„Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg | Inhalt & Buchinfos
21/06/2026
Lesedauer: 10 min
Schneller Überblick zu „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg von Marianne Kröger mit den wichtigsten Buchangaben. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
„Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Wer nach einem Buch von Marianne Kröger aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Simone Weil – Carl Einstein – Etta Federn fungiert als präzisierende Ergänzung zu „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg den Fokus legt: Diese Publikation nimmt Bezug auf das Ende des Spanischen Bürgerkriegs vor 70 Jahren und untersucht Motive und Gründe des freiwilligen Engagements dreier europäischer Intellektueller – Carl Einstein, Simone Weil, Etta Federn – zwischen 1936 und 1939 auf Seiten der Republik, und dabei speziell in den Reihen der unorthodoxen Linken, bei den Anarchosyndikalisten in Katalonien. Für zwei von ihnen war Spanien dabei auch eine Exilstation und alle drei kamen aus dem assimilierten jüdischen Bürgertum. In drei Einzelaufsätzen wird zum einen das Selbstverständnis einer jungen jüdisch-europäischen Generation vor dem Holocaust beleuchtet, die sich von der Religion gelöst hatte, Privilegien wie etwa den Zugang zu Bildung und Wissen nutzte und sich gleichzeitig vehement und risikobereit für emanzipatorisch-revolutionäre Politikkonzepte zugunsten der Bevölkerungsmehrheit einsetzte. Zum anderen versteht sich diese Arbeit durch ihre kritische Würdigung der bisher vernachlässigten Präsenz von ausländischen Intellektuellen innerhalb der anarchistischen Bewegung im Spanischen Bürgerkrieg auch als Beitrag zur Erinnerungspolitik bei der derzeit stattfindenden Aufarbeitung des Spanischen Bürgerkriegs in Spanien selbst. (Quelle: [aLibro](https://www.alibro50.libertadverlag.de/Autorinnen-Autoren/Weil-Simone/Juedische-Ethik-und-Anarchismus-im-Spanischen-Buergerkrieg::5228.html)) „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg wurde am 2009 publiziert und dem Verlag Peter Lang mit Verlagsort Frankfurt am Main, Germany zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Im Kontext des Gesamtwerks von Marianne Kröger lässt sich „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg einen gut klassifizierbaren Titel. Mit der Sprache Deutsch lässt sich „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Verlagsname und Verlagsort - Peter Lang und Frankfurt am Main, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Auch das Veröffentlichungsdatum 2009 macht „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Diese Publikation nimmt Bezug auf das Ende des Spanischen Bürgerkriegs vor 70 Jahren und untersucht Motive und Gründe des freiwilligen Engagements dreier europäischer Intellektueller – Carl Einstein, Simone Weil, Etta Federn – zwischen 1936 und 1939 auf Seiten der Republik, und dabei speziell in den Reihen der unorthodoxen Linken, bei den Anarchosyndikalisten in Katalonien. Für zwei von ihnen war Spanien dabei auch eine Exilstation und alle drei kamen aus dem assimilierten jüdischen Bürgertum. In drei Einzelaufsätzen wird zum einen das Selbstverständnis einer jungen jüdisch-europäischen Generation vor dem Holocaust beleuchtet, die sich von der Religion gelöst hatte, Privilegien wie etwa den Zugang zu Bildung und Wissen nutzte und sich gleichzeitig vehement und risikobereit für emanzipatorisch-revolutionäre Politikkonzepte zugunsten der Bevölkerungsmehrheit einsetzte. Zum anderen versteht sich diese Arbeit durch ihre kritische Würdigung der bisher vernachlässigten Präsenz von ausländischen Intellektuellen innerhalb der anarchistischen Bewegung im Spanischen Bürgerkrieg auch als Beitrag zur Erinnerungspolitik bei der derzeit stattfindenden Aufarbeitung des Spanischen Bürgerkriegs in Spanien selbst. (Quelle: [aLibro](https://www.alibro50.libertadverlag.de/Autorinnen-Autoren/Weil-Simone/Juedische-Ethik-und-Anarchismus-im-Spanischen-Buergerkrieg::5228.html)) Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung | Der Spanische Bürgerkrieg und das kollektive Gedächtnis | Der Krieg im Krieg: Kommunisten gegen Anarchisten und POUM | Die europäischen Freiwilligen auf Seiten der Republikaner | Zeitzeugen der Sozialen Revolution in Katalonien | Simone Weil, Carl Einstein, Etta Federn: Libertärer Sozialismus und transnationale Solidarität | Jüdische Herkunft und Anarchismus | „Wir verteidigen hier die Freiheit der Welt“ – Carl Einstein und Simone Weil als Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg | Putsch und bewaffneter Widerstand in Spanien | Carl Einstein | Simone Weil | Gemeinsamkeiten und Differenzen des Spanienengagements | Die Soziale Revolution | Bei der Kolonne Durruti und den Anarchosyndikalisten | Rückblick | Carl Einstein als „jüdischer Autor“? Überlegungen zu einem neuen Forschungsparadigma | Stand der aktuellen Diskussion um den Begriff deutsch-jüdischer Autorenschaft oder deutsch-jüdischer Literatur | Familiengeschichte, Antisemitismus-Erfahrungen und Selbstverständnis Carl Einsteins | Familiengeschichte | Frühe Erfahrungen mit dem Antisemitismus | Selbstverständnis und Abgrenzungen | Judenphobie und politische Gegnerschaft | Zuordnungen und Abwertungen | Spurensuche nach Indizien für eine positive Identifikation mit dem Judentum | Interesse an universellen religiösen Fragestellungen | Religion und Kunst | Focus auf das Christentum | Jüdische Sozialisation, Religionsthematik und Antisemitismus in Einsteins literarischen Schriften | Das Frühwerk | Das Dramen: Die schlimme Botschaft | Das veröffentlichte Schweißfuß-Romanfragment von 1930 | Spuren jüdischer Thematik und Antisemitismus im unveröffentlichten Romanfragment BEB II | Zusammenfassung | Selbstbestimmung und libertäres Denken – Die österreich-jüdische Schriftstellerin und Pädagogin Etta Federn (1883–1951) und ihr Engagement im Spanischen Bürgerkrieg | Kurzbiographie | Inhaltliche Schwerpunkte und Arbeitsthemen | Exil in Spanien und Spanischer Bürgerkrieg | Frankreich; Befreiung und Nachkriegszeit | Zur Rezeption damals und heute | Judentum und Anarchismus | Personenverzeichnis Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg thematisch schneller einzuordnen: History, Philosophy, Judaism, Moral and ethical aspects, Revolutions, Anarchism, Anarchists, Revolution, Jewish ethics, Spain, history, civil war, 1936-1939 Der dokumentierte Umfang von 207 Seiten sowie das Format hard geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Edition und bibliografische Einordnung
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL15620101W sowie die Editionszuordnungen OL24570326M referenzierbar. Verlag, Ort und Datum - Peter Lang, Frankfurt am Main, Germany und 2009 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3631591411 als auch die ISBN-13 9783631591413 hinterlegt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Format: hard
- Veröffentlicht am: 2009
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Diese Publikation nimmt Bezug auf das Ende des Spanischen Bürgerkriegs vor 70 Jahren und untersucht Motive und Gründe des freiwilligen Engagements dreier europäischer Intellektueller – Carl Einstein, Simone Weil, Etta Federn – zwischen 1936 und 1939 auf Seiten der Republik, und dabei speziell in den Reihen der unorthodoxen Linken, bei den Anarchosyndikalisten in Katalonien. Für zwei von ihnen war Spanien dabei auch eine Exilstation und alle drei kamen aus dem assimilierten jüdischen Bürgertum. In drei Einzelaufsätzen wird zum einen das Selbstverständnis einer jungen jüdisch-europäischen Generation vor dem Holocaust beleuchtet, die sich von der Religion gelöst hatte, Privilegien wie etwa den Zugang zu Bildung und Wissen nutzte und sich gleichzeitig vehement und risikobereit für emanzipatorisch-revolutionäre Politikkonzepte zugunsten der Bevölkerungsmehrheit einsetzte. Zum anderen versteht sich diese Arbeit durch ihre kritische Würdigung der bisher vernachlässigten Präsenz von ausländischen Intellektuellen innerhalb der anarchistischen Bewegung im Spanischen Bürgerkrieg auch als Beitrag zur Erinnerungspolitik bei der derzeit stattfindenden Aufarbeitung des Spanischen Bürgerkriegs in Spanien selbst. (Quelle: [aLibro](https://www.alibro50.libertadverlag.de/Autorinnen-Autoren/Weil-Simone/Juedische-Ethik-und-Anarchismus-im-Spanischen-Buergerkrieg::5228.html))
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- ISBN-13: 9783631591413
- Autor beziehungsweise Autoren: Marianne Kröger
- Buchtitel: „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg
- Sprache: Deutsch
- Open-Library-Work-ID: OL15620101W
- Umfang: 207 Seiten
- Abmessungen: 22 x x cm
- Thematische Tags: History, Philosophy, Judaism, Moral and ethical aspects, Revolutions, Anarchism, Anarchists, Revolution, Jewish ethics, Spain, history, civil war, 1936-1939
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3631591411
- Verlag: Peter Lang
- Untertitel: Simone Weil – Carl Einstein – Etta Federn
- Inhaltsübersicht: Einleitung | Der Spanische Bürgerkrieg und das kollektive Gedächtnis | Der Krieg im Krieg: Kommunisten gegen Anarchisten und POUM | Die europäischen Freiwilligen auf Seiten der Republikaner | Zeitzeugen der Sozialen Revolution in Katalonien | Simone Weil, Carl Einstein, Etta Federn: Libertärer Sozialismus und transnationale Solidarität | Jüdische Herkunft und Anarchismus | „Wir verteidigen hier die Freiheit der Welt“ – Carl Einstein und Simone Weil als Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg | Putsch und bewaffneter Widerstand in Spanien | Carl Einstein | Simone Weil | Gemeinsamkeiten und Differenzen des Spanienengagements | Die Soziale Revolution | Bei der Kolonne Durruti und den Anarchosyndikalisten | Rückblick | Carl Einstein als „jüdischer Autor“? Überlegungen zu einem neuen Forschungsparadigma | Stand der aktuellen Diskussion um den Begriff deutsch-jüdischer Autorenschaft oder deutsch-jüdischer Literatur | Familiengeschichte, Antisemitismus-Erfahrungen und Selbstverständnis Carl Einsteins | Familiengeschichte | Frühe Erfahrungen mit dem Antisemitismus | Selbstverständnis und Abgrenzungen | Judenphobie und politische Gegnerschaft | Zuordnungen und Abwertungen | Spurensuche nach Indizien für eine positive Identifikation mit dem Judentum | Interesse an universellen religiösen Fragestellungen | Religion und Kunst | Focus auf das Christentum | Jüdische Sozialisation, Religionsthematik und Antisemitismus in Einsteins literarischen Schriften | Das Frühwerk | Das Dramen: Die schlimme Botschaft | Das veröffentlichte Schweißfuß-Romanfragment von 1930 | Spuren jüdischer Thematik und Antisemitismus im unveröffentlichten Romanfragment BEB II | Zusammenfassung | Selbstbestimmung und libertäres Denken – Die österreich-jüdische Schriftstellerin und Pädagogin Etta Federn (1883–1951) und ihr Engagement im Spanischen Bürgerkrieg | Kurzbiographie | Inhaltliche Schwerpunkte und Arbeitsthemen | Exil in Spanien und Spanischer Bürgerkrieg | Frankreich; Befreiung und Nachkriegszeit | Zur Rezeption damals und heute | Judentum und Anarchismus | Personenverzeichnis
- Open-Library-Editions-IDs: OL24570326M
- Ort der Veröffentlichung: Frankfurt am Main, Germany
Warum sich „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg, Marianne Kröger, Sachbuch und History, Philosophy, Judaism, Moral and ethical aspects, Revolutions, Anarchism, Anarchists, Revolution, Jewish ethics, Spain, history, civil war, 1936-1939 - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3631591411, 9783631591413 und OL15620101W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History, Philosophy, Judaism, Moral and ethical aspects, Revolutions, Anarchism, Anarchists, Revolution, Jewish ethics, Spain, history, civil war, 1936-1939 bei der Einordnung.
Welche Rolle spielt der Untertitel von „Jüdische Ethik“ und Anarchismus im Spanischen Bürgerkrieg?
Der Untertitel Simone Weil – Carl Einstein – Etta Federn präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL15620101W sowie die Editions-IDs OL24570326M referenzierbar.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Diese Publikation nimmt Bezug auf das Ende des Spanischen Bürgerkriegs vor 70 Jahren und untersucht Motive und Gründe des freiwilligen Engagements dreier europäischer Intellektueller – Carl Einstein, Simone Weil, Etta Federn – zwischen 1936 und 1939 auf Seiten der Republik, und dabei speziell in den Reihen der unorthodoxen Linken, bei den Anarchosyndikalisten in Katalonien. Für zwei von ihnen war Spanien dabei auch eine Exilstation und alle drei kamen aus dem assimilierten jüdischen Bürgertum. In drei Einzelaufsätzen wird zum einen das Selbstverständnis einer jungen jüdisch-europäischen Generation vor dem Holocaust beleuchtet, die sich von der Religion gelöst hatte, Privilegien wie etwa den Zugang zu Bildung und Wissen nutzte und sich gleichzeitig vehement und risikobereit für emanzipatorisch-revolutionäre Politikkonzepte zugunsten der Bevölkerungsmehrheit einsetzte. Zum anderen versteht sich diese Arbeit durch ihre kritische Würdigung der bisher vernachlässigten Präsenz von ausländischen Intellektuellen innerhalb der anarchistischen Bewegung im Spanischen Bürgerkrieg auch als Beitrag zur Erinnerungspolitik bei der derzeit stattfindenden Aufarbeitung des Spanischen Bürgerkriegs in Spanien selbst. (Quelle: [aLibro](https://www.alibro50.libertadverlag.de/Autorinnen-Autoren/Weil-Simone/Juedische-Ethik-und-Anarchismus-im-Spanischen-Buergerkrieg::5228.html))
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