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Ilse Schneider-Lengyel | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

14/06/2026

Lesedauer: 7 min

Alle Kerninfos zu Ilse Schneider-Lengyel von Braun, Peter auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Ilse Schneider-Lengyel | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

Ilse Schneider-Lengyel | Inhalt, Autor und bibliografische Daten

Ilse Schneider-Lengyel im Überblick

Ilse Schneider-Lengyel ist ein Werk von Braun, Peter, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel Fotografin, Ethnologin, Dichterin : ein Porträt wird bei Ilse Schneider-Lengyel noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Ilse Schneider-Lengyel den Fokus legt: Eine Künstlerin zwischen Bauhaus, Surrealismus und Gruppe 47.0'Die kleine Spanne Spiel bleibt' lautete das Credo von Ilse Schneider-Lengyel (1903-1972). In den 1920er Jahren gehörte sie zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen: Sie erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am 'Neuen Sehen' von László Moholy-Nagy.0Doch die Nationalsozialisten zerstörten diesen Lebensweg. Die Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Dort geriet sie in den Bann der abstrakten Malerei in der Nachfolge Theo van Doesburgs und des Surrealismus. Neben die Fotografie trat nun ihr literarisches Schreiben. Es führte sie in ganz unterschiedliche Bereiche: Sie verfasste surrealistische Lyrik, schuf freie Nachdichtungen indigener Balladen, ein politisch-existentialistisches Drama über die atomare Bedrohung und einen grotesken, ethnologisch inspirierten Roman über Pygmäen und Zwerge. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 - in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt - konnte sie jedoch einen Grossteil ihrer Texte nicht veröffentlichen Als Veröffentlichungsdatum ist 2019 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Wallstein Verlag in Göttingen.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Mit Wallstein Verlag in Göttingen ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Ilse Schneider-Lengyel auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Ilse Schneider-Lengyel ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Braun, Peter beschäftigen möchten. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Ilse Schneider-Lengyel auch für thematische Recherchen besonders relevant. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2019 lässt sich Ilse Schneider-Lengyel sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.

Thematische Einordnung von Ilse Schneider-Lengyel

Wer wissen möchte, worauf Ilse Schneider-Lengyel inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Eine Künstlerin zwischen Bauhaus, Surrealismus und Gruppe 47.0'Die kleine Spanne Spiel bleibt' lautete das Credo von Ilse Schneider-Lengyel (1903-1972). In den 1920er Jahren gehörte sie zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen: Sie erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am 'Neuen Sehen' von László Moholy-Nagy.0Doch die Nationalsozialisten zerstörten diesen Lebensweg. Die Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Dort geriet sie in den Bann der abstrakten Malerei in der Nachfolge Theo van Doesburgs und des Surrealismus. Neben die Fotografie trat nun ihr literarisches Schreiben. Es führte sie in ganz unterschiedliche Bereiche: Sie verfasste surrealistische Lyrik, schuf freie Nachdichtungen indigener Balladen, ein politisch-existentialistisches Drama über die atomare Bedrohung und einen grotesken, ethnologisch inspirierten Roman über Pygmäen und Zwerge. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 - in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt - konnte sie jedoch einen Grossteil ihrer Texte nicht veröffentlichen Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Vorspiel : Im Handschriftensaal der Münchner Staatsbibliothek -- | Münchner Kindheit um 1900 : 1903-1923 -- | Zwischenspiel : Mit einem Jahr dachte ich ... -- | Lichtjahre : 1923-1927 -- | Ein Porträt der Künstlerin als junge Frau : 1928-1933 -- | Am Anfang der Kunst : 1934 -- | Zwischenspiel : vom Sinn der Maske -- | "Dichten mit den Augen der Kamera" : die Kunstbildbände : 1935-1939 -- | Die dunklen Jahre : 1940-1944 -- | Pariser Feuilletons : 1945-1947 -- | Zwischenspiel : Pariser Maler im Gespräch -- | In der Gruppe 47 : 1947-1950 -- | Zwischenspiel : Gedichte Altenbeuren 1948 -- | Surrealismus am Bannwaldsee : 1952 -- | Traumzeit : 1951-1958 -- | Zwischenspiel : Gedichte aus "Totem und Trommel" -- | "Kampf dem Atomtod" : 1958-1960 -- | Unter Pygmäen : 1964 -- | Nachspiel : Am Bannwaldsee ---- Editorische Notiz-- Anmerkungen-- Bibliographie Ilse Schneider-Lengyel-- Dank-- Bildnachweis-- Register. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Biography, Artists, Art

Edition und bibliografische Einordnung

Die Ausgabe ist über den Verlag Wallstein Verlag, den Ort Göttingen und das Datum 2019 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32368763W sowie die Editionszuordnungen OL44123032M referenzierbar. Sowohl die ISBN-10 3835333909 als auch die ISBN-13 9783835333901 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  2. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Eine Künstlerin zwischen Bauhaus, Surrealismus und Gruppe 47.0'Die kleine Spanne Spiel bleibt' lautete das Credo von Ilse Schneider-Lengyel (1903-1972). In den 1920er Jahren gehörte sie zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen: Sie erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am 'Neuen Sehen' von László Moholy-Nagy.0Doch die Nationalsozialisten zerstörten diesen Lebensweg. Die Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Dort geriet sie in den Bann der abstrakten Malerei in der Nachfolge Theo van Doesburgs und des Surrealismus. Neben die Fotografie trat nun ihr literarisches Schreiben. Es führte sie in ganz unterschiedliche Bereiche: Sie verfasste surrealistische Lyrik, schuf freie Nachdichtungen indigener Balladen, ein politisch-existentialistisches Drama über die atomare Bedrohung und einen grotesken, ethnologisch inspirierten Roman über Pygmäen und Zwerge. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 - in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt - konnte sie jedoch einen Grossteil ihrer Texte nicht veröffentlichen
  3. Titel: Ilse Schneider-Lengyel
  4. Primäre Kategorie: Sachbuch
  5. Veröffentlicht am: 2019
  6. Ergänzender Titelzusatz: Fotografin, Ethnologin, Dichterin : ein Porträt
  7. Seitenzahl: 284
  8. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3835333909
  9. Verlag: Wallstein Verlag
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783835333901
  11. Verlagsort: Göttingen
  12. Schlagwörter: Biography, Artists, Art
  13. Externe Editionsreferenzen: OL44123032M
  14. Autor beziehungsweise Autoren: Braun, Peter
  15. Inhaltsübersicht: Vorspiel : Im Handschriftensaal der Münchner Staatsbibliothek -- | Münchner Kindheit um 1900 : 1903-1923 -- | Zwischenspiel : Mit einem Jahr dachte ich ... -- | Lichtjahre : 1923-1927 -- | Ein Porträt der Künstlerin als junge Frau : 1928-1933 -- | Am Anfang der Kunst : 1934 -- | Zwischenspiel : vom Sinn der Maske -- | "Dichten mit den Augen der Kamera" : die Kunstbildbände : 1935-1939 -- | Die dunklen Jahre : 1940-1944 -- | Pariser Feuilletons : 1945-1947 -- | Zwischenspiel : Pariser Maler im Gespräch -- | In der Gruppe 47 : 1947-1950 -- | Zwischenspiel : Gedichte Altenbeuren 1948 -- | Surrealismus am Bannwaldsee : 1952 -- | Traumzeit : 1951-1958 -- | Zwischenspiel : Gedichte aus "Totem und Trommel" -- | "Kampf dem Atomtod" : 1958-1960 -- | Unter Pygmäen : 1964 -- | Nachspiel : Am Bannwaldsee ---- Editorische Notiz-- Anmerkungen-- Bibliographie Ilse Schneider-Lengyel-- Dank-- Bildnachweis-- Register.
  16. Open-Library-Work-ID: OL32368763W

Relevanz für Suche und Einordnung

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Ilse Schneider-Lengyel, Braun, Peter, Sachbuch und Biography, Artists, Art - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3835333909, 9783835333901 und OL32368763W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Was verrät der Untertitel über Ilse Schneider-Lengyel?

Mit Fotografin, Ethnologin, Dichterin : ein Porträt wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Biography, Artists, Art, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3835333909 und die ISBN-13 9783835333901.

Wie lässt sich Ilse Schneider-Lengyel thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

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