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Modalität und empirisches Denken - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

26/06/2026

Lesedauer: 12 min

Alle Kerninfos zu Modalität und empirisches Denken von Bernward Grünewald auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Modalität und empirisches Denken - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

Modalität und empirisches Denken - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

Modalität und empirisches Denken - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Modalität und empirisches Denken liegt ein Buch von Bernward Grünewald vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Zusatz Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kantischen Modaltheorie schärft das Profil von Modalität und empirisches Denken und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Modalität und empirisches Denken den Fokus legt: Das Hauptziel der Arbeit ist die Klärung der modaltheoretischen Voraussetzungen empirischer Wissenschaften, und zwar in Auseinandersetzung mit den Kantischen Modalgrundsätzen in der »Kritik der reinen Vernunft« einerseits und den auf einem ganz anderen modaltheoretischen Ansatz beruhenden »phänomenologischen« Lehrsätzen in den »Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft« andererseits. - Die ersteren, von Kant »Postulate des empirischen Denkens« genannt, sollen die Begriffe der Möglichkeit, Wirklichkeit und Notwendigkeit generell auf Erfahrungsgegenstände überhaupt anwenden, während die letzteren schon speziell auf physische (Bewegungs-) Prozesse bezogen sind. Der Vf. analysiert zunächst die inneren Unstimmigkeiten des betreffenden Lehrstücks in der »Kritik der reinen Vernunft« und zeigt dann dessen systematische Unvereinbarkeit mit der »Phänomenologie« der »Metaphysischen Anfangsgründe« auf. Er weist schließlich nach, daß die von Kant formulierten »Postulate« nicht die gegenstandsbestimmende Aufgabe erfüllen können, die ih-nen die Systematik der »Kritik der reinen Vernunft« zudenken muß, weil diese »Postulate« lediglich modale Reflexionsbestimmungen verwenden. Dieser Nachweis wird durch eine kritische Analyse der systematischen Voraussetzungen der »Postulate« erbracht: einerseits durch die Verdeutlichung der Kantischen Lehre von der modalen Differenzierung der Urteile (»Es ist möglich, daß, ...«, »Es ist wirklich so, daß ...«, »Es ist notwendig, daß ...«), andererseits durch die Diskussion und Korrektur der Kantischen Modal-Schemata. Die für die gesamte Problematik entscheidende Aufgabe der letzteren ist es, die modalen Urteilsfunktionen durch gewisse Zeitbestimmungen zu ‘veranschaulichen’. Als diese modalen Schemata arbeitet der Vf. nun die der zukünftigen, der bisherigen (vergangenen und gegenwärtigen) und der allzeitigen Bestimmtheit von Erfahrungsgegenständen heraus. - Hieraus entwickelt der Vf. schließlich seine Neuformulierung der Postulate des empirischen Denkens, die gegenüber den Kantischen Modalgrundsätzen den Vorzug haben, für die Gegenstandsbestimmung in der experimentellen Erfahrung wahrhaft konstitutiv zu sein, insofern sie zwischen den experimentell beeinflußbaren (bloß möglichen, zukünftigen), den schon entschiedenen (wirklichen, bisherigen) und den immer schon vorentschiedenen (notwendigen, gesetzlichen) Gegenstandsbe-stimmtheiten unterscheiden. Den Abschluß der Arbeit bildet der Versuch einer begrifflichen ‘Formalisierung’ der auf die klassische Mechanik eingeschränkten Modaltheorie der »Metaphysischen Anfangsgründe«, um deren Grundgedanken für jede spezielle Wissenschafts- und Gegenstandstheorie, sei sie natur- oder geisteswissenschaftlicher Art, fruchtbar zu machen Die Ausgabe erschien am 1986 bei F. Meiner und ist dem Verlagsstandort Hamburg zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Mit der Sprache Deutsch lässt sich Modalität und empirisches Denken auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Modalität und empirisches Denken ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Bernward Grünewald beschäftigen möchten. Auch das Veröffentlichungsdatum 1986 macht Modalität und empirisches Denken für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Der Verlag F. Meiner und der Verlagsort Hamburg liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Innerhalb von Sachbuch bietet Modalität und empirisches Denken eine klar erkennbare thematische Zuordnung.

Thematische Einordnung von Modalität und empirisches Denken

Modalität und empirisches Denken lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Das Hauptziel der Arbeit ist die Klärung der modaltheoretischen Voraussetzungen empirischer Wissenschaften, und zwar in Auseinandersetzung mit den Kantischen Modalgrundsätzen in der »Kritik der reinen Vernunft« einerseits und den auf einem ganz anderen modaltheoretischen Ansatz beruhenden »phänomenologischen« Lehrsätzen in den »Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft« andererseits. - Die ersteren, von Kant »Postulate des empirischen Denkens« genannt, sollen die Begriffe der Möglichkeit, Wirklichkeit und Notwendigkeit generell auf Erfahrungsgegenstände überhaupt anwenden, während die letzteren schon speziell auf physische (Bewegungs-) Prozesse bezogen sind. Der Vf. analysiert zunächst die inneren Unstimmigkeiten des betreffenden Lehrstücks in der »Kritik der reinen Vernunft« und zeigt dann dessen systematische Unvereinbarkeit mit der »Phänomenologie« der »Metaphysischen Anfangsgründe« auf. Er weist schließlich nach, daß die von Kant formulierten »Postulate« nicht die gegenstandsbestimmende Aufgabe erfüllen können, die ih-nen die Systematik der »Kritik der reinen Vernunft« zudenken muß, weil diese »Postulate« lediglich modale Reflexionsbestimmungen verwenden. Dieser Nachweis wird durch eine kritische Analyse der systematischen Voraussetzungen der »Postulate« erbracht: einerseits durch die Verdeutlichung der Kantischen Lehre von der modalen Differenzierung der Urteile (»Es ist möglich, daß, ...«, »Es ist wirklich so, daß ...«, »Es ist notwendig, daß ...«), andererseits durch die Diskussion und Korrektur der Kantischen Modal-Schemata. Die für die gesamte Problematik entscheidende Aufgabe der letzteren ist es, die modalen Urteilsfunktionen durch gewisse Zeitbestimmungen zu ‘veranschaulichen’. Als diese modalen Schemata arbeitet der Vf. nun die der zukünftigen, der bisherigen (vergangenen und gegenwärtigen) und der allzeitigen Bestimmtheit von Erfahrungsgegenständen heraus. - Hieraus entwickelt der Vf. schließlich seine Neuformulierung der Postulate des empirischen Denkens, die gegenüber den Kantischen Modalgrundsätzen den Vorzug haben, für die Gegenstandsbestimmung in der experimentellen Erfahrung wahrhaft konstitutiv zu sein, insofern sie zwischen den experimentell beeinflußbaren (bloß möglichen, zukünftigen), den schon entschiedenen (wirklichen, bisherigen) und den immer schon vorentschiedenen (notwendigen, gesetzlichen) Gegenstandsbe-stimmtheiten unterscheiden. Den Abschluß der Arbeit bildet der Versuch einer begrifflichen ‘Formalisierung’ der auf die klassische Mechanik eingeschränkten Modaltheorie der »Metaphysischen Anfangsgründe«, um deren Grundgedanken für jede spezielle Wissenschafts- und Gegenstandstheorie, sei sie natur- oder geisteswissenschaftlicher Art, fruchtbar zu machen Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Aufweis zweier Ansätze in Kants modaler Gegenstandstheorie | Inhaltliche Analyse des Abschnitts über die »Postulate des empirischen Denkens überhaupt« in der KdrV | Inhaltliche Analyse der »Phänomenologie« der MAdN | Kritische Analyse der Voraussetzungen und Weiterentwicklung des transzendentalen Gedankens der Kantischen Modaltheorie | Das urteilstheoretische Modalproblem | Das gegenstandstheoretische Modalproblem und die Schematisierung der Modalität | Die neuformulierten ›Postulate des empirischen Denkens‹ und die Transzendentalphilosophie | Das Verhältnis der neuformulierten Postulate zu den modaltheoretischen Lehrsätzen der MAdN und der Gedanke einer ›Formalisierung‹ der letzteren | Schlußbemerkung Über die Schlagwörter History, Empiricism, Modality (Theory of knowledge), Modality theory, Contributions in modality theory lässt sich Modalität und empirisches Denken auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch F. Meiner, Hamburg und 1986 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL4907177W und OL2324447M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Die zentralen Metadaten zu Modalität und empirisches Denken

  1. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3787306676
  2. Veröffentlicht am: 1986
  3. Externe Editionsreferenzen: OL2324447M
  4. Autor beziehungsweise Autoren: Bernward Grünewald
  5. Umfang: 194 Seiten
  6. Kurzbeschreibung: Das Hauptziel der Arbeit ist die Klärung der modaltheoretischen Voraussetzungen empirischer Wissenschaften, und zwar in Auseinandersetzung mit den Kantischen Modalgrundsätzen in der »Kritik der reinen Vernunft« einerseits und den auf einem ganz anderen modaltheoretischen Ansatz beruhenden »phänomenologischen« Lehrsätzen in den »Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft« andererseits. - Die ersteren, von Kant »Postulate des empirischen Denkens« genannt, sollen die Begriffe der Möglichkeit, Wirklichkeit und Notwendigkeit generell auf Erfahrungsgegenstände überhaupt anwenden, während die letzteren schon speziell auf physische (Bewegungs-) Prozesse bezogen sind. Der Vf. analysiert zunächst die inneren Unstimmigkeiten des betreffenden Lehrstücks in der »Kritik der reinen Vernunft« und zeigt dann dessen systematische Unvereinbarkeit mit der »Phänomenologie« der »Metaphysischen Anfangsgründe« auf. Er weist schließlich nach, daß die von Kant formulierten »Postulate« nicht die gegenstandsbestimmende Aufgabe erfüllen können, die ih-nen die Systematik der »Kritik der reinen Vernunft« zudenken muß, weil diese »Postulate« lediglich modale Reflexionsbestimmungen verwenden. Dieser Nachweis wird durch eine kritische Analyse der systematischen Voraussetzungen der »Postulate« erbracht: einerseits durch die Verdeutlichung der Kantischen Lehre von der modalen Differenzierung der Urteile (»Es ist möglich, daß, ...«, »Es ist wirklich so, daß ...«, »Es ist notwendig, daß ...«), andererseits durch die Diskussion und Korrektur der Kantischen Modal-Schemata. Die für die gesamte Problematik entscheidende Aufgabe der letzteren ist es, die modalen Urteilsfunktionen durch gewisse Zeitbestimmungen zu ‘veranschaulichen’. Als diese modalen Schemata arbeitet der Vf. nun die der zukünftigen, der bisherigen (vergangenen und gegenwärtigen) und der allzeitigen Bestimmtheit von Erfahrungsgegenständen heraus. - Hieraus entwickelt der Vf. schließlich seine Neuformulierung der Postulate des empirischen Denkens, die gegenüber den Kantischen Modalgrundsätzen den Vorzug haben, für die Gegenstandsbestimmung in der experimentellen Erfahrung wahrhaft konstitutiv zu sein, insofern sie zwischen den experimentell beeinflußbaren (bloß möglichen, zukünftigen), den schon entschiedenen (wirklichen, bisherigen) und den immer schon vorentschiedenen (notwendigen, gesetzlichen) Gegenstandsbe-stimmtheiten unterscheiden. Den Abschluß der Arbeit bildet der Versuch einer begrifflichen ‘Formalisierung’ der auf die klassische Mechanik eingeschränkten Modaltheorie der »Metaphysischen Anfangsgründe«, um deren Grundgedanken für jede spezielle Wissenschafts- und Gegenstandstheorie, sei sie natur- oder geisteswissenschaftlicher Art, fruchtbar zu machen
  7. Inhaltsübersicht: Aufweis zweier Ansätze in Kants modaler Gegenstandstheorie | Inhaltliche Analyse des Abschnitts über die »Postulate des empirischen Denkens überhaupt« in der KdrV | Inhaltliche Analyse der »Phänomenologie« der MAdN | Kritische Analyse der Voraussetzungen und Weiterentwicklung des transzendentalen Gedankens der Kantischen Modaltheorie | Das urteilstheoretische Modalproblem | Das gegenstandstheoretische Modalproblem und die Schematisierung der Modalität | Die neuformulierten ›Postulate des empirischen Denkens‹ und die Transzendentalphilosophie | Das Verhältnis der neuformulierten Postulate zu den modaltheoretischen Lehrsätzen der MAdN und der Gedanke einer ›Formalisierung‹ der letzteren | Schlußbemerkung
  8. Verlag: F. Meiner
  9. Sprache: Deutsch
  10. Primäre Kategorie: Sachbuch
  11. Ort der Veröffentlichung: Hamburg
  12. Titel: Modalität und empirisches Denken
  13. Externe Work-Referenz: OL4907177W
  14. Thematische Tags: History, Empiricism, Modality (Theory of knowledge), Modality theory, Contributions in modality theory
  15. Ergänzender Titelzusatz: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kantischen Modaltheorie

Warum sich Modalität und empirisches Denken gut einordnen lässt

Modalität und empirisches Denken profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Bernward Grünewald, Sachbuch und den Tags History, Empiricism, Modality (Theory of knowledge), Modality theory, Contributions in modality theory, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.

FAQ zu Modalität und empirisches Denken

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL4907177W und OL2324447M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Empiricism, Modality (Theory of knowledge), Modality theory, Contributions in modality theory kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?

Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Aufweis zweier Ansätze in Kants modaler Gegenstandstheorie | Inhaltliche Analyse des Abschnitts über die »Postulate des empirischen Denkens überhaupt« in der KdrV | Inhaltliche Analyse der »Phänomenologie« der MAdN | Kritische Analyse der Voraussetzungen und Weiterentwicklung des transzendentalen Gedankens der Kantischen Modaltheorie | Das urteilstheoretische Modalproblem | Das gegenstandstheoretische Modalproblem und die Schematisierung der Modalität | Die neuformulierten ›Postulate des empirischen Denkens‹ und die Transzendentalphilosophie | Das Verhältnis der neuformulierten Postulate zu den modaltheoretischen Lehrsätzen der MAdN und der Gedanke einer ›Formalisierung‹ der letzteren | Schlußbemerkung

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Das Hauptziel der Arbeit ist die Klärung der modaltheoretischen Voraussetzungen empirischer Wissenschaften, und zwar in Auseinandersetzung mit den Kantischen Modalgrundsätzen in der »Kritik der reinen Vernunft« einerseits und den auf einem ganz anderen modaltheoretischen Ansatz beruhenden »phänomenologischen« Lehrsätzen in den »Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft« andererseits. - Die ersteren, von Kant »Postulate des empirischen Denkens« genannt, sollen die Begriffe der Möglichkeit, Wirklichkeit und Notwendigkeit generell auf Erfahrungsgegenstände überhaupt anwenden, während die letzteren schon speziell auf physische (Bewegungs-) Prozesse bezogen sind. Der Vf. analysiert zunächst die inneren Unstimmigkeiten des betreffenden Lehrstücks in der »Kritik der reinen Vernunft« und zeigt dann dessen systematische Unvereinbarkeit mit der »Phänomenologie« der »Metaphysischen Anfangsgründe« auf. Er weist schließlich nach, daß die von Kant formulierten »Postulate« nicht die gegenstandsbestimmende Aufgabe erfüllen können, die ih-nen die Systematik der »Kritik der reinen Vernunft« zudenken muß, weil diese »Postulate« lediglich modale Reflexionsbestimmungen verwenden. Dieser Nachweis wird durch eine kritische Analyse der systematischen Voraussetzungen der »Postulate« erbracht: einerseits durch die Verdeutlichung der Kantischen Lehre von der modalen Differenzierung der Urteile (»Es ist möglich, daß, ...«, »Es ist wirklich so, daß ...«, »Es ist notwendig, daß ...«), andererseits durch die Diskussion und Korrektur der Kantischen Modal-Schemata. Die für die gesamte Problematik entscheidende Aufgabe der letzteren ist es, die modalen Urteilsfunktionen durch gewisse Zeitbestimmungen zu ‘veranschaulichen’. Als diese modalen Schemata arbeitet der Vf. nun die der zukünftigen, der bisherigen (vergangenen und gegenwärtigen) und der allzeitigen Bestimmtheit von Erfahrungsgegenständen heraus. - Hieraus entwickelt der Vf. schließlich seine Neuformulierung der Postulate des empirischen Denkens, die gegenüber den Kantischen Modalgrundsätzen den Vorzug haben, für die Gegenstandsbestimmung in der experimentellen Erfahrung wahrhaft konstitutiv zu sein, insofern sie zwischen den experimentell beeinflußbaren (bloß möglichen, zukünftigen), den schon entschiedenen (wirklichen, bisherigen) und den immer schon vorentschiedenen (notwendigen, gesetzlichen) Gegenstandsbe-stimmtheiten unterscheiden. Den Abschluß der Arbeit bildet der Versuch einer begrifflichen ‘Formalisierung’ der auf die klassische Mechanik eingeschränkten Modaltheorie der »Metaphysischen Anfangsgründe«, um deren Grundgedanken für jede spezielle Wissenschafts- und Gegenstandstheorie, sei sie natur- oder geisteswissenschaftlicher Art, fruchtbar zu machen

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