CROSSTOWN Books

Das Buch in der Spätantike | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

16/06/2026

Lesedauer: 11 min

Das Buch in der Spätantike von Renate Schipke prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Das Buch in der Spätantike | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

Das Buch in der Spätantike - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Wer nach einem Buch von Renate Schipke aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Das Buch in der Spätantike eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Herstellung, Form, Ausstattung und Verbreitung in der westlichen Reichshälfte des Imperium Romanum fungiert als präzisierende Ergänzung zu Das Buch in der Spätantike und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich Das Buch in der Spätantike folgendermaßen zusammenfassen: In der modernen Forschung gilt die Spätantike als eine durchaus eigenständige historische Epoche, die eher durch eine gewisse Stetigkeit und Dominanz römischer Traditionen als durch deutliche Brüche geprägt ist. Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin nachzuweisen, dass auch das Buchwesen dieser Epoche für sich einen eigenständigen Charakter beanspruchen kann. Im Mittelpunkt der Argumentation stehen die materielle Beschaffenheit, die Herstellung und die Verbreitung des Buches. Eingebettet in die allgemeine Kultur- und Geistesgeschichte werden folgende Fragen diskutiert. Wirken sich Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge auf das Buch aus und gibt es neue Aspekte im Buchwesen? Sind Veränderungen klar erkennbar und als solche in den zeitgenössischen Quellen wahrgenommen worden? Ist der Unterschied zwischen antiker und mittelalterlicher Buchherstellung in der Spätantike nachweisbar? Erhält das Buch eine veränderte Wertigkeit? Welche Rolle spielen die Produzenten und werden sie in den Quellen gewürdigt? Die Erörterung der o.g. Thematik und die Suche nach Antworten auf diese Fragen führte (in gedrängter Form) zu folgenden Ergebnissen. Der Codex als Buchform bot neue bisher unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten, die es zu erkennen und auszuschöpfen galt. Bereits in der Spätantike entwickelte sich eine Herstellungsweise, die der klassischen Antike unbekannt war: die Vervielfältigung in klösterlichen Skriptorien. Die konkrete Umsetzung erfolgte durch das Abschreiben von relevanten Texten. Hinzu traten die christlichen Gemeinschaften, die für ihr Zusammenleben Regeln schufen, in denen sie auch für die praktische Umsetzung ihres Glaubens die Herstellung von Büchern verankerten. In den Klöstern entstanden die Skriptorien mit gut ausgebildetem Personal. Das in der Spätantike zu staatlicher Anerkennung gelangte Christentum war eine Buchreligion. Als Textträger der Heiligen Schriften erfuhr das Buch eine außerordentliche Wertschätzung. Die mit der Etablierung des Christentums entstandenen höheren Verwaltungsinstitutionen boten der römischen Oberschicht eine Alternative zu den verloren gegangenen staatlichen Ämtern. Der römische Bildungsgedanke drang in die christlichen Institutionen ein und konnte in die Folgezeit tradiert werden. Das Buch als Bildungs- und Glaubensträger hatte einen fruchtbaren Boden gefunden, in dem es wurzeln konnte. Die Schlussfolgerungen beruhen auf einer breiten Basis literarischer, paläographischer und epigraphischer Quellen Die Ausgabe erschien am 2013 bei Reichert Verlag und ist dem Verlagsstandort Wiesbaden zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Das Buch in der Spätantike spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Angaben zu Reichert Verlag und Wiesbaden stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Gerade wer nach Werken von Renate Schipke sucht, sollte Das Buch in der Spätantike näher betrachten. Das hinterlegte Publikationsdatum 2013 unterstützt dabei, Das Buch in der Spätantike zeitlich korrekt zu klassifizieren. Das Buch in der Spätantike liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Worum geht es in Das Buch in der Spätantike?

Das Buch in der Spätantike lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: In der modernen Forschung gilt die Spätantike als eine durchaus eigenständige historische Epoche, die eher durch eine gewisse Stetigkeit und Dominanz römischer Traditionen als durch deutliche Brüche geprägt ist. Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin nachzuweisen, dass auch das Buchwesen dieser Epoche für sich einen eigenständigen Charakter beanspruchen kann. Im Mittelpunkt der Argumentation stehen die materielle Beschaffenheit, die Herstellung und die Verbreitung des Buches. Eingebettet in die allgemeine Kultur- und Geistesgeschichte werden folgende Fragen diskutiert. Wirken sich Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge auf das Buch aus und gibt es neue Aspekte im Buchwesen? Sind Veränderungen klar erkennbar und als solche in den zeitgenössischen Quellen wahrgenommen worden? Ist der Unterschied zwischen antiker und mittelalterlicher Buchherstellung in der Spätantike nachweisbar? Erhält das Buch eine veränderte Wertigkeit? Welche Rolle spielen die Produzenten und werden sie in den Quellen gewürdigt? Die Erörterung der o.g. Thematik und die Suche nach Antworten auf diese Fragen führte (in gedrängter Form) zu folgenden Ergebnissen. Der Codex als Buchform bot neue bisher unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten, die es zu erkennen und auszuschöpfen galt. Bereits in der Spätantike entwickelte sich eine Herstellungsweise, die der klassischen Antike unbekannt war: die Vervielfältigung in klösterlichen Skriptorien. Die konkrete Umsetzung erfolgte durch das Abschreiben von relevanten Texten. Hinzu traten die christlichen Gemeinschaften, die für ihr Zusammenleben Regeln schufen, in denen sie auch für die praktische Umsetzung ihres Glaubens die Herstellung von Büchern verankerten. In den Klöstern entstanden die Skriptorien mit gut ausgebildetem Personal. Das in der Spätantike zu staatlicher Anerkennung gelangte Christentum war eine Buchreligion. Als Textträger der Heiligen Schriften erfuhr das Buch eine außerordentliche Wertschätzung. Die mit der Etablierung des Christentums entstandenen höheren Verwaltungsinstitutionen boten der römischen Oberschicht eine Alternative zu den verloren gegangenen staatlichen Ämtern. Der römische Bildungsgedanke drang in die christlichen Institutionen ein und konnte in die Folgezeit tradiert werden. Das Buch als Bildungs- und Glaubensträger hatte einen fruchtbaren Boden gefunden, in dem es wurzeln konnte. Die Schlussfolgerungen beruhen auf einer breiten Basis literarischer, paläographischer und epigraphischer Quellen Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Das Buch in der Spätantike thematisch schneller einzuordnen: History, Antiquities, Books and reading, Rome, antiquities, Books, Book industries and trade, Book design

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die Open-Library-Zuordnung über OL23306914W und OL31154330M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Durch die Kombination aus Reichert Verlag, Wiesbaden und 2013 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Die zentralen Metadaten zu Das Buch in der Spätantike

  1. Inhaltliche Kurzcharakteristik: In der modernen Forschung gilt die Spätantike als eine durchaus eigenständige historische Epoche, die eher durch eine gewisse Stetigkeit und Dominanz römischer Traditionen als durch deutliche Brüche geprägt ist. Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin nachzuweisen, dass auch das Buchwesen dieser Epoche für sich einen eigenständigen Charakter beanspruchen kann. Im Mittelpunkt der Argumentation stehen die materielle Beschaffenheit, die Herstellung und die Verbreitung des Buches. Eingebettet in die allgemeine Kultur- und Geistesgeschichte werden folgende Fragen diskutiert. Wirken sich Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge auf das Buch aus und gibt es neue Aspekte im Buchwesen? Sind Veränderungen klar erkennbar und als solche in den zeitgenössischen Quellen wahrgenommen worden? Ist der Unterschied zwischen antiker und mittelalterlicher Buchherstellung in der Spätantike nachweisbar? Erhält das Buch eine veränderte Wertigkeit? Welche Rolle spielen die Produzenten und werden sie in den Quellen gewürdigt? Die Erörterung der o.g. Thematik und die Suche nach Antworten auf diese Fragen führte (in gedrängter Form) zu folgenden Ergebnissen. Der Codex als Buchform bot neue bisher unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten, die es zu erkennen und auszuschöpfen galt. Bereits in der Spätantike entwickelte sich eine Herstellungsweise, die der klassischen Antike unbekannt war: die Vervielfältigung in klösterlichen Skriptorien. Die konkrete Umsetzung erfolgte durch das Abschreiben von relevanten Texten. Hinzu traten die christlichen Gemeinschaften, die für ihr Zusammenleben Regeln schufen, in denen sie auch für die praktische Umsetzung ihres Glaubens die Herstellung von Büchern verankerten. In den Klöstern entstanden die Skriptorien mit gut ausgebildetem Personal. Das in der Spätantike zu staatlicher Anerkennung gelangte Christentum war eine Buchreligion. Als Textträger der Heiligen Schriften erfuhr das Buch eine außerordentliche Wertschätzung. Die mit der Etablierung des Christentums entstandenen höheren Verwaltungsinstitutionen boten der römischen Oberschicht eine Alternative zu den verloren gegangenen staatlichen Ämtern. Der römische Bildungsgedanke drang in die christlichen Institutionen ein und konnte in die Folgezeit tradiert werden. Das Buch als Bildungs- und Glaubensträger hatte einen fruchtbaren Boden gefunden, in dem es wurzeln konnte. Die Schlussfolgerungen beruhen auf einer breiten Basis literarischer, paläographischer und epigraphischer Quellen
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. Ort der Veröffentlichung: Wiesbaden
  4. Verlag: Reichert Verlag
  5. Ergänzender Titelzusatz: Herstellung, Form, Ausstattung und Verbreitung in der westlichen Reichshälfte des Imperium Romanum
  6. Seitenzahl: 280
  7. Titel: Das Buch in der Spätantike
  8. Externe Work-Referenz: OL23306914W
  9. ISBN-13: 9783895009587
  10. Thematische Tags: History, Antiquities, Books and reading, Rome, antiquities, Books, Book industries and trade, Book design
  11. Open-Library-Editions-IDs: OL31154330M
  12. Primäre Kategorie: Sachbuch
  13. Verfasst von: Renate Schipke
  14. Erscheinungsdatum: 2013

Warum sich Das Buch in der Spätantike gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Das Buch in der Spätantike, Renate Schipke, Sachbuch und History, Antiquities, Books and reading, Rome, antiquities, Books, Book industries and trade, Book design - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.

FAQ zu Das Buch in der Spätantike

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: In der modernen Forschung gilt die Spätantike als eine durchaus eigenständige historische Epoche, die eher durch eine gewisse Stetigkeit und Dominanz römischer Traditionen als durch deutliche Brüche geprägt ist. Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin nachzuweisen, dass auch das Buchwesen dieser Epoche für sich einen eigenständigen Charakter beanspruchen kann. Im Mittelpunkt der Argumentation stehen die materielle Beschaffenheit, die Herstellung und die Verbreitung des Buches. Eingebettet in die allgemeine Kultur- und Geistesgeschichte werden folgende Fragen diskutiert. Wirken sich Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge auf das Buch aus und gibt es neue Aspekte im Buchwesen? Sind Veränderungen klar erkennbar und als solche in den zeitgenössischen Quellen wahrgenommen worden? Ist der Unterschied zwischen antiker und mittelalterlicher Buchherstellung in der Spätantike nachweisbar? Erhält das Buch eine veränderte Wertigkeit? Welche Rolle spielen die Produzenten und werden sie in den Quellen gewürdigt? Die Erörterung der o.g. Thematik und die Suche nach Antworten auf diese Fragen führte (in gedrängter Form) zu folgenden Ergebnissen. Der Codex als Buchform bot neue bisher unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten, die es zu erkennen und auszuschöpfen galt. Bereits in der Spätantike entwickelte sich eine Herstellungsweise, die der klassischen Antike unbekannt war: die Vervielfältigung in klösterlichen Skriptorien. Die konkrete Umsetzung erfolgte durch das Abschreiben von relevanten Texten. Hinzu traten die christlichen Gemeinschaften, die für ihr Zusammenleben Regeln schufen, in denen sie auch für die praktische Umsetzung ihres Glaubens die Herstellung von Büchern verankerten. In den Klöstern entstanden die Skriptorien mit gut ausgebildetem Personal. Das in der Spätantike zu staatlicher Anerkennung gelangte Christentum war eine Buchreligion. Als Textträger der Heiligen Schriften erfuhr das Buch eine außerordentliche Wertschätzung. Die mit der Etablierung des Christentums entstandenen höheren Verwaltungsinstitutionen boten der römischen Oberschicht eine Alternative zu den verloren gegangenen staatlichen Ämtern. Der römische Bildungsgedanke drang in die christlichen Institutionen ein und konnte in die Folgezeit tradiert werden. Das Buch als Bildungs- und Glaubensträger hatte einen fruchtbaren Boden gefunden, in dem es wurzeln konnte. Die Schlussfolgerungen beruhen auf einer breiten Basis literarischer, paläographischer und epigraphischer Quellen

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL23306914W und OL31154330M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Antiquities, Books and reading, Rome, antiquities, Books, Book industries and trade, Book design kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Wer sollte sich für Das Buch in der Spätantike interessieren?

Besonders relevant ist Das Buch in der Spätantike für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Renate Schipke betrachten möchten.

Weitere Artikel zu
diesem Thema