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Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 | ISBN, Verlag und Beschreibung

23/06/2026

Lesedauer: 8 min

Hier findest du zu Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 von Stephan Resch die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 | ISBN, Verlag und Beschreibung

Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 von Stephan Resch - Informationen zur Ausgabe

Mit Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 liegt ein Buch von Stephan Resch vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Inhaltlich lässt sich Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 folgendermaßen zusammenfassen: Für die deutsche Arbeiterbewegung stellte das Reichsgesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie von 1878 den größten Einschnitt in ihrer noch jungen Geschichte dar. Im gesamten Deutschen Reich war es nun möglich, mit Hilfe dieses Sozialistengesetzes gegen die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterbewegung vorzugehen, ihre Presse zu verbieten und ihre Anhänger mit Prozessen zu überziehen. Aber nicht nur Sozialdemokratie und Gewerkschaften wurden zum Ziel der Maßnahmen: auch unpolitische Geselligkeits- und Bildungsvereine, Hilfskassen, letztendlich das gesamte Arbeitervereinswesen, konnten ins Visier staatlicher Organe geraten. Bayern stand in der Forschung zum Sozialistengesetz meist im Abseits des Interesses zu Unrecht: Der nach Preußen zweitgrößte Bundesstaat besaß ausgeprägte industrielle Schwerpunkte, in deren Umfeld sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen etabliert waren. Die staatliche Sozialistenverfolgung hinterließ auch hier ihre Spuren und bedeutete eine wichtige Wegmarke in der Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie. Dem trägt die vorliegende Studie zur Anwendung des Sozialistengesetzes in Bayern unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen des Kaiserreichs Rechnung. Der Fokus liegt dabei auf der geographisch wie temporär unterschiedlichen Ausführung des Ausnahmegesetzes in der Wittelsbacher Monarchie. Die sozialdemokratische Organisationsgeschichte und die Einordnung in den politischen, ökonomischen und institutionellen Rahmen bilden den Hintergrund. Letztendlich stellt sich auch am Beispiel Bayerns die Frage nach den Gründen des Scheiterns des Sozialistengesetzes, denn gerade in diesen Jahren wuchs die bayerische Sozialdemokratie von einer unbedeutenden Splitterpartei zu einer ernstzunehmenden politischen Größe heran, die ihre ersten Abgeordneten in den deutschen Reichstag entsandte Bibliografisch ist Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 mit dem Erscheinungsdatum 2012, dem Verlag Droste und dem Ort Düsseldorf, Germany erfasst.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Der Verlag Droste und der Verlagsort Düsseldorf, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Stephan Resch beschäftigen möchten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 einen gut klassifizierbaren Titel. Auch das Veröffentlichungsdatum 2012 macht Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Für die deutsche Arbeiterbewegung stellte das Reichsgesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie von 1878 den größten Einschnitt in ihrer noch jungen Geschichte dar. Im gesamten Deutschen Reich war es nun möglich, mit Hilfe dieses Sozialistengesetzes gegen die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterbewegung vorzugehen, ihre Presse zu verbieten und ihre Anhänger mit Prozessen zu überziehen. Aber nicht nur Sozialdemokratie und Gewerkschaften wurden zum Ziel der Maßnahmen: auch unpolitische Geselligkeits- und Bildungsvereine, Hilfskassen, letztendlich das gesamte Arbeitervereinswesen, konnten ins Visier staatlicher Organe geraten. Bayern stand in der Forschung zum Sozialistengesetz meist im Abseits des Interesses zu Unrecht: Der nach Preußen zweitgrößte Bundesstaat besaß ausgeprägte industrielle Schwerpunkte, in deren Umfeld sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen etabliert waren. Die staatliche Sozialistenverfolgung hinterließ auch hier ihre Spuren und bedeutete eine wichtige Wegmarke in der Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie. Dem trägt die vorliegende Studie zur Anwendung des Sozialistengesetzes in Bayern unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen des Kaiserreichs Rechnung. Der Fokus liegt dabei auf der geographisch wie temporär unterschiedlichen Ausführung des Ausnahmegesetzes in der Wittelsbacher Monarchie. Die sozialdemokratische Organisationsgeschichte und die Einordnung in den politischen, ökonomischen und institutionellen Rahmen bilden den Hintergrund. Letztendlich stellt sich auch am Beispiel Bayerns die Frage nach den Gründen des Scheiterns des Sozialistengesetzes, denn gerade in diesen Jahren wuchs die bayerische Sozialdemokratie von einer unbedeutenden Splitterpartei zu einer ernstzunehmenden politischen Größe heran, die ihre ersten Abgeordneten in den deutschen Reichstag entsandte Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Politics and government, Socialism, Labor movement, Law and socialism, Sozialistengesetz

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Verlag, Ort und Datum - Droste, Düsseldorf, Germany und 2012 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - hard, 588 g und 23 x 15,8 x 2,4 cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL11728775W sowie die Editionszuordnungen OL16300680M referenzierbar.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Veröffentlicht am: 2012
  2. ISBN-13: 9783770053131
  3. Thematische Tags: History, Politics and government, Socialism, Labor movement, Law and socialism, Sozialistengesetz
  4. Publiziert bei: Droste
  5. Primäre Kategorie: Sachbuch
  6. Gewicht: 588 g
  7. Open-Library-Editions-IDs: OL16300680M
  8. Autor beziehungsweise Autoren: Stephan Resch
  9. Ort der Veröffentlichung: Düsseldorf, Germany
  10. Format: hard
  11. Externe Work-Referenz: OL11728775W
  12. Maße der Ausgabe: 23 x 15,8 x 2,4 cm
  13. Kurzbeschreibung: Für die deutsche Arbeiterbewegung stellte das Reichsgesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie von 1878 den größten Einschnitt in ihrer noch jungen Geschichte dar. Im gesamten Deutschen Reich war es nun möglich, mit Hilfe dieses Sozialistengesetzes gegen die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterbewegung vorzugehen, ihre Presse zu verbieten und ihre Anhänger mit Prozessen zu überziehen. Aber nicht nur Sozialdemokratie und Gewerkschaften wurden zum Ziel der Maßnahmen: auch unpolitische Geselligkeits- und Bildungsvereine, Hilfskassen, letztendlich das gesamte Arbeitervereinswesen, konnten ins Visier staatlicher Organe geraten. Bayern stand in der Forschung zum Sozialistengesetz meist im Abseits des Interesses zu Unrecht: Der nach Preußen zweitgrößte Bundesstaat besaß ausgeprägte industrielle Schwerpunkte, in deren Umfeld sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen etabliert waren. Die staatliche Sozialistenverfolgung hinterließ auch hier ihre Spuren und bedeutete eine wichtige Wegmarke in der Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie. Dem trägt die vorliegende Studie zur Anwendung des Sozialistengesetzes in Bayern unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen des Kaiserreichs Rechnung. Der Fokus liegt dabei auf der geographisch wie temporär unterschiedlichen Ausführung des Ausnahmegesetzes in der Wittelsbacher Monarchie. Die sozialdemokratische Organisationsgeschichte und die Einordnung in den politischen, ökonomischen und institutionellen Rahmen bilden den Hintergrund. Letztendlich stellt sich auch am Beispiel Bayerns die Frage nach den Gründen des Scheiterns des Sozialistengesetzes, denn gerade in diesen Jahren wuchs die bayerische Sozialdemokratie von einer unbedeutenden Splitterpartei zu einer ernstzunehmenden politischen Größe heran, die ihre ersten Abgeordneten in den deutschen Reichstag entsandte
  14. Buchtitel: Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890
  15. Sprache: Deutsch

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Stephan Resch, Sachbuch und den Tags History, Politics and government, Socialism, Labor movement, Law and socialism, Sozialistengesetz, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.

Häufige Fragen zu Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Für die deutsche Arbeiterbewegung stellte das Reichsgesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie von 1878 den größten Einschnitt in ihrer noch jungen Geschichte dar. Im gesamten Deutschen Reich war es nun möglich, mit Hilfe dieses Sozialistengesetzes gegen die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterbewegung vorzugehen, ihre Presse zu verbieten und ihre Anhänger mit Prozessen zu überziehen. Aber nicht nur Sozialdemokratie und Gewerkschaften wurden zum Ziel der Maßnahmen: auch unpolitische Geselligkeits- und Bildungsvereine, Hilfskassen, letztendlich das gesamte Arbeitervereinswesen, konnten ins Visier staatlicher Organe geraten. Bayern stand in der Forschung zum Sozialistengesetz meist im Abseits des Interesses zu Unrecht: Der nach Preußen zweitgrößte Bundesstaat besaß ausgeprägte industrielle Schwerpunkte, in deren Umfeld sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen etabliert waren. Die staatliche Sozialistenverfolgung hinterließ auch hier ihre Spuren und bedeutete eine wichtige Wegmarke in der Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie. Dem trägt die vorliegende Studie zur Anwendung des Sozialistengesetzes in Bayern unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen des Kaiserreichs Rechnung. Der Fokus liegt dabei auf der geographisch wie temporär unterschiedlichen Ausführung des Ausnahmegesetzes in der Wittelsbacher Monarchie. Die sozialdemokratische Organisationsgeschichte und die Einordnung in den politischen, ökonomischen und institutionellen Rahmen bilden den Hintergrund. Letztendlich stellt sich auch am Beispiel Bayerns die Frage nach den Gründen des Scheiterns des Sozialistengesetzes, denn gerade in diesen Jahren wuchs die bayerische Sozialdemokratie von einer unbedeutenden Splitterpartei zu einer ernstzunehmenden politischen Größe heran, die ihre ersten Abgeordneten in den deutschen Reichstag entsandte

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Politics and government, Socialism, Labor movement, Law and socialism, Sozialistengesetz kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL11728775W und OL16300680M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie lässt sich Das Sozialistengesetz in Bayern 1878–1890 thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

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