Zeitbombe Stadt | Buchprofil und Inhaltsübersicht

02/06/2026

Lesedauer: 11 min

Alle Kerninfos zu Zeitbombe Stadt von Gerhard Schweizer auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Zeitbombe Stadt | Buchprofil und Inhaltsübersicht

Zeitbombe Stadt im Überblick

Wer nach einem Buch von Gerhard Schweizer aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Zeitbombe Stadt eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Die weltweite Krise der Ballungszentren schärft das Profil von Zeitbombe Stadt und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Zeitbombe Stadt den Fokus legt: Mexico City, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, zählt gegenwärtig 18 Mio. Menschen – 2025 werden es 36,7 Mio., also mehr als doppelt so viele sein. Das ist freilich nur die Spitze des Eisbergs, denn in knapp 40 Jahren wird es weltweit mehr als ein Dutzend Großstädte mit Einwohnerzahlen über 20 Mio. geben. Bereits 1984 wurden jede Minute 234 Babys geboren: 136 in Asien, 41 in Afrika, 23 in Lateinamerika und 34 in allen modernen Industriestaaten zusammengenommen. Die Zahlen vermitteln in ihrer Abstraktheit vielleicht eine Ahnung von der ungeheuren Dynamik des Bevölkerungswachstums. Die individuell-menschliche Problematik und die soziale Dimension dieser Entwicklung bleiben dahinter verborgen. Schweizer gelingt es jedoch, sie eindrucksvoll zur Sprache zu bringen. Vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung in Europa schildert er authentisch, lebendig und überzeugend die weltweiten Auswirkungen ungezähmter Industrialisierung, die auch als Ursache der Krise der Städte anzusehen ist. Fünf Fallstudien indischer und afrikanischer Metropolen zeigen trotz erheblicher Differenzen im Detail, daß die enormen Probleme der Ballungszentren zumindest in den Entwicklungsländern dieselbe Wurzel haben: Feudalistische Strukturen, die verschwenderischen Reichtum einiger weniger auf Kosten der Armen ermöglichen, verbinden sich mit falschem Imponiergehabe der politischen Elite und einer „Entwicklungspolitik“, die diesen Namen im allgemeinen nicht verdient. Profitgier, die einmal im Gewand der Barmherzigkeit, einmal im Versprechen allgemeinen Fortschritts auftritt, läßt industrielle Großprojekte im Umkreis der Ballungszentren entstehen. Der soziale Ausgleich zwischen Stadt- und Landbevölkerung (durch Bodenreformen, angepaßte Technologien u. a.) wird nur in Ausnahmefällen angestrebt. Teilerfolge wie in Kuba oder der VR China bilden die Ausnahme. Der Autor führt überzeugend den Nachweis, daß das soziale Elend nicht im Bevölkerungswachstum begründet ist, sondern umgekehrt, unmenschliche soziale Verhältnisse eine vernünftige Geburtenregelung verhindern. Das Buch schließt mit einem Blick auf die Krisensymptome der „europäischen“ Stadt, wobei besonders vor der weiteren „Amerikanisierung“ unserer Metropolen gewarnt wird (während man in den USA bereits eine zunehmende Aktivierung der Stadtzentren beobachten kann). Hier wie dort gilt es, an die Stelle konsumorientierter Verschwendungsmentalität menschen- und nicht autogemäße (t) Alternativen zu erproben. Ansätze dazu gibt es viele: Die Vision einer Stadt, in der es sich frei atmen ließe, ist heute – wenn auch unter anderen Vorzeichen – nicht weniger aktuell als in alten Zeiten. lm Anhang findet man Karten und Tabellen zur aktuellen Bevölkerungsstatistik sowie Prognosen über die weitere Entwicklung der Ballungszentren Als Veröffentlichungsdatum ist 1991 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Klett-Cotta Verlag in Stuttgart, Germany.

Innerhalb von Sachbuch bietet Zeitbombe Stadt eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Gerade wer nach Werken von Gerhard Schweizer sucht, sollte Zeitbombe Stadt näher betrachten. Der Verlag Klett-Cotta Verlag und der Verlagsort Stuttgart, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Zeitbombe Stadt mit dem Datum 1991 eindeutig zuordenbar.

Thematische Einordnung von Zeitbombe Stadt

Zeitbombe Stadt lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Mexico City, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, zählt gegenwärtig 18 Mio. Menschen – 2025 werden es 36,7 Mio., also mehr als doppelt so viele sein. Das ist freilich nur die Spitze des Eisbergs, denn in knapp 40 Jahren wird es weltweit mehr als ein Dutzend Großstädte mit Einwohnerzahlen über 20 Mio. geben. Bereits 1984 wurden jede Minute 234 Babys geboren: 136 in Asien, 41 in Afrika, 23 in Lateinamerika und 34 in allen modernen Industriestaaten zusammengenommen. Die Zahlen vermitteln in ihrer Abstraktheit vielleicht eine Ahnung von der ungeheuren Dynamik des Bevölkerungswachstums. Die individuell-menschliche Problematik und die soziale Dimension dieser Entwicklung bleiben dahinter verborgen. Schweizer gelingt es jedoch, sie eindrucksvoll zur Sprache zu bringen. Vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung in Europa schildert er authentisch, lebendig und überzeugend die weltweiten Auswirkungen ungezähmter Industrialisierung, die auch als Ursache der Krise der Städte anzusehen ist. Fünf Fallstudien indischer und afrikanischer Metropolen zeigen trotz erheblicher Differenzen im Detail, daß die enormen Probleme der Ballungszentren zumindest in den Entwicklungsländern dieselbe Wurzel haben: Feudalistische Strukturen, die verschwenderischen Reichtum einiger weniger auf Kosten der Armen ermöglichen, verbinden sich mit falschem Imponiergehabe der politischen Elite und einer „Entwicklungspolitik“, die diesen Namen im allgemeinen nicht verdient. Profitgier, die einmal im Gewand der Barmherzigkeit, einmal im Versprechen allgemeinen Fortschritts auftritt, läßt industrielle Großprojekte im Umkreis der Ballungszentren entstehen. Der soziale Ausgleich zwischen Stadt- und Landbevölkerung (durch Bodenreformen, angepaßte Technologien u. a.) wird nur in Ausnahmefällen angestrebt. Teilerfolge wie in Kuba oder der VR China bilden die Ausnahme. Der Autor führt überzeugend den Nachweis, daß das soziale Elend nicht im Bevölkerungswachstum begründet ist, sondern umgekehrt, unmenschliche soziale Verhältnisse eine vernünftige Geburtenregelung verhindern. Das Buch schließt mit einem Blick auf die Krisensymptome der „europäischen“ Stadt, wobei besonders vor der weiteren „Amerikanisierung“ unserer Metropolen gewarnt wird (während man in den USA bereits eine zunehmende Aktivierung der Stadtzentren beobachten kann). Hier wie dort gilt es, an die Stelle konsumorientierter Verschwendungsmentalität menschen- und nicht autogemäße (t) Alternativen zu erproben. Ansätze dazu gibt es viele: Die Vision einer Stadt, in der es sich frei atmen ließe, ist heute – wenn auch unter anderen Vorzeichen – nicht weniger aktuell als in alten Zeiten. lm Anhang findet man Karten und Tabellen zur aktuellen Bevölkerungsstatistik sowie Prognosen über die weitere Entwicklung der Ballungszentren Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorbemerkung | Einleitung: Auf dem Weg in die Katastrophe? | Die Krise ist international | Die Eigendynamik der Entwicklungsländer | Falsch gestellte Weichen | Europa als Ausgangspunkt | Der Export ungelöster Probleme | Fallbeispiel der Dritten Welt | Agra: Das Ende eines Mythos | Bombay: New York auf indisch | Kairo: Der unregierbare Koloß | Fes: Abschied von 1001 Nacht | Sanaa: Sturz in den Fortschritt | Der drohende Kollaps | Bevölkerungsexplosion – Motor der Krise? | Dorfelend führt zu Stadtelend | Lateinamerika: Sogenannte „Schwellenländer“ | Schwarzafrika: Stigma des „Buschmanns“ | Orient: Die Ohnmacht der islamischen Revolution | Südostasien: Sieche Paradiese | Ferner Osten: Wachstum anders | Symptome der Überentwicklung | Die europäische Stadt am Scheideweg | Die „Amerikanisierung“ unserer Städte | Anhang | Karte „Städte 1987“ | Die größten Städte der Welt von 1914 bis 1987 | Prognosen bis ins Jahr 2025 | Anmerkungen | Ausgewählte Literatur | Städteregister Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Urbanization, Metropolitan areas Der dokumentierte Umfang von 349 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Durch die Kombination aus Klett-Cotta Verlag, Stuttgart, Germany und 1991 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL4051460W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL32064973M, OL2090875M. Mit 3608958118 und 9783608958119 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Verlagsort: Stuttgart, Germany
  2. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Mexico City, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, zählt gegenwärtig 18 Mio. Menschen – 2025 werden es 36,7 Mio., also mehr als doppelt so viele sein. Das ist freilich nur die Spitze des Eisbergs, denn in knapp 40 Jahren wird es weltweit mehr als ein Dutzend Großstädte mit Einwohnerzahlen über 20 Mio. geben. Bereits 1984 wurden jede Minute 234 Babys geboren: 136 in Asien, 41 in Afrika, 23 in Lateinamerika und 34 in allen modernen Industriestaaten zusammengenommen. Die Zahlen vermitteln in ihrer Abstraktheit vielleicht eine Ahnung von der ungeheuren Dynamik des Bevölkerungswachstums. Die individuell-menschliche Problematik und die soziale Dimension dieser Entwicklung bleiben dahinter verborgen. Schweizer gelingt es jedoch, sie eindrucksvoll zur Sprache zu bringen. Vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung in Europa schildert er authentisch, lebendig und überzeugend die weltweiten Auswirkungen ungezähmter Industrialisierung, die auch als Ursache der Krise der Städte anzusehen ist. Fünf Fallstudien indischer und afrikanischer Metropolen zeigen trotz erheblicher Differenzen im Detail, daß die enormen Probleme der Ballungszentren zumindest in den Entwicklungsländern dieselbe Wurzel haben: Feudalistische Strukturen, die verschwenderischen Reichtum einiger weniger auf Kosten der Armen ermöglichen, verbinden sich mit falschem Imponiergehabe der politischen Elite und einer „Entwicklungspolitik“, die diesen Namen im allgemeinen nicht verdient. Profitgier, die einmal im Gewand der Barmherzigkeit, einmal im Versprechen allgemeinen Fortschritts auftritt, läßt industrielle Großprojekte im Umkreis der Ballungszentren entstehen. Der soziale Ausgleich zwischen Stadt- und Landbevölkerung (durch Bodenreformen, angepaßte Technologien u. a.) wird nur in Ausnahmefällen angestrebt. Teilerfolge wie in Kuba oder der VR China bilden die Ausnahme. Der Autor führt überzeugend den Nachweis, daß das soziale Elend nicht im Bevölkerungswachstum begründet ist, sondern umgekehrt, unmenschliche soziale Verhältnisse eine vernünftige Geburtenregelung verhindern. Das Buch schließt mit einem Blick auf die Krisensymptome der „europäischen“ Stadt, wobei besonders vor der weiteren „Amerikanisierung“ unserer Metropolen gewarnt wird (während man in den USA bereits eine zunehmende Aktivierung der Stadtzentren beobachten kann). Hier wie dort gilt es, an die Stelle konsumorientierter Verschwendungsmentalität menschen- und nicht autogemäße (t) Alternativen zu erproben. Ansätze dazu gibt es viele: Die Vision einer Stadt, in der es sich frei atmen ließe, ist heute – wenn auch unter anderen Vorzeichen – nicht weniger aktuell als in alten Zeiten. lm Anhang findet man Karten und Tabellen zur aktuellen Bevölkerungsstatistik sowie Prognosen über die weitere Entwicklung der Ballungszentren
  3. Schlagwörter: Urbanization, Metropolitan areas
  4. Ergänzender Titelzusatz: Die weltweite Krise der Ballungszentren
  5. Verlag: Klett-Cotta Verlag
  6. Seitenzahl: 349
  7. Buchtitel: Zeitbombe Stadt
  8. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  9. Externe Editionsreferenzen: OL32064973M, OL2090875M
  10. Abmessungen: 22 x x cm
  11. Externe Work-Referenz: OL4051460W
  12. Verfasst von: Gerhard Schweizer
  13. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorbemerkung | Einleitung: Auf dem Weg in die Katastrophe? | Die Krise ist international | Die Eigendynamik der Entwicklungsländer | Falsch gestellte Weichen | Europa als Ausgangspunkt | Der Export ungelöster Probleme | Fallbeispiel der Dritten Welt | Agra: Das Ende eines Mythos | Bombay: New York auf indisch | Kairo: Der unregierbare Koloß | Fes: Abschied von 1001 Nacht | Sanaa: Sturz in den Fortschritt | Der drohende Kollaps | Bevölkerungsexplosion – Motor der Krise? | Dorfelend führt zu Stadtelend | Lateinamerika: Sogenannte „Schwellenländer“ | Schwarzafrika: Stigma des „Buschmanns“ | Orient: Die Ohnmacht der islamischen Revolution | Südostasien: Sieche Paradiese | Ferner Osten: Wachstum anders | Symptome der Überentwicklung | Die europäische Stadt am Scheideweg | Die „Amerikanisierung“ unserer Städte | Anhang | Karte „Städte 1987“ | Die größten Städte der Welt von 1914 bis 1987 | Prognosen bis ins Jahr 2025 | Anmerkungen | Ausgewählte Literatur | Städteregister
  14. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783608958119
  15. Erscheinungsdatum: 1991
  16. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  17. ISBN-10: 3608958118
  18. Ausgabeform: pocket

Warum sich Zeitbombe Stadt gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Zeitbombe Stadt, Gerhard Schweizer, Sachbuch und Urbanization, Metropolitan areas - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3608958118, 9783608958119 und OL4051460W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL4051460W und OL32064973M, OL2090875M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorbemerkung | Einleitung: Auf dem Weg in die Katastrophe? | Die Krise ist international | Die Eigendynamik der Entwicklungsländer | Falsch gestellte Weichen | Europa als Ausgangspunkt | Der Export ungelöster Probleme | Fallbeispiel der Dritten Welt | Agra: Das Ende eines Mythos | Bombay: New York auf indisch | Kairo: Der unregierbare Koloß | Fes: Abschied von 1001 Nacht | Sanaa: Sturz in den Fortschritt | Der drohende Kollaps | Bevölkerungsexplosion – Motor der Krise? | Dorfelend führt zu Stadtelend | Lateinamerika: Sogenannte „Schwellenländer“ | Schwarzafrika: Stigma des „Buschmanns“ | Orient: Die Ohnmacht der islamischen Revolution | Südostasien: Sieche Paradiese | Ferner Osten: Wachstum anders | Symptome der Überentwicklung | Die europäische Stadt am Scheideweg | Die „Amerikanisierung“ unserer Städte | Anhang | Karte „Städte 1987“ | Die größten Städte der Welt von 1914 bis 1987 | Prognosen bis ins Jahr 2025 | Anmerkungen | Ausgewählte Literatur | Städteregister

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1991, der Verlag Klett-Cotta Verlag und der Verlagsort Stuttgart, Germany.

Wie lässt sich Zeitbombe Stadt thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

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