Totenkult und Geschichtsschreibung | Inhalt & Buchinfos
08/06/2026
Lesedauer: 5 min
Kompakte Infos zu Totenkult und Geschichtsschreibung von Uwe W. Dörk: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
Totenkult und Geschichtsschreibung - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Totenkult und Geschichtsschreibung ist ein Werk von Uwe W. Dörk, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz eine Konstellationsgeschichte zwischen Mittelalter und Moderne (Bern und Ulm) schärft das Profil von Totenkult und Geschichtsschreibung und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich Totenkult und Geschichtsschreibung folgendermaßen zusammenfassen: Totenkult und Geschichtsschreibung werden heute keineswegs zufällig auseinandergehalten. Historiographie ist kritisch, Totenkult der Ehre verpflichtet. Von der Antike bis in die Aufklärung hinein diente die Geschichtsschreibung der Sicherung des ?Nachlebens? und war Teil totenkultischer Praktiken. Seit dem Spätmittelalter entfaltete sie jedoch eine eigentümliche emanzipatorische Kraft: Verhalf sie zunächst den Laien, sich vom klerikalisierten Totenkult zu lösen, wurde sie seit der Aufklärung zu einem Instrument der Emanzipation von Tradition schlechthin. Insofern hatte die Geschichtsschreibung an der Entstehung dessen, was sie in Abgrenzung zur Tradition als Moderne bezeichnet hatte, einen konstitutiven Beitrag geleistet, der weit über begriffliche und ästhetische Dimensionen hinausgeht Bibliografisch ist Totenkult und Geschichtsschreibung mit dem Erscheinungsdatum 2014, dem Verlag Konstanz University Press und dem Ort Konstanz erfasst.
Mit Konstanz University Press in Konstanz ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für alle, die Bücher von Uwe W. Dörk recherchieren oder vergleichen, ist Totenkult und Geschichtsschreibung eine relevante Ausgabe. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Totenkult und Geschichtsschreibung mit dem Datum 2014 eindeutig zuordenbar. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Totenkult und Geschichtsschreibung einen gut klassifizierbaren Titel.
Inhalte, Themen und Relevanz
Totenkult und Geschichtsschreibung lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Totenkult und Geschichtsschreibung werden heute keineswegs zufällig auseinandergehalten. Historiographie ist kritisch, Totenkult der Ehre verpflichtet. Von der Antike bis in die Aufklärung hinein diente die Geschichtsschreibung der Sicherung des ?Nachlebens? und war Teil totenkultischer Praktiken. Seit dem Spätmittelalter entfaltete sie jedoch eine eigentümliche emanzipatorische Kraft: Verhalf sie zunächst den Laien, sich vom klerikalisierten Totenkult zu lösen, wurde sie seit der Aufklärung zu einem Instrument der Emanzipation von Tradition schlechthin. Insofern hatte die Geschichtsschreibung an der Entstehung dessen, was sie in Abgrenzung zur Tradition als Moderne bezeichnet hatte, einen konstitutiven Beitrag geleistet, der weit über begriffliche und ästhetische Dimensionen hinausgeht Über die Schlagwörter Historiography, Social life and customs, Funeral rites and ceremonies lässt sich Totenkult und Geschichtsschreibung auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Konstanz University Press, Konstanz und 2014 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL38982072W und OL53079999M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Externe Work-Referenz: OL38982072W
- Kurzbeschreibung: Totenkult und Geschichtsschreibung werden heute keineswegs zufällig auseinandergehalten. Historiographie ist kritisch, Totenkult der Ehre verpflichtet. Von der Antike bis in die Aufklärung hinein diente die Geschichtsschreibung der Sicherung des ?Nachlebens? und war Teil totenkultischer Praktiken. Seit dem Spätmittelalter entfaltete sie jedoch eine eigentümliche emanzipatorische Kraft: Verhalf sie zunächst den Laien, sich vom klerikalisierten Totenkult zu lösen, wurde sie seit der Aufklärung zu einem Instrument der Emanzipation von Tradition schlechthin. Insofern hatte die Geschichtsschreibung an der Entstehung dessen, was sie in Abgrenzung zur Tradition als Moderne bezeichnet hatte, einen konstitutiven Beitrag geleistet, der weit über begriffliche und ästhetische Dimensionen hinausgeht
- Sprache: Deutsch
- Veröffentlicht am: 2014
- Thematische Tags: Historiography, Social life and customs, Funeral rites and ceremonies
- Buchtitel: Totenkult und Geschichtsschreibung
- Umfang: 620 Seiten
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783862530489
- Publiziert bei: Konstanz University Press
- Open-Library-Editions-IDs: OL53079999M
- Ergänzender Titelzusatz: eine Konstellationsgeschichte zwischen Mittelalter und Moderne (Bern und Ulm)
- Ort der Veröffentlichung: Konstanz
- Autor beziehungsweise Autoren: Uwe W. Dörk
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Totenkult und Geschichtsschreibung profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Uwe W. Dörk, Sachbuch und den Tags Historiography, Social life and customs, Funeral rites and ceremonies, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.
Häufige Fragen zu Totenkult und Geschichtsschreibung
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL38982072W und die Editionsreferenzen OL53079999M.
Was verrät der Untertitel über Totenkult und Geschichtsschreibung?
Mit eine Konstellationsgeschichte zwischen Mittelalter und Moderne (Bern und Ulm) wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Totenkult und Geschichtsschreibung werden heute keineswegs zufällig auseinandergehalten. Historiographie ist kritisch, Totenkult der Ehre verpflichtet. Von der Antike bis in die Aufklärung hinein diente die Geschichtsschreibung der Sicherung des ?Nachlebens? und war Teil totenkultischer Praktiken. Seit dem Spätmittelalter entfaltete sie jedoch eine eigentümliche emanzipatorische Kraft: Verhalf sie zunächst den Laien, sich vom klerikalisierten Totenkult zu lösen, wurde sie seit der Aufklärung zu einem Instrument der Emanzipation von Tradition schlechthin. Insofern hatte die Geschichtsschreibung an der Entstehung dessen, was sie in Abgrenzung zur Tradition als Moderne bezeichnet hatte, einen konstitutiven Beitrag geleistet, der weit über begriffliche und ästhetische Dimensionen hinausgeht
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2014 bei Konstanz University Press und ist dem Veröffentlichungsort Konstanz zugeordnet.
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