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Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

13/06/2026

Lesedauer: 13 min

Kompakte Infos zu Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 von Günther Högl-von Achenbach: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Wer nach einem Buch von Günther Högl-von Achenbach aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Katalog zur ständigen Ausstellung des Stadtarchivs Dortmund in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache ergänzt den Haupttitel Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 den Fokus legt: Dokumentation und Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund von 1933 bis 1945" wurden 1978 vom Rat der Stadt Dortmund in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Dr. Günther Högl wurde eine Gesamtkonzeption entwickelt, die mit Hilfe der örtlichen Verfolgtenorganisationen und zahlreichen ehemals von NS-Verfolgung Betroffenen durch die Mitarbeiter des Stadtarchivs Dortmund realisiert worden ist. Am 30. Januar 1981 wurde die Ausstellung im Foyer des Stadthauses feierlich eröffnet und erzielte in den folgenden Wochen ein bisher nicht gekanntes Besucherinteresse. Bereits zu diesem Zeitpunkt fasste man eine spätere dauerhafte Integration der Ausstellung in das ehemalige Polizeigefängnis an der Steinstraße ins Auge. Abgesehen von ihren zahlreichen lokalen Standorten als Wanderausstellung in den Pädagogischen Schulzentren Dortmunds, der Universität, VEW und der Westfalenhütte wurde sie mit großem Erfolg in der Alten Synagoge Essen, im Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes in Wien, in Odense (Dänemark) sowie im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften Dortmunds in Amiens (Frankreich), Netanya (Israel), Rostow (UdSSR) und zuletzt 1990 in Leeds (Großbritannien) gezeigt. Bereits 1983 war die Ausstellung als erste bundesdeutsche Ausstellung in dem renommierten Widerstandsmuseum in Kopenhagen zu sehen. Die Gesamtbesucherzahl der Ausstellung, die ab 1984 im Museum am Westpark ihren ständigen Platz erhielt, dürfte sich bis 1991 auf weit über 300.000 Personen belaufen haben. Nachdem der Rat der Stadt Dortmund 1987 definitiv den Gefängnistrakt der Steinwache als Ort der ständigen Ausstellung bestimmt hatte, wurde der Umzug vorbereitet. Die komplizierte Gebäudestruktur (über 50 kleine Zellen) machte eine komplette Neugestaltung und inhaltliche Umstrukturierung der ursprünglichen Dokumentations- und Ausstellungsfassung erforderlich, da sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch die Gestaltung auf das ehemalige Gefängnis abgestimmt werden sollten. Vor dem Hintergrund der sich in der Zeit seit der Konzeption der ersten Ausstellung veränderten lokalhistorischen Aufarbeitung sowie unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Standes der Forschung wurden punktuelle Erweiterungen vorgenommen. In dieser Form steht die ständige Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 - 1945", die sich über fünf Geschosse und auf ca. 1.200 Quadratmetern erstreckt, der breiten Öffentlichkeit seit ihrer Eröffnung 1992 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zur Verfügung. Sie veranschaulicht, dass sich eine Vielzahl unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen und Personen dem nationalsozialistischen Regime durch politischen Widerstand und Resistenz verweigert haben, wobei, der Sozialstruktur der Industriestadt Dortmund entsprechend, der Widerstand aus dem Bereich der Arbeiterschaft thematisch im Mittelpunkt steht. Die Widerstandsaktionen und Protestformen werden in ausdrucksstarken Fotos, Dokumenten, Briefen und in persönlichen Berichten dargestellt. Ausführlich gezeigt werden auch Täter und Opfer des Dritten Reiches. Der NS-Verfolgungsapparat wird genauso thematisiert wie die Vorbereitung und Durchführung des Holocaust, das nationalsozialistische Sterilisations- und Euthanasieprogramm und die Verfolgung ausländischer Zwangsarbeiter, Sinti und Roma, der polnischen Minderheit sowie von Wehrdienstverweigerern und Deserteuren. Die Erfahrbarkeit des NS-Terrors wird durch die Authentizität des Ortes erleichtert, der auf die Besucher besonders nachhaltig wirkt, vor allem wenn eine individuelle Betreuung möglich ist. Einige Einzelbereiche wie die Verhörzelle im Keller des Gebäudes und die als "Fertigmach"- oder "Mörderzelle" berüchtigte Zelle 19 wurden sachlich nüchtern rekonstruiert. Aufgrund eines Farbgutachtens, das auf Anregung des Westfälischen Museumsamtes Münster in Auftrag gegeben wurde, um den ursprünglichen Farbanstrich des Gefängnistraktes um 1933 genau feststellen zu können, sind zahlreiche Zelleninschriften zutage gefördert und dokumentiert worden. So schrieb „Waleri aus Rostow“: "Es ist traurig für mich, der ich noch nicht gelebt habe, mich vom Leben zu verabschieden ... ich habe 26 Jahre und 3 Monate gelebt...". Die starke biographische Ausrichtung der Ausstellung trägt zu einer individuellen Auseinandersetzung der Gedenkstättenbesucher/innen mit den bisher anonymen Frauen und Männern des Widerstands gegen die Nationalsozialisten und den zahllosen Opfern deutscher Verfolgungsorgane bei Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 wurde am 2002 publiziert und dem Verlag Verlag Kettler mit Verlagsort Bönen, Germany zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 auch für thematische Recherchen besonders relevant. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Verlag Kettler und Bönen, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 mit dem Datum 2002 eindeutig zuordenbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Günther Högl-von Achenbach lässt sich Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.

Worum geht es in Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945?

Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Dokumentation und Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund von 1933 bis 1945" wurden 1978 vom Rat der Stadt Dortmund in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Dr. Günther Högl wurde eine Gesamtkonzeption entwickelt, die mit Hilfe der örtlichen Verfolgtenorganisationen und zahlreichen ehemals von NS-Verfolgung Betroffenen durch die Mitarbeiter des Stadtarchivs Dortmund realisiert worden ist. Am 30. Januar 1981 wurde die Ausstellung im Foyer des Stadthauses feierlich eröffnet und erzielte in den folgenden Wochen ein bisher nicht gekanntes Besucherinteresse. Bereits zu diesem Zeitpunkt fasste man eine spätere dauerhafte Integration der Ausstellung in das ehemalige Polizeigefängnis an der Steinstraße ins Auge. Abgesehen von ihren zahlreichen lokalen Standorten als Wanderausstellung in den Pädagogischen Schulzentren Dortmunds, der Universität, VEW und der Westfalenhütte wurde sie mit großem Erfolg in der Alten Synagoge Essen, im Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes in Wien, in Odense (Dänemark) sowie im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften Dortmunds in Amiens (Frankreich), Netanya (Israel), Rostow (UdSSR) und zuletzt 1990 in Leeds (Großbritannien) gezeigt. Bereits 1983 war die Ausstellung als erste bundesdeutsche Ausstellung in dem renommierten Widerstandsmuseum in Kopenhagen zu sehen. Die Gesamtbesucherzahl der Ausstellung, die ab 1984 im Museum am Westpark ihren ständigen Platz erhielt, dürfte sich bis 1991 auf weit über 300.000 Personen belaufen haben. Nachdem der Rat der Stadt Dortmund 1987 definitiv den Gefängnistrakt der Steinwache als Ort der ständigen Ausstellung bestimmt hatte, wurde der Umzug vorbereitet. Die komplizierte Gebäudestruktur (über 50 kleine Zellen) machte eine komplette Neugestaltung und inhaltliche Umstrukturierung der ursprünglichen Dokumentations- und Ausstellungsfassung erforderlich, da sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch die Gestaltung auf das ehemalige Gefängnis abgestimmt werden sollten. Vor dem Hintergrund der sich in der Zeit seit der Konzeption der ersten Ausstellung veränderten lokalhistorischen Aufarbeitung sowie unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Standes der Forschung wurden punktuelle Erweiterungen vorgenommen. In dieser Form steht die ständige Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 - 1945", die sich über fünf Geschosse und auf ca. 1.200 Quadratmetern erstreckt, der breiten Öffentlichkeit seit ihrer Eröffnung 1992 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zur Verfügung. Sie veranschaulicht, dass sich eine Vielzahl unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen und Personen dem nationalsozialistischen Regime durch politischen Widerstand und Resistenz verweigert haben, wobei, der Sozialstruktur der Industriestadt Dortmund entsprechend, der Widerstand aus dem Bereich der Arbeiterschaft thematisch im Mittelpunkt steht. Die Widerstandsaktionen und Protestformen werden in ausdrucksstarken Fotos, Dokumenten, Briefen und in persönlichen Berichten dargestellt. Ausführlich gezeigt werden auch Täter und Opfer des Dritten Reiches. Der NS-Verfolgungsapparat wird genauso thematisiert wie die Vorbereitung und Durchführung des Holocaust, das nationalsozialistische Sterilisations- und Euthanasieprogramm und die Verfolgung ausländischer Zwangsarbeiter, Sinti und Roma, der polnischen Minderheit sowie von Wehrdienstverweigerern und Deserteuren. Die Erfahrbarkeit des NS-Terrors wird durch die Authentizität des Ortes erleichtert, der auf die Besucher besonders nachhaltig wirkt, vor allem wenn eine individuelle Betreuung möglich ist. Einige Einzelbereiche wie die Verhörzelle im Keller des Gebäudes und die als "Fertigmach"- oder "Mörderzelle" berüchtigte Zelle 19 wurden sachlich nüchtern rekonstruiert. Aufgrund eines Farbgutachtens, das auf Anregung des Westfälischen Museumsamtes Münster in Auftrag gegeben wurde, um den ursprünglichen Farbanstrich des Gefängnistraktes um 1933 genau feststellen zu können, sind zahlreiche Zelleninschriften zutage gefördert und dokumentiert worden. So schrieb „Waleri aus Rostow“: "Es ist traurig für mich, der ich noch nicht gelebt habe, mich vom Leben zu verabschieden ... ich habe 26 Jahre und 3 Monate gelebt...". Die starke biographische Ausrichtung der Ausstellung trägt zu einer individuellen Auseinandersetzung der Gedenkstättenbesucher/innen mit den bisher anonymen Frauen und Männern des Widerstands gegen die Nationalsozialisten und den zahllosen Opfern deutscher Verfolgungsorgane bei Über die Schlagwörter History, Anti-Nazi movement, Exhibitions, World War, 1939-1945, Exhibition Catalogue lässt sich Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Günther Högl (Editor), Stadtarchiv Dortmund (Editor)

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Ausgabe ist über den Verlag Verlag Kettler, den Ort Bönen, Germany und das Datum 2002 klar kontextualisiert. Sowohl die ISBN-10 3935019580 als auch die ISBN-13 9783935019583 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - pocket, 1755 g und 31 x 21.5 x cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL22776062W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL31879029M.

Die zentralen Metadaten zu Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945

  1. Gewicht: 1755 g
  2. Maße der Ausgabe: 31 x 21.5 x cm
  3. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  4. Titel: Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945
  5. Schlagwörter: History, Anti-Nazi movement, Exhibitions, World War, 1939-1945, Exhibition Catalogue
  6. Ergänzender Titelzusatz: Katalog zur ständigen Ausstellung des Stadtarchivs Dortmund in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
  7. Externe Editionsreferenzen: OL31879029M
  8. ISBN-10: 3935019580
  9. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Dokumentation und Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund von 1933 bis 1945" wurden 1978 vom Rat der Stadt Dortmund in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Dr. Günther Högl wurde eine Gesamtkonzeption entwickelt, die mit Hilfe der örtlichen Verfolgtenorganisationen und zahlreichen ehemals von NS-Verfolgung Betroffenen durch die Mitarbeiter des Stadtarchivs Dortmund realisiert worden ist. Am 30. Januar 1981 wurde die Ausstellung im Foyer des Stadthauses feierlich eröffnet und erzielte in den folgenden Wochen ein bisher nicht gekanntes Besucherinteresse. Bereits zu diesem Zeitpunkt fasste man eine spätere dauerhafte Integration der Ausstellung in das ehemalige Polizeigefängnis an der Steinstraße ins Auge. Abgesehen von ihren zahlreichen lokalen Standorten als Wanderausstellung in den Pädagogischen Schulzentren Dortmunds, der Universität, VEW und der Westfalenhütte wurde sie mit großem Erfolg in der Alten Synagoge Essen, im Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes in Wien, in Odense (Dänemark) sowie im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften Dortmunds in Amiens (Frankreich), Netanya (Israel), Rostow (UdSSR) und zuletzt 1990 in Leeds (Großbritannien) gezeigt. Bereits 1983 war die Ausstellung als erste bundesdeutsche Ausstellung in dem renommierten Widerstandsmuseum in Kopenhagen zu sehen. Die Gesamtbesucherzahl der Ausstellung, die ab 1984 im Museum am Westpark ihren ständigen Platz erhielt, dürfte sich bis 1991 auf weit über 300.000 Personen belaufen haben. Nachdem der Rat der Stadt Dortmund 1987 definitiv den Gefängnistrakt der Steinwache als Ort der ständigen Ausstellung bestimmt hatte, wurde der Umzug vorbereitet. Die komplizierte Gebäudestruktur (über 50 kleine Zellen) machte eine komplette Neugestaltung und inhaltliche Umstrukturierung der ursprünglichen Dokumentations- und Ausstellungsfassung erforderlich, da sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch die Gestaltung auf das ehemalige Gefängnis abgestimmt werden sollten. Vor dem Hintergrund der sich in der Zeit seit der Konzeption der ersten Ausstellung veränderten lokalhistorischen Aufarbeitung sowie unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Standes der Forschung wurden punktuelle Erweiterungen vorgenommen. In dieser Form steht die ständige Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 - 1945", die sich über fünf Geschosse und auf ca. 1.200 Quadratmetern erstreckt, der breiten Öffentlichkeit seit ihrer Eröffnung 1992 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zur Verfügung. Sie veranschaulicht, dass sich eine Vielzahl unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen und Personen dem nationalsozialistischen Regime durch politischen Widerstand und Resistenz verweigert haben, wobei, der Sozialstruktur der Industriestadt Dortmund entsprechend, der Widerstand aus dem Bereich der Arbeiterschaft thematisch im Mittelpunkt steht. Die Widerstandsaktionen und Protestformen werden in ausdrucksstarken Fotos, Dokumenten, Briefen und in persönlichen Berichten dargestellt. Ausführlich gezeigt werden auch Täter und Opfer des Dritten Reiches. Der NS-Verfolgungsapparat wird genauso thematisiert wie die Vorbereitung und Durchführung des Holocaust, das nationalsozialistische Sterilisations- und Euthanasieprogramm und die Verfolgung ausländischer Zwangsarbeiter, Sinti und Roma, der polnischen Minderheit sowie von Wehrdienstverweigerern und Deserteuren. Die Erfahrbarkeit des NS-Terrors wird durch die Authentizität des Ortes erleichtert, der auf die Besucher besonders nachhaltig wirkt, vor allem wenn eine individuelle Betreuung möglich ist. Einige Einzelbereiche wie die Verhörzelle im Keller des Gebäudes und die als "Fertigmach"- oder "Mörderzelle" berüchtigte Zelle 19 wurden sachlich nüchtern rekonstruiert. Aufgrund eines Farbgutachtens, das auf Anregung des Westfälischen Museumsamtes Münster in Auftrag gegeben wurde, um den ursprünglichen Farbanstrich des Gefängnistraktes um 1933 genau feststellen zu können, sind zahlreiche Zelleninschriften zutage gefördert und dokumentiert worden. So schrieb „Waleri aus Rostow“: "Es ist traurig für mich, der ich noch nicht gelebt habe, mich vom Leben zu verabschieden ... ich habe 26 Jahre und 3 Monate gelebt...". Die starke biographische Ausrichtung der Ausstellung trägt zu einer individuellen Auseinandersetzung der Gedenkstättenbesucher/innen mit den bisher anonymen Frauen und Männern des Widerstands gegen die Nationalsozialisten und den zahllosen Opfern deutscher Verfolgungsorgane bei
  10. Open-Library-Work-ID: OL22776062W
  11. ISBN-13: 9783935019583
  12. Mitwirkende: Günther Högl (Editor), Stadtarchiv Dortmund (Editor)
  13. Sprache: Deutsch
  14. Veröffentlicht am: 2002
  15. Publiziert bei: Verlag Kettler
  16. Verfasst von: Günther Högl-von Achenbach
  17. Verlagsort: Bönen, Germany
  18. Ausgabeform: pocket

Warum sich Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945, Günther Högl-von Achenbach, Sachbuch und History, Anti-Nazi movement, Exhibitions, World War, 1939-1945, Exhibition Catalogue - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3935019580, 9783935019583 und OL22776062W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

FAQ zu Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2002, der Verlag Verlag Kettler und der Verlagsort Bönen, Germany.

Wer sollte sich für Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 interessieren?

Besonders relevant ist Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945 für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Günther Högl-von Achenbach betrachten möchten.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Anti-Nazi movement, Exhibitions, World War, 1939-1945, Exhibition Catalogue kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL22776062W und die Editionsreferenzen OL31879029M.

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