Philosophie und Judentum | Buchinfos, Beschreibung und ISBN
24/06/2026
Lesedauer: 12 min
Philosophie und Judentum von Gustav Landauer im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Philosophie und Judentum im Überblick
Philosophie und Judentum von Gustav Landauer ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Die Kurzbeschreibung von Philosophie und Judentum zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Philosophisches Denken betrieb Landauer nie als Selbstzweck. Vielmehr zielte er stets auf das Leben der Menschen, auf deren gesellschaftliche Praxis, mit dem Ziel einer globalen Menschwerdung auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Philosophische Gesprächspartner fand er hierbei vor allem in Fritz Mauthner, Martin Buber, Constantin Brunner und Ludwig Berndl. Besonders in der Sprachkritik erkannte er ein Mittel zur Kritik der instrumentellen Vernunft und zur Auflösung herrschaftsorientierter Ideologien. Deutlich wird Landauers tiefes Verständnis von Philosophie als einem Erkenntnisinstrument, nicht, um die Welt zu interpretieren, sondern um sie zu verändern: „Unsere Aufgabe ist […] anzuerkennen, durch die Tat und den stillen Umgang im Kleinen und Täglichen, dass die Menschen und alles, was Leben hat, uns nicht als Gegenstände für unseren Genuss gegeben ist, sondern als solche, die in allem Wesentlichen gerade so beseelt sind wie wir.“ Hinzu trat Landauers bewusstes Bekenntnis zum Judentum, das einherging mit einer Wiederentdeckung der jüdischen Tradition, der mystischen und häretischen Quellen des Judentums (Messianismus, Kabbala, Chassidismus). Es entsprang vor allem kulturellen Impulsen eines engen Zusammenhanges zwischen Judentum und Menschheitsidee. Im Prozess eines neuen, sozialen Umgangs der Menschen untereinander, maß er dem lebendigen Judentum mit seinen Nächstenliebe- und Gerechtigkeitsmotiven, den das Gemeinschaftsleben verkörpernden Traditionen sowie dessen kultureller Vielfalt, eine bedeutende Vorreiterrolle bei der Regeneration der gesamten Menschheit zu. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer5.html)) Bibliografisch ist Philosophie und Judentum mit dem Erscheinungsdatum 2012, dem Verlag Edition AV und dem Ort Lich, Germany erfasst.
Warum Philosophie und Judentum relevant sein kann
Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Philosophie und Judentum auch für thematische Recherchen besonders relevant. Dass Philosophie und Judentum in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit Edition AV in Lich, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Philosophie und Judentum mit dem Datum 2012 eindeutig zuordenbar. Gerade wer nach Werken von Gustav Landauer sucht, sollte Philosophie und Judentum näher betrachten.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Philosophie und Judentum inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Philosophisches Denken betrieb Landauer nie als Selbstzweck. Vielmehr zielte er stets auf das Leben der Menschen, auf deren gesellschaftliche Praxis, mit dem Ziel einer globalen Menschwerdung auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Philosophische Gesprächspartner fand er hierbei vor allem in Fritz Mauthner, Martin Buber, Constantin Brunner und Ludwig Berndl. Besonders in der Sprachkritik erkannte er ein Mittel zur Kritik der instrumentellen Vernunft und zur Auflösung herrschaftsorientierter Ideologien. Deutlich wird Landauers tiefes Verständnis von Philosophie als einem Erkenntnisinstrument, nicht, um die Welt zu interpretieren, sondern um sie zu verändern: „Unsere Aufgabe ist […] anzuerkennen, durch die Tat und den stillen Umgang im Kleinen und Täglichen, dass die Menschen und alles, was Leben hat, uns nicht als Gegenstände für unseren Genuss gegeben ist, sondern als solche, die in allem Wesentlichen gerade so beseelt sind wie wir.“ Hinzu trat Landauers bewusstes Bekenntnis zum Judentum, das einherging mit einer Wiederentdeckung der jüdischen Tradition, der mystischen und häretischen Quellen des Judentums (Messianismus, Kabbala, Chassidismus). Es entsprang vor allem kulturellen Impulsen eines engen Zusammenhanges zwischen Judentum und Menschheitsidee. Im Prozess eines neuen, sozialen Umgangs der Menschen untereinander, maß er dem lebendigen Judentum mit seinen Nächstenliebe- und Gerechtigkeitsmotiven, den das Gemeinschaftsleben verkörpernden Traditionen sowie dessen kultureller Vielfalt, eine bedeutende Vorreiterrolle bei der Regeneration der gesamten Menschheit zu. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer5.html)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Einleitung von Siegbert Wolf | „Das ist mir viel zu wenig, bloß um des ‚Lebens‘ willen zu erkennen; ich will um des Gestaltens willen erkennen.“ – Philosophie und Menschwerdung | Anmerkungen | Denkaufbrüche | Religion | Religiöse Erziehung | Sprache und Schrift | Eduard Kulke, Zur Entwicklungsgeschichte der Meinungen | Dr. Herm. Wesendonck, Der modern-religiöse Wahnsinn oder Christi Lehre | Ein kleiner Beitrag zur Entwicklungsgeschichte Friedrich Nietzsches | Die geschmähte Philosophie | Die Demagogen der Reformationszeit | Die unmoralische Weltordnung | Der lebendige Katholizismus | Zur Psychologie activer Naturen | Das Liebesleben in der Natur | Im Kampf um die Weltanschauung | Duplizität der Ereignisse? | Der neue Gott | Friedrich Nietzsche und das neue Volk | Christentum | Anmerkungen | Zäsuren | Zukunft-Menschen | Ignatius Aurelius Feßler | Einfälle und Betrachtungen | Nachbildung der im Jahre 1902 noch erhaltenen eigenhändigen Briefe des Benedictus Despinosa | Paracelsus | Schleiermacher, Briefe | Breviere ausländischer Denker und Dichter | Gott als Band | Zur Kritik der Sprachkunst | Die Lehre von den Geistigen und vom Volke | Volk und Publikum | Max Stirner, Sein Leben und sein Werk | Der gefesselte Faust | Zuschriften | Gott und der Sozialismus | Benedikt Friedlaender, Aphorismen | Anmerkung | Fritz Mauthners Buddha-Dichtung | Benedict Lachmann, Protagoras, Nietzsche, Stirner | Zu Ehren Voltaires | Anmerkungen | Freude am Judentum | In Sachen: Judentum | Die Legende des Baalschem | Judentum und Sozialismus | Sozialismus und Judentum | Martin Buber | Sind das Ketzergedanken? | Zur Poesie der Juden | Notizen über Martin Bubers Rede „Der Geist des Orients und das Judentum“ | Der Hostienpilz | Ostjuden und Deutsches Reich | Christlich und christlich, jüdisch und jüdisch | Ernsthafter Fall und kuriose Geschichte | Von der tierischen Grundlage | Anmerkungen | Anhang | Zeittafel | Primär- und Sekundärbibliographie | Siglen und Abkürzungen | Anarchistische Zeitungen und Zeitschriften | Namenregister Über die Schlagwörter Philosophy, Judaism, Judaism and philosophy lässt sich Philosophie und Judentum auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Philosophie und Judentum umfasst 437 Seiten und erscheint im Format pocket, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Siegbert Wolf (Editor), Uwe Rausch (Illustrator)
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Durch die Kombination aus Edition AV, Lich, Germany und 2012 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Open-Library-Zuordnung über OL16600713W und OL25284087M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Auch physisch ist die Ausgabe klar beschrieben: Format pocket, Gewicht 600 g und Abmessungen 21 x x cm. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3868410686 als auch die ISBN-13 9783868410686 hinterlegt.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783868410686
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Philosophisches Denken betrieb Landauer nie als Selbstzweck. Vielmehr zielte er stets auf das Leben der Menschen, auf deren gesellschaftliche Praxis, mit dem Ziel einer globalen Menschwerdung auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Philosophische Gesprächspartner fand er hierbei vor allem in Fritz Mauthner, Martin Buber, Constantin Brunner und Ludwig Berndl. Besonders in der Sprachkritik erkannte er ein Mittel zur Kritik der instrumentellen Vernunft und zur Auflösung herrschaftsorientierter Ideologien. Deutlich wird Landauers tiefes Verständnis von Philosophie als einem Erkenntnisinstrument, nicht, um die Welt zu interpretieren, sondern um sie zu verändern: „Unsere Aufgabe ist […] anzuerkennen, durch die Tat und den stillen Umgang im Kleinen und Täglichen, dass die Menschen und alles, was Leben hat, uns nicht als Gegenstände für unseren Genuss gegeben ist, sondern als solche, die in allem Wesentlichen gerade so beseelt sind wie wir.“ Hinzu trat Landauers bewusstes Bekenntnis zum Judentum, das einherging mit einer Wiederentdeckung der jüdischen Tradition, der mystischen und häretischen Quellen des Judentums (Messianismus, Kabbala, Chassidismus). Es entsprang vor allem kulturellen Impulsen eines engen Zusammenhanges zwischen Judentum und Menschheitsidee. Im Prozess eines neuen, sozialen Umgangs der Menschen untereinander, maß er dem lebendigen Judentum mit seinen Nächstenliebe- und Gerechtigkeitsmotiven, den das Gemeinschaftsleben verkörpernden Traditionen sowie dessen kultureller Vielfalt, eine bedeutende Vorreiterrolle bei der Regeneration der gesamten Menschheit zu. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer5.html))
- Ort der Veröffentlichung: Lich, Germany
- Open-Library-Editions-IDs: OL25284087M
- Veröffentlicht am: 2012
- Schlagwörter: Philosophy, Judaism, Judaism and philosophy
- Open-Library-Work-ID: OL16600713W
- Format: pocket
- Inhaltsübersicht: Einleitung von Siegbert Wolf | „Das ist mir viel zu wenig, bloß um des ‚Lebens‘ willen zu erkennen; ich will um des Gestaltens willen erkennen.“ – Philosophie und Menschwerdung | Anmerkungen | Denkaufbrüche | Religion | Religiöse Erziehung | Sprache und Schrift | Eduard Kulke, Zur Entwicklungsgeschichte der Meinungen | Dr. Herm. Wesendonck, Der modern-religiöse Wahnsinn oder Christi Lehre | Ein kleiner Beitrag zur Entwicklungsgeschichte Friedrich Nietzsches | Die geschmähte Philosophie | Die Demagogen der Reformationszeit | Die unmoralische Weltordnung | Der lebendige Katholizismus | Zur Psychologie activer Naturen | Das Liebesleben in der Natur | Im Kampf um die Weltanschauung | Duplizität der Ereignisse? | Der neue Gott | Friedrich Nietzsche und das neue Volk | Christentum | Anmerkungen | Zäsuren | Zukunft-Menschen | Ignatius Aurelius Feßler | Einfälle und Betrachtungen | Nachbildung der im Jahre 1902 noch erhaltenen eigenhändigen Briefe des Benedictus Despinosa | Paracelsus | Schleiermacher, Briefe | Breviere ausländischer Denker und Dichter | Gott als Band | Zur Kritik der Sprachkunst | Die Lehre von den Geistigen und vom Volke | Volk und Publikum | Max Stirner, Sein Leben und sein Werk | Der gefesselte Faust | Zuschriften | Gott und der Sozialismus | Benedikt Friedlaender, Aphorismen | Anmerkung | Fritz Mauthners Buddha-Dichtung | Benedict Lachmann, Protagoras, Nietzsche, Stirner | Zu Ehren Voltaires | Anmerkungen | Freude am Judentum | In Sachen: Judentum | Die Legende des Baalschem | Judentum und Sozialismus | Sozialismus und Judentum | Martin Buber | Sind das Ketzergedanken? | Zur Poesie der Juden | Notizen über Martin Bubers Rede „Der Geist des Orients und das Judentum“ | Der Hostienpilz | Ostjuden und Deutsches Reich | Christlich und christlich, jüdisch und jüdisch | Ernsthafter Fall und kuriose Geschichte | Von der tierischen Grundlage | Anmerkungen | Anhang | Zeittafel | Primär- und Sekundärbibliographie | Siglen und Abkürzungen | Anarchistische Zeitungen und Zeitschriften | Namenregister
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Hinterlegtes Buchgewicht: 600 g
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3868410686
- Verfasst von: Gustav Landauer
- Umfang: 437 Seiten
- Buchtitel: Philosophie und Judentum
- Mitwirkende: Siegbert Wolf (Editor), Uwe Rausch (Illustrator)
- Maße der Ausgabe: 21 x x cm
- Sprache: Deutsch
- Publiziert bei: Edition AV
Warum sich Philosophie und Judentum gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Philosophie und Judentum, Gustav Landauer, Sachbuch und Philosophy, Judaism, Judaism and philosophy - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3868410686, 9783868410686 und OL16600713W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen. Die physische Beschreibung über pocket, 21 x x cm, 600 g und 437 Seiten liefert zusätzliche Unterscheidungsmerkmale für Editionen und Vergleichsansichten.
FAQ zu Philosophie und Judentum
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung von Siegbert Wolf | „Das ist mir viel zu wenig, bloß um des ‚Lebens‘ willen zu erkennen; ich will um des Gestaltens willen erkennen.“ – Philosophie und Menschwerdung | Anmerkungen | Denkaufbrüche | Religion | Religiöse Erziehung | Sprache und Schrift | Eduard Kulke, Zur Entwicklungsgeschichte der Meinungen | Dr. Herm. Wesendonck, Der modern-religiöse Wahnsinn oder Christi Lehre | Ein kleiner Beitrag zur Entwicklungsgeschichte Friedrich Nietzsches | Die geschmähte Philosophie | Die Demagogen der Reformationszeit | Die unmoralische Weltordnung | Der lebendige Katholizismus | Zur Psychologie activer Naturen | Das Liebesleben in der Natur | Im Kampf um die Weltanschauung | Duplizität der Ereignisse? | Der neue Gott | Friedrich Nietzsche und das neue Volk | Christentum | Anmerkungen | Zäsuren | Zukunft-Menschen | Ignatius Aurelius Feßler | Einfälle und Betrachtungen | Nachbildung der im Jahre 1902 noch erhaltenen eigenhändigen Briefe des Benedictus Despinosa | Paracelsus | Schleiermacher, Briefe | Breviere ausländischer Denker und Dichter | Gott als Band | Zur Kritik der Sprachkunst | Die Lehre von den Geistigen und vom Volke | Volk und Publikum | Max Stirner, Sein Leben und sein Werk | Der gefesselte Faust | Zuschriften | Gott und der Sozialismus | Benedikt Friedlaender, Aphorismen | Anmerkung | Fritz Mauthners Buddha-Dichtung | Benedict Lachmann, Protagoras, Nietzsche, Stirner | Zu Ehren Voltaires | Anmerkungen | Freude am Judentum | In Sachen: Judentum | Die Legende des Baalschem | Judentum und Sozialismus | Sozialismus und Judentum | Martin Buber | Sind das Ketzergedanken? | Zur Poesie der Juden | Notizen über Martin Bubers Rede „Der Geist des Orients und das Judentum“ | Der Hostienpilz | Ostjuden und Deutsches Reich | Christlich und christlich, jüdisch und jüdisch | Ernsthafter Fall und kuriose Geschichte | Von der tierischen Grundlage | Anmerkungen | Anhang | Zeittafel | Primär- und Sekundärbibliographie | Siglen und Abkürzungen | Anarchistische Zeitungen und Zeitschriften | Namenregister
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Philosophisches Denken betrieb Landauer nie als Selbstzweck. Vielmehr zielte er stets auf das Leben der Menschen, auf deren gesellschaftliche Praxis, mit dem Ziel einer globalen Menschwerdung auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Philosophische Gesprächspartner fand er hierbei vor allem in Fritz Mauthner, Martin Buber, Constantin Brunner und Ludwig Berndl. Besonders in der Sprachkritik erkannte er ein Mittel zur Kritik der instrumentellen Vernunft und zur Auflösung herrschaftsorientierter Ideologien. Deutlich wird Landauers tiefes Verständnis von Philosophie als einem Erkenntnisinstrument, nicht, um die Welt zu interpretieren, sondern um sie zu verändern: „Unsere Aufgabe ist […] anzuerkennen, durch die Tat und den stillen Umgang im Kleinen und Täglichen, dass die Menschen und alles, was Leben hat, uns nicht als Gegenstände für unseren Genuss gegeben ist, sondern als solche, die in allem Wesentlichen gerade so beseelt sind wie wir.“ Hinzu trat Landauers bewusstes Bekenntnis zum Judentum, das einherging mit einer Wiederentdeckung der jüdischen Tradition, der mystischen und häretischen Quellen des Judentums (Messianismus, Kabbala, Chassidismus). Es entsprang vor allem kulturellen Impulsen eines engen Zusammenhanges zwischen Judentum und Menschheitsidee. Im Prozess eines neuen, sozialen Umgangs der Menschen untereinander, maß er dem lebendigen Judentum mit seinen Nächstenliebe- und Gerechtigkeitsmotiven, den das Gemeinschaftsleben verkörpernden Traditionen sowie dessen kultureller Vielfalt, eine bedeutende Vorreiterrolle bei der Regeneration der gesamten Menschheit zu. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer5.html))
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Philosophy, Judaism, Judaism and philosophy, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL16600713W und die Editionsreferenzen OL25284087M.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

