Sowjetische Militartribunale, Band 2 | Buchprofil und Inhaltsübersicht
21/06/2026
Lesedauer: 7 min
Sowjetische Militartribunale, Band 2 von Mike Schmeitzner, Ute Schmidt, Andreas Hilger auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.
Sowjetische Militartribunale, Band 2: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Sowjetische Militartribunale, Band 2 von Mike Schmeitzner, Ute Schmidt, Andreas Hilger ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Die Verurteilung deutscher Zivilisten 1945-1955 ergänzt den Haupttitel Sowjetische Militartribunale, Band 2 sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Sowjetische Militartribunale, Band 2 folgendermaßen zusammenfassen: Mit der Besetzung Ostdeutschlands 1945 exportierte die Sowjetunion Stalins auch ihr Justizsystem nach Deutschland. Ungefähr 35.000 deutsche Zivilisten wurden zwischen 1945 und 1955 in der SBZ/DDR von sowjetischen Tribunalen wegen Staats-, Kriegs- und Alltagsverbrechen zu hohen Strafen verurteilt, über eintausend hingerichtet. Der Zugang zu den sowjetischen Akten dieser Prozesse war bis in die neunziger Jahre hinein versperrt, so dass Tätigkeit und Motive der sowjetischen Richter weitgehend im Dunkeln blieben. In diesem Band werden die Verurteilungen deutscher Zivilisten erstmals auf breiter Quellengrundlage aus historischer und juristischer Sicht untersucht. Die einzelnen Beiträge russischer und deutscher Autoren belegen, dass die UdSSR von Beginn an nicht nur der Bestrafung von nationalsozialistischen Kriegs- und Gewaltverbrechen, sondern auch der repressiven Absicherung ihrer Besatzungspolitik große Bedeutung beimaß. Die hohe Ideologisierung der sowjetischen Justiz wirkte sich darüber hinaus selbst auf die Verfolgung von Alltagskriminalität und sogar Verkehrsdelikten aus. Die Verurteilungen deutscher Zivilisten spiegeln somit direkt die Entwicklungen des Kalten Kriegs wider. Überdies ermöglicht ihre Analyse fundierte Einsichten in Stellung, Funktion und Methoden sowjetischer Repressionsapparate der späten Stalinzeit Die Ausgabe erschien am 2003 bei Böhlau und ist dem Verlagsstandort Köln zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Der Verlag Böhlau und der Verlagsort Köln liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2003 lässt sich Sowjetische Militartribunale, Band 2 sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Gerade wer nach Werken von Mike Schmeitzner, Ute Schmidt, Andreas Hilger sucht, sollte Sowjetische Militartribunale, Band 2 näher betrachten. Innerhalb von Sachbuch bietet Sowjetische Militartribunale, Band 2 eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Dass Sowjetische Militartribunale, Band 2 in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Sowjetische Militartribunale, Band 2 laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Mit der Besetzung Ostdeutschlands 1945 exportierte die Sowjetunion Stalins auch ihr Justizsystem nach Deutschland. Ungefähr 35.000 deutsche Zivilisten wurden zwischen 1945 und 1955 in der SBZ/DDR von sowjetischen Tribunalen wegen Staats-, Kriegs- und Alltagsverbrechen zu hohen Strafen verurteilt, über eintausend hingerichtet. Der Zugang zu den sowjetischen Akten dieser Prozesse war bis in die neunziger Jahre hinein versperrt, so dass Tätigkeit und Motive der sowjetischen Richter weitgehend im Dunkeln blieben. In diesem Band werden die Verurteilungen deutscher Zivilisten erstmals auf breiter Quellengrundlage aus historischer und juristischer Sicht untersucht. Die einzelnen Beiträge russischer und deutscher Autoren belegen, dass die UdSSR von Beginn an nicht nur der Bestrafung von nationalsozialistischen Kriegs- und Gewaltverbrechen, sondern auch der repressiven Absicherung ihrer Besatzungspolitik große Bedeutung beimaß. Die hohe Ideologisierung der sowjetischen Justiz wirkte sich darüber hinaus selbst auf die Verfolgung von Alltagskriminalität und sogar Verkehrsdelikten aus. Die Verurteilungen deutscher Zivilisten spiegeln somit direkt die Entwicklungen des Kalten Kriegs wider. Überdies ermöglicht ihre Analyse fundierte Einsichten in Stellung, Funktion und Methoden sowjetischer Repressionsapparate der späten Stalinzeit Über die Schlagwörter War crime trials, Law, soviet union, Germany, armed forces lässt sich Sowjetische Militartribunale, Band 2 auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Verlag, Ort und Datum - Böhlau, Köln und 2003 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL19073920W und OL22465750M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3412068012 als auch die ISBN-13 9783412068011 hinterlegt.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- ISBN-13: 9783412068011
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Untertitel: Die Verurteilung deutscher Zivilisten 1945-1955
- Autor beziehungsweise Autoren: Mike Schmeitzner, Ute Schmidt, Andreas Hilger
- Buchtitel: Sowjetische Militartribunale, Band 2
- Schlagwörter: War crime trials, Law, soviet union, Germany, armed forces
- Veröffentlicht am: 2003
- Kurzbeschreibung: Mit der Besetzung Ostdeutschlands 1945 exportierte die Sowjetunion Stalins auch ihr Justizsystem nach Deutschland. Ungefähr 35.000 deutsche Zivilisten wurden zwischen 1945 und 1955 in der SBZ/DDR von sowjetischen Tribunalen wegen Staats-, Kriegs- und Alltagsverbrechen zu hohen Strafen verurteilt, über eintausend hingerichtet. Der Zugang zu den sowjetischen Akten dieser Prozesse war bis in die neunziger Jahre hinein versperrt, so dass Tätigkeit und Motive der sowjetischen Richter weitgehend im Dunkeln blieben. In diesem Band werden die Verurteilungen deutscher Zivilisten erstmals auf breiter Quellengrundlage aus historischer und juristischer Sicht untersucht. Die einzelnen Beiträge russischer und deutscher Autoren belegen, dass die UdSSR von Beginn an nicht nur der Bestrafung von nationalsozialistischen Kriegs- und Gewaltverbrechen, sondern auch der repressiven Absicherung ihrer Besatzungspolitik große Bedeutung beimaß. Die hohe Ideologisierung der sowjetischen Justiz wirkte sich darüber hinaus selbst auf die Verfolgung von Alltagskriminalität und sogar Verkehrsdelikten aus. Die Verurteilungen deutscher Zivilisten spiegeln somit direkt die Entwicklungen des Kalten Kriegs wider. Überdies ermöglicht ihre Analyse fundierte Einsichten in Stellung, Funktion und Methoden sowjetischer Repressionsapparate der späten Stalinzeit
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Externe Work-Referenz: OL19073920W
- Ort der Veröffentlichung: Köln
- Externe Editionsreferenzen: OL22465750M
- ISBN-10: 3412068012
- Verlag: Böhlau
- Ausgabeform: hard
Relevanz für Suche und Einordnung
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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Warum ist der Untertitel Die Verurteilung deutscher Zivilisten 1945-1955 wichtig?
Er hilft dabei, Sowjetische Militartribunale, Band 2 inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Mit der Besetzung Ostdeutschlands 1945 exportierte die Sowjetunion Stalins auch ihr Justizsystem nach Deutschland. Ungefähr 35.000 deutsche Zivilisten wurden zwischen 1945 und 1955 in der SBZ/DDR von sowjetischen Tribunalen wegen Staats-, Kriegs- und Alltagsverbrechen zu hohen Strafen verurteilt, über eintausend hingerichtet. Der Zugang zu den sowjetischen Akten dieser Prozesse war bis in die neunziger Jahre hinein versperrt, so dass Tätigkeit und Motive der sowjetischen Richter weitgehend im Dunkeln blieben. In diesem Band werden die Verurteilungen deutscher Zivilisten erstmals auf breiter Quellengrundlage aus historischer und juristischer Sicht untersucht. Die einzelnen Beiträge russischer und deutscher Autoren belegen, dass die UdSSR von Beginn an nicht nur der Bestrafung von nationalsozialistischen Kriegs- und Gewaltverbrechen, sondern auch der repressiven Absicherung ihrer Besatzungspolitik große Bedeutung beimaß. Die hohe Ideologisierung der sowjetischen Justiz wirkte sich darüber hinaus selbst auf die Verfolgung von Alltagskriminalität und sogar Verkehrsdelikten aus. Die Verurteilungen deutscher Zivilisten spiegeln somit direkt die Entwicklungen des Kalten Kriegs wider. Überdies ermöglicht ihre Analyse fundierte Einsichten in Stellung, Funktion und Methoden sowjetischer Repressionsapparate der späten Stalinzeit
Wer sollte sich für Sowjetische Militartribunale, Band 2 interessieren?
Besonders relevant ist Sowjetische Militartribunale, Band 2 für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Mike Schmeitzner, Ute Schmidt, Andreas Hilger betrachten möchten.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags War crime trials, Law, soviet union, Germany, armed forces, die die thematische Zuordnung erleichtern.
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