CROSSTOWN Books

Abbild, Selbstbild | Informationen zu Inhalt und Ausgabe

22/06/2026

Lesedauer: 7 min

Schneller Überblick zu Abbild, Selbstbild von Schmidt, Sebastian (Art historian) mit den wichtigsten Buchangaben. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Abbild, Selbstbild | Informationen zu Inhalt und Ausgabe

Abbild, Selbstbild: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Wer nach einem Buch von Schmidt, Sebastian (Art historian) aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Abbild, Selbstbild eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel das Porträt in Nürnberg um 1500 ergänzt den Haupttitel Abbild, Selbstbild sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Abbild, Selbstbild folgendermaßen zusammenfassen: Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äusserer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden. Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs 'Konterfei' und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen Als Veröffentlichungsdatum ist 2018 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Harrassowitz Verlag in Wiesbaden.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Gerade wer nach Werken von Schmidt, Sebastian (Art historian) sucht, sollte Abbild, Selbstbild näher betrachten. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Abbild, Selbstbild einen gut klassifizierbaren Titel. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Abbild, Selbstbild auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Der Verlag Harrassowitz Verlag und der Verlagsort Wiesbaden liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Auch das Veröffentlichungsdatum 2018 macht Abbild, Selbstbild für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Worum geht es in Abbild, Selbstbild?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Abbild, Selbstbild laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äusserer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden. Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs 'Konterfei' und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Catalogs, Painting, German Portrait painting, Renaissance Portrait painting

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Durch die Kombination aus Harrassowitz Verlag, Wiesbaden und 2018 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32345730W und OL44098370M besonders hilfreich. Mit 3447110120 und 9783447110129 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Titel: Abbild, Selbstbild
  2. Schlagwörter: History, Catalogs, Painting, German Portrait painting, Renaissance Portrait painting
  3. ISBN-10: 3447110120
  4. Veröffentlicht am: 2018
  5. Verlagsort: Wiesbaden
  6. Primäre Kategorie: Sachbuch
  7. Sprache: Deutsch
  8. Autor beziehungsweise Autoren: Schmidt, Sebastian (Art historian)
  9. Umfang: 582 Seiten
  10. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äusserer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden. Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs 'Konterfei' und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen
  11. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783447110129
  12. Verlag: Harrassowitz Verlag
  13. Externe Editionsreferenzen: OL44098370M
  14. Open-Library-Work-ID: OL32345730W
  15. Ergänzender Titelzusatz: das Porträt in Nürnberg um 1500

Warum sich Abbild, Selbstbild gut einordnen lässt

Die Verbindung aus Abbild, Selbstbild, Schmidt, Sebastian (Art historian), Sachbuch und History, Catalogs, Painting, German Portrait painting, Renaissance Portrait painting schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3447110120, 9783447110129 und OL32345730W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Häufige Fragen zu Abbild, Selbstbild

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Catalogs, Painting, German Portrait painting, Renaissance Portrait painting kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL32345730W und OL44098370M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äusserer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden. Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs 'Konterfei' und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2018 bei Harrassowitz Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Wiesbaden zugeordnet.

Weitere Artikel zu
diesem Thema