Der Kuppelbau von Centcelles - Beschreibung, ISBN und Ausgabe
16/06/2026
Lesedauer: 9 min
Der Kuppelbau von Centcelles von Achim Arbeiter, Dieter Korol, Goethe-Institut Madrid im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Der Kuppelbau von Centcelles - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Mit Der Kuppelbau von Centcelles liegt ein Buch von Achim Arbeiter, Dieter Korol, Goethe-Institut Madrid vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel neue Forschungen zu einem enigmatischen Denkmal von Weltrang : Internationale Tagung des Deutschen Archäologischen Instituts im Goethe-Institut Madrid (22.-24.11.2010) wird bei Der Kuppelbau von Centcelles noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Der Kuppelbau von Centcelles den Fokus legt: Seit den späten 1950er Jahren befasste sich das DAI Madrid mit der bei Tarragona gelegenen spätantiken Villa von Centcelles und ihrem Kuppelmosaik, dem ältesten uns heute zu Gebote stehenden Werk seiner Art mit christlichem Bildgut (4. Jh.). Geleitet wurden die Arbeiten von H. Schlunk, maßgeblich beteiligt waren Th. Hauschild (Grabungen, Baugeschichte) und E. Hawkins (Konsolidierung der schwer geschädigten Mosaiken). Wichtige Ergebnisse waren die denkmalgerechte Präsentation des Bildschmucks sowie eine erste große Veröffentlichung aus dem Jahr 1988. Ein 2006 von Münster und Göttingen aus initiiertes Projekt hat sich erneut dem ganzen Villenkomplex gewidmet, aber naturgemäß den Dekor des großen Kuppelsaals wieder in den Mittelpunkt gestellt: Über den Wänden mit ihren Malereiresten bietet das Mosaik der über 10 m durchmessenden Hemisphäre in konzentrischen Ringen einen Jagdfries, einen Zyklus christlicher Bilder, eine wechselnde Folge von Jahreszeiten und prächtigen "Kathedra-Szenen" sowie im goldenen "Himmelsmedaillon" die Reste einer Figurengruppierung. Hinsichtlich der Gesamtdeutung haben bisher in der Forschung vor allem drei Lesarten miteinander konkurriert: eine kaiserliche, eine aristokratische und eine bischöfliche -- wobei auch zu klären ist, ob der Kuppelsaal sepulkral bestimmt war (es gibt eine unterirdische Kammer) oder ob er sich mit seinen Bildern dem diesseitigen Leben assoziierte. Höhepunkt des neuen Projekts war eine 2010 in Madrid abgehaltene internationale Tagung, auf welcher eine Fülle von Detailproblemen, aber auch die großen Fragen zu Centcelles diskutiert wurden. Die hier nunmehr vorgelegte Publikation der Tagungsbeiträge enthält auch umfangreiches älteres Dokumentationsmaterial des DAI Madrid, die Erträge mehrerer Fotokampagnen vor Ort sowie die Software für ein virtuelles Navigieren in der Kuppel Die Ausgabe erschien am 2015 bei Wasmuth und ist dem Verlagsstandort Tübingen zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Im Kontext des Gesamtwerks von Achim Arbeiter, Dieter Korol, Goethe-Institut Madrid lässt sich Der Kuppelbau von Centcelles gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Der Verlag Wasmuth und der Verlagsort Tübingen liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Auch das Veröffentlichungsdatum 2015 macht Der Kuppelbau von Centcelles für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Innerhalb von Sachbuch bietet Der Kuppelbau von Centcelles eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Worum geht es in Der Kuppelbau von Centcelles?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Der Kuppelbau von Centcelles laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Seit den späten 1950er Jahren befasste sich das DAI Madrid mit der bei Tarragona gelegenen spätantiken Villa von Centcelles und ihrem Kuppelmosaik, dem ältesten uns heute zu Gebote stehenden Werk seiner Art mit christlichem Bildgut (4. Jh.). Geleitet wurden die Arbeiten von H. Schlunk, maßgeblich beteiligt waren Th. Hauschild (Grabungen, Baugeschichte) und E. Hawkins (Konsolidierung der schwer geschädigten Mosaiken). Wichtige Ergebnisse waren die denkmalgerechte Präsentation des Bildschmucks sowie eine erste große Veröffentlichung aus dem Jahr 1988. Ein 2006 von Münster und Göttingen aus initiiertes Projekt hat sich erneut dem ganzen Villenkomplex gewidmet, aber naturgemäß den Dekor des großen Kuppelsaals wieder in den Mittelpunkt gestellt: Über den Wänden mit ihren Malereiresten bietet das Mosaik der über 10 m durchmessenden Hemisphäre in konzentrischen Ringen einen Jagdfries, einen Zyklus christlicher Bilder, eine wechselnde Folge von Jahreszeiten und prächtigen "Kathedra-Szenen" sowie im goldenen "Himmelsmedaillon" die Reste einer Figurengruppierung. Hinsichtlich der Gesamtdeutung haben bisher in der Forschung vor allem drei Lesarten miteinander konkurriert: eine kaiserliche, eine aristokratische und eine bischöfliche -- wobei auch zu klären ist, ob der Kuppelsaal sepulkral bestimmt war (es gibt eine unterirdische Kammer) oder ob er sich mit seinen Bildern dem diesseitigen Leben assoziierte. Höhepunkt des neuen Projekts war eine 2010 in Madrid abgehaltene internationale Tagung, auf welcher eine Fülle von Detailproblemen, aber auch die großen Fragen zu Centcelles diskutiert wurden. Die hier nunmehr vorgelegte Publikation der Tagungsbeiträge enthält auch umfangreiches älteres Dokumentationsmaterial des DAI Madrid, die Erträge mehrerer Fotokampagnen vor Ort sowie die Software für ein virtuelles Navigieren in der Kuppel Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Der Kuppelbau von Centcelles thematisch schneller einzuordnen: Congresses, Antiquities, Early Christian Mosaics, Domes
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL44004579W und OL60037373M besonders hilfreich. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3803002427 als auch die ISBN-13 9783803002426 hinterlegt. Die Ausgabe ist über den Verlag Wasmuth, den Ort Tübingen und das Datum 2015 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Schlagwörter: Congresses, Antiquities, Early Christian Mosaics, Domes
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3803002427
- Verlagsort: Tübingen
- Buchtitel: Der Kuppelbau von Centcelles
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verlag: Wasmuth
- Erscheinungsdatum: 2015
- ISBN-13: 9783803002426
- Seitenzahl: 408
- Externe Work-Referenz: OL44004579W
- Untertitel: neue Forschungen zu einem enigmatischen Denkmal von Weltrang : Internationale Tagung des Deutschen Archäologischen Instituts im Goethe-Institut Madrid (22.-24.11.2010)
- Kurzbeschreibung: Seit den späten 1950er Jahren befasste sich das DAI Madrid mit der bei Tarragona gelegenen spätantiken Villa von Centcelles und ihrem Kuppelmosaik, dem ältesten uns heute zu Gebote stehenden Werk seiner Art mit christlichem Bildgut (4. Jh.). Geleitet wurden die Arbeiten von H. Schlunk, maßgeblich beteiligt waren Th. Hauschild (Grabungen, Baugeschichte) und E. Hawkins (Konsolidierung der schwer geschädigten Mosaiken). Wichtige Ergebnisse waren die denkmalgerechte Präsentation des Bildschmucks sowie eine erste große Veröffentlichung aus dem Jahr 1988. Ein 2006 von Münster und Göttingen aus initiiertes Projekt hat sich erneut dem ganzen Villenkomplex gewidmet, aber naturgemäß den Dekor des großen Kuppelsaals wieder in den Mittelpunkt gestellt: Über den Wänden mit ihren Malereiresten bietet das Mosaik der über 10 m durchmessenden Hemisphäre in konzentrischen Ringen einen Jagdfries, einen Zyklus christlicher Bilder, eine wechselnde Folge von Jahreszeiten und prächtigen "Kathedra-Szenen" sowie im goldenen "Himmelsmedaillon" die Reste einer Figurengruppierung. Hinsichtlich der Gesamtdeutung haben bisher in der Forschung vor allem drei Lesarten miteinander konkurriert: eine kaiserliche, eine aristokratische und eine bischöfliche -- wobei auch zu klären ist, ob der Kuppelsaal sepulkral bestimmt war (es gibt eine unterirdische Kammer) oder ob er sich mit seinen Bildern dem diesseitigen Leben assoziierte. Höhepunkt des neuen Projekts war eine 2010 in Madrid abgehaltene internationale Tagung, auf welcher eine Fülle von Detailproblemen, aber auch die großen Fragen zu Centcelles diskutiert wurden. Die hier nunmehr vorgelegte Publikation der Tagungsbeiträge enthält auch umfangreiches älteres Dokumentationsmaterial des DAI Madrid, die Erträge mehrerer Fotokampagnen vor Ort sowie die Software für ein virtuelles Navigieren in der Kuppel
- Autor beziehungsweise Autoren: Achim Arbeiter, Dieter Korol, Goethe-Institut Madrid
- Sprache: Deutsch
- Externe Editionsreferenzen: OL60037373M
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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Häufige Fragen zu Der Kuppelbau von Centcelles
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL44004579W und die Editionsreferenzen OL60037373M.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Seit den späten 1950er Jahren befasste sich das DAI Madrid mit der bei Tarragona gelegenen spätantiken Villa von Centcelles und ihrem Kuppelmosaik, dem ältesten uns heute zu Gebote stehenden Werk seiner Art mit christlichem Bildgut (4. Jh.). Geleitet wurden die Arbeiten von H. Schlunk, maßgeblich beteiligt waren Th. Hauschild (Grabungen, Baugeschichte) und E. Hawkins (Konsolidierung der schwer geschädigten Mosaiken). Wichtige Ergebnisse waren die denkmalgerechte Präsentation des Bildschmucks sowie eine erste große Veröffentlichung aus dem Jahr 1988. Ein 2006 von Münster und Göttingen aus initiiertes Projekt hat sich erneut dem ganzen Villenkomplex gewidmet, aber naturgemäß den Dekor des großen Kuppelsaals wieder in den Mittelpunkt gestellt: Über den Wänden mit ihren Malereiresten bietet das Mosaik der über 10 m durchmessenden Hemisphäre in konzentrischen Ringen einen Jagdfries, einen Zyklus christlicher Bilder, eine wechselnde Folge von Jahreszeiten und prächtigen "Kathedra-Szenen" sowie im goldenen "Himmelsmedaillon" die Reste einer Figurengruppierung. Hinsichtlich der Gesamtdeutung haben bisher in der Forschung vor allem drei Lesarten miteinander konkurriert: eine kaiserliche, eine aristokratische und eine bischöfliche -- wobei auch zu klären ist, ob der Kuppelsaal sepulkral bestimmt war (es gibt eine unterirdische Kammer) oder ob er sich mit seinen Bildern dem diesseitigen Leben assoziierte. Höhepunkt des neuen Projekts war eine 2010 in Madrid abgehaltene internationale Tagung, auf welcher eine Fülle von Detailproblemen, aber auch die großen Fragen zu Centcelles diskutiert wurden. Die hier nunmehr vorgelegte Publikation der Tagungsbeiträge enthält auch umfangreiches älteres Dokumentationsmaterial des DAI Madrid, die Erträge mehrerer Fotokampagnen vor Ort sowie die Software für ein virtuelles Navigieren in der Kuppel
Was verrät der Untertitel über Der Kuppelbau von Centcelles?
Mit neue Forschungen zu einem enigmatischen Denkmal von Weltrang : Internationale Tagung des Deutschen Archäologischen Instituts im Goethe-Institut Madrid (22.-24.11.2010) wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Worum handelt es sich bei Der Kuppelbau von Centcelles?
Der Kuppelbau von Centcelles ist ein Buch von Achim Arbeiter, Dieter Korol, Goethe-Institut Madrid, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
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