Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend | Buch im Überblick: Inhalt und Details
15/06/2026
Lesedauer: 18 min
Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend von Hans Ramisch auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend ist ein Werk von Hans Ramisch, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel der christliche Altar und seine heilsgeschichtlichen Bildsysteme wird bei Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend den Fokus legt: Altäre trugen schon in der vorchristlichen Antike Bilder. Allgemein bekannt sind der griechische Pergamonaltar in den Berliner Museen, der Friedensaltar des Augustus in Rom. Die gebotsmässig bilderlose mosaische Religion kannte im Zentrum ihres Tempels nur Bildwerke von Cherubim auf der Bundeslade. Die Christen übernahmen zunächst gemäss dem Ersten Gebot den bilderlosen Gottesdienst, verwendeten Bilder dann seit dem 3. Jahrhundert allegorisch in Grabräumen und auf Gegenständen in privatem Gebrauch. Unter Altarbild versteht man heute vorwiegend Gemälde über Altären. Einer der Begründer der Kunstgeschichte, Jakob Burckhardt, hat 1898 eine umfassende Darstellung der Gestaltung italienischer Altarbilder veröffentlicht. Später haben andere Forscher die Entstehung bildertragender Altaraufbauten im späteren 11. Jahrhundert als Grundlage für die weitere Entwicklung von Altarbildern erkannt. Mit dem christlichen Altar und seinen Bildern hat sich ausführlich der Jesuit Joseph Braun befasst und seine Entstehung völlig unabhängig von vorchristlichen Beispielen aufzeigen wollen. Er schuf eine kleinteilige Klassifizierung nach formalen Typen und verstellte sich und der nachfolgenden Forschergeneration damit weitgehend den Blick auf inhaltliche Fragen. Auf diese legte die Forschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grossen Wert und schuf als Kompendium ein Lexikon der Christlichen Ikonographie. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde von einigen Kunsthistorikern der Blick auf das Zusammenwirken von Form und Inhalt im Bild gelenkt. Dabei ergaben sich Zusammenhänge mit den Orten, an denen Altäre errichtet wurden, ihren spezifischen Überlieferungen und der auf ihnen gefeierten Liturgie. Kunsttopographie und Ikonologie wurden als Forschungsmethoden entwickelt Als Veröffentlichungsdatum ist 2018 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Scaneg in München.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2018 lässt sich Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Für alle, die Bücher von Hans Ramisch recherchieren oder vergleichen, ist Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend eine relevante Ausgabe. Die Angaben zu Scaneg und München stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend auch für thematische Recherchen besonders relevant. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant.
Was behandelt Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Altäre trugen schon in der vorchristlichen Antike Bilder. Allgemein bekannt sind der griechische Pergamonaltar in den Berliner Museen, der Friedensaltar des Augustus in Rom. Die gebotsmässig bilderlose mosaische Religion kannte im Zentrum ihres Tempels nur Bildwerke von Cherubim auf der Bundeslade. Die Christen übernahmen zunächst gemäss dem Ersten Gebot den bilderlosen Gottesdienst, verwendeten Bilder dann seit dem 3. Jahrhundert allegorisch in Grabräumen und auf Gegenständen in privatem Gebrauch. Unter Altarbild versteht man heute vorwiegend Gemälde über Altären. Einer der Begründer der Kunstgeschichte, Jakob Burckhardt, hat 1898 eine umfassende Darstellung der Gestaltung italienischer Altarbilder veröffentlicht. Später haben andere Forscher die Entstehung bildertragender Altaraufbauten im späteren 11. Jahrhundert als Grundlage für die weitere Entwicklung von Altarbildern erkannt. Mit dem christlichen Altar und seinen Bildern hat sich ausführlich der Jesuit Joseph Braun befasst und seine Entstehung völlig unabhängig von vorchristlichen Beispielen aufzeigen wollen. Er schuf eine kleinteilige Klassifizierung nach formalen Typen und verstellte sich und der nachfolgenden Forschergeneration damit weitgehend den Blick auf inhaltliche Fragen. Auf diese legte die Forschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grossen Wert und schuf als Kompendium ein Lexikon der Christlichen Ikonographie. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde von einigen Kunsthistorikern der Blick auf das Zusammenwirken von Form und Inhalt im Bild gelenkt. Dabei ergaben sich Zusammenhänge mit den Orten, an denen Altäre errichtet wurden, ihren spezifischen Überlieferungen und der auf ihnen gefeierten Liturgie. Kunsttopographie und Ikonologie wurden als Forschungsmethoden entwickelt Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Das Altarbild als Kunstgattung und Sein Kontext -- | Paradigmen der Betrachtung des Altarbildes -- | Kunsttopographie -- | Ikonologie -- | Heilsgeschichtliche Theologie -- | Der Christliche Altar -- | Biblische Vorgaben für den christlichen Gottesdienst -- | Altar und Gottesdienst im frühchristlichen Schrifttum -- | "Abendmahlstisch" und "Opferaltar" : Formen des christlichen Altars und ihre Bedeutung -- | Der Sigma-Altar -- | Der runde Altar -- | Der Kastenaltar -- | Der Tischaltar -- | Der Cippus, Stipes oder Pfeileraltar -- | Der ort des christlichen Altars -- | Der christliche Altar und die Altarweihe -- | Altartücher -- | Der Ritus des christlichen Gottesdienstes auf dem Altar -- | Altar und Bild -- | Der bilderlose Altar -- | Der Altar als Bildträger -- | Der Raum um den Altar als Bildträger -- | Voraussetzungen für das Entstehen Christlicher Bilder -- | Sehen als Erkenntnisquelle -- | Die Allegorese als Interpretationsmethode -- | Typologie -- | Der dreifache und der vierfache Schriftsinn -- | Bilderstreit -- | Christliche Bildstrukturen -- | Frühchristliche Altar-Bilder -- | Ikonologie Formaler Element -- | Die Ädikula als Ort der göttlichen Epiphanie -- | Die Überwölbung des Ziboriums als Abbild des Himmels : Sternenzelt und "Umbraculum" -- | Ikonologie der Denkmäler -- | Das Fastigium Kaiser Konstantins in der Basilica Salvatoris (San Giovanni in Laterano), der ersten römischen Bischofskirche : Christus das "ewige Wort" und Christus der menschgewordene Sohn Gottes, nach 313 -- | Auszeichnung des Petrusgrabes als liturgischer ort durch Kaiser Konstantin -- | Die Vorhänge in den Interkolumnien der Pergola : Velum und Revelatio als Bildmotiv -- | Apsismosaik von Alt-Sankt-Peter, 352-361 -- | Jonasmosaik im dom von Aquileja, um 320 -- | Elfenbeinkasten in Brescia aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts -- | Silberkästchen aus dem Altarsepulcrum von san Nazaro Maggiore in Mailand, zwischen 374 und 386 -- | Kanne mit Apostelbildern aus Trier, 4. Jahrhundert -- | Genfer Kasten-Altar vom Ende des 4. Jahrhunderts -- | Eucharistische Elfenbeinpyxis in Berlin, entstanden in Alexandria oder Trier um 400 -- | Altarplatte aus Saint-Victor in Marseille, um 430, und ähnliche Arbeiten -- | Kreuz aus dem 5. Jahrhundert, auf der Vorder- und Rückseite mit Bildern versehen, in Privatbesitz -- | Türe von Santa Sabina in Rom, um 430 -- | Buchkasten im Mailänder dom aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts -- | Apsismosaik von Hosios David in Thessalonike, Mitte des 5. Jahrhunderts -- | Kelch aus Antiochia, erste Hälfte des 6. Jahrhunderts -- | Maximianskathedra in Ravenna, 545-553 -- | Ravenna, san Apollinare in Classe, Mosaiken im Altarraum, vor 549 -- | Patene aus Stuma, um 570 -- | Liturgischer Vorhang aus dem 6., 7. Jahrhundert in Cleveland -- | Bebilderte liturgische Handschriften des 6., 7. Jahrhunderts -- | Eucharistische Bildsysteme des Frühen Christentums -- | Das Frühe Mittelalter und die Zeit der Karolinger -- | Deckel des Buchkastens für das Evangeliar der Königin Theodolinde von Monza, erstes Viertel des 7. Jahrhunderts -- | Bild des Erlösers am Kreuz als Altar-Bild in Santa Maria Antiqua in rom um 705 und weitere monumentale Kruzifixe aus dem 8. und 9. Jahrhundert -- | Bilder über der Altarmensa : Vorläufer des Retabels -- | Kasten-Altar der Herzöge Pemmo und Ratchis, zwischen 734 und 744, im Museo Cristiano des Doms von Cividale und ein Fragment eines Kasten-Altars aus St. Peter in Metz aus dem 8. Jahrhundert -- | Tassilokelch in Kremsmünster, um 770 -- | Frühkarolingisches Eucharistiekästchen im Churer Domschatz und die "Bursenreliquiare" -- | Godescalc-Evangelistar Karls des Grossen von 781-83 -- | Reliquiendecke der heiligen Ewalde in Sankt Kunibert in Köln, spätes 8. Jahrhundert und Zeugnisse figurativ gestalteter textiler Antependien aus dem frühen Mittelalter und der Zeit der Karolinger -- | Mosaiken von Santa Prassede in Rom, 817-824 -- | Altarfrontale aus Lauterach in Bregenz, 1. Hälfte 9. Jahrhundert -- | Einhardsbogen, um 825 -- | Kasten-Altar des Volvinius in Sant'Ambrogio in Mailand, um 840 -- | Karolingische Wandbilder der Benediktinerklosterkirche in Müstair, um 840 -- | Drogo-Sakramentar, Metz um 850-855 -- | Reliquiengrab und Altar des Hl. Bonifatius in Mainz, um 854 -- | Flabellum aus Tournus, gegen 868 -- | Buchkasten des Codex Aureus von St. Emmeram in Regensburg, um 870 -- | Miniaturziborium König Arnulfs von Kärnten aus St. Emmeram in Regensburg, nach 887 -- | Eucharistische Bildsysteme des Frühen Mittelalters und der Karolingerzeit -- | Das Zeitalter der Ottonen im 10. Jahrhundert und in der Zeit um 1000 -- | Altarziborium von S. Ambrogio in Mailand, vollendet 972-973 -- | Göttinger Sakramentar, Universitätsbibliothek Cod. theol. 231, Fulda um 975-980 -- | Ottonische Evangeliare und Evangelistare -- | "Lotharkreuz" Kaiser Ottos III. für das Aachener Münster, um 1000 -- | Eucharistische "Area" aus Elfenbein, Niederrhein, spätes 10. Jahrhundert -- | Altarausstattungen Kaiser Heinrichs II. (1002-1024) -- | Stiftungen Heinrichs II. für die Krönungskirche in Aachen -- | Einband des Schatzkammer-Evangeliars, zwischen 1002 und 1014 -- | Ambo König Heinrichs, zwischen 1002 und 1014 -- | Die "Pala d'Oro" König Heinrichs II., zwischen 1002 und 1014 -- | Stiftungen Heinrichs II. für den dom des von ihm 1007 gegründeten Bistums Bamberg -- | Kasel des Fürsten Ismael, 1018-1024 ("Sternenmantel Kaiser Heinrichs II.") -- | Blauer Kunigundenmantel, 1012-1023 -- | Evangeliar Ottos III. aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München clm 4453, um 1000 -- | "Reichenauer Evangeliar" aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München clm 4454, um 1010 -- | "Perikopenbuch Heinrichs II." aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München Clm 4452, Anfang 11. Jahrhundert -- | "Regensburger Sakramentar" aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München Clm 4456, bald nach 1002 -- | Tragaltar für den Bamberger dom aus der Sammlung Spitzer im Musée de Cluny in Paris, vor 1024 -- | Watterbacher Tragaltar aus Kloster Amorbach im Bayerischen Natio-nalmuseum München, um 1020 -- | Rückseite der Reliquientafel des Kreuzreliquiars Heinrichs II. in der Schatzkammer der Münchner Residenz, um 1020 -- | Kastenförmiger Tragaltar aus dem dom in Hildesheim, nach 1007 : um 1015 -- | Eucharistische Bildsysteme im Zeitalter der Ottonen -- | Ikonologische "Stile"? die Frage Nach der "Entwicklung" ---- Literaturverzeichnis-- Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis-- Register-- Personenregister-- Ortsregister-- Register der Sachwörter und Begriffe. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Christian antiquities, Church decoration and ornament, Christian art and symbolism, Altars, Medieval, Early Christian Art, Medieval Altars
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32449201W sowie die Editionszuordnungen OL44227309M referenzierbar. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3892350957 als auch die ISBN-13 9783892350958 hinterlegt. Die Ausgabe ist über den Verlag Scaneg, den Ort München und das Datum 2018 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Verfasst von: Hans Ramisch
- Kurzbeschreibung: Altäre trugen schon in der vorchristlichen Antike Bilder. Allgemein bekannt sind der griechische Pergamonaltar in den Berliner Museen, der Friedensaltar des Augustus in Rom. Die gebotsmässig bilderlose mosaische Religion kannte im Zentrum ihres Tempels nur Bildwerke von Cherubim auf der Bundeslade. Die Christen übernahmen zunächst gemäss dem Ersten Gebot den bilderlosen Gottesdienst, verwendeten Bilder dann seit dem 3. Jahrhundert allegorisch in Grabräumen und auf Gegenständen in privatem Gebrauch. Unter Altarbild versteht man heute vorwiegend Gemälde über Altären. Einer der Begründer der Kunstgeschichte, Jakob Burckhardt, hat 1898 eine umfassende Darstellung der Gestaltung italienischer Altarbilder veröffentlicht. Später haben andere Forscher die Entstehung bildertragender Altaraufbauten im späteren 11. Jahrhundert als Grundlage für die weitere Entwicklung von Altarbildern erkannt. Mit dem christlichen Altar und seinen Bildern hat sich ausführlich der Jesuit Joseph Braun befasst und seine Entstehung völlig unabhängig von vorchristlichen Beispielen aufzeigen wollen. Er schuf eine kleinteilige Klassifizierung nach formalen Typen und verstellte sich und der nachfolgenden Forschergeneration damit weitgehend den Blick auf inhaltliche Fragen. Auf diese legte die Forschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grossen Wert und schuf als Kompendium ein Lexikon der Christlichen Ikonographie. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde von einigen Kunsthistorikern der Blick auf das Zusammenwirken von Form und Inhalt im Bild gelenkt. Dabei ergaben sich Zusammenhänge mit den Orten, an denen Altäre errichtet wurden, ihren spezifischen Überlieferungen und der auf ihnen gefeierten Liturgie. Kunsttopographie und Ikonologie wurden als Forschungsmethoden entwickelt
- Umfang: 427 Seiten
- Ort der Veröffentlichung: München
- Sprache: Deutsch
- Untertitel: der christliche Altar und seine heilsgeschichtlichen Bildsysteme
- Open-Library-Work-ID: OL32449201W
- ISBN-13: 9783892350958
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3892350957
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Das Altarbild als Kunstgattung und Sein Kontext -- | Paradigmen der Betrachtung des Altarbildes -- | Kunsttopographie -- | Ikonologie -- | Heilsgeschichtliche Theologie -- | Der Christliche Altar -- | Biblische Vorgaben für den christlichen Gottesdienst -- | Altar und Gottesdienst im frühchristlichen Schrifttum -- | "Abendmahlstisch" und "Opferaltar" : Formen des christlichen Altars und ihre Bedeutung -- | Der Sigma-Altar -- | Der runde Altar -- | Der Kastenaltar -- | Der Tischaltar -- | Der Cippus, Stipes oder Pfeileraltar -- | Der ort des christlichen Altars -- | Der christliche Altar und die Altarweihe -- | Altartücher -- | Der Ritus des christlichen Gottesdienstes auf dem Altar -- | Altar und Bild -- | Der bilderlose Altar -- | Der Altar als Bildträger -- | Der Raum um den Altar als Bildträger -- | Voraussetzungen für das Entstehen Christlicher Bilder -- | Sehen als Erkenntnisquelle -- | Die Allegorese als Interpretationsmethode -- | Typologie -- | Der dreifache und der vierfache Schriftsinn -- | Bilderstreit -- | Christliche Bildstrukturen -- | Frühchristliche Altar-Bilder -- | Ikonologie Formaler Element -- | Die Ädikula als Ort der göttlichen Epiphanie -- | Die Überwölbung des Ziboriums als Abbild des Himmels : Sternenzelt und "Umbraculum" -- | Ikonologie der Denkmäler -- | Das Fastigium Kaiser Konstantins in der Basilica Salvatoris (San Giovanni in Laterano), der ersten römischen Bischofskirche : Christus das "ewige Wort" und Christus der menschgewordene Sohn Gottes, nach 313 -- | Auszeichnung des Petrusgrabes als liturgischer ort durch Kaiser Konstantin -- | Die Vorhänge in den Interkolumnien der Pergola : Velum und Revelatio als Bildmotiv -- | Apsismosaik von Alt-Sankt-Peter, 352-361 -- | Jonasmosaik im dom von Aquileja, um 320 -- | Elfenbeinkasten in Brescia aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts -- | Silberkästchen aus dem Altarsepulcrum von san Nazaro Maggiore in Mailand, zwischen 374 und 386 -- | Kanne mit Apostelbildern aus Trier, 4. Jahrhundert -- | Genfer Kasten-Altar vom Ende des 4. Jahrhunderts -- | Eucharistische Elfenbeinpyxis in Berlin, entstanden in Alexandria oder Trier um 400 -- | Altarplatte aus Saint-Victor in Marseille, um 430, und ähnliche Arbeiten -- | Kreuz aus dem 5. Jahrhundert, auf der Vorder- und Rückseite mit Bildern versehen, in Privatbesitz -- | Türe von Santa Sabina in Rom, um 430 -- | Buchkasten im Mailänder dom aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts -- | Apsismosaik von Hosios David in Thessalonike, Mitte des 5. Jahrhunderts -- | Kelch aus Antiochia, erste Hälfte des 6. Jahrhunderts -- | Maximianskathedra in Ravenna, 545-553 -- | Ravenna, san Apollinare in Classe, Mosaiken im Altarraum, vor 549 -- | Patene aus Stuma, um 570 -- | Liturgischer Vorhang aus dem 6., 7. Jahrhundert in Cleveland -- | Bebilderte liturgische Handschriften des 6., 7. Jahrhunderts -- | Eucharistische Bildsysteme des Frühen Christentums -- | Das Frühe Mittelalter und die Zeit der Karolinger -- | Deckel des Buchkastens für das Evangeliar der Königin Theodolinde von Monza, erstes Viertel des 7. Jahrhunderts -- | Bild des Erlösers am Kreuz als Altar-Bild in Santa Maria Antiqua in rom um 705 und weitere monumentale Kruzifixe aus dem 8. und 9. Jahrhundert -- | Bilder über der Altarmensa : Vorläufer des Retabels -- | Kasten-Altar der Herzöge Pemmo und Ratchis, zwischen 734 und 744, im Museo Cristiano des Doms von Cividale und ein Fragment eines Kasten-Altars aus St. Peter in Metz aus dem 8. Jahrhundert -- | Tassilokelch in Kremsmünster, um 770 -- | Frühkarolingisches Eucharistiekästchen im Churer Domschatz und die "Bursenreliquiare" -- | Godescalc-Evangelistar Karls des Grossen von 781-83 -- | Reliquiendecke der heiligen Ewalde in Sankt Kunibert in Köln, spätes 8. Jahrhundert und Zeugnisse figurativ gestalteter textiler Antependien aus dem frühen Mittelalter und der Zeit der Karolinger -- | Mosaiken von Santa Prassede in Rom, 817-824 -- | Altarfrontale aus Lauterach in Bregenz, 1. Hälfte 9. Jahrhundert -- | Einhardsbogen, um 825 -- | Kasten-Altar des Volvinius in Sant'Ambrogio in Mailand, um 840 -- | Karolingische Wandbilder der Benediktinerklosterkirche in Müstair, um 840 -- | Drogo-Sakramentar, Metz um 850-855 -- | Reliquiengrab und Altar des Hl. Bonifatius in Mainz, um 854 -- | Flabellum aus Tournus, gegen 868 -- | Buchkasten des Codex Aureus von St. Emmeram in Regensburg, um 870 -- | Miniaturziborium König Arnulfs von Kärnten aus St. Emmeram in Regensburg, nach 887 -- | Eucharistische Bildsysteme des Frühen Mittelalters und der Karolingerzeit -- | Das Zeitalter der Ottonen im 10. Jahrhundert und in der Zeit um 1000 -- | Altarziborium von S. Ambrogio in Mailand, vollendet 972-973 -- | Göttinger Sakramentar, Universitätsbibliothek Cod. theol. 231, Fulda um 975-980 -- | Ottonische Evangeliare und Evangelistare -- | "Lotharkreuz" Kaiser Ottos III. für das Aachener Münster, um 1000 -- | Eucharistische "Area" aus Elfenbein, Niederrhein, spätes 10. Jahrhundert -- | Altarausstattungen Kaiser Heinrichs II. (1002-1024) -- | Stiftungen Heinrichs II. für die Krönungskirche in Aachen -- | Einband des Schatzkammer-Evangeliars, zwischen 1002 und 1014 -- | Ambo König Heinrichs, zwischen 1002 und 1014 -- | Die "Pala d'Oro" König Heinrichs II., zwischen 1002 und 1014 -- | Stiftungen Heinrichs II. für den dom des von ihm 1007 gegründeten Bistums Bamberg -- | Kasel des Fürsten Ismael, 1018-1024 ("Sternenmantel Kaiser Heinrichs II.") -- | Blauer Kunigundenmantel, 1012-1023 -- | Evangeliar Ottos III. aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München clm 4453, um 1000 -- | "Reichenauer Evangeliar" aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München clm 4454, um 1010 -- | "Perikopenbuch Heinrichs II." aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München Clm 4452, Anfang 11. Jahrhundert -- | "Regensburger Sakramentar" aus dem Bamberger dom in der Bayerischen Staatsbibliothek München Clm 4456, bald nach 1002 -- | Tragaltar für den Bamberger dom aus der Sammlung Spitzer im Musée de Cluny in Paris, vor 1024 -- | Watterbacher Tragaltar aus Kloster Amorbach im Bayerischen Natio-nalmuseum München, um 1020 -- | Rückseite der Reliquientafel des Kreuzreliquiars Heinrichs II. in der Schatzkammer der Münchner Residenz, um 1020 -- | Kastenförmiger Tragaltar aus dem dom in Hildesheim, nach 1007 : um 1015 -- | Eucharistische Bildsysteme im Zeitalter der Ottonen -- | Ikonologische "Stile"? die Frage Nach der "Entwicklung" ---- Literaturverzeichnis-- Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis-- Register-- Personenregister-- Ortsregister-- Register der Sachwörter und Begriffe.
- Publiziert bei: Scaneg
- Erscheinungsdatum: 2018
- Externe Editionsreferenzen: OL44227309M
- Buchtitel: Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend
- Thematische Tags: History, Christian antiquities, Church decoration and ornament, Christian art and symbolism, Altars, Medieval, Early Christian Art, Medieval Altars
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Hans Ramisch, Sachbuch und den Tags History, Christian antiquities, Church decoration and ornament, Christian art and symbolism, Altars, Medieval, Early Christian Art, Medieval Altars, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3892350957, 9783892350958 und OL32449201W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Häufige Fragen zu Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Altäre trugen schon in der vorchristlichen Antike Bilder. Allgemein bekannt sind der griechische Pergamonaltar in den Berliner Museen, der Friedensaltar des Augustus in Rom. Die gebotsmässig bilderlose mosaische Religion kannte im Zentrum ihres Tempels nur Bildwerke von Cherubim auf der Bundeslade. Die Christen übernahmen zunächst gemäss dem Ersten Gebot den bilderlosen Gottesdienst, verwendeten Bilder dann seit dem 3. Jahrhundert allegorisch in Grabräumen und auf Gegenständen in privatem Gebrauch. Unter Altarbild versteht man heute vorwiegend Gemälde über Altären. Einer der Begründer der Kunstgeschichte, Jakob Burckhardt, hat 1898 eine umfassende Darstellung der Gestaltung italienischer Altarbilder veröffentlicht. Später haben andere Forscher die Entstehung bildertragender Altaraufbauten im späteren 11. Jahrhundert als Grundlage für die weitere Entwicklung von Altarbildern erkannt. Mit dem christlichen Altar und seinen Bildern hat sich ausführlich der Jesuit Joseph Braun befasst und seine Entstehung völlig unabhängig von vorchristlichen Beispielen aufzeigen wollen. Er schuf eine kleinteilige Klassifizierung nach formalen Typen und verstellte sich und der nachfolgenden Forschergeneration damit weitgehend den Blick auf inhaltliche Fragen. Auf diese legte die Forschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grossen Wert und schuf als Kompendium ein Lexikon der Christlichen Ikonographie. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde von einigen Kunsthistorikern der Blick auf das Zusammenwirken von Form und Inhalt im Bild gelenkt. Dabei ergaben sich Zusammenhänge mit den Orten, an denen Altäre errichtet wurden, ihren spezifischen Überlieferungen und der auf ihnen gefeierten Liturgie. Kunsttopographie und Ikonologie wurden als Forschungsmethoden entwickelt
Warum ist der Untertitel der christliche Altar und seine heilsgeschichtlichen Bildsysteme wichtig?
Er hilft dabei, Altar-Bilder im ersten christlichen Jahrtausend inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3892350957 als auch die ISBN-13 9783892350958 verfügbar.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Christian antiquities, Church decoration and ornament, Christian art and symbolism, Altars, Medieval, Early Christian Art, Medieval Altars, die die thematische Zuordnung erleichtern.
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