Genus und Geschlecht | Buchinfos, Beschreibung und ISBN
22/06/2026
Lesedauer: 6 min
Genus und Geschlecht von Damaris Nübling auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Alles Wichtige zu Genus und Geschlecht
Wer nach einem Buch von Damaris Nübling aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Genus und Geschlecht eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Mit dem Untertitel Zum Zusammenhang Von Grammatischer, Biologischer und Sozialer Kategorisierung wird bei Genus und Geschlecht noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Genus und Geschlecht ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Der öffentliche Diskurs über die Rolle von (grammatischem) Genus bei der Referenz auf Menschen und deren Geschlechter ignoriert die Linguistik und ist damit unwissenschaftlich. Dies wurde unlängst im Aufruf "Schluss mit dem Gender-Unfug" vom "Verein Deutsche Sprache" offenkundig, der jeglichen Zusammenhang zwischen Genus und Geschlecht abstreitet. Damaris Nübling liefert einen Überblick über neuere Forschungen zu grammatischer, biologischer und sozialer Kategorisierung und stößt dabei auf enge und komplexe Beziehungen zwischen Genus und Geschlecht. Genus verweist dabei weniger auf Geschlechtsorgane als auf Geschlechterordnungen. Geschlechtsrollenverstöße werden durch deviante Zuordnungen zwischen Genus und Geschlecht ausgestellt (die Schwuchtel, der Vamp, das Mensch, das Weib). Hinter solchen Asymmetrien scheint die Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Homosexuelle Männer werden ihrer Geschlechtsklasse verwiesen, indem sie in die Feminina verschoben werden. Unreife bzw. unverheiratete Frauen geraten dagegen eher ins Neutrum, das üblicherweise auf unbelebte Entitäten referiert. Genusverschiebungen erzeugen damit seit jeher besondere Effekte, die allesamt mit Abwertungen verbunden sind
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2020 lässt sich Genus und Geschlecht sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Genus und Geschlecht auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Gerade wer nach Werken von Damaris Nübling sucht, sollte Genus und Geschlecht näher betrachten. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Genus und Geschlecht einen gut klassifizierbaren Titel.
Inhalte, Themen und Relevanz
Wer wissen möchte, worauf Genus und Geschlecht inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Der öffentliche Diskurs über die Rolle von (grammatischem) Genus bei der Referenz auf Menschen und deren Geschlechter ignoriert die Linguistik und ist damit unwissenschaftlich. Dies wurde unlängst im Aufruf "Schluss mit dem Gender-Unfug" vom "Verein Deutsche Sprache" offenkundig, der jeglichen Zusammenhang zwischen Genus und Geschlecht abstreitet. Damaris Nübling liefert einen Überblick über neuere Forschungen zu grammatischer, biologischer und sozialer Kategorisierung und stößt dabei auf enge und komplexe Beziehungen zwischen Genus und Geschlecht. Genus verweist dabei weniger auf Geschlechtsorgane als auf Geschlechterordnungen. Geschlechtsrollenverstöße werden durch deviante Zuordnungen zwischen Genus und Geschlecht ausgestellt (die Schwuchtel, der Vamp, das Mensch, das Weib). Hinter solchen Asymmetrien scheint die Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Homosexuelle Männer werden ihrer Geschlechtsklasse verwiesen, indem sie in die Feminina verschoben werden. Unreife bzw. unverheiratete Frauen geraten dagegen eher ins Neutrum, das üblicherweise auf unbelebte Entitäten referiert. Genusverschiebungen erzeugen damit seit jeher besondere Effekte, die allesamt mit Abwertungen verbunden sind Über die Schlagwörter Language and languages, Terminology, Research, Methodology, Germanic languages, Classification, Biology, Sex differences, Gender, Gender identity, Language and sex lässt sich Genus und Geschlecht auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL20767855W und OL28104529M besonders hilfreich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Thematische Tags: Language and languages, Terminology, Research, Methodology, Germanic languages, Classification, Biology, Sex differences, Gender, Gender identity, Language and sex
- Autor beziehungsweise Autoren: Damaris Nübling
- Sprache: Deutsch
- Open-Library-Editions-IDs: OL28104529M
- Titel: Genus und Geschlecht
- Verlag: Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Franz
- Veröffentlicht am: 2020
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783515126793
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Kurzbeschreibung: Der öffentliche Diskurs über die Rolle von (grammatischem) Genus bei der Referenz auf Menschen und deren Geschlechter ignoriert die Linguistik und ist damit unwissenschaftlich. Dies wurde unlängst im Aufruf "Schluss mit dem Gender-Unfug" vom "Verein Deutsche Sprache" offenkundig, der jeglichen Zusammenhang zwischen Genus und Geschlecht abstreitet. Damaris Nübling liefert einen Überblick über neuere Forschungen zu grammatischer, biologischer und sozialer Kategorisierung und stößt dabei auf enge und komplexe Beziehungen zwischen Genus und Geschlecht. Genus verweist dabei weniger auf Geschlechtsorgane als auf Geschlechterordnungen. Geschlechtsrollenverstöße werden durch deviante Zuordnungen zwischen Genus und Geschlecht ausgestellt (die Schwuchtel, der Vamp, das Mensch, das Weib). Hinter solchen Asymmetrien scheint die Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Homosexuelle Männer werden ihrer Geschlechtsklasse verwiesen, indem sie in die Feminina verschoben werden. Unreife bzw. unverheiratete Frauen geraten dagegen eher ins Neutrum, das üblicherweise auf unbelebte Entitäten referiert. Genusverschiebungen erzeugen damit seit jeher besondere Effekte, die allesamt mit Abwertungen verbunden sind
- Untertitel: Zum Zusammenhang Von Grammatischer, Biologischer und Sozialer Kategorisierung
- Open-Library-Work-ID: OL20767855W
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Genus und Geschlecht, Damaris Nübling, Sachbuch und Language and languages, Terminology, Research, Methodology, Germanic languages, Classification, Biology, Sex differences, Gender, Gender identity, Language and sex schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
FAQ zu Genus und Geschlecht
Worum handelt es sich bei Genus und Geschlecht?
Genus und Geschlecht ist ein Buch von Damaris Nübling, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Der öffentliche Diskurs über die Rolle von (grammatischem) Genus bei der Referenz auf Menschen und deren Geschlechter ignoriert die Linguistik und ist damit unwissenschaftlich. Dies wurde unlängst im Aufruf "Schluss mit dem Gender-Unfug" vom "Verein Deutsche Sprache" offenkundig, der jeglichen Zusammenhang zwischen Genus und Geschlecht abstreitet. Damaris Nübling liefert einen Überblick über neuere Forschungen zu grammatischer, biologischer und sozialer Kategorisierung und stößt dabei auf enge und komplexe Beziehungen zwischen Genus und Geschlecht. Genus verweist dabei weniger auf Geschlechtsorgane als auf Geschlechterordnungen. Geschlechtsrollenverstöße werden durch deviante Zuordnungen zwischen Genus und Geschlecht ausgestellt (die Schwuchtel, der Vamp, das Mensch, das Weib). Hinter solchen Asymmetrien scheint die Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Homosexuelle Männer werden ihrer Geschlechtsklasse verwiesen, indem sie in die Feminina verschoben werden. Unreife bzw. unverheiratete Frauen geraten dagegen eher ins Neutrum, das üblicherweise auf unbelebte Entitäten referiert. Genusverschiebungen erzeugen damit seit jeher besondere Effekte, die allesamt mit Abwertungen verbunden sind
Was verrät der Untertitel über Genus und Geschlecht?
Mit Zum Zusammenhang Von Grammatischer, Biologischer und Sozialer Kategorisierung wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Language and languages, Terminology, Research, Methodology, Germanic languages, Classification, Biology, Sex differences, Gender, Gender identity, Language and sex, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Externe Links
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