Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier - Buch im Überblick
12/06/2026
Lesedauer: 8 min
Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier von Karl-Josef Gilles auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier von Karl-Josef Gilles - Informationen zur Ausgabe
Wer nach einem Buch von Karl-Josef Gilles aus dem Themenfeld Roman sucht, findet mit Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Die Kurzbeschreibung von Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Ein sensationeller Goldschatz machte im September 1993 das Münzkabinett des Rheinischen Landesmuseums Trier schlagartig zu einer der größten Sammlungen antiker Goldmünzen. Bei Ausschachtungsarbeiten für ein Parkdeck war auf dem Gelände des Klinikums „Mutterhaus der Borromäerinnen“ ein Bronzegefäß, das ursprünglich mehr als 2650 römische Goldmünzen enthielt, von einem Bagger auseinandergerissen worden. Mit einem Gesamtgewicht von 18,5 kg bildet der Münzhort den umfangreichsten Goldschatzfund der römischen Kaiserzeit. Die im Goldschatz enthaltenen Prägungen waren, von wenigen Teilstücken abgesehen, Aurei, die während des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. die Einheitsmünze der römischen Goldprägungen bildeten. Die ältesten sind auf Kaiser Nero in den Jahren 63/64 n. Chr., die jüngsten unter Septimius Severus zwischen 193 und 196 geschlagen worden. Aurei der Kaiser Nero bis Titus umfassen fast drei Viertel, die Münzen von Nero bis 68 n. Chr. mehr als ein Drittel des Gesamtbestands. Grund dafür ist die massenhafte Ausprägung leichterer Goldmünzen nach einer Münzreform unter Nero im Jahre 64. Die einzelnen Goldmünzen waren vermutlich in ein dünnes Textil gerollt und danach in versiegelte Ledersäckchen verpackt worden, ehe sie im Bronzegefäß deponiert wurden. Der nach 167 angelegte Schatz blieb bis auf die Entnahme eines Münzsäckchens bis zum Jahre 193 offenbar unangetastet. Um 196 wurden letztmalig kleinere Mengen von Aurei des Didius Julianus beziehungsweise des Septimius Severus hinzugefügt. Da diese ungeheure Barschaft nicht wieder aus ihrem Versteck unter der Kellersohle hervorgeholt wurde, dürfte der Verwalter oder Besitzer der Münzen die Wirren des Bürgerkrieges zwischen Septimius Severus (193-211) und Clodius Albinus (193-197) nicht überlebt haben. Der Münzhort blieb in der Folge, obwohl der Keller nach Umbauten noch bis ins ausgehende 4. Jahrhundert genutzt wurde, bis in unsere Tage verborgen Die Ausgabe erschien am 2013 bei Rheinisches Landesmuseum Trier und ist dem Verlagsstandort Trier zugeordnet.
Warum Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier relevant sein kann
Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 2013 macht Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Roman wird Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier auch für thematische Recherchen besonders relevant. Gerade wer nach Werken von Karl-Josef Gilles sucht, sollte Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier näher betrachten. Verlagsname und Verlagsort - Rheinisches Landesmuseum Trier und Trier - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.
Worum geht es in Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier?
Im thematischen Kontext von Roman setzt Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Ein sensationeller Goldschatz machte im September 1993 das Münzkabinett des Rheinischen Landesmuseums Trier schlagartig zu einer der größten Sammlungen antiker Goldmünzen. Bei Ausschachtungsarbeiten für ein Parkdeck war auf dem Gelände des Klinikums „Mutterhaus der Borromäerinnen“ ein Bronzegefäß, das ursprünglich mehr als 2650 römische Goldmünzen enthielt, von einem Bagger auseinandergerissen worden. Mit einem Gesamtgewicht von 18,5 kg bildet der Münzhort den umfangreichsten Goldschatzfund der römischen Kaiserzeit. Die im Goldschatz enthaltenen Prägungen waren, von wenigen Teilstücken abgesehen, Aurei, die während des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. die Einheitsmünze der römischen Goldprägungen bildeten. Die ältesten sind auf Kaiser Nero in den Jahren 63/64 n. Chr., die jüngsten unter Septimius Severus zwischen 193 und 196 geschlagen worden. Aurei der Kaiser Nero bis Titus umfassen fast drei Viertel, die Münzen von Nero bis 68 n. Chr. mehr als ein Drittel des Gesamtbestands. Grund dafür ist die massenhafte Ausprägung leichterer Goldmünzen nach einer Münzreform unter Nero im Jahre 64. Die einzelnen Goldmünzen waren vermutlich in ein dünnes Textil gerollt und danach in versiegelte Ledersäckchen verpackt worden, ehe sie im Bronzegefäß deponiert wurden. Der nach 167 angelegte Schatz blieb bis auf die Entnahme eines Münzsäckchens bis zum Jahre 193 offenbar unangetastet. Um 196 wurden letztmalig kleinere Mengen von Aurei des Didius Julianus beziehungsweise des Septimius Severus hinzugefügt. Da diese ungeheure Barschaft nicht wieder aus ihrem Versteck unter der Kellersohle hervorgeholt wurde, dürfte der Verwalter oder Besitzer der Münzen die Wirren des Bürgerkrieges zwischen Septimius Severus (193-211) und Clodius Albinus (193-197) nicht überlebt haben. Der Münzhort blieb in der Folge, obwohl der Keller nach Umbauten noch bis ins ausgehende 4. Jahrhundert genutzt wurde, bis in unsere Tage verborgen Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Catalogs, Roman Coins, Roman Antiquities, Collectors and collecting, Gold coins, Archaeological collections, Coin collections, Rheinisches Landesmuseum Trier
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
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Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Ein sensationeller Goldschatz machte im September 1993 das Münzkabinett des Rheinischen Landesmuseums Trier schlagartig zu einer der größten Sammlungen antiker Goldmünzen. Bei Ausschachtungsarbeiten für ein Parkdeck war auf dem Gelände des Klinikums „Mutterhaus der Borromäerinnen“ ein Bronzegefäß, das ursprünglich mehr als 2650 römische Goldmünzen enthielt, von einem Bagger auseinandergerissen worden. Mit einem Gesamtgewicht von 18,5 kg bildet der Münzhort den umfangreichsten Goldschatzfund der römischen Kaiserzeit. Die im Goldschatz enthaltenen Prägungen waren, von wenigen Teilstücken abgesehen, Aurei, die während des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. die Einheitsmünze der römischen Goldprägungen bildeten. Die ältesten sind auf Kaiser Nero in den Jahren 63/64 n. Chr., die jüngsten unter Septimius Severus zwischen 193 und 196 geschlagen worden. Aurei der Kaiser Nero bis Titus umfassen fast drei Viertel, die Münzen von Nero bis 68 n. Chr. mehr als ein Drittel des Gesamtbestands. Grund dafür ist die massenhafte Ausprägung leichterer Goldmünzen nach einer Münzreform unter Nero im Jahre 64. Die einzelnen Goldmünzen waren vermutlich in ein dünnes Textil gerollt und danach in versiegelte Ledersäckchen verpackt worden, ehe sie im Bronzegefäß deponiert wurden. Der nach 167 angelegte Schatz blieb bis auf die Entnahme eines Münzsäckchens bis zum Jahre 193 offenbar unangetastet. Um 196 wurden letztmalig kleinere Mengen von Aurei des Didius Julianus beziehungsweise des Septimius Severus hinzugefügt. Da diese ungeheure Barschaft nicht wieder aus ihrem Versteck unter der Kellersohle hervorgeholt wurde, dürfte der Verwalter oder Besitzer der Münzen die Wirren des Bürgerkrieges zwischen Septimius Severus (193-211) und Clodius Albinus (193-197) nicht überlebt haben. Der Münzhort blieb in der Folge, obwohl der Keller nach Umbauten noch bis ins ausgehende 4. Jahrhundert genutzt wurde, bis in unsere Tage verborgen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3923319827
- Thematische Hauptkategorie: Roman
- Umfang: 269 Seiten
- Open-Library-Work-ID: OL40635576W
- Publiziert bei: Rheinisches Landesmuseum Trier
- Autor beziehungsweise Autoren: Karl-Josef Gilles
- ISBN-13: 9783923319824
- Thematische Tags: Catalogs, Roman Coins, Roman Antiquities, Collectors and collecting, Gold coins, Archaeological collections, Coin collections, Rheinisches Landesmuseum Trier
- Erscheinungsdatum: 2013
- Verlagsort: Trier
- Sprache: Deutsch
- Buchtitel: Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier
- Open-Library-Editions-IDs: OL55243216M
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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FAQ zu Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2013, der Verlag Rheinisches Landesmuseum Trier und der Verlagsort Trier.
Wie lässt sich Der römische Goldmünzenschatz aus der Feldstrasse in Trier thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Roman zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3923319827 und 9783923319824 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL40635576W und OL55243216M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
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