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Psychiatriereform als Gesellschaftsreform kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN

17/06/2026

Lesedauer: 9 min

Alle Kerninfos zu Psychiatriereform als Gesellschaftsreform von Franz-Werner Kersting auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Psychiatriereform als Gesellschaftsreform kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN

Psychiatriereform als Gesellschaftsreform - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Psychiatriereform als Gesellschaftsreform von Franz-Werner Kersting ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre wird bei Psychiatriereform als Gesellschaftsreform noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Psychiatriereform als Gesellschaftsreform wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Die Behebung der katastrophalen Missstände insbesondere in der stationären psychiatrischen Versorgung der großen Anstalten, die Beseitigung der rechtlich-sozialen Benachteiligung der psychisch Kranken und geistig Behinderten sowie der Wechsel von der verwahrenden, kustodialen hin zu einer therapeutischen, rehabilitativen und gemeindenahen Psychiatrie das waren die zentralen Ziele jenes grundlegenden Reformaufbruchs in der Bundesrepublik, für den die Psychiatrie-Enquete von 1971/75 zum Symbol geworden ist. Doch erhielt der Aufbruch auch wichtige Impulse durch die Protestbewegung der 68er . In einem interdisziplinären Zusammenwirken von Geschichts- und Kulturwissenschaft mit ehemaligen und heutigen Akteuren aus Psychiatrie und Gesundheitsverwaltung bietet der vorliegende Band die erste gesellschaftsgeschichtliche Standortbestimmung dieser Zäsur. Wie gestaltete sich das Wechselverhältnis zwischen 1968 und Enquete? Welche Bedeutung hatten Praxis und Hypothek der NS-Medizinverbrechen für den spezifischen Reformstau und prozess der deutschen Nachkriegspsychiatrie? Wie sahen erste Ansätze zur Modernisierung und Humanissierung der Behindertenfürsorge in den fünfziger und sechziger Jahren aus? Welche Fortschritte brachte der Reformaufbruch? Wo stieß er an Grenzen oder brachte selbst neue Problemlagen hervor? Die Beantwortung dieser Fragen lässt sich gerade im laufenden Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen auch als Beitrag zur Wahrnehmung und Diskussion eines gesellschaftspolitisch relevanten Themas verstehen Die Ausgabe erschien am 2003 bei Schöningh und ist dem Verlagsstandort Paderborn, Germany zugeordnet.

Warum Psychiatriereform als Gesellschaftsreform relevant sein kann

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Psychiatriereform als Gesellschaftsreform auch für thematische Recherchen besonders relevant. Gerade wer nach Werken von Franz-Werner Kersting sucht, sollte Psychiatriereform als Gesellschaftsreform näher betrachten. Die Angaben zu Schöningh und Paderborn, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Psychiatriereform als Gesellschaftsreform mit dem Datum 2003 eindeutig zuordenbar. Dass Psychiatriereform als Gesellschaftsreform in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.

Worum geht es in Psychiatriereform als Gesellschaftsreform?

Psychiatriereform als Gesellschaftsreform lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Die Behebung der katastrophalen Missstände insbesondere in der stationären psychiatrischen Versorgung der großen Anstalten, die Beseitigung der rechtlich-sozialen Benachteiligung der psychisch Kranken und geistig Behinderten sowie der Wechsel von der verwahrenden, kustodialen hin zu einer therapeutischen, rehabilitativen und gemeindenahen Psychiatrie das waren die zentralen Ziele jenes grundlegenden Reformaufbruchs in der Bundesrepublik, für den die Psychiatrie-Enquete von 1971/75 zum Symbol geworden ist. Doch erhielt der Aufbruch auch wichtige Impulse durch die Protestbewegung der 68er . In einem interdisziplinären Zusammenwirken von Geschichts- und Kulturwissenschaft mit ehemaligen und heutigen Akteuren aus Psychiatrie und Gesundheitsverwaltung bietet der vorliegende Band die erste gesellschaftsgeschichtliche Standortbestimmung dieser Zäsur. Wie gestaltete sich das Wechselverhältnis zwischen 1968 und Enquete? Welche Bedeutung hatten Praxis und Hypothek der NS-Medizinverbrechen für den spezifischen Reformstau und prozess der deutschen Nachkriegspsychiatrie? Wie sahen erste Ansätze zur Modernisierung und Humanissierung der Behindertenfürsorge in den fünfziger und sechziger Jahren aus? Welche Fortschritte brachte der Reformaufbruch? Wo stieß er an Grenzen oder brachte selbst neue Problemlagen hervor? Die Beantwortung dieser Fragen lässt sich gerade im laufenden Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen auch als Beitrag zur Wahrnehmung und Diskussion eines gesellschaftspolitisch relevanten Themas verstehen Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Einführung | Die Anstalt zwischen "Euthanasie" und Reform | Einführung | Die Anstaltspsychiatrie unter den Bedingungen der "Zusammenbruchgesellschaft" | Strukturkrise und Reformbeginn: Die Anstaltspsychiatrie in der DDR und der Bundesrepublik bis zu den 60er Jahren | Vor Ernst Klee. Die Hypothek der NS-Medizinverbrechen als Reformimpuls | Psychiatrie-Enquete | Einführung | Die Rodewischer-These von 1963 – ein Versuch zur Reform der DDR-Psychiatrie | Praktische Reformansätze in den 60er Jahren: Therapeutische Gruppenarbeit im psychiatrischen Krankenhaus | Die Inquisition der psychisch Kranken geht ihrem Ende entgegen. Die Geschichte der Psychiatrie-Enquete und Psychiatriereform in Deutschland | "Wartesaal MIT Hoffnung". Psychiatrie und Reform im Spiegel zeitgenössischer Filme aus Gütersloh, Bremen und Eickelborn (1963/1967). Versuch einer Bewertung | Psychiatriereform und Demokratisierung im Zeichen von '68 | Einführung | Reform als soziale Bewegung: Der "Mannheimer Kreis" und die Gründung der "Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie" | Radikale Psychiatriekritik in der Bundesrepublik. Zum Sozialistischen Patientenkollektiv in Heidelberg | Sozialstaat, Randgruppen und bundesrepublikanische Gesellschaft. Umbrüche und Entwicklungen in den sechziger und frühen siebziger Jahren | Reformalltag und -analysen im internationalen Vergleich | Einführung | Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Das Beispiel der "Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt am Main e.V." | "Vom Aufbruch in eine andere Zukunft". Bremer Psychiatrie zwischen 1945 und 1975 | Die chronisch psychischen Kranken "im Abseits der Psychiatriereform". Das Beispiel Bayern Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Congresses, History, 20th Century, Psychiatry, Psychiatric hospitals, Psychiatrie, Hervormingen, Psychiatriereform Mit einem Umfang von 293 Seiten und dem Format hard verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Bernd Walter (Editor), INNOVA GmbH (Cover Design), Druckhaus Tecklenborg (Printmaker)

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Auch physisch ist die Ausgabe klar beschrieben: Format hard, Gewicht 569 g und Abmessungen 23,4 x 16,8 x 2,2 cm. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL15399862W und OL24375262M besonders hilfreich. Die Ausgabe ist über den Verlag Schöningh, den Ort Paderborn, Germany und das Datum 2003 klar kontextualisiert.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Inhaltsübersicht: Einführung | Die Anstalt zwischen "Euthanasie" und Reform | Einführung | Die Anstaltspsychiatrie unter den Bedingungen der "Zusammenbruchgesellschaft" | Strukturkrise und Reformbeginn: Die Anstaltspsychiatrie in der DDR und der Bundesrepublik bis zu den 60er Jahren | Vor Ernst Klee. Die Hypothek der NS-Medizinverbrechen als Reformimpuls | Psychiatrie-Enquete | Einführung | Die Rodewischer-These von 1963 – ein Versuch zur Reform der DDR-Psychiatrie | Praktische Reformansätze in den 60er Jahren: Therapeutische Gruppenarbeit im psychiatrischen Krankenhaus | Die Inquisition der psychisch Kranken geht ihrem Ende entgegen. Die Geschichte der Psychiatrie-Enquete und Psychiatriereform in Deutschland | "Wartesaal MIT Hoffnung". Psychiatrie und Reform im Spiegel zeitgenössischer Filme aus Gütersloh, Bremen und Eickelborn (1963/1967). Versuch einer Bewertung | Psychiatriereform und Demokratisierung im Zeichen von '68 | Einführung | Reform als soziale Bewegung: Der "Mannheimer Kreis" und die Gründung der "Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie" | Radikale Psychiatriekritik in der Bundesrepublik. Zum Sozialistischen Patientenkollektiv in Heidelberg | Sozialstaat, Randgruppen und bundesrepublikanische Gesellschaft. Umbrüche und Entwicklungen in den sechziger und frühen siebziger Jahren | Reformalltag und -analysen im internationalen Vergleich | Einführung | Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Das Beispiel der "Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt am Main e.V." | "Vom Aufbruch in eine andere Zukunft". Bremer Psychiatrie zwischen 1945 und 1975 | Die chronisch psychischen Kranken "im Abseits der Psychiatriereform". Das Beispiel Bayern
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Behebung der katastrophalen Missstände insbesondere in der stationären psychiatrischen Versorgung der großen Anstalten, die Beseitigung der rechtlich-sozialen Benachteiligung der psychisch Kranken und geistig Behinderten sowie der Wechsel von der verwahrenden, kustodialen hin zu einer therapeutischen, rehabilitativen und gemeindenahen Psychiatrie das waren die zentralen Ziele jenes grundlegenden Reformaufbruchs in der Bundesrepublik, für den die Psychiatrie-Enquete von 1971/75 zum Symbol geworden ist. Doch erhielt der Aufbruch auch wichtige Impulse durch die Protestbewegung der 68er . In einem interdisziplinären Zusammenwirken von Geschichts- und Kulturwissenschaft mit ehemaligen und heutigen Akteuren aus Psychiatrie und Gesundheitsverwaltung bietet der vorliegende Band die erste gesellschaftsgeschichtliche Standortbestimmung dieser Zäsur. Wie gestaltete sich das Wechselverhältnis zwischen 1968 und Enquete? Welche Bedeutung hatten Praxis und Hypothek der NS-Medizinverbrechen für den spezifischen Reformstau und prozess der deutschen Nachkriegspsychiatrie? Wie sahen erste Ansätze zur Modernisierung und Humanissierung der Behindertenfürsorge in den fünfziger und sechziger Jahren aus? Welche Fortschritte brachte der Reformaufbruch? Wo stieß er an Grenzen oder brachte selbst neue Problemlagen hervor? Die Beantwortung dieser Fragen lässt sich gerade im laufenden Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen auch als Beitrag zur Wahrnehmung und Diskussion eines gesellschaftspolitisch relevanten Themas verstehen
  4. Umfang: 293 Seiten
  5. ISBN-10: 3506796194
  6. Ort der Veröffentlichung: Paderborn, Germany
  7. Format: hard
  8. Hinterlegtes Buchgewicht: 569 g
  9. Abmessungen: 23,4 x 16,8 x 2,2 cm
  10. Veröffentlicht am: 2003
  11. Untertitel: Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre
  12. Verlag: Schöningh
  13. Open-Library-Work-ID: OL15399862W
  14. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  15. Buchtitel: Psychiatriereform als Gesellschaftsreform
  16. Weitere Beteiligte: Bernd Walter (Editor), INNOVA GmbH (Cover Design), Druckhaus Tecklenborg (Printmaker)
  17. Thematische Tags: History, Congresses, History, 20th Century, Psychiatry, Psychiatric hospitals, Psychiatrie, Hervormingen, Psychiatriereform
  18. Verfasst von: Franz-Werner Kersting
  19. Open-Library-Editions-IDs: OL24375262M

Relevanz für Suche und Einordnung

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Psychiatriereform als Gesellschaftsreform, Franz-Werner Kersting, Sachbuch und History, Congresses, History, 20th Century, Psychiatry, Psychiatric hospitals, Psychiatrie, Hervormingen, Psychiatriereform - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Für die saubere Abgrenzung gegenüber ähnlichen Ausgaben sind auch hard, 23,4 x 16,8 x 2,2 cm, 569 g und 293 Seiten ein wichtiger Datensatzbestandteil.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Welche physischen Merkmale hat das Buch?

Die Ausgabe umfasst 293 Seiten und ist mit Format hard, Gewicht 569 g sowie den Maßen 23,4 x 16,8 x 2,2 cm beschrieben.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL15399862W und die Editionsreferenzen OL24375262M.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2003 bei Schöningh und ist dem Veröffentlichungsort Paderborn, Germany zugeordnet.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Einführung | Die Anstalt zwischen "Euthanasie" und Reform | Einführung | Die Anstaltspsychiatrie unter den Bedingungen der "Zusammenbruchgesellschaft" | Strukturkrise und Reformbeginn: Die Anstaltspsychiatrie in der DDR und der Bundesrepublik bis zu den 60er Jahren | Vor Ernst Klee. Die Hypothek der NS-Medizinverbrechen als Reformimpuls | Psychiatrie-Enquete | Einführung | Die Rodewischer-These von 1963 – ein Versuch zur Reform der DDR-Psychiatrie | Praktische Reformansätze in den 60er Jahren: Therapeutische Gruppenarbeit im psychiatrischen Krankenhaus | Die Inquisition der psychisch Kranken geht ihrem Ende entgegen. Die Geschichte der Psychiatrie-Enquete und Psychiatriereform in Deutschland | "Wartesaal MIT Hoffnung". Psychiatrie und Reform im Spiegel zeitgenössischer Filme aus Gütersloh, Bremen und Eickelborn (1963/1967). Versuch einer Bewertung | Psychiatriereform und Demokratisierung im Zeichen von '68 | Einführung | Reform als soziale Bewegung: Der "Mannheimer Kreis" und die Gründung der "Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie" | Radikale Psychiatriekritik in der Bundesrepublik. Zum Sozialistischen Patientenkollektiv in Heidelberg | Sozialstaat, Randgruppen und bundesrepublikanische Gesellschaft. Umbrüche und Entwicklungen in den sechziger und frühen siebziger Jahren | Reformalltag und -analysen im internationalen Vergleich | Einführung | Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Das Beispiel der "Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt am Main e.V." | "Vom Aufbruch in eine andere Zukunft". Bremer Psychiatrie zwischen 1945 und 1975 | Die chronisch psychischen Kranken "im Abseits der Psychiatriereform". Das Beispiel Bayern

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