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Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe - Welche Ausgabe, welcher Verlag, welche ISBN?

21/06/2026

Lesedauer: 12 min

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe von Margarete Exler prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe - Welche Ausgabe, welcher Verlag, welche ISBN?

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe - Welche Ausgabe, welcher Verlag, welche ISBN?

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe im Überblick

Mit Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe liegt ein Buch von Margarete Exler vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Das Leben Ernst Joëls (1893–1929) im Umkreis von Benjamin, Landauer und Buber fungiert als präzisierende Ergänzung zu Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Ernst Joëls Lebensarbeit war vom Zentrum der sozialen Ideen aus bestimmt: Schon als Student hat er in Deutschland für den Settlements-Gedanken geworben und andere zur Mitarbeit an sozialer Arbeit gewonnen. Als Arzt hat er sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Armen eingesetzt; er kümmerte sich um die Verhältnisse in Gefängnissen, bemühte sich um Suizidgefährdete. Seine Studien zur Wirkung und Bekämpfung der Rauschgifte, die er gemeinsam mit seinem Freund Fritz Fränkel schrieb, sind in vielem aktuell geblieben. Publizistisch wie im persönlichen Engagement nahm Ernst Joël an den großen Themen seiner Zeit Anteil und stand dabei in Verbindung zu bis heute bekannten Persönlichkeiten: Als wichtiger Vertreter der Jugendbewegung stand er in kritischem Austausch mit Walter Benjamin oder Gustav Wyneken. Martin Buber war er ebenso eng verbunden wie Gustav Landauer; mit beiden korrespondierte er z.B. über eine Reform der Universität. Als Autoren für seine Zeitschrift Der Aufbruch konnte er u.a. Landauer, Kurt Hiller und Hans Blüher gewinnen. Margarete Exlers Buch ist die Biographie eines integren, sozial engagierten Menschen. Vor allem das Kapitel zu Joëls ärztlicher Tätigkeit, von dem Psychiater Dr. Klaus Jonasch verfaßt, zeigt, wie aktuell Ernst Joëls Ansatz auch heute noch ist. ([Quelle: Trafo Verlag](http://www.trafoberlin.de/3-89626-018-9.html)) Bibliografisch ist Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe mit dem Erscheinungsdatum 2005, dem Verlag Trafo Verlag und dem Ort Berlin, Germany erfasst.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Gerade wer nach Werken von Margarete Exler sucht, sollte Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe näher betrachten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2005 lässt sich Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Dass Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Die Angaben zu Trafo Verlag und Berlin, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags.

Thematische Einordnung von Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe

Die Beschreibung zeigt, dass Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Ernst Joëls Lebensarbeit war vom Zentrum der sozialen Ideen aus bestimmt: Schon als Student hat er in Deutschland für den Settlements-Gedanken geworben und andere zur Mitarbeit an sozialer Arbeit gewonnen. Als Arzt hat er sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Armen eingesetzt; er kümmerte sich um die Verhältnisse in Gefängnissen, bemühte sich um Suizidgefährdete. Seine Studien zur Wirkung und Bekämpfung der Rauschgifte, die er gemeinsam mit seinem Freund Fritz Fränkel schrieb, sind in vielem aktuell geblieben. Publizistisch wie im persönlichen Engagement nahm Ernst Joël an den großen Themen seiner Zeit Anteil und stand dabei in Verbindung zu bis heute bekannten Persönlichkeiten: Als wichtiger Vertreter der Jugendbewegung stand er in kritischem Austausch mit Walter Benjamin oder Gustav Wyneken. Martin Buber war er ebenso eng verbunden wie Gustav Landauer; mit beiden korrespondierte er z.B. über eine Reform der Universität. Als Autoren für seine Zeitschrift Der Aufbruch konnte er u.a. Landauer, Kurt Hiller und Hans Blüher gewinnen. Margarete Exlers Buch ist die Biographie eines integren, sozial engagierten Menschen. Vor allem das Kapitel zu Joëls ärztlicher Tätigkeit, von dem Psychiater Dr. Klaus Jonasch verfaßt, zeigt, wie aktuell Ernst Joëls Ansatz auch heute noch ist. ([Quelle: Trafo Verlag](http://www.trafoberlin.de/3-89626-018-9.html)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorbemerkung | Herkunft und Schulzeit | Die Berliner Studienjahre (1911–1915) | Die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität im Wilhelminischen Zeitalter | Jugendbewegung und Freistudentenschaft | Das Fest der freideutschen Jugend auf dem Hohen Meißner in der Sicht Joëls und Benjamins | Ernst Joëls Platz in der Freistudentenschaft: Amt für Soziale Arbeit, Mitarbeit bei der Comenius-Gesellschaft, Siedlungsheim | Das Sommersemester 1914 und die Kontroverse zwischen Benjamin und Joël | Die von Benjamin und Joël im Rahmen der freistudentischen Arbeit organisierten Vorträge als Zeugnisse ihrer unterschiedlichen Auffassungen von den Aufgaben des Studenten | Ernst Joël im Konflikt mit den Universitätsbehörden | Joëls Programm fürs Wintersemester 1914/15 im „Amt für Soziale Arbeit“ und die Reaktion der Universitätsbehörden | Reaktionen auf den Beginn des Ersten Weltkriegs | Das „Aufbruch“-Jahr 1915 | Förderer und Freunde im Zusammenhang mit der Zeitschrift „Der Aufbruch“: Kurt Hiller, Hans Blüher, Gustav Landauer, Martin Buber | „Der Aufbruch“ und der Konflikt mit der Berliner Universität | Besprechung der erschienenen Nummern des „Aufbruch“ und Rezeption der Zeitschrift | Die „Wartende Hochschule“ | Ernst Joëls Aktivitäten im Spiegel der Briefe an Buber: der Winter in Heidelberg, Kriegsdienst und Bruch mit der Jugendbewegung | Das Wintersemester 1915/1916 in Heidelberg | Wieder in Berlin: März und April 1916 | Die Königsberger Jahre: Mai 1916 bis Januar 1918 | Joëls indifferente Haltung gegenüber dem Judentum | Briefe an Buber in den Kriegsjahren 1917/18 | Ernst Joëls Bruch mit der Jugendbewegung | Ernst Joël als Arzt und Forscher | Ernst Joëls Weg zur Medizin | Joël und Fränkel: „Der Cocainismus“ | Die Rezeption des Werks | Der Aufbau des Buchs | Was können Joël und Fränkel über die damalige internationale Verbreitung des Drogenproblems berichten? | Zur körperlichen und seelischen Symptomatologie | Psychische Erscheinungen | Die Wirkung des Kokains auf die Gesamtpersönlichkeit des Süchtigen | Zur Psychopathologie der Kokainwirkung | Zur Frage der Kokaingewöhnung | Weitere Arbeiten Ernst Joëls | Die gesundheits-, medizin- und sozialpolitischen Arbeiten Joëls | Zu verschiedenen Giftsuchten und ihrer Therapie | Zur Wirkung von Haschisch, Kokain, Meskalin – Selbstversuche | Gefährdung und Todesthema. Ernst Joëls Tod | Nachwort | Anmerkungen | Anhang | Lebensdaten im Überblick | Dokumentation | Literaturverzeichnis | Personen- und Namenverzeichnis | Abdruckgenehmigungen, Quellennachweise | Das Beste wird nicht deutlich durch Worte! Margarete Exler (1920–2001) | Veröffentlichungen Margarete Exler Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Biography, World War, 1914-1918, Substance abuse, Physicians, Youth movements Seitenzahl und Ausgabeform - 300 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Klaus Jonasch (Contributor)

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Trafo Verlag, Berlin, Germany und 2005 präzise ergänzt. Die Kombination aus ISBN-10 3896260189 und ISBN-13 9783896260185 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Neben den inhaltlichen Daten sind auch die materiellen Merkmale der Ausgabe erfasst: pocket, 350 g, 21 x x cm. Die Open-Library-Zuordnung über OL18203063W und OL26679740M, OL16381980M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Ergänzender Titelzusatz: Das Leben Ernst Joëls (1893–1929) im Umkreis von Benjamin, Landauer und Buber
  2. Abmessungen: 21 x x cm
  3. Thematische Tags: History, Biography, World War, 1914-1918, Substance abuse, Physicians, Youth movements
  4. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  5. ISBN-10: 3896260189
  6. ISBN-13: 9783896260185
  7. Open-Library-Work-ID: OL18203063W
  8. Ort der Veröffentlichung: Berlin, Germany
  9. Inhaltsübersicht: Vorbemerkung | Herkunft und Schulzeit | Die Berliner Studienjahre (1911–1915) | Die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität im Wilhelminischen Zeitalter | Jugendbewegung und Freistudentenschaft | Das Fest der freideutschen Jugend auf dem Hohen Meißner in der Sicht Joëls und Benjamins | Ernst Joëls Platz in der Freistudentenschaft: Amt für Soziale Arbeit, Mitarbeit bei der Comenius-Gesellschaft, Siedlungsheim | Das Sommersemester 1914 und die Kontroverse zwischen Benjamin und Joël | Die von Benjamin und Joël im Rahmen der freistudentischen Arbeit organisierten Vorträge als Zeugnisse ihrer unterschiedlichen Auffassungen von den Aufgaben des Studenten | Ernst Joël im Konflikt mit den Universitätsbehörden | Joëls Programm fürs Wintersemester 1914/15 im „Amt für Soziale Arbeit“ und die Reaktion der Universitätsbehörden | Reaktionen auf den Beginn des Ersten Weltkriegs | Das „Aufbruch“-Jahr 1915 | Förderer und Freunde im Zusammenhang mit der Zeitschrift „Der Aufbruch“: Kurt Hiller, Hans Blüher, Gustav Landauer, Martin Buber | „Der Aufbruch“ und der Konflikt mit der Berliner Universität | Besprechung der erschienenen Nummern des „Aufbruch“ und Rezeption der Zeitschrift | Die „Wartende Hochschule“ | Ernst Joëls Aktivitäten im Spiegel der Briefe an Buber: der Winter in Heidelberg, Kriegsdienst und Bruch mit der Jugendbewegung | Das Wintersemester 1915/1916 in Heidelberg | Wieder in Berlin: März und April 1916 | Die Königsberger Jahre: Mai 1916 bis Januar 1918 | Joëls indifferente Haltung gegenüber dem Judentum | Briefe an Buber in den Kriegsjahren 1917/18 | Ernst Joëls Bruch mit der Jugendbewegung | Ernst Joël als Arzt und Forscher | Ernst Joëls Weg zur Medizin | Joël und Fränkel: „Der Cocainismus“ | Die Rezeption des Werks | Der Aufbau des Buchs | Was können Joël und Fränkel über die damalige internationale Verbreitung des Drogenproblems berichten? | Zur körperlichen und seelischen Symptomatologie | Psychische Erscheinungen | Die Wirkung des Kokains auf die Gesamtpersönlichkeit des Süchtigen | Zur Psychopathologie der Kokainwirkung | Zur Frage der Kokaingewöhnung | Weitere Arbeiten Ernst Joëls | Die gesundheits-, medizin- und sozialpolitischen Arbeiten Joëls | Zu verschiedenen Giftsuchten und ihrer Therapie | Zur Wirkung von Haschisch, Kokain, Meskalin – Selbstversuche | Gefährdung und Todesthema. Ernst Joëls Tod | Nachwort | Anmerkungen | Anhang | Lebensdaten im Überblick | Dokumentation | Literaturverzeichnis | Personen- und Namenverzeichnis | Abdruckgenehmigungen, Quellennachweise | Das Beste wird nicht deutlich durch Worte! Margarete Exler (1920–2001) | Veröffentlichungen Margarete Exler
  10. Titel: Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe
  11. Ausgabeform: pocket
  12. Externe Editionsreferenzen: OL26679740M, OL16381980M
  13. Mitwirkende: Klaus Jonasch (Contributor)
  14. Seitenzahl: 300
  15. Veröffentlicht am: 2005
  16. Publiziert bei: Trafo Verlag
  17. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Ernst Joëls Lebensarbeit war vom Zentrum der sozialen Ideen aus bestimmt: Schon als Student hat er in Deutschland für den Settlements-Gedanken geworben und andere zur Mitarbeit an sozialer Arbeit gewonnen. Als Arzt hat er sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Armen eingesetzt; er kümmerte sich um die Verhältnisse in Gefängnissen, bemühte sich um Suizidgefährdete. Seine Studien zur Wirkung und Bekämpfung der Rauschgifte, die er gemeinsam mit seinem Freund Fritz Fränkel schrieb, sind in vielem aktuell geblieben. Publizistisch wie im persönlichen Engagement nahm Ernst Joël an den großen Themen seiner Zeit Anteil und stand dabei in Verbindung zu bis heute bekannten Persönlichkeiten: Als wichtiger Vertreter der Jugendbewegung stand er in kritischem Austausch mit Walter Benjamin oder Gustav Wyneken. Martin Buber war er ebenso eng verbunden wie Gustav Landauer; mit beiden korrespondierte er z.B. über eine Reform der Universität. Als Autoren für seine Zeitschrift Der Aufbruch konnte er u.a. Landauer, Kurt Hiller und Hans Blüher gewinnen. Margarete Exlers Buch ist die Biographie eines integren, sozial engagierten Menschen. Vor allem das Kapitel zu Joëls ärztlicher Tätigkeit, von dem Psychiater Dr. Klaus Jonasch verfaßt, zeigt, wie aktuell Ernst Joëls Ansatz auch heute noch ist. ([Quelle: Trafo Verlag](http://www.trafoberlin.de/3-89626-018-9.html))
  18. Hinterlegtes Buchgewicht: 350 g
  19. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  20. Autor beziehungsweise Autoren: Margarete Exler

Relevanz für Suche und Einordnung

Von der Jugendbewegung zu ärztlicher Drogenhilfe profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Margarete Exler, Sachbuch und den Tags History, Biography, World War, 1914-1918, Substance abuse, Physicians, Youth movements, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3896260189, 9783896260185 und OL18203063W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen. Auch Angaben wie Format, Maße, Gewicht und Seitenzahl - pocket, 21 x x cm, 350 g und 300 Seiten - helfen dabei, diese Ausgabe klar von anderen Varianten zu unterscheiden.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Biography, World War, 1914-1918, Substance abuse, Physicians, Youth movements kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL18203063W sowie die Editions-IDs OL26679740M, OL16381980M referenzierbar.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2005 bei Trafo Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Berlin, Germany zugeordnet.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Ernst Joëls Lebensarbeit war vom Zentrum der sozialen Ideen aus bestimmt: Schon als Student hat er in Deutschland für den Settlements-Gedanken geworben und andere zur Mitarbeit an sozialer Arbeit gewonnen. Als Arzt hat er sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Armen eingesetzt; er kümmerte sich um die Verhältnisse in Gefängnissen, bemühte sich um Suizidgefährdete. Seine Studien zur Wirkung und Bekämpfung der Rauschgifte, die er gemeinsam mit seinem Freund Fritz Fränkel schrieb, sind in vielem aktuell geblieben. Publizistisch wie im persönlichen Engagement nahm Ernst Joël an den großen Themen seiner Zeit Anteil und stand dabei in Verbindung zu bis heute bekannten Persönlichkeiten: Als wichtiger Vertreter der Jugendbewegung stand er in kritischem Austausch mit Walter Benjamin oder Gustav Wyneken. Martin Buber war er ebenso eng verbunden wie Gustav Landauer; mit beiden korrespondierte er z.B. über eine Reform der Universität. Als Autoren für seine Zeitschrift Der Aufbruch konnte er u.a. Landauer, Kurt Hiller und Hans Blüher gewinnen. Margarete Exlers Buch ist die Biographie eines integren, sozial engagierten Menschen. Vor allem das Kapitel zu Joëls ärztlicher Tätigkeit, von dem Psychiater Dr. Klaus Jonasch verfaßt, zeigt, wie aktuell Ernst Joëls Ansatz auch heute noch ist. ([Quelle: Trafo Verlag](http://www.trafoberlin.de/3-89626-018-9.html))

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