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Jungfernhaut | Beschreibung und Metadaten

24/06/2026

Lesedauer: 11 min

Jungfernhaut von Harald Gerlach auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Jungfernhaut | Beschreibung und Metadaten

Jungfernhaut | Beschreibung und Metadaten

Jungfernhaut: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Jungfernhaut gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Harald Gerlach - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Novelle fungiert als präzisierende Ergänzung zu Jungfernhaut und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Aus der Buchbeschreibung zu Jungfernhaut ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Was der Titel des neuen Buches von Harald Gerlach meint, enthüllt sich erst auf der letzten Seite: „Was damals war, läßt sich nicht mehr herstellen. Wir wissen zuviel. Die Unschuld ist verloren. Keiner gibt uns die Jungfernhaut zurück.“ Hält man dagegen das Motto, das der Autor seiner Novelle vorangestellt hat, es stammt von Goethe und lautet: „So gib mir auch die Zeiten wieder, / Da ich noch selbst im Werden war“ - dann spürt man ein Spannungsfeld und die scheinbar eindeutige Wahrheit des Endes verwandelt sich in eine fragwürdige, also des Fragens würdige Bilanz. Es sind drei Männer und drei Frauen, die sich nach dreißig Jahren wieder an einem Ort versammeln, an dem die Männer und eine der Frauen einen prägenden Teil ihrer Kindheit verbracht haben. Der Ort ist ein einzelnes Gehöft in der Nähe eines Dorfes, in das die Kinder als Angehörige eines Flüchtlingstrecks damals kamen. Sie blieben als widerwillig geduldete, bisweilen unverhohlen feindselig aufgenommene Fremde und sie blieben isoliert. Hunger war das allgegenwärtige Siegel der Zeit und die Kinder fanden sich im täglichen Kampf gegen diesen Hunger zu einer verschworenen Gemeinschaft, einer Gemeinschaft der Selbstbehauptung, einer Schutzgemeinschaft und nicht zuletzt einer Versorgungsgemeinschaft. Diebstähle gehörten zu ihren Unternehmungen und der alte Musketier-Spruch „Einer für alle, alle für einen“. Von dieser Gemeinschaft ist nach dreißig Jahren nichts mehr übrig. Karin, die unumschränkte Anführerin von einst, ist nicht einmal angereist. Die anderen, alle in intellektuellen Berufen, Lehrer, Wissenschaftler, Malerin und Journalist, finden sich weit entfernt von ihren alten Idealen, finden sich jeder mit sich selbst beschäftigt, in ganz oder fast zerbrochenen Ehen. Der Journalist mußte nach einem Parteiverfahren seine Redaktion verlassen, er fühlt sich ungerecht behandelt und hat den Hof der Kindheit verkauft, um seinem Groll zu leben. Von ihm ging die Initiative zu dem Treffen aus, doch die Hilfe, die er uneingestanden erwartet, findet er nicht, nicht einmal wirkliches Verständnis findet er. Der Hof brennt am Ende ab, man trennt sich und es wird für immer sein. Die eingangs zitierte Bilanz aber stammt aus dem Munde von Karin, die keine hohe Funktion mehr bekleidet, wie die anderen glauben, die allein in einer Wohnung lebt, in die sie als Untermieterin zog, die Alkoholikerin geworden ist Als Veröffentlichungsdatum ist 1987 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Aufbau in Berlin, Germany.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Innerhalb von Sachbuch bietet Jungfernhaut eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Im Kontext des Gesamtwerks von Harald Gerlach lässt sich Jungfernhaut gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Der Verlag Aufbau und der Verlagsort Berlin, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Das hinterlegte Publikationsdatum 1987 unterstützt dabei, Jungfernhaut zeitlich korrekt zu klassifizieren. Dass Jungfernhaut in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Wer wissen möchte, worauf Jungfernhaut inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Was der Titel des neuen Buches von Harald Gerlach meint, enthüllt sich erst auf der letzten Seite: „Was damals war, läßt sich nicht mehr herstellen. Wir wissen zuviel. Die Unschuld ist verloren. Keiner gibt uns die Jungfernhaut zurück.“ Hält man dagegen das Motto, das der Autor seiner Novelle vorangestellt hat, es stammt von Goethe und lautet: „So gib mir auch die Zeiten wieder, / Da ich noch selbst im Werden war“ - dann spürt man ein Spannungsfeld und die scheinbar eindeutige Wahrheit des Endes verwandelt sich in eine fragwürdige, also des Fragens würdige Bilanz. Es sind drei Männer und drei Frauen, die sich nach dreißig Jahren wieder an einem Ort versammeln, an dem die Männer und eine der Frauen einen prägenden Teil ihrer Kindheit verbracht haben. Der Ort ist ein einzelnes Gehöft in der Nähe eines Dorfes, in das die Kinder als Angehörige eines Flüchtlingstrecks damals kamen. Sie blieben als widerwillig geduldete, bisweilen unverhohlen feindselig aufgenommene Fremde und sie blieben isoliert. Hunger war das allgegenwärtige Siegel der Zeit und die Kinder fanden sich im täglichen Kampf gegen diesen Hunger zu einer verschworenen Gemeinschaft, einer Gemeinschaft der Selbstbehauptung, einer Schutzgemeinschaft und nicht zuletzt einer Versorgungsgemeinschaft. Diebstähle gehörten zu ihren Unternehmungen und der alte Musketier-Spruch „Einer für alle, alle für einen“. Von dieser Gemeinschaft ist nach dreißig Jahren nichts mehr übrig. Karin, die unumschränkte Anführerin von einst, ist nicht einmal angereist. Die anderen, alle in intellektuellen Berufen, Lehrer, Wissenschaftler, Malerin und Journalist, finden sich weit entfernt von ihren alten Idealen, finden sich jeder mit sich selbst beschäftigt, in ganz oder fast zerbrochenen Ehen. Der Journalist mußte nach einem Parteiverfahren seine Redaktion verlassen, er fühlt sich ungerecht behandelt und hat den Hof der Kindheit verkauft, um seinem Groll zu leben. Von ihm ging die Initiative zu dem Treffen aus, doch die Hilfe, die er uneingestanden erwartet, findet er nicht, nicht einmal wirkliches Verständnis findet er. Der Hof brennt am Ende ab, man trennt sich und es wird für immer sein. Die eingangs zitierte Bilanz aber stammt aus dem Munde von Karin, die keine hohe Funktion mehr bekleidet, wie die anderen glauben, die allein in einer Wohnung lebt, in die sie als Untermieterin zog, die Alkoholikerin geworden ist Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Jungfernhaut thematisch schneller einzuordnen: Tragedy, Slice of life, loss of innocence Der dokumentierte Umfang von 160 Seiten sowie das Format hard geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL2154406W sowie die Editionszuordnungen OL15255201M, OL21853044M, OL2113123M referenzierbar. Sowohl die ISBN-10 3351003706 als auch die ISBN-13 9783351003708 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Aufbau, Berlin, Germany und 1987 präzise ergänzt.

Die zentralen Metadaten zu Jungfernhaut

  1. Autor beziehungsweise Autoren: Harald Gerlach
  2. Open-Library-Editions-IDs: OL15255201M, OL21853044M, OL2113123M
  3. Ausgabeform: hard
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3351003706
  5. Externe Work-Referenz: OL2154406W
  6. Schlagwörter: Tragedy, Slice of life, loss of innocence
  7. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  8. Ort der Veröffentlichung: Berlin, Germany
  9. ISBN-13: 9783351003708
  10. Titel: Jungfernhaut
  11. Umfang: 160 Seiten
  12. Verlag: Aufbau
  13. Ergänzender Titelzusatz: Novelle
  14. Veröffentlicht am: 1987
  15. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  16. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Was der Titel des neuen Buches von Harald Gerlach meint, enthüllt sich erst auf der letzten Seite: „Was damals war, läßt sich nicht mehr herstellen. Wir wissen zuviel. Die Unschuld ist verloren. Keiner gibt uns die Jungfernhaut zurück.“ Hält man dagegen das Motto, das der Autor seiner Novelle vorangestellt hat, es stammt von Goethe und lautet: „So gib mir auch die Zeiten wieder, / Da ich noch selbst im Werden war“ - dann spürt man ein Spannungsfeld und die scheinbar eindeutige Wahrheit des Endes verwandelt sich in eine fragwürdige, also des Fragens würdige Bilanz. Es sind drei Männer und drei Frauen, die sich nach dreißig Jahren wieder an einem Ort versammeln, an dem die Männer und eine der Frauen einen prägenden Teil ihrer Kindheit verbracht haben. Der Ort ist ein einzelnes Gehöft in der Nähe eines Dorfes, in das die Kinder als Angehörige eines Flüchtlingstrecks damals kamen. Sie blieben als widerwillig geduldete, bisweilen unverhohlen feindselig aufgenommene Fremde und sie blieben isoliert. Hunger war das allgegenwärtige Siegel der Zeit und die Kinder fanden sich im täglichen Kampf gegen diesen Hunger zu einer verschworenen Gemeinschaft, einer Gemeinschaft der Selbstbehauptung, einer Schutzgemeinschaft und nicht zuletzt einer Versorgungsgemeinschaft. Diebstähle gehörten zu ihren Unternehmungen und der alte Musketier-Spruch „Einer für alle, alle für einen“. Von dieser Gemeinschaft ist nach dreißig Jahren nichts mehr übrig. Karin, die unumschränkte Anführerin von einst, ist nicht einmal angereist. Die anderen, alle in intellektuellen Berufen, Lehrer, Wissenschaftler, Malerin und Journalist, finden sich weit entfernt von ihren alten Idealen, finden sich jeder mit sich selbst beschäftigt, in ganz oder fast zerbrochenen Ehen. Der Journalist mußte nach einem Parteiverfahren seine Redaktion verlassen, er fühlt sich ungerecht behandelt und hat den Hof der Kindheit verkauft, um seinem Groll zu leben. Von ihm ging die Initiative zu dem Treffen aus, doch die Hilfe, die er uneingestanden erwartet, findet er nicht, nicht einmal wirkliches Verständnis findet er. Der Hof brennt am Ende ab, man trennt sich und es wird für immer sein. Die eingangs zitierte Bilanz aber stammt aus dem Munde von Karin, die keine hohe Funktion mehr bekleidet, wie die anderen glauben, die allein in einer Wohnung lebt, in die sie als Untermieterin zog, die Alkoholikerin geworden ist

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Jungfernhaut, Harald Gerlach, Sachbuch und Tragedy, Slice of life, loss of innocence - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3351003706, 9783351003708 und OL2154406W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Häufige Fragen zu Jungfernhaut

Wer sollte sich für Jungfernhaut interessieren?

Besonders relevant ist Jungfernhaut für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Harald Gerlach betrachten möchten.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL2154406W und die Editionsreferenzen OL15255201M, OL21853044M, OL2113123M.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Was der Titel des neuen Buches von Harald Gerlach meint, enthüllt sich erst auf der letzten Seite: „Was damals war, läßt sich nicht mehr herstellen. Wir wissen zuviel. Die Unschuld ist verloren. Keiner gibt uns die Jungfernhaut zurück.“ Hält man dagegen das Motto, das der Autor seiner Novelle vorangestellt hat, es stammt von Goethe und lautet: „So gib mir auch die Zeiten wieder, / Da ich noch selbst im Werden war“ - dann spürt man ein Spannungsfeld und die scheinbar eindeutige Wahrheit des Endes verwandelt sich in eine fragwürdige, also des Fragens würdige Bilanz. Es sind drei Männer und drei Frauen, die sich nach dreißig Jahren wieder an einem Ort versammeln, an dem die Männer und eine der Frauen einen prägenden Teil ihrer Kindheit verbracht haben. Der Ort ist ein einzelnes Gehöft in der Nähe eines Dorfes, in das die Kinder als Angehörige eines Flüchtlingstrecks damals kamen. Sie blieben als widerwillig geduldete, bisweilen unverhohlen feindselig aufgenommene Fremde und sie blieben isoliert. Hunger war das allgegenwärtige Siegel der Zeit und die Kinder fanden sich im täglichen Kampf gegen diesen Hunger zu einer verschworenen Gemeinschaft, einer Gemeinschaft der Selbstbehauptung, einer Schutzgemeinschaft und nicht zuletzt einer Versorgungsgemeinschaft. Diebstähle gehörten zu ihren Unternehmungen und der alte Musketier-Spruch „Einer für alle, alle für einen“. Von dieser Gemeinschaft ist nach dreißig Jahren nichts mehr übrig. Karin, die unumschränkte Anführerin von einst, ist nicht einmal angereist. Die anderen, alle in intellektuellen Berufen, Lehrer, Wissenschaftler, Malerin und Journalist, finden sich weit entfernt von ihren alten Idealen, finden sich jeder mit sich selbst beschäftigt, in ganz oder fast zerbrochenen Ehen. Der Journalist mußte nach einem Parteiverfahren seine Redaktion verlassen, er fühlt sich ungerecht behandelt und hat den Hof der Kindheit verkauft, um seinem Groll zu leben. Von ihm ging die Initiative zu dem Treffen aus, doch die Hilfe, die er uneingestanden erwartet, findet er nicht, nicht einmal wirkliches Verständnis findet er. Der Hof brennt am Ende ab, man trennt sich und es wird für immer sein. Die eingangs zitierte Bilanz aber stammt aus dem Munde von Karin, die keine hohe Funktion mehr bekleidet, wie die anderen glauben, die allein in einer Wohnung lebt, in die sie als Untermieterin zog, die Alkoholikerin geworden ist

Warum ist der Untertitel Novelle wichtig?

Er hilft dabei, Jungfernhaut inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

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