Baudelaire und Paris | Buchdaten, Inhalt und Autor
08/06/2026
Lesedauer: 8 min
Baudelaire und Paris von Karin Westerwelle im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Baudelaire und Paris von Karin Westerwelle - Informationen zur Ausgabe
Baudelaire und Paris gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Karin Westerwelle - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie fungiert als präzisierende Ergänzung zu Baudelaire und Paris und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Baudelaire und Paris zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Kein anderer Dichter des 19. Jahrhunderts ist Paris so eng verbunden wie Charles Baudelaire (1821?1867). Die Hauptstadt bietet mit Museen, Kunstausstellungen, Galerien und den Ateliers der ersten Fotografen neue inspirierende Orte des Austausches zwischen Literatur und Kunst. Bibliotheken, Verlage sowie die Zeitungen beschleunigen den Informationsfluss. Eine neue Unübersichtlichkeit entsteht. Bereits Balzac beklagt die historische Flüchtigkeit, die 'erschreckende Geschwindigkeit' im Wandel des alten Paris. Im Zweiten Kaiserreich nehmen die Veränderungen ein unerhörtes Ausmaß an. Architektonische Neugestaltung, ein auf große Verkehrsachsen ausgerichtetes Straßennetz, Umbau des Louvre sowie die ersten Weltausstellungen von 1855 und 1867 repräsentieren unter Napoleon III. die imperiale, mondäne Hauptstadt Paris. In den Faubourgs und jenen Vierteln, wo Reichtum und schöne Fassaden fehlen, treten mit Industrialisierung und dichter Bevölkerung Mangel, extreme Armut, Kriminalität und Laster hervor. In Daumiers Karikaturen und Baudelaires Lyrik erscheinen prekäre Figuren des beschädigten Lebens, der Lumpensammler und die sich prostituierende Frau. Manets Gemälde Die Musik im Garten der Tuilerien (1862) zeigt den Schriftsteller Baudelaire als städtischen Typus im schwarzen Anzug und mit Zylinder, nicht als Bohemien. Die urbane Lebenswelt in ihrer kulturellen Vielfalt ermöglicht, wie Baudelaire betont, 'das Gespräch, dieses große, dieses einzige Vergnügen eines geistigen Wesens'. Der Dichter, wie ihn Manet malt, steht inmitten der Öffentlichkeit und ist ihr doch zugleich fremd. Baudelaires Gedichte, die Fleurs du mal (1857/1861), vergegenwärtigen bedrohliche Szenen des Bewusstseins, die die Ordnung städtischer Topographie überlagern. Der städtische Raum verwandelt sich im Blick des Betrachters in das Unheimliche und Monströse der Phantasmagorie Baudelaire und Paris wurde am 2020 publiziert und dem Verlag Wilhelm Fink, Brill Deutschland mit Verlagsort Paderborn zugeordnet.
Baudelaire und Paris ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Karin Westerwelle beschäftigen möchten. Auch das Veröffentlichungsdatum 2020 macht Baudelaire und Paris für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Baudelaire und Paris einen gut klassifizierbaren Titel. Mit Wilhelm Fink, Brill Deutschland in Paderborn ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Baudelaire und Paris auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.
Thematische Einordnung von Baudelaire und Paris
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Baudelaire und Paris laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Kein anderer Dichter des 19. Jahrhunderts ist Paris so eng verbunden wie Charles Baudelaire (1821?1867). Die Hauptstadt bietet mit Museen, Kunstausstellungen, Galerien und den Ateliers der ersten Fotografen neue inspirierende Orte des Austausches zwischen Literatur und Kunst. Bibliotheken, Verlage sowie die Zeitungen beschleunigen den Informationsfluss. Eine neue Unübersichtlichkeit entsteht. Bereits Balzac beklagt die historische Flüchtigkeit, die 'erschreckende Geschwindigkeit' im Wandel des alten Paris. Im Zweiten Kaiserreich nehmen die Veränderungen ein unerhörtes Ausmaß an. Architektonische Neugestaltung, ein auf große Verkehrsachsen ausgerichtetes Straßennetz, Umbau des Louvre sowie die ersten Weltausstellungen von 1855 und 1867 repräsentieren unter Napoleon III. die imperiale, mondäne Hauptstadt Paris. In den Faubourgs und jenen Vierteln, wo Reichtum und schöne Fassaden fehlen, treten mit Industrialisierung und dichter Bevölkerung Mangel, extreme Armut, Kriminalität und Laster hervor. In Daumiers Karikaturen und Baudelaires Lyrik erscheinen prekäre Figuren des beschädigten Lebens, der Lumpensammler und die sich prostituierende Frau. Manets Gemälde Die Musik im Garten der Tuilerien (1862) zeigt den Schriftsteller Baudelaire als städtischen Typus im schwarzen Anzug und mit Zylinder, nicht als Bohemien. Die urbane Lebenswelt in ihrer kulturellen Vielfalt ermöglicht, wie Baudelaire betont, 'das Gespräch, dieses große, dieses einzige Vergnügen eines geistigen Wesens'. Der Dichter, wie ihn Manet malt, steht inmitten der Öffentlichkeit und ist ihr doch zugleich fremd. Baudelaires Gedichte, die Fleurs du mal (1857/1861), vergegenwärtigen bedrohliche Szenen des Bewusstseins, die die Ordnung städtischer Topographie überlagern. Der städtische Raum verwandelt sich im Blick des Betrachters in das Unheimliche und Monströse der Phantasmagorie Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Criticism and interpretation, Art and literature, In literature, In art
Edition und bibliografische Einordnung
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32258542W und OL44005078M besonders hilfreich. Die Ausgabe ist über den Verlag Wilhelm Fink, Brill Deutschland, den Ort Paderborn und das Datum 2020 klar kontextualisiert. Sowohl die ISBN-10 3770559770 als auch die ISBN-13 9783770559770 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Ort der Veröffentlichung: Paderborn
- Seitenzahl: 600
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Kein anderer Dichter des 19. Jahrhunderts ist Paris so eng verbunden wie Charles Baudelaire (1821?1867). Die Hauptstadt bietet mit Museen, Kunstausstellungen, Galerien und den Ateliers der ersten Fotografen neue inspirierende Orte des Austausches zwischen Literatur und Kunst. Bibliotheken, Verlage sowie die Zeitungen beschleunigen den Informationsfluss. Eine neue Unübersichtlichkeit entsteht. Bereits Balzac beklagt die historische Flüchtigkeit, die 'erschreckende Geschwindigkeit' im Wandel des alten Paris. Im Zweiten Kaiserreich nehmen die Veränderungen ein unerhörtes Ausmaß an. Architektonische Neugestaltung, ein auf große Verkehrsachsen ausgerichtetes Straßennetz, Umbau des Louvre sowie die ersten Weltausstellungen von 1855 und 1867 repräsentieren unter Napoleon III. die imperiale, mondäne Hauptstadt Paris. In den Faubourgs und jenen Vierteln, wo Reichtum und schöne Fassaden fehlen, treten mit Industrialisierung und dichter Bevölkerung Mangel, extreme Armut, Kriminalität und Laster hervor. In Daumiers Karikaturen und Baudelaires Lyrik erscheinen prekäre Figuren des beschädigten Lebens, der Lumpensammler und die sich prostituierende Frau. Manets Gemälde Die Musik im Garten der Tuilerien (1862) zeigt den Schriftsteller Baudelaire als städtischen Typus im schwarzen Anzug und mit Zylinder, nicht als Bohemien. Die urbane Lebenswelt in ihrer kulturellen Vielfalt ermöglicht, wie Baudelaire betont, 'das Gespräch, dieses große, dieses einzige Vergnügen eines geistigen Wesens'. Der Dichter, wie ihn Manet malt, steht inmitten der Öffentlichkeit und ist ihr doch zugleich fremd. Baudelaires Gedichte, die Fleurs du mal (1857/1861), vergegenwärtigen bedrohliche Szenen des Bewusstseins, die die Ordnung städtischer Topographie überlagern. Der städtische Raum verwandelt sich im Blick des Betrachters in das Unheimliche und Monströse der Phantasmagorie
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Open-Library-Editions-IDs: OL44005078M
- Verfasst von: Karin Westerwelle
- ISBN-10: 3770559770
- Thematische Tags: History, Criticism and interpretation, Art and literature, In literature, In art
- Sprache: Deutsch
- Titel: Baudelaire und Paris
- Externe Work-Referenz: OL32258542W
- Publiziert bei: Wilhelm Fink, Brill Deutschland
- Ergänzender Titelzusatz: flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie
- Veröffentlicht am: 2020
- ISBN-13: 9783770559770
Warum sich Baudelaire und Paris gut einordnen lässt
Baudelaire und Paris profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Karin Westerwelle, Sachbuch und den Tags History, Criticism and interpretation, Art and literature, In literature, In art, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3770559770, 9783770559770 und OL32258542W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Kein anderer Dichter des 19. Jahrhunderts ist Paris so eng verbunden wie Charles Baudelaire (1821?1867). Die Hauptstadt bietet mit Museen, Kunstausstellungen, Galerien und den Ateliers der ersten Fotografen neue inspirierende Orte des Austausches zwischen Literatur und Kunst. Bibliotheken, Verlage sowie die Zeitungen beschleunigen den Informationsfluss. Eine neue Unübersichtlichkeit entsteht. Bereits Balzac beklagt die historische Flüchtigkeit, die 'erschreckende Geschwindigkeit' im Wandel des alten Paris. Im Zweiten Kaiserreich nehmen die Veränderungen ein unerhörtes Ausmaß an. Architektonische Neugestaltung, ein auf große Verkehrsachsen ausgerichtetes Straßennetz, Umbau des Louvre sowie die ersten Weltausstellungen von 1855 und 1867 repräsentieren unter Napoleon III. die imperiale, mondäne Hauptstadt Paris. In den Faubourgs und jenen Vierteln, wo Reichtum und schöne Fassaden fehlen, treten mit Industrialisierung und dichter Bevölkerung Mangel, extreme Armut, Kriminalität und Laster hervor. In Daumiers Karikaturen und Baudelaires Lyrik erscheinen prekäre Figuren des beschädigten Lebens, der Lumpensammler und die sich prostituierende Frau. Manets Gemälde Die Musik im Garten der Tuilerien (1862) zeigt den Schriftsteller Baudelaire als städtischen Typus im schwarzen Anzug und mit Zylinder, nicht als Bohemien. Die urbane Lebenswelt in ihrer kulturellen Vielfalt ermöglicht, wie Baudelaire betont, 'das Gespräch, dieses große, dieses einzige Vergnügen eines geistigen Wesens'. Der Dichter, wie ihn Manet malt, steht inmitten der Öffentlichkeit und ist ihr doch zugleich fremd. Baudelaires Gedichte, die Fleurs du mal (1857/1861), vergegenwärtigen bedrohliche Szenen des Bewusstseins, die die Ordnung städtischer Topographie überlagern. Der städtische Raum verwandelt sich im Blick des Betrachters in das Unheimliche und Monströse der Phantasmagorie
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3770559770 als auch die ISBN-13 9783770559770 verfügbar.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32258542W sowie die Editions-IDs OL44005078M referenzierbar.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Baudelaire und Paris?
Der Untertitel flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
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