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Theatrum judaicum | Buch im Überblick: Inhalt und Details

17/06/2026

Lesedauer: 13 min

Theatrum judaicum von Galili Shahar kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Theatrum judaicum | Buch im Überblick: Inhalt und Details

Theatrum judaicum - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Theatrum judaicum von Galili Shahar ist ein Titel aus dem Bereich Drama, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Denkspiele im deutsch-jüdischen Diskurs der Moderne fungiert als präzisierende Ergänzung zu Theatrum judaicum und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Theatrum judaicum wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der modernen Literatur eine neue Bewegung im jüdischen Denken. In Literatur und Theorie des Expressionismus und der Dada-Kunst, in der Neuen Sachlichkeit und im politischen Theater stand die ästhetische Interpretation des Judentums unter neuem Vorzeichen. Autoren wie Ernst Toller, Franz Werfel, Franz Kafka, Walter Mehring, Yvan Goll, Else Lasker-Schüler und Walter Benjamin nutzten die Instrumente der Avantgarde – die Technik des Fragments, den Diskurs der Ekstase, das Motiv der Verwandlung und die Effekte der Verfremdung – um eine neue Lesart der Quellen des Judentums anzubieten und eine kritische Perspektive auf die Struktur der Identität zu öffnen. Die Studie des israelischen Germanisten Galili Shahar weist auch den Einfluß der Avantgarde auf die Schriften Gustav Landauers, Martin Bubers und Franz Rosenzweigs nach und erklärt ihren Anteil an der Gestaltung eines neuen theologischen Denkens. Mit diesem Buch gewinnt die Vorstellung vom deutsch-jüdischen Dialog eine zusätzliche Dimension, indem der Begriff des Dialogs mit einem neuen Blick auf Sprachfiguren, Performanz und Körperlichkeit re-definiert wird. (Quelle: [Aisthesis Verlag](https://www.aisthesis.de/Shahar-Galili)) Bibliografisch ist Theatrum judaicum mit dem Erscheinungsdatum 2007, dem Verlag Aisthesis Verlag und dem Ort Bielefeld, Germany erfasst.

Warum Theatrum judaicum relevant sein kann

Die Angaben zu Aisthesis Verlag und Bielefeld, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Dass Theatrum judaicum in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Wer Literatur aus dem Bereich Drama sucht, findet in Theatrum judaicum einen gut klassifizierbaren Titel. Auch das Veröffentlichungsdatum 2007 macht Theatrum judaicum für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Gerade wer nach Werken von Galili Shahar sucht, sollte Theatrum judaicum näher betrachten.

Inhalte, Themen und Relevanz

Die Beschreibung zeigt, dass Theatrum judaicum klar dem Bereich Drama zugeordnet werden kann: Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der modernen Literatur eine neue Bewegung im jüdischen Denken. In Literatur und Theorie des Expressionismus und der Dada-Kunst, in der Neuen Sachlichkeit und im politischen Theater stand die ästhetische Interpretation des Judentums unter neuem Vorzeichen. Autoren wie Ernst Toller, Franz Werfel, Franz Kafka, Walter Mehring, Yvan Goll, Else Lasker-Schüler und Walter Benjamin nutzten die Instrumente der Avantgarde – die Technik des Fragments, den Diskurs der Ekstase, das Motiv der Verwandlung und die Effekte der Verfremdung – um eine neue Lesart der Quellen des Judentums anzubieten und eine kritische Perspektive auf die Struktur der Identität zu öffnen. Die Studie des israelischen Germanisten Galili Shahar weist auch den Einfluß der Avantgarde auf die Schriften Gustav Landauers, Martin Bubers und Franz Rosenzweigs nach und erklärt ihren Anteil an der Gestaltung eines neuen theologischen Denkens. Mit diesem Buch gewinnt die Vorstellung vom deutsch-jüdischen Dialog eine zusätzliche Dimension, indem der Begriff des Dialogs mit einem neuen Blick auf Sprachfiguren, Performanz und Körperlichkeit re-definiert wird. (Quelle: [Aisthesis Verlag](https://www.aisthesis.de/Shahar-Galili)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorwort | Theater der Wanderung | Der Wanderer und die Literatur | Das Spiel und die Vernunft: Die Aufklärung und die jüdische Figur | Wirtschaft, Kunst und Bodenlosigkeit | Ernst Toller: Wanderung und Revolution | Carl Sternheim und Walter Hasenclever: | Narrenspiele und jüdische Masken | Theodor Lessing: Selbsthalf und Spiel | Sigmund Freud: Der Witz und der Weg | Iwan Goll: Sprachautomaten und jüdische Witze | Walter Mehring: Der Ostjude in Berlin, ein Kabarett | Lion Feuchtwanger und Paul Kornfeld: Kapital, Judentum, Konspirationen | Else Lasker-Schüler: Tradition und Identitätsspiele | Franz Werfel: Die Wiederholung des Heiligen | Theater und Identitäten | Theater des Politischen (Gustav Landauer) | Vorbereitung | Das Kunstwerk und die Gemeinschaft | Theater und Öffentlichkeit | Goethe und das Theater des Verzichts | Oper und Eitelkeit: Eine Bemerkung über Richard Wagner | Bild, Technik und heilige Politik: Georg Kaiser und die Denkfiguren | Shakespeare und das Welttheater | Shylock und andere Personen des „Judentums“ | Die Bühne und das Denken | Theater des Dialogs (Martin Buber) | „Jüdische Renaissance“ oder Unterricht zur Erfindung einer Tradition | Modernistische Gespräche | Reden über das Judentum, eine Bemerkung über das Spiel | Der ekstatische Körper | Daniel oder die Erfahrung im Theater | Theater und Dialog | Das Theater des Hebräischen | Denkinszenierung und Gespräch | Theater des Körpers | Das „Problem des (jüdischen) Schauspielers“ | Spiel, Körper, Heimatlosigkeit | Spielkörper 1: Häßlichkeit | Spielkörper II: Schrei | Spielkörper III: Stottern | Der Fall Shylock | Dramaturgie und Ver-Wandlung | Theater der Erlösung (Franz Rosenzweig) | Widmung an eine Schauspielerin | Theater der Tragödie: Der Held und der Heilige | Architektur eines Theaters, der stille Korridor der Erlösung | Die Gebärde | Das Theater und die Lehrjahre | Der Expressionismus oder das Theater des Sohns | Das Kunstwerk Richard Wagner: Kunstwerk und Heimatlosigkeit | Mythos und Bühne: Ober das jüdische Theater | Das (neue) Hebraische, der Akzent der Erlösung | Das Theater und die andere Emanzipation | Theater der Schrift (Franz Kafka) | Figuren und Schrift | Der Akrobat und der Signifikant | Goethehaus, Ein Sprung-aus-dem-Fenster | Das Judentum, ein dramaturgischer Entwurf | Der Schauspieler, ein Doppelgänger | Jargon und Avantgarde | Auf der Galerie | Die Bühnen der Emigration | Schreibtheater | Theater des Narren (Walter Benjamin) | Das epische Denken | Die Geste und der Alltag | Der Held, der Narr und die Allegorie | Gespräche über Kafka: Judentum und Narrenspiele | Der Narr und das Radio | Puppen, Spielzeuge und die erste These | über den Begriff der Geschichte | Denkspiel | Schlusswort | Personen- und Werkverzeichnis Über die Schlagwörter History and criticism, Theater, Arts, Judaism, German literature, German drama, OUR Brockhaus selection, Jewish authors, Jews in literature, Jewish philosophy lässt sich Theatrum judaicum auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Theatrum judaicum umfasst 342 Seiten und erscheint im Format pocket, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist.

Edition und bibliografische Einordnung

Sowohl die ISBN-10 3895286044 als auch die ISBN-13 9783895286049 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Durch die Kombination aus Aisthesis Verlag, Bielefeld, Germany und 2007 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL18714038W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL26700141M, OL22749308M, OL16270671M. Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - pocket, 350 g und 21 x x cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung.

Die zentralen Metadaten zu Theatrum judaicum

  1. Veröffentlicht am: 2007
  2. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der modernen Literatur eine neue Bewegung im jüdischen Denken. In Literatur und Theorie des Expressionismus und der Dada-Kunst, in der Neuen Sachlichkeit und im politischen Theater stand die ästhetische Interpretation des Judentums unter neuem Vorzeichen. Autoren wie Ernst Toller, Franz Werfel, Franz Kafka, Walter Mehring, Yvan Goll, Else Lasker-Schüler und Walter Benjamin nutzten die Instrumente der Avantgarde – die Technik des Fragments, den Diskurs der Ekstase, das Motiv der Verwandlung und die Effekte der Verfremdung – um eine neue Lesart der Quellen des Judentums anzubieten und eine kritische Perspektive auf die Struktur der Identität zu öffnen. Die Studie des israelischen Germanisten Galili Shahar weist auch den Einfluß der Avantgarde auf die Schriften Gustav Landauers, Martin Bubers und Franz Rosenzweigs nach und erklärt ihren Anteil an der Gestaltung eines neuen theologischen Denkens. Mit diesem Buch gewinnt die Vorstellung vom deutsch-jüdischen Dialog eine zusätzliche Dimension, indem der Begriff des Dialogs mit einem neuen Blick auf Sprachfiguren, Performanz und Körperlichkeit re-definiert wird. (Quelle: [Aisthesis Verlag](https://www.aisthesis.de/Shahar-Galili))
  3. Gewicht: 350 g
  4. Thematische Hauptkategorie: Drama
  5. Autor beziehungsweise Autoren: Galili Shahar
  6. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  7. Untertitel: Denkspiele im deutsch-jüdischen Diskurs der Moderne
  8. Abmessungen: 21 x x cm
  9. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Theater der Wanderung | Der Wanderer und die Literatur | Das Spiel und die Vernunft: Die Aufklärung und die jüdische Figur | Wirtschaft, Kunst und Bodenlosigkeit | Ernst Toller: Wanderung und Revolution | Carl Sternheim und Walter Hasenclever: | Narrenspiele und jüdische Masken | Theodor Lessing: Selbsthalf und Spiel | Sigmund Freud: Der Witz und der Weg | Iwan Goll: Sprachautomaten und jüdische Witze | Walter Mehring: Der Ostjude in Berlin, ein Kabarett | Lion Feuchtwanger und Paul Kornfeld: Kapital, Judentum, Konspirationen | Else Lasker-Schüler: Tradition und Identitätsspiele | Franz Werfel: Die Wiederholung des Heiligen | Theater und Identitäten | Theater des Politischen (Gustav Landauer) | Vorbereitung | Das Kunstwerk und die Gemeinschaft | Theater und Öffentlichkeit | Goethe und das Theater des Verzichts | Oper und Eitelkeit: Eine Bemerkung über Richard Wagner | Bild, Technik und heilige Politik: Georg Kaiser und die Denkfiguren | Shakespeare und das Welttheater | Shylock und andere Personen des „Judentums“ | Die Bühne und das Denken | Theater des Dialogs (Martin Buber) | „Jüdische Renaissance“ oder Unterricht zur Erfindung einer Tradition | Modernistische Gespräche | Reden über das Judentum, eine Bemerkung über das Spiel | Der ekstatische Körper | Daniel oder die Erfahrung im Theater | Theater und Dialog | Das Theater des Hebräischen | Denkinszenierung und Gespräch | Theater des Körpers | Das „Problem des (jüdischen) Schauspielers“ | Spiel, Körper, Heimatlosigkeit | Spielkörper 1: Häßlichkeit | Spielkörper II: Schrei | Spielkörper III: Stottern | Der Fall Shylock | Dramaturgie und Ver-Wandlung | Theater der Erlösung (Franz Rosenzweig) | Widmung an eine Schauspielerin | Theater der Tragödie: Der Held und der Heilige | Architektur eines Theaters, der stille Korridor der Erlösung | Die Gebärde | Das Theater und die Lehrjahre | Der Expressionismus oder das Theater des Sohns | Das Kunstwerk Richard Wagner: Kunstwerk und Heimatlosigkeit | Mythos und Bühne: Ober das jüdische Theater | Das (neue) Hebraische, der Akzent der Erlösung | Das Theater und die andere Emanzipation | Theater der Schrift (Franz Kafka) | Figuren und Schrift | Der Akrobat und der Signifikant | Goethehaus, Ein Sprung-aus-dem-Fenster | Das Judentum, ein dramaturgischer Entwurf | Der Schauspieler, ein Doppelgänger | Jargon und Avantgarde | Auf der Galerie | Die Bühnen der Emigration | Schreibtheater | Theater des Narren (Walter Benjamin) | Das epische Denken | Die Geste und der Alltag | Der Held, der Narr und die Allegorie | Gespräche über Kafka: Judentum und Narrenspiele | Der Narr und das Radio | Puppen, Spielzeuge und die erste These | über den Begriff der Geschichte | Denkspiel | Schlusswort | Personen- und Werkverzeichnis
  10. Verlag: Aisthesis Verlag
  11. Externe Work-Referenz: OL18714038W
  12. Ort der Veröffentlichung: Bielefeld, Germany
  13. Externe Editionsreferenzen: OL26700141M, OL22749308M, OL16270671M
  14. Schlagwörter: History and criticism, Theater, Arts, Judaism, German literature, German drama, OUR Brockhaus selection, Jewish authors, Jews in literature, Jewish philosophy
  15. ISBN-13: 9783895286049
  16. Titel: Theatrum judaicum
  17. Umfang: 342 Seiten
  18. Format: pocket
  19. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3895286044

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Theatrum judaicum profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Galili Shahar, Drama und den Tags History and criticism, Theater, Arts, Judaism, German literature, German drama, OUR Brockhaus selection, Jewish authors, Jews in literature, Jewish philosophy, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3895286044, 9783895286049 und OL18714038W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich. Für die saubere Abgrenzung gegenüber ähnlichen Ausgaben sind auch pocket, 21 x x cm, 350 g und 342 Seiten ein wichtiger Datensatzbestandteil.

Häufige Fragen zu Theatrum judaicum

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL18714038W und die Editionsreferenzen OL26700141M, OL22749308M, OL16270671M.

Worum handelt es sich bei Theatrum judaicum?

Theatrum judaicum ist ein Buch von Galili Shahar, das der Kategorie Drama zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorwort | Theater der Wanderung | Der Wanderer und die Literatur | Das Spiel und die Vernunft: Die Aufklärung und die jüdische Figur | Wirtschaft, Kunst und Bodenlosigkeit | Ernst Toller: Wanderung und Revolution | Carl Sternheim und Walter Hasenclever: | Narrenspiele und jüdische Masken | Theodor Lessing: Selbsthalf und Spiel | Sigmund Freud: Der Witz und der Weg | Iwan Goll: Sprachautomaten und jüdische Witze | Walter Mehring: Der Ostjude in Berlin, ein Kabarett | Lion Feuchtwanger und Paul Kornfeld: Kapital, Judentum, Konspirationen | Else Lasker-Schüler: Tradition und Identitätsspiele | Franz Werfel: Die Wiederholung des Heiligen | Theater und Identitäten | Theater des Politischen (Gustav Landauer) | Vorbereitung | Das Kunstwerk und die Gemeinschaft | Theater und Öffentlichkeit | Goethe und das Theater des Verzichts | Oper und Eitelkeit: Eine Bemerkung über Richard Wagner | Bild, Technik und heilige Politik: Georg Kaiser und die Denkfiguren | Shakespeare und das Welttheater | Shylock und andere Personen des „Judentums“ | Die Bühne und das Denken | Theater des Dialogs (Martin Buber) | „Jüdische Renaissance“ oder Unterricht zur Erfindung einer Tradition | Modernistische Gespräche | Reden über das Judentum, eine Bemerkung über das Spiel | Der ekstatische Körper | Daniel oder die Erfahrung im Theater | Theater und Dialog | Das Theater des Hebräischen | Denkinszenierung und Gespräch | Theater des Körpers | Das „Problem des (jüdischen) Schauspielers“ | Spiel, Körper, Heimatlosigkeit | Spielkörper 1: Häßlichkeit | Spielkörper II: Schrei | Spielkörper III: Stottern | Der Fall Shylock | Dramaturgie und Ver-Wandlung | Theater der Erlösung (Franz Rosenzweig) | Widmung an eine Schauspielerin | Theater der Tragödie: Der Held und der Heilige | Architektur eines Theaters, der stille Korridor der Erlösung | Die Gebärde | Das Theater und die Lehrjahre | Der Expressionismus oder das Theater des Sohns | Das Kunstwerk Richard Wagner: Kunstwerk und Heimatlosigkeit | Mythos und Bühne: Ober das jüdische Theater | Das (neue) Hebraische, der Akzent der Erlösung | Das Theater und die andere Emanzipation | Theater der Schrift (Franz Kafka) | Figuren und Schrift | Der Akrobat und der Signifikant | Goethehaus, Ein Sprung-aus-dem-Fenster | Das Judentum, ein dramaturgischer Entwurf | Der Schauspieler, ein Doppelgänger | Jargon und Avantgarde | Auf der Galerie | Die Bühnen der Emigration | Schreibtheater | Theater des Narren (Walter Benjamin) | Das epische Denken | Die Geste und der Alltag | Der Held, der Narr und die Allegorie | Gespräche über Kafka: Judentum und Narrenspiele | Der Narr und das Radio | Puppen, Spielzeuge und die erste These | über den Begriff der Geschichte | Denkspiel | Schlusswort | Personen- und Werkverzeichnis

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der modernen Literatur eine neue Bewegung im jüdischen Denken. In Literatur und Theorie des Expressionismus und der Dada-Kunst, in der Neuen Sachlichkeit und im politischen Theater stand die ästhetische Interpretation des Judentums unter neuem Vorzeichen. Autoren wie Ernst Toller, Franz Werfel, Franz Kafka, Walter Mehring, Yvan Goll, Else Lasker-Schüler und Walter Benjamin nutzten die Instrumente der Avantgarde – die Technik des Fragments, den Diskurs der Ekstase, das Motiv der Verwandlung und die Effekte der Verfremdung – um eine neue Lesart der Quellen des Judentums anzubieten und eine kritische Perspektive auf die Struktur der Identität zu öffnen. Die Studie des israelischen Germanisten Galili Shahar weist auch den Einfluß der Avantgarde auf die Schriften Gustav Landauers, Martin Bubers und Franz Rosenzweigs nach und erklärt ihren Anteil an der Gestaltung eines neuen theologischen Denkens. Mit diesem Buch gewinnt die Vorstellung vom deutsch-jüdischen Dialog eine zusätzliche Dimension, indem der Begriff des Dialogs mit einem neuen Blick auf Sprachfiguren, Performanz und Körperlichkeit re-definiert wird. (Quelle: [Aisthesis Verlag](https://www.aisthesis.de/Shahar-Galili))

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