Rechtsdogmatik als Wissenschaft | Buchprofil und Inhaltsübersicht
14/06/2026
Lesedauer: 9 min
Rechtsdogmatik als Wissenschaft von Jan C. Schuhr auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
Rechtsdogmatik als Wissenschaft im Überblick
Rechtsdogmatik als Wissenschaft gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Jan C. Schuhr - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. rechtliche Theorien und Modelle fungiert als präzisierende Ergänzung zu Rechtsdogmatik als Wissenschaft und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Rechtsdogmatik als Wissenschaft zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Ist in der Rechtswissenschaft eine strengen wissenschaftlichen Maßstäben genügende Theoriebildung möglich, und, falls ja, wie kann sie aussehen? Diese Frage beantwortet Jan C. Schuhr in der vorliegenden Untersuchung. Dabei geht es nicht um akademische Stellungnahmen zu Einzelfragen, die man in der Rechtswissenschaft oft "Theorie" nennt, sondern um strukturierte, widerspruchsfreie Betrachtungen komplexer Sachverhalte: Es geht um Theorien, wie sie die philosophische Wissenschaftstheorie behandelt - indes mit normativem Inhalt. Welchen Gegenstand hat die Rechtswissenschaft? Die Untersuchung beginnt damit, die gängige Antwort "das Recht" als ungenügend zu erweisen und eine wesentlich präzisere zu geben. Dies führt zu einer Analyse der Methode rechtlicher Theoriebildung sowie der Anwendung rechtlicher Theorien. Dabei ergibt sich insbesondere, daß rechtliche Theorien zwar regelmäßig an geltendes Recht anknüpfen, aber sowohl der Gesetzgebung als auch der Rechtsanwendung logisch (und sinnvollerweise auch praktisch) voranzugehen statt ihnen nachzufolgen haben. Das Kernstück der Untersuchung bilden die Darstellung der formalen Struktur rechtlicher Theorien und die Klassifikation ihrer Sätze. Dabei ist das Konzept der Modellbildung zentral. Die Entwicklung eines Modellbegriffs für die Rechtswissenschaft und die Analyse, wie in Theorien auf Modelle Bezug genommen wird, führt schließlich zu einer differenzierenden Antwort auf die Ausgangsfrage. Strenge Theoriebildung und exakte Aussagen sind auch in der Rechtswissenschaft möglich. Zugleich wird gezeigt, welcher Teil der Rechtsanwendung prinzipiell nicht exakt erfolgen kann. Schuhr schließt seine Untersuchung mit einer Erörterung materieller Eigenschaften rechtlicher Theorien, insbesondere von Qualitätskriterien. Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2006, dem Förderpreis der Schmitz-Nüchterlein-Stiftung 2006 sowie dem Staedtler-Promotionspreis 2005 Rechtsdogmatik als Wissenschaft wurde am 2006 publiziert und dem Verlag Duncker & Humblot mit Verlagsort Berlin zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Die Angaben zu Duncker & Humblot und Berlin stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2006 lässt sich Rechtsdogmatik als Wissenschaft sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Gerade wer nach Werken von Jan C. Schuhr sucht, sollte Rechtsdogmatik als Wissenschaft näher betrachten. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Rechtsdogmatik als Wissenschaft auch für thematische Recherchen besonders relevant. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant.
Thematische Einordnung von Rechtsdogmatik als Wissenschaft
Wer wissen möchte, worauf Rechtsdogmatik als Wissenschaft inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Ist in der Rechtswissenschaft eine strengen wissenschaftlichen Maßstäben genügende Theoriebildung möglich, und, falls ja, wie kann sie aussehen? Diese Frage beantwortet Jan C. Schuhr in der vorliegenden Untersuchung. Dabei geht es nicht um akademische Stellungnahmen zu Einzelfragen, die man in der Rechtswissenschaft oft "Theorie" nennt, sondern um strukturierte, widerspruchsfreie Betrachtungen komplexer Sachverhalte: Es geht um Theorien, wie sie die philosophische Wissenschaftstheorie behandelt - indes mit normativem Inhalt. Welchen Gegenstand hat die Rechtswissenschaft? Die Untersuchung beginnt damit, die gängige Antwort "das Recht" als ungenügend zu erweisen und eine wesentlich präzisere zu geben. Dies führt zu einer Analyse der Methode rechtlicher Theoriebildung sowie der Anwendung rechtlicher Theorien. Dabei ergibt sich insbesondere, daß rechtliche Theorien zwar regelmäßig an geltendes Recht anknüpfen, aber sowohl der Gesetzgebung als auch der Rechtsanwendung logisch (und sinnvollerweise auch praktisch) voranzugehen statt ihnen nachzufolgen haben. Das Kernstück der Untersuchung bilden die Darstellung der formalen Struktur rechtlicher Theorien und die Klassifikation ihrer Sätze. Dabei ist das Konzept der Modellbildung zentral. Die Entwicklung eines Modellbegriffs für die Rechtswissenschaft und die Analyse, wie in Theorien auf Modelle Bezug genommen wird, führt schließlich zu einer differenzierenden Antwort auf die Ausgangsfrage. Strenge Theoriebildung und exakte Aussagen sind auch in der Rechtswissenschaft möglich. Zugleich wird gezeigt, welcher Teil der Rechtsanwendung prinzipiell nicht exakt erfolgen kann. Schuhr schließt seine Untersuchung mit einer Erörterung materieller Eigenschaften rechtlicher Theorien, insbesondere von Qualitätskriterien. Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2006, dem Förderpreis der Schmitz-Nüchterlein-Stiftung 2006 sowie dem Staedtler-Promotionspreis 2005 Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Überblick | Der Gegenstand der Rechtswissenschaft | Recht als vorgegebener Gegenstand? | Unabhängigkeit der Betrachtung von Normgeltung | Gegenstand und Zielsetzung rechtlicher Theorien | Ausarbeiten und Anwenden rechtlicher Theorien | Deduktive Theorie und Motivation der Prämissenwahl | Die rechtsdogmatischen Fragestellungen | Anwendung rechtlicher Theorien | Bestandteile rechtlicher Theorien | Betrachtungsweisen und Modelle | Unterscheidung von Modellen, Zuordnungen und Rechtssätzen | Modelle | Zuordnungssätze | Rechtssätze und die Beantwortung der Ausgangsfrage | Materielle Eigenschaften rechtlicher Theorien | Verhältnis der Teile rechtlicher Theorien zueinander | Qualität von Modellen | Fundamentale Modelle aller rechtlichen Theorien | Schlußbemerkung | Zum Modellbegriff | Literaturverzeichnis | Personenverzeichnis | Sachverzeichnis Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Philosophy, Law, Methodology, Jurisprudence
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL11701583W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL16241255M. Die Ausgabe ist über den Verlag Duncker & Humblot, den Ort Berlin und das Datum 2006 klar kontextualisiert. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3428120795 als auch die ISBN-13 9783428120796 hinterlegt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Sprache: Deutsch
- Ergänzender Titelzusatz: rechtliche Theorien und Modelle
- Autor beziehungsweise Autoren: Jan C. Schuhr
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783428120796
- Buchtitel: Rechtsdogmatik als Wissenschaft
- Veröffentlicht am: 2006
- Umfang: 260 Seiten
- Verlag: Duncker & Humblot
- Externe Work-Referenz: OL11701583W
- Kurzbeschreibung: Ist in der Rechtswissenschaft eine strengen wissenschaftlichen Maßstäben genügende Theoriebildung möglich, und, falls ja, wie kann sie aussehen? Diese Frage beantwortet Jan C. Schuhr in der vorliegenden Untersuchung. Dabei geht es nicht um akademische Stellungnahmen zu Einzelfragen, die man in der Rechtswissenschaft oft "Theorie" nennt, sondern um strukturierte, widerspruchsfreie Betrachtungen komplexer Sachverhalte: Es geht um Theorien, wie sie die philosophische Wissenschaftstheorie behandelt - indes mit normativem Inhalt. Welchen Gegenstand hat die Rechtswissenschaft? Die Untersuchung beginnt damit, die gängige Antwort "das Recht" als ungenügend zu erweisen und eine wesentlich präzisere zu geben. Dies führt zu einer Analyse der Methode rechtlicher Theoriebildung sowie der Anwendung rechtlicher Theorien. Dabei ergibt sich insbesondere, daß rechtliche Theorien zwar regelmäßig an geltendes Recht anknüpfen, aber sowohl der Gesetzgebung als auch der Rechtsanwendung logisch (und sinnvollerweise auch praktisch) voranzugehen statt ihnen nachzufolgen haben. Das Kernstück der Untersuchung bilden die Darstellung der formalen Struktur rechtlicher Theorien und die Klassifikation ihrer Sätze. Dabei ist das Konzept der Modellbildung zentral. Die Entwicklung eines Modellbegriffs für die Rechtswissenschaft und die Analyse, wie in Theorien auf Modelle Bezug genommen wird, führt schließlich zu einer differenzierenden Antwort auf die Ausgangsfrage. Strenge Theoriebildung und exakte Aussagen sind auch in der Rechtswissenschaft möglich. Zugleich wird gezeigt, welcher Teil der Rechtsanwendung prinzipiell nicht exakt erfolgen kann. Schuhr schließt seine Untersuchung mit einer Erörterung materieller Eigenschaften rechtlicher Theorien, insbesondere von Qualitätskriterien. Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2006, dem Förderpreis der Schmitz-Nüchterlein-Stiftung 2006 sowie dem Staedtler-Promotionspreis 2005
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Thematische Tags: Philosophy, Law, Methodology, Jurisprudence
- Open-Library-Editions-IDs: OL16241255M
- Ort der Veröffentlichung: Berlin
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Überblick | Der Gegenstand der Rechtswissenschaft | Recht als vorgegebener Gegenstand? | Unabhängigkeit der Betrachtung von Normgeltung | Gegenstand und Zielsetzung rechtlicher Theorien | Ausarbeiten und Anwenden rechtlicher Theorien | Deduktive Theorie und Motivation der Prämissenwahl | Die rechtsdogmatischen Fragestellungen | Anwendung rechtlicher Theorien | Bestandteile rechtlicher Theorien | Betrachtungsweisen und Modelle | Unterscheidung von Modellen, Zuordnungen und Rechtssätzen | Modelle | Zuordnungssätze | Rechtssätze und die Beantwortung der Ausgangsfrage | Materielle Eigenschaften rechtlicher Theorien | Verhältnis der Teile rechtlicher Theorien zueinander | Qualität von Modellen | Fundamentale Modelle aller rechtlichen Theorien | Schlußbemerkung | Zum Modellbegriff | Literaturverzeichnis | Personenverzeichnis | Sachverzeichnis
- ISBN-10: 3428120795
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Rechtsdogmatik als Wissenschaft, Jan C. Schuhr, Sachbuch und Philosophy, Law, Methodology, Jurisprudence - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3428120795, 9783428120796 und OL11701583W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Rechtsdogmatik als Wissenschaft
Welche Rolle spielt der Untertitel von Rechtsdogmatik als Wissenschaft?
Der Untertitel rechtliche Theorien und Modelle präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Philosophy, Law, Methodology, Jurisprudence, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2006, der Verlag Duncker & Humblot und der Verlagsort Berlin.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Ist in der Rechtswissenschaft eine strengen wissenschaftlichen Maßstäben genügende Theoriebildung möglich, und, falls ja, wie kann sie aussehen? Diese Frage beantwortet Jan C. Schuhr in der vorliegenden Untersuchung. Dabei geht es nicht um akademische Stellungnahmen zu Einzelfragen, die man in der Rechtswissenschaft oft "Theorie" nennt, sondern um strukturierte, widerspruchsfreie Betrachtungen komplexer Sachverhalte: Es geht um Theorien, wie sie die philosophische Wissenschaftstheorie behandelt - indes mit normativem Inhalt. Welchen Gegenstand hat die Rechtswissenschaft? Die Untersuchung beginnt damit, die gängige Antwort "das Recht" als ungenügend zu erweisen und eine wesentlich präzisere zu geben. Dies führt zu einer Analyse der Methode rechtlicher Theoriebildung sowie der Anwendung rechtlicher Theorien. Dabei ergibt sich insbesondere, daß rechtliche Theorien zwar regelmäßig an geltendes Recht anknüpfen, aber sowohl der Gesetzgebung als auch der Rechtsanwendung logisch (und sinnvollerweise auch praktisch) voranzugehen statt ihnen nachzufolgen haben. Das Kernstück der Untersuchung bilden die Darstellung der formalen Struktur rechtlicher Theorien und die Klassifikation ihrer Sätze. Dabei ist das Konzept der Modellbildung zentral. Die Entwicklung eines Modellbegriffs für die Rechtswissenschaft und die Analyse, wie in Theorien auf Modelle Bezug genommen wird, führt schließlich zu einer differenzierenden Antwort auf die Ausgangsfrage. Strenge Theoriebildung und exakte Aussagen sind auch in der Rechtswissenschaft möglich. Zugleich wird gezeigt, welcher Teil der Rechtsanwendung prinzipiell nicht exakt erfolgen kann. Schuhr schließt seine Untersuchung mit einer Erörterung materieller Eigenschaften rechtlicher Theorien, insbesondere von Qualitätskriterien. Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2006, dem Förderpreis der Schmitz-Nüchterlein-Stiftung 2006 sowie dem Staedtler-Promotionspreis 2005
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