt dass ein bestimmtes Stadium der Tumorerkrankung nicht uberschritten ist. Welche Faktoren hierfur entscheidend sind – Umfang der Lasion, Eindringtiefe in die Wand des Gastrointestinaltrakts, Grading, die Mitbeteiligung von Lymph- und Blutgefaßen – wird in den Beitragen des vorliegenden Hefts dargestellt. Die Verbesserung des Stellenwerts der minimal invasiven Chirurgie in der Onkologie wurde auch durch die Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und endoskopischen Therapiemaßnahmen ermoglicht. Nicht zuletzt aufgrund dieser neuen Therapieoptionen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen und Viszeralchirurgen mehr denn je erforderlich. Nur in der kontinuierlichen interdisziplinaren Diskussion einschließlich gemeinsamer klinischer Studien konnen zum Wohle des Patienten die Vor- und Nachteile der minimal invasiven Therapie
  10. Thematische Tags: Nonfiction, Gastroenterology
  11. Format: ebook
  12. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  13. Erscheinungsdatum: 2006

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie, R Bittner, Sachbuch und Nonfiction, Gastroenterology schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

Häufige Fragen zu Minimal invasive Chirurgie in der Onkologie

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Nonfiction, Gastroenterology bei der Einordnung.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL15184936W und die Editionsreferenzen OL24316959M.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Minimal invasive Therapie in der Onkologie bedeutet zum einen Minimierung des Zugangstraumas bei ansonsten identischer onkologischer Radikalitat wie in der herkommlichen Chirurgie, zum anderen aber auch die lokale Exzision einer pramalignen oder malignen Lasion unter Verzicht auf ein großeres Organopfer. Die Minimierung des Zugangstraumas wurde moglich durch die Einfuhrung der laparoskopischen Operationstechnik. Deren Grundprinzip ist die Schaffung eines freien Raums in der Bauchhohle durch Anlage eines Pneumoperitoneums und die Durchfuhrung der einzelnen Operationsschritte unter videoendoskopischer Kontrolle. Wahrend diese Technik bei der Entfernung der Steingallenblase aufgrund der hohen Akzeptanz durch die Patienten weltweit rasch Eingang in die Klinik fand, waren in der onkologischen Chirurgie zunachst zwei Fragen zu klaren: – Welchen Einfluss hat das Pneumoperitoneum auf die Verbreitung von Tumorzellen, und besonders auf die Entstehung von so genannten Trokarkanalmetastasen? – Lassen sich die standardisierten und in der offenen Chirurgie bewahrten Operationsschritte in gleicher Weise auch laparoskopisch durchfuhren? Mit dem vorliegenden Heft der CHIRURGISCHE GASTROENTEROLOGIE INTERDISZIPLINAR soll die Diskussion diese wichtigen Fragen weiter vorangetrieben und dem praktisch tatigen Chirurgen aktuelle Informationen fur die tagliche Entscheidungsfindung zur Hand gegeben werden. Wie sich mittlerweile gezeigt hat, fuhrt weder das Pneumoperitoneum zu einer verstarkten Tumorzellausbreitung – im Besonderen in der Bauchhohle –, noch wird die onkologische Radikalitat durch die minimal invasive Therapie kompromittiert. Nach den vor kurzem publizierten Langzeitergebnissen der ersten großen randomisierten Studie (COST-Studie) kann mit der laparoskopischen Technik bei der Resektion eines Kolonkarzinoms das gleiche onkologische Spatergebnis erzielt werden wie mit der konventionellen chirurgischen Technik, vorausgesetzt der Chirurg verfugt uber die Erfahrung von mindestens 20 laparoskopischen Kolonresektionen wegen einer benignen Erkrankung. Trotzdem sind nach wie vor viele Fragen offen, im Besonderen konnen durch das reduzierte Zugangstrauma sowie einer weniger traumatisierenden Operationstechnik die Immunreaktion des Korpers verbessert und somit letztlich auch gewisse Vorteile fur das Langzeitergebnis erzielt werden. Der zweite Problemkomplex, der in diesem Heft eingehend beleuchtet werden soll, betrifft die minimal invasive Therapie von pramalignen und malignen Lasionen per se. Das heißt, es wird der Frage nachgegangen ob eine lokale Exzision zum gleichen onkologischen Ergebnis fuhrt wie eine radikale Operation mit einem mehr oder weniger großem Organopfer. Es besteht kein Zweifel, dass eine maligne Lasion durch eine lokale Exzision – sei sie endoskopisch oder laparoskopisch durchgefuhrt – radikal beseitigt werden kann, vorausgesetzt dass ein bestimmtes Stadium der Tumorerkrankung nicht uberschritten ist. Welche Faktoren hierfur entscheidend sind – Umfang der Lasion, Eindringtiefe in die Wand des Gastrointestinaltrakts, Grading, die Mitbeteiligung von Lymph- und Blutgefaßen – wird in den Beitragen des vorliegenden Hefts dargestellt. Die Verbesserung des Stellenwerts der minimal invasiven Chirurgie in der Onkologie wurde auch durch die Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und endoskopischen Therapiemaßnahmen ermoglicht. Nicht zuletzt aufgrund dieser neuen Therapieoptionen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen und Viszeralchirurgen mehr denn je erforderlich. Nur in der kontinuierlichen interdisziplinaren Diskussion einschließlich gemeinsamer klinischer Studien konnen zum Wohle des Patienten die Vor- und Nachteile der minimal invasiven Therapie

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Karger, nyu und das Datum 2006 beschrieben.

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