Handbuch deutsche Gebärdensprache | Inhalt & Buchinfos
17/06/2026
Lesedauer: 28 min
Handbuch deutsche Gebärdensprache von Jens Hessmann, Hanna Eichmann, Martje Hansen prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Handbuch deutsche Gebärdensprache im Überblick
Handbuch deutsche Gebärdensprache gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Jens Hessmann, Hanna Eichmann, Martje Hansen - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. sprachwissenschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven fungiert als präzisierende Ergänzung zu Handbuch deutsche Gebärdensprache und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Als Veröffentlichungsdatum ist 2012 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Signum in Seedorf.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Verlagsname und Verlagsort - Signum und Seedorf - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Handbuch deutsche Gebärdensprache spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Handbuch deutsche Gebärdensprache auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2012 lässt sich Handbuch deutsche Gebärdensprache sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Für alle, die Bücher von Jens Hessmann, Hanna Eichmann, Martje Hansen recherchieren oder vergleichen, ist Handbuch deutsche Gebärdensprache eine relevante Ausgabe.
Worum geht es in Handbuch deutsche Gebärdensprache?
Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Einleitung : Gebärdensprachen als soziale Praxis Gehörloser und Gegenstand der Wissenschaft -- Jens Heßmann, Martje Hansen und Hanna Eichmann | Gehörlosigkeit als Lebensform -- | Gebärdensprachen als Gegenstand der Sprachwissenschaft -- | Wie besonders sind Gebärdensprachen? : zum Beispiel Simultaneität und Ikonizität -- | Anliegen und Inhalt des vorliegenden Buches -- | Entstehung und Ziele -- | Wege zur Gebärdensprache : Anmerkungen zu den Autorinnen und Autoren -- | Kapitelübersicht -- | Zur Wiedergabe von Gebärdensprache in diesem Buch -- | Phonologie : der Aufbau gebärdenspracjilicher Zeichen -- Claudia Becker und Alexander von Meyenn | Einführung : die Phonologie einer visuellen Sprache -- | Die Beschaffenheit von Gebärden -- | Die manuelle Komponente -- | Handform -- | Handstellung -- | Ausführungsstelle -- | Bewegung -- | Anordnung der Hände -- | Die zwei Gesichter einer Gebärde -- | Die nonmanuelle Komponente -- | Prosodie in der Deutschen Gebärdensprache -- | Theoretische Modelle der mentalen Repräsentation von Gebärden -- | Schluss und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Morphologie : Bildung und Modifikation von Gebärden -- Waldemar Schwager | Einführung : die Morphologie der Gebärdensprache -- | Woraus Gebärden gebildet werden: Morpheme -- | Morphemstruktur von Wörtern und Gebärden -- | Typen von Gebärden und Morphemen -- | Zwei Funktionsarten der Morphologie : die Form-und die Lexembildung -- | Lineare Gebärdenbildung -- | Komposition und Lehnbildung -- | Derivation : Präfigierung und Suffigierung -- | Nichtlineare Gebärdenbildung -- | Komposition, Inkorporation und Verschmelzung -- | Wurzeländerung und Morphologisierung -- | Komplexitätsreduktion und Demorphologisierung -- | Morphosyntaktisch bedingte Formbildung -- | Gebärdenraum und Lokus -- | Kongruenzbildung bei Indizes und Pronomina -- | Subklassen von Verben -- | Personmarkierung bei Kongruenzverben -- | Kongruenzbildung bei einfachen Verben -- | Lokusmarkierung bei Raumverben -- | Verbale Klassenbildung mit Klassifikatoren -- | Numerusbildung -- | Verbale Numerusbildung -- | Nominale Numerusbildung -- | Morphosyntaktisch nicht bedingte Formbildung -- | Aspektbildung -- | Komparationsbildung -- | Suprasegmentale Modifikation -- | Fazit und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Lexikon : der Wortschatz der DGS -- Susanne König, Reiner Konrad, Gabriele Langer unter Mitarbeit von Lutz König | Lexikon, Lexikologie und Lexikographie -- | Wörter und Gebärden als sprachliche Zeichen -- | Besonderheiten des gebärdensprachlichen Lexikons -- | Ikonizität -- | Mundbild -- | Variation -- | Etabliertes Lexikon -- | Umfang -- | Morphologische Aspekte -- | Wortklassen -- | Arten der Motiviertheit etablierter Gebärden -- | Semantische Aspekte -- | Synonymie, Antonymie und hierarchische Beziehungen -- | Polysemie und Homonymie -- | Redewendungen -- | Gebärden mit lexikalisierter Mundgestik -- | Teilsysteme -- | Produktive Gebärden -- | Verwendung im Kontext -- | Sprach wandet -- | Lexikonerweiterung -- | Bedeutungswandel -- | Veränderung der Form -- | Veränderung des grammatischen Verhaltens -- | Sprachplanung -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Syntax : aus Gebärden Sätze bilden -- Sonja Erlenkamp | Grundlegende Kategorien einer Sprachsyntax -- | Der Satzbegriff -- | Der Aufbau von einfachen und komplexen Sätzen -- | Satzarten -- | Wortstellung, semantische Rollen, Subjekt und Objekt -- | Wortstellung und verschiedene Satzkonstruktionen in der DGS -- | Syntaktische Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Verortung -- | Rollenübernahme -- | Richtungsverben -- | Abbildende Verben -- | Weitere räumliche Konstruktionen in der DGS -- | Aufteilung -- | Bojen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Textlinguistik : Gebärdensprache im Kontext | Martje Hansen | Einführung : was ist Textlinguistik? -- | Was macht aus einer Zeichenfolge einen Text? -- | Textkohäsion -- | Textkohärenz -- | Textfunktionen -- | Textinterne Funktionen -- | Erzählstrukturen -- | Vordergrund und Hintergrund von Erzählungen -- | Externe Textfunktion -- | Kulturelle und pragmatische Faktoren -- | Kultureller Einfluss : Oralität und Literalität -- | Pragmatische Faktoren : Nähe-und Distanzsprache -- | Rolle der Kontexte -- | Universale Merkmale der Nähe-und der Distanzsprache -- | Unterschiede zwischen distanz- und nähesprachlichen Gebärdentexten -- | Distanzsprachliche Gebärdentexte -- | Erzählungen -- | Poesie -- | Witze -- | Nähesprachliche Gebärdentexte -- | Abweichungen von der Standardsprache -- | Gesprächsorganisation -- | Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprache und Lautsprache im Kontakt -- Horst Ebbinghaus | Sprachenvielfalt und Sprachkontakt -- | Sprachkontakt innerhalb eines Individuums : Bilingualismus, Interferenz, code switching, code mixing -- | Sprachkontakt innerhalb einer Sprachgemeinschaft : Entlehnung, Diglossie -- | Das Entstehen von Sprachen aus dem Sprachkontakt : Pidgins und Kreolsprachen -- | Gebärden- und Lautsprachen im Kontakt -- | Das lautsprachbegleitende Gebärden -- | Gebärdensprachliche Kontaktvarianten -- | Wörter in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Die Funktion von deutschen Wörtern in der DGS -- | Die Verwendung lautsprachlicher Elemente in anderen Gebärdensprachen -- | Verwendung des Fingeralphabets -- | Kontroverse Auffassungen über den Status von Wörtern in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Soziolinguistik : Variation in der DGS -- Margit Hillenmeyer und Savina Tilmann | Variation als sprachlicher Normalzustand : auf dem Weg zu einer Varietätenlinguistik der DGS -- | Regionale Variation : Dialekte in der DGS -- | Soziale Variation : Soziolekte in der DGS -- | Situative Variation : Register in der DGS -- | Schluss : Geordnete Vielfalt -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Psycholinguistik und Neurolinguistik : Verarbeitung und Repräsentation von Gebärdensprache im Gehirn -- Juliane Klann -- Einleitung | Psycholinguistik -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Verständnisaufgaben -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Produktionsaufgaben -- | Erkenntnisse über Verstehensprozesse -- | Erkenntnisse über Produktionsprozesse -- | Gebärdensprache und Kurzzeitspeicherung (KZG/AG) -- | Neurolinguistik -- | Neurofunktionelle Grundlagen der Gebärdensprachrezeption und-Produktion -- | Gebärdensprache und nichtsprachliche Gestik -- | Ikonische Gebärden und bildliche Vorstellungskraft -- | Räumliche Gebärdensprachgrammatik und nichtsprachliche visuellkognitive Raumverarbeitung -- | Die Funktion des auditorischen Kortex bei Gehörlosen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenspracherwerb : Natürliches Sprachlernen gehörloser Kinder -- Barbara Hänel-Faulhaber | Einleitung : wie kommt das Kind zur Sprache? -- | Der Schritt in die Sprache : erste Gebärden -- | Auch Zeigen will gelernt sein : der Erwerb des Pronominalsystems -- | Grammatik lernen : Erwerb der Raumnutzung -- | Erwerb der Richtungsverben -- | Erwerb von Klassifikatorkonstruktionen -- | Die sensible Phase des Spracherwerbs : Gebärdensprache als Erst- und Zweitsprache -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Sprachvergleich : Vielfalt und Einheit von Gebärdensprachen -- Ulrike Zeshan -- Einleitung | Die Gebärdensprachen der Welt : ein erster Überblick -- | Wieviele Gebärdensprachen gibt es weltweit? -- | Sprachen, Sprachfamilien und Dialekte -- | Soziolinguistische Faktoren -- | Hausgebärden -- | Sekundäre Gebärdensprachen -- | Erste typologische Zweiteilung : Abgrenzung oder Assimilierung -- | Sprachlich-kulturelle Minderheiten Gehörloser und ihre Gebärdensprachen -- | Gebärdensprachen in Dorfgemeinschaften -- | Historische Entwicklung von Gebärdensprachen : Sprachfamilien und Sprachkontakt -- | Wie alt sind Gebärdensprachen? -- | Welche Gebärdensprachen sind miteinander verwandt? -- | Strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gebärdensprachen -- | Gebärdensprache als Sprachtyp? : Substantielle und thematische Merkmale -- | Universalien, Tendenzen und Ausnahmen : Beispiel Raumnutzung -- | Regionale und individuelle Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Internationale Gebärdenkommunikation -- | Internationale Kontaktsituationen -- | Internationales Gebärden -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenschriften : Flüchtiges fixieren -- Susanne König und Constanze Schmaling | Notwendigkeit einer Gebärdenschrift? -- | Argumente gegen eine Gebärdenschrift -- | Argumente für eine Gebärdenschrift -- | Gebärdenschriften -- | Stokoe-Notation -- | SignWriting -- | Hamburger Notationssystem (HamNoSys) -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdidaktik : DGS lehren und lernen -- Sabine Fries und Thomas Geißler-- Einleitung | Gebärdensprachunterricht in Deutschland : vom Gebärdenkursleiter zum Dozenten für Gebärdensprache -- | Robinson und die LBG-Kurse -- | Vom Morsealphabet zum DGS-Unterricht -- | Von der Berufung zum Berufsbild -- | Gebärdensprachunterricht in der Praxis : ein Blick auf gängige Lehrkonzepte -- | "Grundkurs Deutsche Gebärdensprache" (Beecken u.a. 1999) -- | "Deutsche Gebärdensprache I" (Happ 2000) -- | "Fliegende Hände" (Deaf and Sign Language Research Team 2002) -- | Ausgewählte Aspekte einer Didaktik des Gebärdensprachunterrichts -- | Lautloser Unterricht als Prinzip -- | Schwierigkeiten des Sehen-Lernens -- | Visuelles Lernen wird schließlich auch durch das Fehlen einer Gebrauchsschrift für Gebärdensprache erschwert -- | Den Körper zum Sprechen bringen -- | Visuell denken lernen -- | Kontrastiver Sprachunterricht -- | Mehr als Sprachunterricht : "Landeskunde" der Gehörlosenwelt -- | Zum Verhältnis von Produktion und Rezeption -- | Gebärdensprache prüfen -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachpädagogik : DGS im bilingualen Schulunterricht -- Christian Borgwardt | Traditionelle Gehörlosenpädagogik und das Ende der Gehörlosigkeit -- | Ein Neuansatz : Bilingualer Unterricht in Gebärden- und Lautsprache -- | Gebärdensprache für ein Leben in zwei Welten -- | Gebärdensprache und bilingualer Unterricht an deutschen Gehörlosenschulen -- | Bilingualer Unterricht : Formen und Beispiele -- | DGS als Unterrichtsfach -- | Schluss : auf dem Weg zur bilingual-bikulturellen Gehörlosenschule -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachkunst : Fremdheit erfahrbar machen -- Tomas Vollhaber | Konzeptionen des Gehörlosentheaters -- | Eine Gebärdensprachpoesie von Jürgen Endress -- | Gehörlosen- und Gebärdensprachtheater von Visual Arts -- | Politischer Anspruch -- | Intertextualität -- | Poetische Merkmale -- | Stimme -- | Eine Gebärdensprachperformance Hamburger Studenten -- | Überwinden von Misstrauen, Angst und Verachtung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdolmetschen -- Gudrun Hillen und Regina keven | Professionalisierung des Gebärdensprachdolmetschens in Deutschland -- | Das Handlungsfeld von Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Dolmetschtechniken -- | Übersetzen und Deaf Interpreting -- | Einsatzbereiche und Dolmetschtypen -- | Arbeitssprachen und Dolmetschrichtungen -- | Gebärdensprachdolmetschen als Gegenstand der Forschung und Wissenschaft -- | Sprachliche Herausforderungen des Gebärdensprachdolmetschens -- | Dolmetschen aus der Gebärdensprache in die gesprochene Sprache -- | Rezeption des gebärdeten Ausgangstextes -- | Speicherung des Ausgangstextes -- | Produktion des Zieltextes -- | Dolmetschen aus der gesprochenen Sprache in die Gebärdensprache -- | Gebärdenverwendung -- | Satzbau -- | Textgestaltung -- | Die Beziehung zwischen tauben Kundinnen und Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Schluss -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Spricht etwas gegen Gebärdensprache? : Anmerkungen zum Ursprung oralistischer Fehlannahmen im sprachphilosophischen Diskurs des 18. und 19. Jahrhunderts -- Sylvia Wolff -- Einleitung | Vorurteil I : Gebärden und Gesten stehen als nonverbale Zeichen am Anfang der Entwicklung menschlicher Sprache und werden durch die Lautsprache abgelöst -- | Vorurteil II : die Gebärdensprache ist ein naturhaft, keiner Konvention unterworfenes Kommunikationsmittel -- | Vorurteil III : die Gebärdensprache ist aufgrund ihrer fehlenden Abstraktionsfähigkeit nicht verallgemeinerungsfähig und wegen ihrer Doppeldeutigkeit keine vollkommene Sprache -- | Vorurteil IV : der Gebrauch von Gebärden und Gesten führt zu keiner eigenständigen Sprache, da es keine Grammatik dafür gibt -- | Fazit : vom Diskurs der Gelehrten zur Widerlegung von Vorurteilen durch die sprachliche Praxis Gehörloser -- | Weiterführende Literaturhinweise ---- Literaturverzeichnis-- Stichwortverzeichnis-- Autorenverzeichnis. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Handbuch deutsche Gebärdensprache thematisch schneller einzuordnen: Handbooks, manuals, German Sign Language
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL39534795W sowie die Editionszuordnungen OL53789698M referenzierbar. Die Ausgabe ist über den Verlag Signum, den Ort Seedorf und das Datum 2012 klar kontextualisiert.
Die zentralen Metadaten zu Handbuch deutsche Gebärdensprache
- Umfang: 528 Seiten
- Ort der Veröffentlichung: Seedorf
- Buchtitel: Handbuch deutsche Gebärdensprache
- Externe Editionsreferenzen: OL53789698M
- Veröffentlicht am: 2012
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung : Gebärdensprachen als soziale Praxis Gehörloser und Gegenstand der Wissenschaft -- Jens Heßmann, Martje Hansen und Hanna Eichmann | Gehörlosigkeit als Lebensform -- | Gebärdensprachen als Gegenstand der Sprachwissenschaft -- | Wie besonders sind Gebärdensprachen? : zum Beispiel Simultaneität und Ikonizität -- | Anliegen und Inhalt des vorliegenden Buches -- | Entstehung und Ziele -- | Wege zur Gebärdensprache : Anmerkungen zu den Autorinnen und Autoren -- | Kapitelübersicht -- | Zur Wiedergabe von Gebärdensprache in diesem Buch -- | Phonologie : der Aufbau gebärdenspracjilicher Zeichen -- Claudia Becker und Alexander von Meyenn | Einführung : die Phonologie einer visuellen Sprache -- | Die Beschaffenheit von Gebärden -- | Die manuelle Komponente -- | Handform -- | Handstellung -- | Ausführungsstelle -- | Bewegung -- | Anordnung der Hände -- | Die zwei Gesichter einer Gebärde -- | Die nonmanuelle Komponente -- | Prosodie in der Deutschen Gebärdensprache -- | Theoretische Modelle der mentalen Repräsentation von Gebärden -- | Schluss und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Morphologie : Bildung und Modifikation von Gebärden -- Waldemar Schwager | Einführung : die Morphologie der Gebärdensprache -- | Woraus Gebärden gebildet werden: Morpheme -- | Morphemstruktur von Wörtern und Gebärden -- | Typen von Gebärden und Morphemen -- | Zwei Funktionsarten der Morphologie : die Form-und die Lexembildung -- | Lineare Gebärdenbildung -- | Komposition und Lehnbildung -- | Derivation : Präfigierung und Suffigierung -- | Nichtlineare Gebärdenbildung -- | Komposition, Inkorporation und Verschmelzung -- | Wurzeländerung und Morphologisierung -- | Komplexitätsreduktion und Demorphologisierung -- | Morphosyntaktisch bedingte Formbildung -- | Gebärdenraum und Lokus -- | Kongruenzbildung bei Indizes und Pronomina -- | Subklassen von Verben -- | Personmarkierung bei Kongruenzverben -- | Kongruenzbildung bei einfachen Verben -- | Lokusmarkierung bei Raumverben -- | Verbale Klassenbildung mit Klassifikatoren -- | Numerusbildung -- | Verbale Numerusbildung -- | Nominale Numerusbildung -- | Morphosyntaktisch nicht bedingte Formbildung -- | Aspektbildung -- | Komparationsbildung -- | Suprasegmentale Modifikation -- | Fazit und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Lexikon : der Wortschatz der DGS -- Susanne König, Reiner Konrad, Gabriele Langer unter Mitarbeit von Lutz König | Lexikon, Lexikologie und Lexikographie -- | Wörter und Gebärden als sprachliche Zeichen -- | Besonderheiten des gebärdensprachlichen Lexikons -- | Ikonizität -- | Mundbild -- | Variation -- | Etabliertes Lexikon -- | Umfang -- | Morphologische Aspekte -- | Wortklassen -- | Arten der Motiviertheit etablierter Gebärden -- | Semantische Aspekte -- | Synonymie, Antonymie und hierarchische Beziehungen -- | Polysemie und Homonymie -- | Redewendungen -- | Gebärden mit lexikalisierter Mundgestik -- | Teilsysteme -- | Produktive Gebärden -- | Verwendung im Kontext -- | Sprach wandet -- | Lexikonerweiterung -- | Bedeutungswandel -- | Veränderung der Form -- | Veränderung des grammatischen Verhaltens -- | Sprachplanung -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Syntax : aus Gebärden Sätze bilden -- Sonja Erlenkamp | Grundlegende Kategorien einer Sprachsyntax -- | Der Satzbegriff -- | Der Aufbau von einfachen und komplexen Sätzen -- | Satzarten -- | Wortstellung, semantische Rollen, Subjekt und Objekt -- | Wortstellung und verschiedene Satzkonstruktionen in der DGS -- | Syntaktische Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Verortung -- | Rollenübernahme -- | Richtungsverben -- | Abbildende Verben -- | Weitere räumliche Konstruktionen in der DGS -- | Aufteilung -- | Bojen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Textlinguistik : Gebärdensprache im Kontext | Martje Hansen | Einführung : was ist Textlinguistik? -- | Was macht aus einer Zeichenfolge einen Text? -- | Textkohäsion -- | Textkohärenz -- | Textfunktionen -- | Textinterne Funktionen -- | Erzählstrukturen -- | Vordergrund und Hintergrund von Erzählungen -- | Externe Textfunktion -- | Kulturelle und pragmatische Faktoren -- | Kultureller Einfluss : Oralität und Literalität -- | Pragmatische Faktoren : Nähe-und Distanzsprache -- | Rolle der Kontexte -- | Universale Merkmale der Nähe-und der Distanzsprache -- | Unterschiede zwischen distanz- und nähesprachlichen Gebärdentexten -- | Distanzsprachliche Gebärdentexte -- | Erzählungen -- | Poesie -- | Witze -- | Nähesprachliche Gebärdentexte -- | Abweichungen von der Standardsprache -- | Gesprächsorganisation -- | Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprache und Lautsprache im Kontakt -- Horst Ebbinghaus | Sprachenvielfalt und Sprachkontakt -- | Sprachkontakt innerhalb eines Individuums : Bilingualismus, Interferenz, code switching, code mixing -- | Sprachkontakt innerhalb einer Sprachgemeinschaft : Entlehnung, Diglossie -- | Das Entstehen von Sprachen aus dem Sprachkontakt : Pidgins und Kreolsprachen -- | Gebärden- und Lautsprachen im Kontakt -- | Das lautsprachbegleitende Gebärden -- | Gebärdensprachliche Kontaktvarianten -- | Wörter in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Die Funktion von deutschen Wörtern in der DGS -- | Die Verwendung lautsprachlicher Elemente in anderen Gebärdensprachen -- | Verwendung des Fingeralphabets -- | Kontroverse Auffassungen über den Status von Wörtern in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Soziolinguistik : Variation in der DGS -- Margit Hillenmeyer und Savina Tilmann | Variation als sprachlicher Normalzustand : auf dem Weg zu einer Varietätenlinguistik der DGS -- | Regionale Variation : Dialekte in der DGS -- | Soziale Variation : Soziolekte in der DGS -- | Situative Variation : Register in der DGS -- | Schluss : Geordnete Vielfalt -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Psycholinguistik und Neurolinguistik : Verarbeitung und Repräsentation von Gebärdensprache im Gehirn -- Juliane Klann -- Einleitung | Psycholinguistik -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Verständnisaufgaben -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Produktionsaufgaben -- | Erkenntnisse über Verstehensprozesse -- | Erkenntnisse über Produktionsprozesse -- | Gebärdensprache und Kurzzeitspeicherung (KZG/AG) -- | Neurolinguistik -- | Neurofunktionelle Grundlagen der Gebärdensprachrezeption und-Produktion -- | Gebärdensprache und nichtsprachliche Gestik -- | Ikonische Gebärden und bildliche Vorstellungskraft -- | Räumliche Gebärdensprachgrammatik und nichtsprachliche visuellkognitive Raumverarbeitung -- | Die Funktion des auditorischen Kortex bei Gehörlosen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenspracherwerb : Natürliches Sprachlernen gehörloser Kinder -- Barbara Hänel-Faulhaber | Einleitung : wie kommt das Kind zur Sprache? -- | Der Schritt in die Sprache : erste Gebärden -- | Auch Zeigen will gelernt sein : der Erwerb des Pronominalsystems -- | Grammatik lernen : Erwerb der Raumnutzung -- | Erwerb der Richtungsverben -- | Erwerb von Klassifikatorkonstruktionen -- | Die sensible Phase des Spracherwerbs : Gebärdensprache als Erst- und Zweitsprache -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Sprachvergleich : Vielfalt und Einheit von Gebärdensprachen -- Ulrike Zeshan -- Einleitung | Die Gebärdensprachen der Welt : ein erster Überblick -- | Wieviele Gebärdensprachen gibt es weltweit? -- | Sprachen, Sprachfamilien und Dialekte -- | Soziolinguistische Faktoren -- | Hausgebärden -- | Sekundäre Gebärdensprachen -- | Erste typologische Zweiteilung : Abgrenzung oder Assimilierung -- | Sprachlich-kulturelle Minderheiten Gehörloser und ihre Gebärdensprachen -- | Gebärdensprachen in Dorfgemeinschaften -- | Historische Entwicklung von Gebärdensprachen : Sprachfamilien und Sprachkontakt -- | Wie alt sind Gebärdensprachen? -- | Welche Gebärdensprachen sind miteinander verwandt? -- | Strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gebärdensprachen -- | Gebärdensprache als Sprachtyp? : Substantielle und thematische Merkmale -- | Universalien, Tendenzen und Ausnahmen : Beispiel Raumnutzung -- | Regionale und individuelle Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Internationale Gebärdenkommunikation -- | Internationale Kontaktsituationen -- | Internationales Gebärden -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenschriften : Flüchtiges fixieren -- Susanne König und Constanze Schmaling | Notwendigkeit einer Gebärdenschrift? -- | Argumente gegen eine Gebärdenschrift -- | Argumente für eine Gebärdenschrift -- | Gebärdenschriften -- | Stokoe-Notation -- | SignWriting -- | Hamburger Notationssystem (HamNoSys) -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdidaktik : DGS lehren und lernen -- Sabine Fries und Thomas Geißler-- Einleitung | Gebärdensprachunterricht in Deutschland : vom Gebärdenkursleiter zum Dozenten für Gebärdensprache -- | Robinson und die LBG-Kurse -- | Vom Morsealphabet zum DGS-Unterricht -- | Von der Berufung zum Berufsbild -- | Gebärdensprachunterricht in der Praxis : ein Blick auf gängige Lehrkonzepte -- | "Grundkurs Deutsche Gebärdensprache" (Beecken u.a. 1999) -- | "Deutsche Gebärdensprache I" (Happ 2000) -- | "Fliegende Hände" (Deaf and Sign Language Research Team 2002) -- | Ausgewählte Aspekte einer Didaktik des Gebärdensprachunterrichts -- | Lautloser Unterricht als Prinzip -- | Schwierigkeiten des Sehen-Lernens -- | Visuelles Lernen wird schließlich auch durch das Fehlen einer Gebrauchsschrift für Gebärdensprache erschwert -- | Den Körper zum Sprechen bringen -- | Visuell denken lernen -- | Kontrastiver Sprachunterricht -- | Mehr als Sprachunterricht : "Landeskunde" der Gehörlosenwelt -- | Zum Verhältnis von Produktion und Rezeption -- | Gebärdensprache prüfen -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachpädagogik : DGS im bilingualen Schulunterricht -- Christian Borgwardt | Traditionelle Gehörlosenpädagogik und das Ende der Gehörlosigkeit -- | Ein Neuansatz : Bilingualer Unterricht in Gebärden- und Lautsprache -- | Gebärdensprache für ein Leben in zwei Welten -- | Gebärdensprache und bilingualer Unterricht an deutschen Gehörlosenschulen -- | Bilingualer Unterricht : Formen und Beispiele -- | DGS als Unterrichtsfach -- | Schluss : auf dem Weg zur bilingual-bikulturellen Gehörlosenschule -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachkunst : Fremdheit erfahrbar machen -- Tomas Vollhaber | Konzeptionen des Gehörlosentheaters -- | Eine Gebärdensprachpoesie von Jürgen Endress -- | Gehörlosen- und Gebärdensprachtheater von Visual Arts -- | Politischer Anspruch -- | Intertextualität -- | Poetische Merkmale -- | Stimme -- | Eine Gebärdensprachperformance Hamburger Studenten -- | Überwinden von Misstrauen, Angst und Verachtung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdolmetschen -- Gudrun Hillen und Regina keven | Professionalisierung des Gebärdensprachdolmetschens in Deutschland -- | Das Handlungsfeld von Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Dolmetschtechniken -- | Übersetzen und Deaf Interpreting -- | Einsatzbereiche und Dolmetschtypen -- | Arbeitssprachen und Dolmetschrichtungen -- | Gebärdensprachdolmetschen als Gegenstand der Forschung und Wissenschaft -- | Sprachliche Herausforderungen des Gebärdensprachdolmetschens -- | Dolmetschen aus der Gebärdensprache in die gesprochene Sprache -- | Rezeption des gebärdeten Ausgangstextes -- | Speicherung des Ausgangstextes -- | Produktion des Zieltextes -- | Dolmetschen aus der gesprochenen Sprache in die Gebärdensprache -- | Gebärdenverwendung -- | Satzbau -- | Textgestaltung -- | Die Beziehung zwischen tauben Kundinnen und Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Schluss -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Spricht etwas gegen Gebärdensprache? : Anmerkungen zum Ursprung oralistischer Fehlannahmen im sprachphilosophischen Diskurs des 18. und 19. Jahrhunderts -- Sylvia Wolff -- Einleitung | Vorurteil I : Gebärden und Gesten stehen als nonverbale Zeichen am Anfang der Entwicklung menschlicher Sprache und werden durch die Lautsprache abgelöst -- | Vorurteil II : die Gebärdensprache ist ein naturhaft, keiner Konvention unterworfenes Kommunikationsmittel -- | Vorurteil III : die Gebärdensprache ist aufgrund ihrer fehlenden Abstraktionsfähigkeit nicht verallgemeinerungsfähig und wegen ihrer Doppeldeutigkeit keine vollkommene Sprache -- | Vorurteil IV : der Gebrauch von Gebärden und Gesten führt zu keiner eigenständigen Sprache, da es keine Grammatik dafür gibt -- | Fazit : vom Diskurs der Gelehrten zur Widerlegung von Vorurteilen durch die sprachliche Praxis Gehörloser -- | Weiterführende Literaturhinweise ---- Literaturverzeichnis-- Stichwortverzeichnis-- Autorenverzeichnis.
- Schlagwörter: Handbooks, manuals, German Sign Language
- Publiziert bei: Signum
- Autor beziehungsweise Autoren: Jens Hessmann, Hanna Eichmann, Martje Hansen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783936675207
- Open-Library-Work-ID: OL39534795W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Ergänzender Titelzusatz: sprachwissenschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Handbuch deutsche Gebärdensprache, Jens Hessmann, Hanna Eichmann, Martje Hansen, Sachbuch und Handbooks, manuals, German Sign Language - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
FAQ zu Handbuch deutsche Gebärdensprache
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Handbooks, manuals, German Sign Language kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Was verrät der Untertitel über Handbuch deutsche Gebärdensprache?
Mit sprachwissenschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung : Gebärdensprachen als soziale Praxis Gehörloser und Gegenstand der Wissenschaft -- Jens Heßmann, Martje Hansen und Hanna Eichmann | Gehörlosigkeit als Lebensform -- | Gebärdensprachen als Gegenstand der Sprachwissenschaft -- | Wie besonders sind Gebärdensprachen? : zum Beispiel Simultaneität und Ikonizität -- | Anliegen und Inhalt des vorliegenden Buches -- | Entstehung und Ziele -- | Wege zur Gebärdensprache : Anmerkungen zu den Autorinnen und Autoren -- | Kapitelübersicht -- | Zur Wiedergabe von Gebärdensprache in diesem Buch -- | Phonologie : der Aufbau gebärdenspracjilicher Zeichen -- Claudia Becker und Alexander von Meyenn | Einführung : die Phonologie einer visuellen Sprache -- | Die Beschaffenheit von Gebärden -- | Die manuelle Komponente -- | Handform -- | Handstellung -- | Ausführungsstelle -- | Bewegung -- | Anordnung der Hände -- | Die zwei Gesichter einer Gebärde -- | Die nonmanuelle Komponente -- | Prosodie in der Deutschen Gebärdensprache -- | Theoretische Modelle der mentalen Repräsentation von Gebärden -- | Schluss und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Morphologie : Bildung und Modifikation von Gebärden -- Waldemar Schwager | Einführung : die Morphologie der Gebärdensprache -- | Woraus Gebärden gebildet werden: Morpheme -- | Morphemstruktur von Wörtern und Gebärden -- | Typen von Gebärden und Morphemen -- | Zwei Funktionsarten der Morphologie : die Form-und die Lexembildung -- | Lineare Gebärdenbildung -- | Komposition und Lehnbildung -- | Derivation : Präfigierung und Suffigierung -- | Nichtlineare Gebärdenbildung -- | Komposition, Inkorporation und Verschmelzung -- | Wurzeländerung und Morphologisierung -- | Komplexitätsreduktion und Demorphologisierung -- | Morphosyntaktisch bedingte Formbildung -- | Gebärdenraum und Lokus -- | Kongruenzbildung bei Indizes und Pronomina -- | Subklassen von Verben -- | Personmarkierung bei Kongruenzverben -- | Kongruenzbildung bei einfachen Verben -- | Lokusmarkierung bei Raumverben -- | Verbale Klassenbildung mit Klassifikatoren -- | Numerusbildung -- | Verbale Numerusbildung -- | Nominale Numerusbildung -- | Morphosyntaktisch nicht bedingte Formbildung -- | Aspektbildung -- | Komparationsbildung -- | Suprasegmentale Modifikation -- | Fazit und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Lexikon : der Wortschatz der DGS -- Susanne König, Reiner Konrad, Gabriele Langer unter Mitarbeit von Lutz König | Lexikon, Lexikologie und Lexikographie -- | Wörter und Gebärden als sprachliche Zeichen -- | Besonderheiten des gebärdensprachlichen Lexikons -- | Ikonizität -- | Mundbild -- | Variation -- | Etabliertes Lexikon -- | Umfang -- | Morphologische Aspekte -- | Wortklassen -- | Arten der Motiviertheit etablierter Gebärden -- | Semantische Aspekte -- | Synonymie, Antonymie und hierarchische Beziehungen -- | Polysemie und Homonymie -- | Redewendungen -- | Gebärden mit lexikalisierter Mundgestik -- | Teilsysteme -- | Produktive Gebärden -- | Verwendung im Kontext -- | Sprach wandet -- | Lexikonerweiterung -- | Bedeutungswandel -- | Veränderung der Form -- | Veränderung des grammatischen Verhaltens -- | Sprachplanung -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Syntax : aus Gebärden Sätze bilden -- Sonja Erlenkamp | Grundlegende Kategorien einer Sprachsyntax -- | Der Satzbegriff -- | Der Aufbau von einfachen und komplexen Sätzen -- | Satzarten -- | Wortstellung, semantische Rollen, Subjekt und Objekt -- | Wortstellung und verschiedene Satzkonstruktionen in der DGS -- | Syntaktische Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Verortung -- | Rollenübernahme -- | Richtungsverben -- | Abbildende Verben -- | Weitere räumliche Konstruktionen in der DGS -- | Aufteilung -- | Bojen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Textlinguistik : Gebärdensprache im Kontext | Martje Hansen | Einführung : was ist Textlinguistik? -- | Was macht aus einer Zeichenfolge einen Text? -- | Textkohäsion -- | Textkohärenz -- | Textfunktionen -- | Textinterne Funktionen -- | Erzählstrukturen -- | Vordergrund und Hintergrund von Erzählungen -- | Externe Textfunktion -- | Kulturelle und pragmatische Faktoren -- | Kultureller Einfluss : Oralität und Literalität -- | Pragmatische Faktoren : Nähe-und Distanzsprache -- | Rolle der Kontexte -- | Universale Merkmale der Nähe-und der Distanzsprache -- | Unterschiede zwischen distanz- und nähesprachlichen Gebärdentexten -- | Distanzsprachliche Gebärdentexte -- | Erzählungen -- | Poesie -- | Witze -- | Nähesprachliche Gebärdentexte -- | Abweichungen von der Standardsprache -- | Gesprächsorganisation -- | Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprache und Lautsprache im Kontakt -- Horst Ebbinghaus | Sprachenvielfalt und Sprachkontakt -- | Sprachkontakt innerhalb eines Individuums : Bilingualismus, Interferenz, code switching, code mixing -- | Sprachkontakt innerhalb einer Sprachgemeinschaft : Entlehnung, Diglossie -- | Das Entstehen von Sprachen aus dem Sprachkontakt : Pidgins und Kreolsprachen -- | Gebärden- und Lautsprachen im Kontakt -- | Das lautsprachbegleitende Gebärden -- | Gebärdensprachliche Kontaktvarianten -- | Wörter in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Die Funktion von deutschen Wörtern in der DGS -- | Die Verwendung lautsprachlicher Elemente in anderen Gebärdensprachen -- | Verwendung des Fingeralphabets -- | Kontroverse Auffassungen über den Status von Wörtern in gebärdensprachlichen Äußerungen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Soziolinguistik : Variation in der DGS -- Margit Hillenmeyer und Savina Tilmann | Variation als sprachlicher Normalzustand : auf dem Weg zu einer Varietätenlinguistik der DGS -- | Regionale Variation : Dialekte in der DGS -- | Soziale Variation : Soziolekte in der DGS -- | Situative Variation : Register in der DGS -- | Schluss : Geordnete Vielfalt -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Psycholinguistik und Neurolinguistik : Verarbeitung und Repräsentation von Gebärdensprache im Gehirn -- Juliane Klann -- Einleitung | Psycholinguistik -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Verständnisaufgaben -- | Erkenntnisse über die Gebärdensprachspeicherung aus Produktionsaufgaben -- | Erkenntnisse über Verstehensprozesse -- | Erkenntnisse über Produktionsprozesse -- | Gebärdensprache und Kurzzeitspeicherung (KZG/AG) -- | Neurolinguistik -- | Neurofunktionelle Grundlagen der Gebärdensprachrezeption und-Produktion -- | Gebärdensprache und nichtsprachliche Gestik -- | Ikonische Gebärden und bildliche Vorstellungskraft -- | Räumliche Gebärdensprachgrammatik und nichtsprachliche visuellkognitive Raumverarbeitung -- | Die Funktion des auditorischen Kortex bei Gehörlosen -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenspracherwerb : Natürliches Sprachlernen gehörloser Kinder -- Barbara Hänel-Faulhaber | Einleitung : wie kommt das Kind zur Sprache? -- | Der Schritt in die Sprache : erste Gebärden -- | Auch Zeigen will gelernt sein : der Erwerb des Pronominalsystems -- | Grammatik lernen : Erwerb der Raumnutzung -- | Erwerb der Richtungsverben -- | Erwerb von Klassifikatorkonstruktionen -- | Die sensible Phase des Spracherwerbs : Gebärdensprache als Erst- und Zweitsprache -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Sprachvergleich : Vielfalt und Einheit von Gebärdensprachen -- Ulrike Zeshan -- Einleitung | Die Gebärdensprachen der Welt : ein erster Überblick -- | Wieviele Gebärdensprachen gibt es weltweit? -- | Sprachen, Sprachfamilien und Dialekte -- | Soziolinguistische Faktoren -- | Hausgebärden -- | Sekundäre Gebärdensprachen -- | Erste typologische Zweiteilung : Abgrenzung oder Assimilierung -- | Sprachlich-kulturelle Minderheiten Gehörloser und ihre Gebärdensprachen -- | Gebärdensprachen in Dorfgemeinschaften -- | Historische Entwicklung von Gebärdensprachen : Sprachfamilien und Sprachkontakt -- | Wie alt sind Gebärdensprachen? -- | Welche Gebärdensprachen sind miteinander verwandt? -- | Strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gebärdensprachen -- | Gebärdensprache als Sprachtyp? : Substantielle und thematische Merkmale -- | Universalien, Tendenzen und Ausnahmen : Beispiel Raumnutzung -- | Regionale und individuelle Besonderheiten von Gebärdensprachen -- | Internationale Gebärdenkommunikation -- | Internationale Kontaktsituationen -- | Internationales Gebärden -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdenschriften : Flüchtiges fixieren -- Susanne König und Constanze Schmaling | Notwendigkeit einer Gebärdenschrift? -- | Argumente gegen eine Gebärdenschrift -- | Argumente für eine Gebärdenschrift -- | Gebärdenschriften -- | Stokoe-Notation -- | SignWriting -- | Hamburger Notationssystem (HamNoSys) -- | Zusammenfassung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdidaktik : DGS lehren und lernen -- Sabine Fries und Thomas Geißler-- Einleitung | Gebärdensprachunterricht in Deutschland : vom Gebärdenkursleiter zum Dozenten für Gebärdensprache -- | Robinson und die LBG-Kurse -- | Vom Morsealphabet zum DGS-Unterricht -- | Von der Berufung zum Berufsbild -- | Gebärdensprachunterricht in der Praxis : ein Blick auf gängige Lehrkonzepte -- | "Grundkurs Deutsche Gebärdensprache" (Beecken u.a. 1999) -- | "Deutsche Gebärdensprache I" (Happ 2000) -- | "Fliegende Hände" (Deaf and Sign Language Research Team 2002) -- | Ausgewählte Aspekte einer Didaktik des Gebärdensprachunterrichts -- | Lautloser Unterricht als Prinzip -- | Schwierigkeiten des Sehen-Lernens -- | Visuelles Lernen wird schließlich auch durch das Fehlen einer Gebrauchsschrift für Gebärdensprache erschwert -- | Den Körper zum Sprechen bringen -- | Visuell denken lernen -- | Kontrastiver Sprachunterricht -- | Mehr als Sprachunterricht : "Landeskunde" der Gehörlosenwelt -- | Zum Verhältnis von Produktion und Rezeption -- | Gebärdensprache prüfen -- | Zusammenfassung und Ausblick -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachpädagogik : DGS im bilingualen Schulunterricht -- Christian Borgwardt | Traditionelle Gehörlosenpädagogik und das Ende der Gehörlosigkeit -- | Ein Neuansatz : Bilingualer Unterricht in Gebärden- und Lautsprache -- | Gebärdensprache für ein Leben in zwei Welten -- | Gebärdensprache und bilingualer Unterricht an deutschen Gehörlosenschulen -- | Bilingualer Unterricht : Formen und Beispiele -- | DGS als Unterrichtsfach -- | Schluss : auf dem Weg zur bilingual-bikulturellen Gehörlosenschule -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachkunst : Fremdheit erfahrbar machen -- Tomas Vollhaber | Konzeptionen des Gehörlosentheaters -- | Eine Gebärdensprachpoesie von Jürgen Endress -- | Gehörlosen- und Gebärdensprachtheater von Visual Arts -- | Politischer Anspruch -- | Intertextualität -- | Poetische Merkmale -- | Stimme -- | Eine Gebärdensprachperformance Hamburger Studenten -- | Überwinden von Misstrauen, Angst und Verachtung -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Gebärdensprachdolmetschen -- Gudrun Hillen und Regina keven | Professionalisierung des Gebärdensprachdolmetschens in Deutschland -- | Das Handlungsfeld von Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Dolmetschtechniken -- | Übersetzen und Deaf Interpreting -- | Einsatzbereiche und Dolmetschtypen -- | Arbeitssprachen und Dolmetschrichtungen -- | Gebärdensprachdolmetschen als Gegenstand der Forschung und Wissenschaft -- | Sprachliche Herausforderungen des Gebärdensprachdolmetschens -- | Dolmetschen aus der Gebärdensprache in die gesprochene Sprache -- | Rezeption des gebärdeten Ausgangstextes -- | Speicherung des Ausgangstextes -- | Produktion des Zieltextes -- | Dolmetschen aus der gesprochenen Sprache in die Gebärdensprache -- | Gebärdenverwendung -- | Satzbau -- | Textgestaltung -- | Die Beziehung zwischen tauben Kundinnen und Gebärdensprachdolmetscherinnen -- | Schluss -- | Weiterführende Literaturhinweise -- | Spricht etwas gegen Gebärdensprache? : Anmerkungen zum Ursprung oralistischer Fehlannahmen im sprachphilosophischen Diskurs des 18. und 19. Jahrhunderts -- Sylvia Wolff -- Einleitung | Vorurteil I : Gebärden und Gesten stehen als nonverbale Zeichen am Anfang der Entwicklung menschlicher Sprache und werden durch die Lautsprache abgelöst -- | Vorurteil II : die Gebärdensprache ist ein naturhaft, keiner Konvention unterworfenes Kommunikationsmittel -- | Vorurteil III : die Gebärdensprache ist aufgrund ihrer fehlenden Abstraktionsfähigkeit nicht verallgemeinerungsfähig und wegen ihrer Doppeldeutigkeit keine vollkommene Sprache -- | Vorurteil IV : der Gebrauch von Gebärden und Gesten führt zu keiner eigenständigen Sprache, da es keine Grammatik dafür gibt -- | Fazit : vom Diskurs der Gelehrten zur Widerlegung von Vorurteilen durch die sprachliche Praxis Gehörloser -- | Weiterführende Literaturhinweise ---- Literaturverzeichnis-- Stichwortverzeichnis-- Autorenverzeichnis.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Signum, Seedorf und das Datum 2012 beschrieben.
Externe Links
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