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„Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

23/06/2026

Lesedauer: 13 min

„Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ von Klaus Völkel kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

„Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

„Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Wer nach einem Buch von Klaus Völkel aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Gedenkschrift für die Opfer der Zwangsarbeit in Witten, 1941–1945 schärft das Profil von „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die Kurzbeschreibung von „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Das Schicksal der von den deutschen Behörden während des zweiten Weltkrieges rekrutierten Zwangsarbeiter ist von der Bevölkerung und der historischen Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Erst in den letzten Jahren wurden erste Ansätze erkennbar, diesen – für die nationalsozialistische Kriegführung mitentscheidenden – Aspekt der deutschen Geschichte auf lokaler wie überregionaler Ebene aufzuhellen. Der jetzt von Klaus Völkel mit Unterstützung der Stadt Witten veröffentlichte Band über die Zwangsarbeiter in Witten darf daher zu Recht beanspruchen, als beispielgebende Studie für die stadtgeschichtliche und die NS-Forschung zu gelten. In der methodischen Aufarbeitung der Dokumente wie in der engagierten und systematischen Darstellung der Forschungsergebnisse schließt er sich an das Gedenkbuch für die Wittener Juden (“… vergessen kann man das nicht”, Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus. Verlag Dr. Winkler, Bochum 1991) an. Die Erforschung der lokalen Geschichte der Zwangsarbeit stößt in mehrfacher Hinsicht auf Hindernisse. Die staatlichen Dokumente über Herkunft und Lebensweg der ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter in der deutschen Kriegswirtschaft sind rar, weil sie – ausschließlich zur Ausbeutung ihrer Arbeitskraft eingesetzt – kaum als Menschen galten. Nicht besser steht es mit Dokumenten der Firmen, bei denen sie eingesetzt waren. Hier kommt hinzu, dass viele Firmen heute nicht mehr existieren. Eine weitere Erschwerung bringt die Haltung der Behörden nach Kriegsende: So wurde aus einer geplanten Gedenkstätte für die Wittener Zwangsarbeiter eine „Ruhestätte der Toten der Alliierten, 1939-1945”. In Wittener Betrieben waren mehr als 12000 Arbeiterinnen und Arbeiter fremder Nationalität beschäftigt, davon mehr als die Hälfte sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter. Außer ihnen wurden z. B. noch Franzosen, Polen, Holländer, Belgier, Jugoslawen, Tschechen und Italiener eingesetzt. Für 602 von ihnen konnte Klaus Völkel bis heute die Lebensdaten rekonstruieren: Namen, Geburtsdatum und -ort, Todesdaten (alle in Witten gestorben) und -ursache, Nationalität, Begräbnisort. Diese Daten begleiten in einer Gedenkspalte den Sachtext und erinnern bei der Lektüre der elenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Zivil- und Zwangsarbeiter und dem nachnationalsozialistischen Gezerre um eine Gedenkstätte für sie daran, dass es Menschen waren, deren Leben verloren war. In diesem Buch wird ihnen ein Teil ihrer Individualität zurückgegeben. In diesem Sinne ist Klaus Völkels Studie nicht nur ein Beitrag zur Geschichtsforschung. Durch das Sich-Erinnern und Nicht-Verdrängen eines Abschnitts der Geschichte trägt sie zu seiner Aufarbeitung bei und ist damit ein wichtiger Beitrag zur eigenen Identitätsfindung. (Quelle: [Verlag Dr. Dieter Winkler](https://winklerverlag.com/v64-9x/)) „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ wurde am 1992 publiziert und dem Verlag Verlag Dr. Dieter Winkler mit Verlagsort Bochum, Germany zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ einen gut klassifizierbaren Titel. Das hinterlegte Publikationsdatum 1992 unterstützt dabei, „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ zeitlich korrekt zu klassifizieren. Gerade wer nach Werken von Klaus Völkel sucht, sollte „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ näher betrachten. Mit Verlag Dr. Dieter Winkler in Bochum, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Inhalte, Themen und Relevanz

Wer wissen möchte, worauf „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“ inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Das Schicksal der von den deutschen Behörden während des zweiten Weltkrieges rekrutierten Zwangsarbeiter ist von der Bevölkerung und der historischen Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Erst in den letzten Jahren wurden erste Ansätze erkennbar, diesen – für die nationalsozialistische Kriegführung mitentscheidenden – Aspekt der deutschen Geschichte auf lokaler wie überregionaler Ebene aufzuhellen. Der jetzt von Klaus Völkel mit Unterstützung der Stadt Witten veröffentlichte Band über die Zwangsarbeiter in Witten darf daher zu Recht beanspruchen, als beispielgebende Studie für die stadtgeschichtliche und die NS-Forschung zu gelten. In der methodischen Aufarbeitung der Dokumente wie in der engagierten und systematischen Darstellung der Forschungsergebnisse schließt er sich an das Gedenkbuch für die Wittener Juden (“… vergessen kann man das nicht”, Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus. Verlag Dr. Winkler, Bochum 1991) an. Die Erforschung der lokalen Geschichte der Zwangsarbeit stößt in mehrfacher Hinsicht auf Hindernisse. Die staatlichen Dokumente über Herkunft und Lebensweg der ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter in der deutschen Kriegswirtschaft sind rar, weil sie – ausschließlich zur Ausbeutung ihrer Arbeitskraft eingesetzt – kaum als Menschen galten. Nicht besser steht es mit Dokumenten der Firmen, bei denen sie eingesetzt waren. Hier kommt hinzu, dass viele Firmen heute nicht mehr existieren. Eine weitere Erschwerung bringt die Haltung der Behörden nach Kriegsende: So wurde aus einer geplanten Gedenkstätte für die Wittener Zwangsarbeiter eine „Ruhestätte der Toten der Alliierten, 1939-1945”. In Wittener Betrieben waren mehr als 12000 Arbeiterinnen und Arbeiter fremder Nationalität beschäftigt, davon mehr als die Hälfte sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter. Außer ihnen wurden z. B. noch Franzosen, Polen, Holländer, Belgier, Jugoslawen, Tschechen und Italiener eingesetzt. Für 602 von ihnen konnte Klaus Völkel bis heute die Lebensdaten rekonstruieren: Namen, Geburtsdatum und -ort, Todesdaten (alle in Witten gestorben) und -ursache, Nationalität, Begräbnisort. Diese Daten begleiten in einer Gedenkspalte den Sachtext und erinnern bei der Lektüre der elenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Zivil- und Zwangsarbeiter und dem nachnationalsozialistischen Gezerre um eine Gedenkstätte für sie daran, dass es Menschen waren, deren Leben verloren war. In diesem Buch wird ihnen ein Teil ihrer Individualität zurückgegeben. In diesem Sinne ist Klaus Völkels Studie nicht nur ein Beitrag zur Geschichtsforschung. Durch das Sich-Erinnern und Nicht-Verdrängen eines Abschnitts der Geschichte trägt sie zu seiner Aufarbeitung bei und ist damit ein wichtiger Beitrag zur eigenen Identitätsfindung. (Quelle: [Verlag Dr. Dieter Winkler](https://winklerverlag.com/v64-9x/)) Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Vorwort | Einleitung | Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte 1939–1945 | Zwangsarbeit in Witten | Die Lager | Lebens- und Arbeitsbedingungen | Das KZ-Außenkommando in Annen | Die Geschichte des Annener Gräberfeldes | Statistische Auswertung Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, World War, 1939-1945, Cemeteries, Forced labor, Conscript labor, War victims, War memorials, Third Reich, forced labour, forced labor Cemeteries Der dokumentierte Umfang von 87 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe. Die Angabe Stadt Witten (Editor), Lena Lyuksyutov (Translator) ergänzt den Eintrag um weitere relevante Personen oder Beteiligte.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Sowohl die ISBN-10 3924517649 als auch die ISBN-13 9783924517649 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL17765411W und OL26362561M, OL1462324M besonders hilfreich. Die Ausgabe ist über den Verlag Verlag Dr. Dieter Winkler, den Ort Bochum, Germany und das Datum 1992 klar kontextualisiert.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Open-Library-Editions-IDs: OL26362561M, OL1462324M
  2. Ergänzender Titelzusatz: Gedenkschrift für die Opfer der Zwangsarbeit in Witten, 1941–1945
  3. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3924517649
  4. Umfang: 87 Seiten
  5. Abmessungen: 20 x 21 x cm
  6. Veröffentlicht am: 1992
  7. Inhaltsübersicht: Vorwort | Einleitung | Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte 1939–1945 | Zwangsarbeit in Witten | Die Lager | Lebens- und Arbeitsbedingungen | Das KZ-Außenkommando in Annen | Die Geschichte des Annener Gräberfeldes | Statistische Auswertung
  8. Externe Work-Referenz: OL17765411W
  9. Kurzbeschreibung: Das Schicksal der von den deutschen Behörden während des zweiten Weltkrieges rekrutierten Zwangsarbeiter ist von der Bevölkerung und der historischen Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Erst in den letzten Jahren wurden erste Ansätze erkennbar, diesen – für die nationalsozialistische Kriegführung mitentscheidenden – Aspekt der deutschen Geschichte auf lokaler wie überregionaler Ebene aufzuhellen. Der jetzt von Klaus Völkel mit Unterstützung der Stadt Witten veröffentlichte Band über die Zwangsarbeiter in Witten darf daher zu Recht beanspruchen, als beispielgebende Studie für die stadtgeschichtliche und die NS-Forschung zu gelten. In der methodischen Aufarbeitung der Dokumente wie in der engagierten und systematischen Darstellung der Forschungsergebnisse schließt er sich an das Gedenkbuch für die Wittener Juden (“… vergessen kann man das nicht”, Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus. Verlag Dr. Winkler, Bochum 1991) an. Die Erforschung der lokalen Geschichte der Zwangsarbeit stößt in mehrfacher Hinsicht auf Hindernisse. Die staatlichen Dokumente über Herkunft und Lebensweg der ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter in der deutschen Kriegswirtschaft sind rar, weil sie – ausschließlich zur Ausbeutung ihrer Arbeitskraft eingesetzt – kaum als Menschen galten. Nicht besser steht es mit Dokumenten der Firmen, bei denen sie eingesetzt waren. Hier kommt hinzu, dass viele Firmen heute nicht mehr existieren. Eine weitere Erschwerung bringt die Haltung der Behörden nach Kriegsende: So wurde aus einer geplanten Gedenkstätte für die Wittener Zwangsarbeiter eine „Ruhestätte der Toten der Alliierten, 1939-1945”. In Wittener Betrieben waren mehr als 12000 Arbeiterinnen und Arbeiter fremder Nationalität beschäftigt, davon mehr als die Hälfte sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter. Außer ihnen wurden z. B. noch Franzosen, Polen, Holländer, Belgier, Jugoslawen, Tschechen und Italiener eingesetzt. Für 602 von ihnen konnte Klaus Völkel bis heute die Lebensdaten rekonstruieren: Namen, Geburtsdatum und -ort, Todesdaten (alle in Witten gestorben) und -ursache, Nationalität, Begräbnisort. Diese Daten begleiten in einer Gedenkspalte den Sachtext und erinnern bei der Lektüre der elenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Zivil- und Zwangsarbeiter und dem nachnationalsozialistischen Gezerre um eine Gedenkstätte für sie daran, dass es Menschen waren, deren Leben verloren war. In diesem Buch wird ihnen ein Teil ihrer Individualität zurückgegeben. In diesem Sinne ist Klaus Völkels Studie nicht nur ein Beitrag zur Geschichtsforschung. Durch das Sich-Erinnern und Nicht-Verdrängen eines Abschnitts der Geschichte trägt sie zu seiner Aufarbeitung bei und ist damit ein wichtiger Beitrag zur eigenen Identitätsfindung. (Quelle: [Verlag Dr. Dieter Winkler](https://winklerverlag.com/v64-9x/))
  10. Verlagsort: Bochum, Germany
  11. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  12. Primäre Kategorie: Sachbuch
  13. Mitwirkende: Stadt Witten (Editor), Lena Lyuksyutov (Translator)
  14. Schlagwörter: History, World War, 1939-1945, Cemeteries, Forced labor, Conscript labor, War victims, War memorials, Third Reich, forced labour, forced labor Cemeteries
  15. Format: pocket
  16. Publiziert bei: Verlag Dr. Dieter Winkler
  17. Titel: „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“
  18. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783924517649
  19. Verfasst von: Klaus Völkel

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Die Verbindung aus „Hier ruhen 22 Genossen, zu Tode gequält…“, Klaus Völkel, Sachbuch und History, World War, 1939-1945, Cemeteries, Forced labor, Conscript labor, War victims, War memorials, Third Reich, forced labour, forced labor Cemeteries schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3924517649, 9783924517649 und OL17765411W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL17765411W und die Editionsreferenzen OL26362561M, OL1462324M.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Das Schicksal der von den deutschen Behörden während des zweiten Weltkrieges rekrutierten Zwangsarbeiter ist von der Bevölkerung und der historischen Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Erst in den letzten Jahren wurden erste Ansätze erkennbar, diesen – für die nationalsozialistische Kriegführung mitentscheidenden – Aspekt der deutschen Geschichte auf lokaler wie überregionaler Ebene aufzuhellen. Der jetzt von Klaus Völkel mit Unterstützung der Stadt Witten veröffentlichte Band über die Zwangsarbeiter in Witten darf daher zu Recht beanspruchen, als beispielgebende Studie für die stadtgeschichtliche und die NS-Forschung zu gelten. In der methodischen Aufarbeitung der Dokumente wie in der engagierten und systematischen Darstellung der Forschungsergebnisse schließt er sich an das Gedenkbuch für die Wittener Juden (“… vergessen kann man das nicht”, Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus. Verlag Dr. Winkler, Bochum 1991) an. Die Erforschung der lokalen Geschichte der Zwangsarbeit stößt in mehrfacher Hinsicht auf Hindernisse. Die staatlichen Dokumente über Herkunft und Lebensweg der ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter in der deutschen Kriegswirtschaft sind rar, weil sie – ausschließlich zur Ausbeutung ihrer Arbeitskraft eingesetzt – kaum als Menschen galten. Nicht besser steht es mit Dokumenten der Firmen, bei denen sie eingesetzt waren. Hier kommt hinzu, dass viele Firmen heute nicht mehr existieren. Eine weitere Erschwerung bringt die Haltung der Behörden nach Kriegsende: So wurde aus einer geplanten Gedenkstätte für die Wittener Zwangsarbeiter eine „Ruhestätte der Toten der Alliierten, 1939-1945”. In Wittener Betrieben waren mehr als 12000 Arbeiterinnen und Arbeiter fremder Nationalität beschäftigt, davon mehr als die Hälfte sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter. Außer ihnen wurden z. B. noch Franzosen, Polen, Holländer, Belgier, Jugoslawen, Tschechen und Italiener eingesetzt. Für 602 von ihnen konnte Klaus Völkel bis heute die Lebensdaten rekonstruieren: Namen, Geburtsdatum und -ort, Todesdaten (alle in Witten gestorben) und -ursache, Nationalität, Begräbnisort. Diese Daten begleiten in einer Gedenkspalte den Sachtext und erinnern bei der Lektüre der elenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Zivil- und Zwangsarbeiter und dem nachnationalsozialistischen Gezerre um eine Gedenkstätte für sie daran, dass es Menschen waren, deren Leben verloren war. In diesem Buch wird ihnen ein Teil ihrer Individualität zurückgegeben. In diesem Sinne ist Klaus Völkels Studie nicht nur ein Beitrag zur Geschichtsforschung. Durch das Sich-Erinnern und Nicht-Verdrängen eines Abschnitts der Geschichte trägt sie zu seiner Aufarbeitung bei und ist damit ein wichtiger Beitrag zur eigenen Identitätsfindung. (Quelle: [Verlag Dr. Dieter Winkler](https://winklerverlag.com/v64-9x/))

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, World War, 1939-1945, Cemeteries, Forced labor, Conscript labor, War victims, War memorials, Third Reich, forced labour, forced labor Cemeteries, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Vorwort | Einleitung | Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte 1939–1945 | Zwangsarbeit in Witten | Die Lager | Lebens- und Arbeitsbedingungen | Das KZ-Außenkommando in Annen | Die Geschichte des Annener Gräberfeldes | Statistische Auswertung

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