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Eine revolutionäre Ehe in Briefen - Buch im Überblick

12/06/2026

Lesedauer: 15 min

Eine revolutionäre Ehe in Briefen von Karin Huser im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Eine revolutionäre Ehe in Briefen - Buch im Überblick

Alles Wichtige zu Eine revolutionäre Ehe in Briefen

Eine revolutionäre Ehe in Briefen von Karin Huser ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Die Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und der Anarchist Fritz Brupbacher wird bei Eine revolutionäre Ehe in Briefen noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Eine revolutionäre Ehe in Briefen folgendermaßen zusammenfassen: Es gibt Menschen, die bereit sind, für eine Idee alles zu geben. Dies trifft auch auf die russische Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und den Schweizer Anarchisten Fritz Brupbacher zu, welche die Gesellschaft verändern wollten und deshalb ihre Kräfte kompromisslos in den Dienst der revolutionären Bewegung stellten. Sie gaben sich 1901 in Zürich das Jawort, lebten aber grösstenteils getrennt, da beide im eigenen Land politisch tätig sein wollten: Kotschetkowa als Landärztin in den Gouvernements Wladimir und Smolensk und später als Revolutionärin in Saratow an der Wolga im Untergrund des Zarenreiches, Brupbacher als Arbeiterarzt und anarchistisch orientierter Lokalpolitiker in Zürich. Trotz der geografischen Trennung glaubte das Ehepaar an die Beständigkeit der Liebe, bis der Spaltpilz der geografischen Entfernung, der kulturellen Missverständnisse und der unterschiedlichen lebensweltlichen Wahrnehmung sie nach achtzehn Jahren wieder auseinander brachte. Ein in Umfang und Dichte einzigartiges Konvolut von rund sechstausend Briefen, Postkarten und Telegrammen, das sich über die Zeit von 1897 bis 1915 erstreckt, dokumentiert einerseits eine unkonventionelle Ehe, die den damaligen Vorstellungen von einer strengen Rollenteilung diametral entgegenlief, als Beispiel einer letztlich gescheiterten kulturellen Begegnung zwischen der Schweiz und Russland. Andererseits wird durch die Auswertung der Briefe Kotschetkowas sowie Quellen der russischen Geheimpolizei nicht nur ihre Lebensgeschichte - soweit möglich - rekonstruiert, sondern auch die Basisarbeit der Partei der Sozialrevolutionäre im Zarenreich von 1905 bis 1909 analysiert. Daraus resultieren neue Erkenntnisse bezüglich der Organisation, der Probleme und der Resonanz revolutionärer Untergrundarbeit in der russischen Provinz. (Quelle: [Chronos Verlag](https://www.chronos-verlag.ch/node/20183)) Eine revolutionäre Ehe in Briefen wurde am 2003 publiziert und dem Verlag Chronos Verlag mit Verlagsort Zürich, Switzerland zugeordnet.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2003 lässt sich Eine revolutionäre Ehe in Briefen sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Der Verlag Chronos Verlag und der Verlagsort Zürich, Switzerland liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Eine revolutionäre Ehe in Briefen auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Für alle, die Bücher von Karin Huser recherchieren oder vergleichen, ist Eine revolutionäre Ehe in Briefen eine relevante Ausgabe. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Eine revolutionäre Ehe in Briefen auch für thematische Recherchen besonders relevant.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Eine revolutionäre Ehe in Briefen laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Es gibt Menschen, die bereit sind, für eine Idee alles zu geben. Dies trifft auch auf die russische Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und den Schweizer Anarchisten Fritz Brupbacher zu, welche die Gesellschaft verändern wollten und deshalb ihre Kräfte kompromisslos in den Dienst der revolutionären Bewegung stellten. Sie gaben sich 1901 in Zürich das Jawort, lebten aber grösstenteils getrennt, da beide im eigenen Land politisch tätig sein wollten: Kotschetkowa als Landärztin in den Gouvernements Wladimir und Smolensk und später als Revolutionärin in Saratow an der Wolga im Untergrund des Zarenreiches, Brupbacher als Arbeiterarzt und anarchistisch orientierter Lokalpolitiker in Zürich. Trotz der geografischen Trennung glaubte das Ehepaar an die Beständigkeit der Liebe, bis der Spaltpilz der geografischen Entfernung, der kulturellen Missverständnisse und der unterschiedlichen lebensweltlichen Wahrnehmung sie nach achtzehn Jahren wieder auseinander brachte. Ein in Umfang und Dichte einzigartiges Konvolut von rund sechstausend Briefen, Postkarten und Telegrammen, das sich über die Zeit von 1897 bis 1915 erstreckt, dokumentiert einerseits eine unkonventionelle Ehe, die den damaligen Vorstellungen von einer strengen Rollenteilung diametral entgegenlief, als Beispiel einer letztlich gescheiterten kulturellen Begegnung zwischen der Schweiz und Russland. Andererseits wird durch die Auswertung der Briefe Kotschetkowas sowie Quellen der russischen Geheimpolizei nicht nur ihre Lebensgeschichte - soweit möglich - rekonstruiert, sondern auch die Basisarbeit der Partei der Sozialrevolutionäre im Zarenreich von 1905 bis 1909 analysiert. Daraus resultieren neue Erkenntnisse bezüglich der Organisation, der Probleme und der Resonanz revolutionärer Untergrundarbeit in der russischen Provinz. (Quelle: [Chronos Verlag](https://www.chronos-verlag.ch/node/20183)) Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung | Von der Wolga an die Limmat: Kindheit – Jugend – Studium | Samara – das „russische Chicago“ | Das familiäre Umfeld | Anastassija Iwanowna: geliebte, gehasste Mama | „Gar nicht so dumm“: Lidija Petrownas Bruder | Erziehung und Ausbildung | Sankt Petersburg – Leshaft wird zum grossen Vorbild | Lidija Petrowna begegnet der Schweiz in Genf | Die russische Studentenkolonie in Zürich | Lidija und Fritz: Der Beginn einer russisch-schweizerischen Liebesgeschichte | Bekanntschaft mit einem „Pleifenstopfer“ | Am Anfang stand der Zarenmord: Politischer Bildungsweg | Von prächtigen Nächten und schlechten Schweizer Männern | Bern, die „langweilige“ Hauptstadt | Zwei einsame „Maieriesli“ | Ferien am Genfersee | Die „kolossale“ Sehnsucht: Lidija und Fritz in Zürich | Der „Ehecontract“ und das geschlechtliche Rollenverständnis | Staatsexamen – Verlobung – Katzenjammer | Ein neuer Lebensabschnitt: Lidija Petrowna als Semstwo-Ärztin | Rückkehr zu den „Rüssli“ | Lidija Petrowna versucht sich in der Kunst der Medizin | Erster Kontakt mit den Bauern | Pläne für eine „moderne“ Ehe | Unliebsame Begegnung mit der Polizei | Von der „Dummheit“ zu heiraten | Endlich „Rädli“ geworden | Wie Lidija Petrowna beinahe einen Bauern vergiftet hätte | Brupbacher im „Negerdorf“ Zürich | „Idiotenhirne“, Kindeshort und wachsende Politisierung | Die Revolution von 1905 | Wie Lidija Petrowna in Genf zu den Sozialrevolutionären kam | Der erste Parteiauftrag | Erfüllung der Träume: Lidija Petrowna als Revolutionärin | Ankunft in Saratow an der Wolga | Erste Bewährungsprobe | Weltanschauung einer Revolutionärin | Kontakt mit den Gesinnungsgenossen | Auf Tuchfühlung mit den Bauern | Das Attentat auf den Saratower Gefängnischef | Zur Situation der PSR im Landkreis Atkarsk um 1906 | Ankunft in Atkarsk und ein Abstecher nach Balanda | PSR-Chefin in Atkarsk | Auf Propagandatour | Waffen statt Bücher | Grosse Perspektiven – grosse Ernüchterung | Lidija Petrowna zweifelt an sich und den Bauern | Die Beteiligung der PSR an der 2. Duma | Versteckspiel mit der Polizei | Fazit des Atkarsker Einsatzes | Basisarbeit und Parteikarriere | Kuraufenthalt am Bodensee | (Kur-)Schatten über Lidija und Fritz | Rückkehr an die Wolga | Revolutionärin auf Sparflamme | An der Parteispitze des Gouvernements Saratow | Wie Lidija Petrowna zur „Pastuschka“ wurde | Weiterstricken am Penelopschen Strumpf | Als Delegierte nach London | Rätsel um ein Pseudonym | Gefahr droht: Die „Affäre Asew“ | Der Kongress des Parteirates in Paris | Auftritt auf dem Parteikongress | Die „Ochrana“ schlägt zu: Lidija Petrownas Verhaftung | Verbannung: Eine Parteikarriere geht zu Ende | Ein neues „Abenteuer“ beginnt | Odysee durch die zaristische Gefängniswelt | Verbannung im Norden Russlands | Brupbachers erste Russlandreise | „Von der Seele gibt es nichts zu erzählen“ | Die „verlorene Ehre“: Die Verleumdungskampagne | Brupbachers zweite Reise in das Land der „mächtigen Wälder und Flüsse“ | Die Ehe – Ursache allen Übels? | Der „Männertod“: Lidija Petrowna als radikale Feministin | Die russische Frauenbewegung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts | Der Standpunkt der politischen Parteien zur Frauenfrage | Lidija Petrownas Männerbild | Die „Prophetin des weiblichen Geschlechts“ | Von der Dringlichkeit der Frauenemanzipation | Vom Untergang des männlichen Geschlechts | „Ich küsse Deine Äugli und Öhrli“ oder was man unter „Erotik“ verstehen kann | Von der „allmenschlichen“ Liebe | Kulturkonflikt: Scheitern einer interkulturellen Ehe | Letztes Treffen in der Schweiz | Wie Lidija Petrowna an der PSR zerbrach | Am liebsten „einfach veschwinden“: zum Beispiel im Ural | Brupbacher und die „andere“ Frau | Auf der Suche nach einer besseren Zukunft | Zittern um den Krieg mit Deutschland | Einsatz an der Front | Der Kulturkonflikt oder die Wahrehmung des „Anderen“ | Von den guten „Rüssli“ und den schlechten „Westlern“ | Von „typischen“ und „untypischen“ Schweizern | Liebe zum „spezifisch Russischen“ | Horror vor dem „milieu juif“ | Vom Scheitern einer Ehe | Scheidungsgründe: Weltbürger gegen Nationalistin | Leben nach der Trennung | Zusammenfassung und Schlussfolgerungen | Anmerkungen | Bibliografie | Anhang | Lidija Petrownas Lebenslauf | Abschrift von zwei Briefen | Personenregister Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Eine revolutionäre Ehe in Briefen thematisch schneller einzuordnen: Biography, Correspondence, Socialists, Anarchism, Anarchists, Letter, Partīi︠a︡ sot︠s︡īalistov-revoli︠u︡t︠s︡īonerov Der dokumentierte Umfang von 434 Seiten sowie das Format hard geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Sowohl die ISBN-10 3034006403 als auch die ISBN-13 9783034006408 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Open-Library-Zuordnung über OL12770142W und OL26649860M, OL19456399M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Durch die Kombination aus Chronos Verlag, Zürich, Switzerland und 2003 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Autor beziehungsweise Autoren: Karin Huser
  2. Titel: Eine revolutionäre Ehe in Briefen
  3. Schlagwörter: Biography, Correspondence, Socialists, Anarchism, Anarchists, Letter, Partīi︠a︡ sot︠s︡īalistov-revoli︠u︡t︠s︡īonerov
  4. Ausgabeform: hard
  5. Primäre Kategorie: Sachbuch
  6. Kurzbeschreibung: Es gibt Menschen, die bereit sind, für eine Idee alles zu geben. Dies trifft auch auf die russische Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und den Schweizer Anarchisten Fritz Brupbacher zu, welche die Gesellschaft verändern wollten und deshalb ihre Kräfte kompromisslos in den Dienst der revolutionären Bewegung stellten. Sie gaben sich 1901 in Zürich das Jawort, lebten aber grösstenteils getrennt, da beide im eigenen Land politisch tätig sein wollten: Kotschetkowa als Landärztin in den Gouvernements Wladimir und Smolensk und später als Revolutionärin in Saratow an der Wolga im Untergrund des Zarenreiches, Brupbacher als Arbeiterarzt und anarchistisch orientierter Lokalpolitiker in Zürich. Trotz der geografischen Trennung glaubte das Ehepaar an die Beständigkeit der Liebe, bis der Spaltpilz der geografischen Entfernung, der kulturellen Missverständnisse und der unterschiedlichen lebensweltlichen Wahrnehmung sie nach achtzehn Jahren wieder auseinander brachte. Ein in Umfang und Dichte einzigartiges Konvolut von rund sechstausend Briefen, Postkarten und Telegrammen, das sich über die Zeit von 1897 bis 1915 erstreckt, dokumentiert einerseits eine unkonventionelle Ehe, die den damaligen Vorstellungen von einer strengen Rollenteilung diametral entgegenlief, als Beispiel einer letztlich gescheiterten kulturellen Begegnung zwischen der Schweiz und Russland. Andererseits wird durch die Auswertung der Briefe Kotschetkowas sowie Quellen der russischen Geheimpolizei nicht nur ihre Lebensgeschichte - soweit möglich - rekonstruiert, sondern auch die Basisarbeit der Partei der Sozialrevolutionäre im Zarenreich von 1905 bis 1909 analysiert. Daraus resultieren neue Erkenntnisse bezüglich der Organisation, der Probleme und der Resonanz revolutionärer Untergrundarbeit in der russischen Provinz. (Quelle: [Chronos Verlag](https://www.chronos-verlag.ch/node/20183))
  7. Open-Library-Editions-IDs: OL26649860M, OL19456399M
  8. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783034006408
  9. Ort der Veröffentlichung: Zürich, Switzerland
  10. Publiziert bei: Chronos Verlag
  11. Veröffentlicht am: 2003
  12. Umfang: 434 Seiten
  13. Externe Work-Referenz: OL12770142W
  14. Abmessungen: 23 x x cm
  15. Ergänzender Titelzusatz: Die Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und der Anarchist Fritz Brupbacher
  16. Sprache: Deutsch
  17. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3034006403
  18. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung | Von der Wolga an die Limmat: Kindheit – Jugend – Studium | Samara – das „russische Chicago“ | Das familiäre Umfeld | Anastassija Iwanowna: geliebte, gehasste Mama | „Gar nicht so dumm“: Lidija Petrownas Bruder | Erziehung und Ausbildung | Sankt Petersburg – Leshaft wird zum grossen Vorbild | Lidija Petrowna begegnet der Schweiz in Genf | Die russische Studentenkolonie in Zürich | Lidija und Fritz: Der Beginn einer russisch-schweizerischen Liebesgeschichte | Bekanntschaft mit einem „Pleifenstopfer“ | Am Anfang stand der Zarenmord: Politischer Bildungsweg | Von prächtigen Nächten und schlechten Schweizer Männern | Bern, die „langweilige“ Hauptstadt | Zwei einsame „Maieriesli“ | Ferien am Genfersee | Die „kolossale“ Sehnsucht: Lidija und Fritz in Zürich | Der „Ehecontract“ und das geschlechtliche Rollenverständnis | Staatsexamen – Verlobung – Katzenjammer | Ein neuer Lebensabschnitt: Lidija Petrowna als Semstwo-Ärztin | Rückkehr zu den „Rüssli“ | Lidija Petrowna versucht sich in der Kunst der Medizin | Erster Kontakt mit den Bauern | Pläne für eine „moderne“ Ehe | Unliebsame Begegnung mit der Polizei | Von der „Dummheit“ zu heiraten | Endlich „Rädli“ geworden | Wie Lidija Petrowna beinahe einen Bauern vergiftet hätte | Brupbacher im „Negerdorf“ Zürich | „Idiotenhirne“, Kindeshort und wachsende Politisierung | Die Revolution von 1905 | Wie Lidija Petrowna in Genf zu den Sozialrevolutionären kam | Der erste Parteiauftrag | Erfüllung der Träume: Lidija Petrowna als Revolutionärin | Ankunft in Saratow an der Wolga | Erste Bewährungsprobe | Weltanschauung einer Revolutionärin | Kontakt mit den Gesinnungsgenossen | Auf Tuchfühlung mit den Bauern | Das Attentat auf den Saratower Gefängnischef | Zur Situation der PSR im Landkreis Atkarsk um 1906 | Ankunft in Atkarsk und ein Abstecher nach Balanda | PSR-Chefin in Atkarsk | Auf Propagandatour | Waffen statt Bücher | Grosse Perspektiven – grosse Ernüchterung | Lidija Petrowna zweifelt an sich und den Bauern | Die Beteiligung der PSR an der 2. Duma | Versteckspiel mit der Polizei | Fazit des Atkarsker Einsatzes | Basisarbeit und Parteikarriere | Kuraufenthalt am Bodensee | (Kur-)Schatten über Lidija und Fritz | Rückkehr an die Wolga | Revolutionärin auf Sparflamme | An der Parteispitze des Gouvernements Saratow | Wie Lidija Petrowna zur „Pastuschka“ wurde | Weiterstricken am Penelopschen Strumpf | Als Delegierte nach London | Rätsel um ein Pseudonym | Gefahr droht: Die „Affäre Asew“ | Der Kongress des Parteirates in Paris | Auftritt auf dem Parteikongress | Die „Ochrana“ schlägt zu: Lidija Petrownas Verhaftung | Verbannung: Eine Parteikarriere geht zu Ende | Ein neues „Abenteuer“ beginnt | Odysee durch die zaristische Gefängniswelt | Verbannung im Norden Russlands | Brupbachers erste Russlandreise | „Von der Seele gibt es nichts zu erzählen“ | Die „verlorene Ehre“: Die Verleumdungskampagne | Brupbachers zweite Reise in das Land der „mächtigen Wälder und Flüsse“ | Die Ehe – Ursache allen Übels? | Der „Männertod“: Lidija Petrowna als radikale Feministin | Die russische Frauenbewegung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts | Der Standpunkt der politischen Parteien zur Frauenfrage | Lidija Petrownas Männerbild | Die „Prophetin des weiblichen Geschlechts“ | Von der Dringlichkeit der Frauenemanzipation | Vom Untergang des männlichen Geschlechts | „Ich küsse Deine Äugli und Öhrli“ oder was man unter „Erotik“ verstehen kann | Von der „allmenschlichen“ Liebe | Kulturkonflikt: Scheitern einer interkulturellen Ehe | Letztes Treffen in der Schweiz | Wie Lidija Petrowna an der PSR zerbrach | Am liebsten „einfach veschwinden“: zum Beispiel im Ural | Brupbacher und die „andere“ Frau | Auf der Suche nach einer besseren Zukunft | Zittern um den Krieg mit Deutschland | Einsatz an der Front | Der Kulturkonflikt oder die Wahrehmung des „Anderen“ | Von den guten „Rüssli“ und den schlechten „Westlern“ | Von „typischen“ und „untypischen“ Schweizern | Liebe zum „spezifisch Russischen“ | Horror vor dem „milieu juif“ | Vom Scheitern einer Ehe | Scheidungsgründe: Weltbürger gegen Nationalistin | Leben nach der Trennung | Zusammenfassung und Schlussfolgerungen | Anmerkungen | Bibliografie | Anhang | Lidija Petrownas Lebenslauf | Abschrift von zwei Briefen | Personenregister

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Eine revolutionäre Ehe in Briefen profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Karin Huser, Sachbuch und den Tags Biography, Correspondence, Socialists, Anarchism, Anarchists, Letter, Partīi︠a︡ sot︠s︡īalistov-revoli︠u︡t︠s︡īonerov, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3034006403, 9783034006408 und OL12770142W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

FAQ zu Eine revolutionäre Ehe in Briefen

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Biography, Correspondence, Socialists, Anarchism, Anarchists, Letter, Partīi︠a︡ sot︠s︡īalistov-revoli︠u︡t︠s︡īonerov bei der Einordnung.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Es gibt Menschen, die bereit sind, für eine Idee alles zu geben. Dies trifft auch auf die russische Sozialrevolutionärin Lidija Petrowna Kotschetkowa und den Schweizer Anarchisten Fritz Brupbacher zu, welche die Gesellschaft verändern wollten und deshalb ihre Kräfte kompromisslos in den Dienst der revolutionären Bewegung stellten. Sie gaben sich 1901 in Zürich das Jawort, lebten aber grösstenteils getrennt, da beide im eigenen Land politisch tätig sein wollten: Kotschetkowa als Landärztin in den Gouvernements Wladimir und Smolensk und später als Revolutionärin in Saratow an der Wolga im Untergrund des Zarenreiches, Brupbacher als Arbeiterarzt und anarchistisch orientierter Lokalpolitiker in Zürich. Trotz der geografischen Trennung glaubte das Ehepaar an die Beständigkeit der Liebe, bis der Spaltpilz der geografischen Entfernung, der kulturellen Missverständnisse und der unterschiedlichen lebensweltlichen Wahrnehmung sie nach achtzehn Jahren wieder auseinander brachte. Ein in Umfang und Dichte einzigartiges Konvolut von rund sechstausend Briefen, Postkarten und Telegrammen, das sich über die Zeit von 1897 bis 1915 erstreckt, dokumentiert einerseits eine unkonventionelle Ehe, die den damaligen Vorstellungen von einer strengen Rollenteilung diametral entgegenlief, als Beispiel einer letztlich gescheiterten kulturellen Begegnung zwischen der Schweiz und Russland. Andererseits wird durch die Auswertung der Briefe Kotschetkowas sowie Quellen der russischen Geheimpolizei nicht nur ihre Lebensgeschichte - soweit möglich - rekonstruiert, sondern auch die Basisarbeit der Partei der Sozialrevolutionäre im Zarenreich von 1905 bis 1909 analysiert. Daraus resultieren neue Erkenntnisse bezüglich der Organisation, der Probleme und der Resonanz revolutionärer Untergrundarbeit in der russischen Provinz. (Quelle: [Chronos Verlag](https://www.chronos-verlag.ch/node/20183))

Wie lässt sich Eine revolutionäre Ehe in Briefen thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3034006403 und 9783034006408 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

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