„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ - Welche Ausgabe, welcher Verlag, welche ISBN?
24/06/2026
Lesedauer: 12 min
„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ von Hella-Sabrina Lange auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ von Hella-Sabrina Lange - Informationen zur Ausgabe
„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Hella-Sabrina Lange - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Zum Werk der Schriftstellerin Auguste Hauschner (1850–1924) ergänzt den Haupttitel „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Auguste Hauschner (1850–1924) zählt zu den vergessenen Autorinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ist ihr Werk bis heute weitestgehend unberücksichtigt geblieben, findet sich ihr Name in so mancher Schriftsteller- und Gelehrtenbiographie. Sie bezogen entweder finanzielle Unterstützung von ihr oder verkehrten in ihrem Salon in Berlin, der eine feste Instanz im kulturellen Leben der Stadt um die Jahrhundertwende darstellte. Hella-Sabrina Lange widmet sich dieser, im Kontext der Prager- und Berliner Literatur- und Kulturgeschichte interessanten Schriftstellerin. Sie beleuchtet das sozialkritische Engagement Hauschners, verortet die Salonnière und Mäzenin im Kontext der Berliner und Prager Bohème und betrachtet die intensiven Kontakte zu Zeitgenossen wie Max Brod, Romain Rolland, Norbert Jacques, Martin Buber oder Louise Dumont. Die Werke Hauschners sind geprägt von zeitgenössischen Denkbildern der Jahrhundertwende, so ist etwa ihr Roman Die Siedelung von den Ideen ihres geistigen Ziehvaters Gustav Landauer beeinflußt und im Kontext der Siedlungsbestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts zu lesen. Ihre Künstlerromane, wie der Max Liebermann gewidmete Roman Kunst, bieten eine Auseinandersetzung mit den Akademie- und Secessionismusdiskursen und thematisieren die zeittypischen schriftstellerischen Selbstpositionierungen, darunter auch die Bedeutung weiblicher Künstlerschaft. Die Autorin beleuchtet zudem die von Hauschner konstruierten Identitätsentwürfe und setzt sich mit dem Heimatbegriff bei Hauschner auseinander. Ein wichtiger Stellenwert wird auch der Frage nach der weiblichen Motivation des Schreibens und dem von Hauschner geforderten sozialkritisch motivierten Emanzipationsideal beigemessen. Mit der interessanten Persönlichkeit der Schriftstellerin Auguste Hauschner erhält der Leser einen epochenumfassenden Einblick in die kulturellen Vernetzungen „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ wurde am 2006 publiziert und dem Verlag Klartext Verlag mit Verlagsort Essen, Germany zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Gerade wer nach Werken von Hella-Sabrina Lange sucht, sollte „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ näher betrachten. Verlagsname und Verlagsort - Klartext Verlag und Essen, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ mit dem Datum 2006 eindeutig zuordenbar. Mit der Sprache Deutsch lässt sich „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ einen gut klassifizierbaren Titel.
Was behandelt „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“?
Wer wissen möchte, worauf „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Auguste Hauschner (1850–1924) zählt zu den vergessenen Autorinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ist ihr Werk bis heute weitestgehend unberücksichtigt geblieben, findet sich ihr Name in so mancher Schriftsteller- und Gelehrtenbiographie. Sie bezogen entweder finanzielle Unterstützung von ihr oder verkehrten in ihrem Salon in Berlin, der eine feste Instanz im kulturellen Leben der Stadt um die Jahrhundertwende darstellte. Hella-Sabrina Lange widmet sich dieser, im Kontext der Prager- und Berliner Literatur- und Kulturgeschichte interessanten Schriftstellerin. Sie beleuchtet das sozialkritische Engagement Hauschners, verortet die Salonnière und Mäzenin im Kontext der Berliner und Prager Bohème und betrachtet die intensiven Kontakte zu Zeitgenossen wie Max Brod, Romain Rolland, Norbert Jacques, Martin Buber oder Louise Dumont. Die Werke Hauschners sind geprägt von zeitgenössischen Denkbildern der Jahrhundertwende, so ist etwa ihr Roman Die Siedelung von den Ideen ihres geistigen Ziehvaters Gustav Landauer beeinflußt und im Kontext der Siedlungsbestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts zu lesen. Ihre Künstlerromane, wie der Max Liebermann gewidmete Roman Kunst, bieten eine Auseinandersetzung mit den Akademie- und Secessionismusdiskursen und thematisieren die zeittypischen schriftstellerischen Selbstpositionierungen, darunter auch die Bedeutung weiblicher Künstlerschaft. Die Autorin beleuchtet zudem die von Hauschner konstruierten Identitätsentwürfe und setzt sich mit dem Heimatbegriff bei Hauschner auseinander. Ein wichtiger Stellenwert wird auch der Frage nach der weiblichen Motivation des Schreibens und dem von Hauschner geforderten sozialkritisch motivierten Emanzipationsideal beigemessen. Mit der interessanten Persönlichkeit der Schriftstellerin Auguste Hauschner erhält der Leser einen epochenumfassenden Einblick in die kulturellen Vernetzungen Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: VORWORT | . EINLEITUNG | ASPEKTE DER FORSCHUNG | Quellenlage | Forschungsstand | THEORETISCHE UND METHODISCHE FUNDIERUNG | Aspekte der deutschsprachigen Literatur Prags | Prag als Erinnerungsraum im Spiegel kultureller Identität | Exkurs: Formen kultureller und nationaler Identität am Beispiel der „Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen“ | ZWISCHEN PRAG UND BERLIN: DIE SCHRIFTSTELLERIN AUGUSTE HAUSCHNER | Biographische Aspekte | Auguste Hauschner, Franz Kafka, Max Brod und der „Prager Kreis“ | Die Mäzenin Auguste Hauschner und Gustav Landauer | Auguste Hauschner und das Judentum | Zum literarischen Werk Auguste Hauschners | Zur Handlungs- und Personengestaltung | Weiblichkeit und Emanzipation oder Facetten der Moderne um 1900 | Rahel Levin als Leitfigur der Emanzipation: Der Essay „Rahel Levins Sendung“ | ZUR MOTIVIK IM WERK VON AUGUSTE HAUSCHNER | Weltaneignung und Erfahrung — Philosophische Einflüsse | Das Postulat von Liebe als werkkonstituierendes Motiv | Reisen als Prozeß der Selbstfindung und Aneignung des Fremden | Sehnsucht nach Heimat | „Auf Wiedersehen in Berlin“: Reisen als Form der Identitätsbestimmung | Aneignung der Fremde aus dem Blickwinkel des Flanierens | Der Reiz der Ferne: Die Erzählung „Die Reise nach Indien“ | KUNST- UND ÄSTHETIKDISKURSE IM WERK VON AUGUSTE HAUSCHNER | Von der Akademiemalerei zur „Malerei des Augenblicks“ | Die Frau als Künstlerin | DER ROMAN „ZWISCHEN DEN ZEITEN“ | Zeit- und Sozialkritik am Beispiel der böhmischen Weber | Personengestaltung und Handlungsstruktur | Gesellschaftskritik – Ideale und ihr Scheitern | MODELLE JÜDISCHER IDENTITÄTSKONSTRUKTION | „Der Tod des Löwen“: Geschichtskonstruktion als Identitätskonzept | Prag – Hradschin – Ghetto: Zur Symbolik der Räume | Grenzüberschreitung als ästhetische Erfahrung | Magie und Mystik | Jüdische Identität in den Romanen „Die Familie Lowositz“ und „Rudolf und Camilla“ | Grenzüberschreitungen im Spannungsfeld von Kollektivität und Differenz | Traditionen und Brüche: Auseinandersetzung mit der Vätergeneration | Ersatzstrategien und Fluchtpunkte als Verlustkompensation | „Die Siedelung“: Ein sozialkritischer Roman | Eine Siedlungsutopie im Geiste Tolstois und Landauers | Vom Ideal der Familie zur „geistigen Erhebung“ durch Arbeit | Von der sozialen „Gemeinsamkeit“ Masurens zu „Zion“ | SCHLUßBETRACHTUNG | QUELLEN-UND LITERATURVERZEICHNIS | BIOGRAPHISCHER ÜBERBLICK Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, Bibliography, Literature, Criticism and interpretation, German literature, OUR Brockhaus selection, Dissertation Der dokumentierte Umfang von 222 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Durch die Kombination aus Klartext Verlag, Essen, Germany und 2006 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Open-Library-Zuordnung über OL18203060W und OL26679737M, OL19552321M, OL19742093M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die Kombination aus ISBN-10 3898615839 und ISBN-13 9783898615839 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Titel: „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“
- Erscheinungsdatum: 2006
- Schlagwörter: History and criticism, Bibliography, Literature, Criticism and interpretation, German literature, OUR Brockhaus selection, Dissertation
- Maße der Ausgabe: 22 x x cm
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Format: pocket
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: VORWORT | . EINLEITUNG | ASPEKTE DER FORSCHUNG | Quellenlage | Forschungsstand | THEORETISCHE UND METHODISCHE FUNDIERUNG | Aspekte der deutschsprachigen Literatur Prags | Prag als Erinnerungsraum im Spiegel kultureller Identität | Exkurs: Formen kultureller und nationaler Identität am Beispiel der „Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen“ | ZWISCHEN PRAG UND BERLIN: DIE SCHRIFTSTELLERIN AUGUSTE HAUSCHNER | Biographische Aspekte | Auguste Hauschner, Franz Kafka, Max Brod und der „Prager Kreis“ | Die Mäzenin Auguste Hauschner und Gustav Landauer | Auguste Hauschner und das Judentum | Zum literarischen Werk Auguste Hauschners | Zur Handlungs- und Personengestaltung | Weiblichkeit und Emanzipation oder Facetten der Moderne um 1900 | Rahel Levin als Leitfigur der Emanzipation: Der Essay „Rahel Levins Sendung“ | ZUR MOTIVIK IM WERK VON AUGUSTE HAUSCHNER | Weltaneignung und Erfahrung — Philosophische Einflüsse | Das Postulat von Liebe als werkkonstituierendes Motiv | Reisen als Prozeß der Selbstfindung und Aneignung des Fremden | Sehnsucht nach Heimat | „Auf Wiedersehen in Berlin“: Reisen als Form der Identitätsbestimmung | Aneignung der Fremde aus dem Blickwinkel des Flanierens | Der Reiz der Ferne: Die Erzählung „Die Reise nach Indien“ | KUNST- UND ÄSTHETIKDISKURSE IM WERK VON AUGUSTE HAUSCHNER | Von der Akademiemalerei zur „Malerei des Augenblicks“ | Die Frau als Künstlerin | DER ROMAN „ZWISCHEN DEN ZEITEN“ | Zeit- und Sozialkritik am Beispiel der böhmischen Weber | Personengestaltung und Handlungsstruktur | Gesellschaftskritik – Ideale und ihr Scheitern | MODELLE JÜDISCHER IDENTITÄTSKONSTRUKTION | „Der Tod des Löwen“: Geschichtskonstruktion als Identitätskonzept | Prag – Hradschin – Ghetto: Zur Symbolik der Räume | Grenzüberschreitung als ästhetische Erfahrung | Magie und Mystik | Jüdische Identität in den Romanen „Die Familie Lowositz“ und „Rudolf und Camilla“ | Grenzüberschreitungen im Spannungsfeld von Kollektivität und Differenz | Traditionen und Brüche: Auseinandersetzung mit der Vätergeneration | Ersatzstrategien und Fluchtpunkte als Verlustkompensation | „Die Siedelung“: Ein sozialkritischer Roman | Eine Siedlungsutopie im Geiste Tolstois und Landauers | Vom Ideal der Familie zur „geistigen Erhebung“ durch Arbeit | Von der sozialen „Gemeinsamkeit“ Masurens zu „Zion“ | SCHLUßBETRACHTUNG | QUELLEN-UND LITERATURVERZEICHNIS | BIOGRAPHISCHER ÜBERBLICK
- Seitenzahl: 222
- Autor beziehungsweise Autoren: Hella-Sabrina Lange
- Externe Editionsreferenzen: OL26679737M, OL19552321M, OL19742093M
- Verlagsort: Essen, Germany
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Open-Library-Work-ID: OL18203060W
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3898615839
- ISBN-13: 9783898615839
- Kurzbeschreibung: Auguste Hauschner (1850–1924) zählt zu den vergessenen Autorinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ist ihr Werk bis heute weitestgehend unberücksichtigt geblieben, findet sich ihr Name in so mancher Schriftsteller- und Gelehrtenbiographie. Sie bezogen entweder finanzielle Unterstützung von ihr oder verkehrten in ihrem Salon in Berlin, der eine feste Instanz im kulturellen Leben der Stadt um die Jahrhundertwende darstellte. Hella-Sabrina Lange widmet sich dieser, im Kontext der Prager- und Berliner Literatur- und Kulturgeschichte interessanten Schriftstellerin. Sie beleuchtet das sozialkritische Engagement Hauschners, verortet die Salonnière und Mäzenin im Kontext der Berliner und Prager Bohème und betrachtet die intensiven Kontakte zu Zeitgenossen wie Max Brod, Romain Rolland, Norbert Jacques, Martin Buber oder Louise Dumont. Die Werke Hauschners sind geprägt von zeitgenössischen Denkbildern der Jahrhundertwende, so ist etwa ihr Roman Die Siedelung von den Ideen ihres geistigen Ziehvaters Gustav Landauer beeinflußt und im Kontext der Siedlungsbestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts zu lesen. Ihre Künstlerromane, wie der Max Liebermann gewidmete Roman Kunst, bieten eine Auseinandersetzung mit den Akademie- und Secessionismusdiskursen und thematisieren die zeittypischen schriftstellerischen Selbstpositionierungen, darunter auch die Bedeutung weiblicher Künstlerschaft. Die Autorin beleuchtet zudem die von Hauschner konstruierten Identitätsentwürfe und setzt sich mit dem Heimatbegriff bei Hauschner auseinander. Ein wichtiger Stellenwert wird auch der Frage nach der weiblichen Motivation des Schreibens und dem von Hauschner geforderten sozialkritisch motivierten Emanzipationsideal beigemessen. Mit der interessanten Persönlichkeit der Schriftstellerin Auguste Hauschner erhält der Leser einen epochenumfassenden Einblick in die kulturellen Vernetzungen
- Untertitel: Zum Werk der Schriftstellerin Auguste Hauschner (1850–1924)
- Verlag: Klartext Verlag
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Hella-Sabrina Lange, Sachbuch und den Tags History and criticism, Bibliography, Literature, Criticism and interpretation, German literature, OUR Brockhaus selection, Dissertation, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3898615839, 9783898615839 und OL18203060W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Auguste Hauschner (1850–1924) zählt zu den vergessenen Autorinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ist ihr Werk bis heute weitestgehend unberücksichtigt geblieben, findet sich ihr Name in so mancher Schriftsteller- und Gelehrtenbiographie. Sie bezogen entweder finanzielle Unterstützung von ihr oder verkehrten in ihrem Salon in Berlin, der eine feste Instanz im kulturellen Leben der Stadt um die Jahrhundertwende darstellte. Hella-Sabrina Lange widmet sich dieser, im Kontext der Prager- und Berliner Literatur- und Kulturgeschichte interessanten Schriftstellerin. Sie beleuchtet das sozialkritische Engagement Hauschners, verortet die Salonnière und Mäzenin im Kontext der Berliner und Prager Bohème und betrachtet die intensiven Kontakte zu Zeitgenossen wie Max Brod, Romain Rolland, Norbert Jacques, Martin Buber oder Louise Dumont. Die Werke Hauschners sind geprägt von zeitgenössischen Denkbildern der Jahrhundertwende, so ist etwa ihr Roman Die Siedelung von den Ideen ihres geistigen Ziehvaters Gustav Landauer beeinflußt und im Kontext der Siedlungsbestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts zu lesen. Ihre Künstlerromane, wie der Max Liebermann gewidmete Roman Kunst, bieten eine Auseinandersetzung mit den Akademie- und Secessionismusdiskursen und thematisieren die zeittypischen schriftstellerischen Selbstpositionierungen, darunter auch die Bedeutung weiblicher Künstlerschaft. Die Autorin beleuchtet zudem die von Hauschner konstruierten Identitätsentwürfe und setzt sich mit dem Heimatbegriff bei Hauschner auseinander. Ein wichtiger Stellenwert wird auch der Frage nach der weiblichen Motivation des Schreibens und dem von Hauschner geforderten sozialkritisch motivierten Emanzipationsideal beigemessen. Mit der interessanten Persönlichkeit der Schriftstellerin Auguste Hauschner erhält der Leser einen epochenumfassenden Einblick in die kulturellen Vernetzungen
Warum ist der Untertitel Zum Werk der Schriftstellerin Auguste Hauschner (1850–1924) wichtig?
Er hilft dabei, „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Worum handelt es sich bei „Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“?
„Wir stehen alle wie zwischen zwei Zeiten.“ ist ein Buch von Hella-Sabrina Lange, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Klartext Verlag, Essen, Germany und das Datum 2006 beschrieben.
Externe Links
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