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Juvenal - Buchdetails zu Autor, Inhalt und ISBN

12/06/2026

Lesedauer: 13 min

Juvenal von Christine Schmitz prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Juvenal - Buchdetails zu Autor, Inhalt und ISBN

Juvenal: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Juvenal ist ein Werk von Christine Schmitz, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Inhaltlich lässt sich Juvenal folgendermaßen zusammenfassen: Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Repräsentant der römischen Verssatire. Die Art, wie er sich in diese dynamische Gattung eingeschrieben hat, war prägend für die nachfolgende Satire, die als Schreibmodus unabhängig von formalen Charakteristika wie dem Hexameter fortlebt. Die Einführung verschafft einen Überblick über literaturtheoretische und sozialhistorische Fragen, die für das Verständnis der Satiren Juvenals zentral sind: das Verhältnis zwischen historischem Autor und textimmanentem Sprecher (persona-Theorie), die nicht mehr funktionierende Klient-Patron-Beziehung, rollenabweichendes Verhalten von Männern und Frauen der sozialen und politischen Elite, Konzepte von Homosexualität etc. In exemplarischen Einzelinterpretationen werden Juvenals 16 Satiren in ihrer thematischen Vielfalt vorgestellt. Juvenals anhaltende Wirkung wird über Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart schlaglichtartig verfolgt. Zu seinen bekanntesten Satiren gehört die dritte über Rom, die im 18. Jahrhundert von Samuel Johnson und in unserer Zeit von Durs Grünbein frei adaptiert wurde, der "Bruder Juvenal" als ersten Grossstadtdichter bezeichnet. Christine Schmitz lehrt als Professorin für Klassische Philologie/Latinistik an der Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Römische Satire und ihre mittellateinische Rezeption, antikes Epos, Epigramm (Martial), antiker Roman (Apuleius), Mythos und Literatur, Rezeption der antiken Mythologie, lateinische Dichtung der Spätantike und Renaissance Die Ausgabe erschien am 2019 bei Georg Olms Verlag und ist dem Verlagsstandort Hildesheim zugeordnet.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Juvenal auch für thematische Recherchen besonders relevant. Gerade wer nach Werken von Christine Schmitz sucht, sollte Juvenal näher betrachten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2019 lässt sich Juvenal sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Georg Olms Verlag und Hildesheim - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Thematische Einordnung von Juvenal

Wer wissen möchte, worauf Juvenal inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Repräsentant der römischen Verssatire. Die Art, wie er sich in diese dynamische Gattung eingeschrieben hat, war prägend für die nachfolgende Satire, die als Schreibmodus unabhängig von formalen Charakteristika wie dem Hexameter fortlebt. Die Einführung verschafft einen Überblick über literaturtheoretische und sozialhistorische Fragen, die für das Verständnis der Satiren Juvenals zentral sind: das Verhältnis zwischen historischem Autor und textimmanentem Sprecher (persona-Theorie), die nicht mehr funktionierende Klient-Patron-Beziehung, rollenabweichendes Verhalten von Männern und Frauen der sozialen und politischen Elite, Konzepte von Homosexualität etc. In exemplarischen Einzelinterpretationen werden Juvenals 16 Satiren in ihrer thematischen Vielfalt vorgestellt. Juvenals anhaltende Wirkung wird über Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart schlaglichtartig verfolgt. Zu seinen bekanntesten Satiren gehört die dritte über Rom, die im 18. Jahrhundert von Samuel Johnson und in unserer Zeit von Durs Grünbein frei adaptiert wurde, der "Bruder Juvenal" als ersten Grossstadtdichter bezeichnet. Christine Schmitz lehrt als Professorin für Klassische Philologie/Latinistik an der Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Römische Satire und ihre mittellateinische Rezeption, antikes Epos, Epigramm (Martial), antiker Roman (Apuleius), Mythos und Literatur, Rezeption der antiken Mythologie, lateinische Dichtung der Spätantike und Renaissance Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Vorwort | Der Satiriker Juvenal inner- und ausserhalb seines Textes. | Die persona-Theorie ; | Etablierung einer zentralen Kategorie in der Satireforschung ; | Kritische Einwände gegen die persona-Theorie ; | Der persona-Begriff ; | Verschiedene Bezeichnungen für die Sprecherinstanz (persona, Stimme, Satiriker, Sprecher) ; | Das komplexe ich in Juvenals Satiren ; | Juvenals Vita ; | Methodische Überlegungen zum Quellenwert der Satiren ; | Juvenal in drei Martialepigrammen ; | Lebenszeit, Herkunft und sozialer Status ; | Juvenals angebliche Verbannung ; | Chronologischer Rahmen der Satiren -- | Juvenal und die Gattung der römischen Verssatire. | Die Gattung der römischen Verssatire und die satirische Schreibart : satura wird Satire ; | Die Tradition der römischen Verssatire ; | Juvenals Selbstverortung innerhalb der Verssatire ; | Die römische satura und Juvenals farrago ; | Zur Etymologie und Wortgeschichte von satura ; | Generische Polyphonie in Juvenals Satire ; | Ablehnung (recusatio) und parodistische Aneignung etablierter Gattungen ; | Transformierende Adaption charakteristischer Formen und Motive aus weiteren Gattungen -- | Die einzelnen Satiren. | Thematisch-strukturelle Organisation der Satiren ; | Erste Satire : Programmsatire : die Wahl der Gattung Satire als literarisches Manifest ; | Zweite Satire : Normwidriges Verhalten römischer Aristokraten ; | Dritte Satire : Juvenals satirische Modellierung der Stadt Rom ; | Vierte Satire : die Fischsatire oder "Der Fisch stinkt vom Kopf her" ; | Fünfte Satire : ein asymmetrisches Gastmahl ; | Sechste Satire : Invektive gegen unkonventionelle Frauen der gesellschaftlichen Elite ; | Siebte Satire : die desolate Lage der Intellektuellen ; | Achte Satire : Noblesse oblige? Virtus vs. Geburtsadel ; | Neunte Satire : die Klagen eines alternden Gigolos ; | Zehnte Satire : Verkehrte und kontraproduktive Wünsche ; | Elfte Satire : ein Gastmahl im Haus des Satirikers ; | Zwölfte Satire : Juvenals Erbschleichersatire ; | Dreizehnte Satire : Satirische consolatio in einer verkehrten Welt ; | Vierzehnte Satire : Erziehung zur avaritia ; | Fünfzehnte Satire : ein Fall von Kannibalismus als Exemplum gegenwärtiger Dekadenz ; | Sechzehnte Satire : die Privilegien der Soldaten auf Kosten der Zivilisten -- | Juvenals satirisch analysierender Blick auf die römische Gesellschaft. | Unstandesgemässes Auftreten der römischen Nobilität in der Öffentlichkeit ; | Das nicht mehr funktionierende Patron-Klient-Verhältnis ; | Kritik am gegenwärtigen Luxus beim Gastmahl ; | Rollenabweichendes Verhalten vornehmer Frauen als Zielscheibe satirischer Kritik ; | Allgemeine Verrohung der zivilen Gesellschaft -- | Juvenals virtuose Technik : Satirisierung durch Sprache und Vers. | Stil ; | Oxymoron ; | Abschluss eines Satzes (wider die Erwartung) ; | Hyperbole : Formen der Übertreibung und (Über-)Steigerung ; | Deminutiv ; | Verstechnik ; | Prosaisches Hexameterende durch Monosyllaba ; | Das satirische Potential von Wortstellungen ; | Klangeffekte durch Alliteration und klangliche Äquivalenz ; | Expressive Effekte durch Spondiacus, Synaloephe, Elision und Hiat -- | Juvenals Überlieferung und Rezeption. | Überlieferung ; | Das Problem der Interpolationen (am Beispiel von luv. 3,281 und 10,356) ; | Rezeption ; | Juvenal bei frühchristlichen Apologeten ; | Juvenals Popularität in der Spätantike ; | Juvenal als Sittenkritiker im christlich geprägten Mittelalter und Renaissance-Humanismus ; | Juvenal bei Luther ; | Englischer Juvenal : Übertragungen und Imitationen (Oldham, Dryden, Johnson) ; | Victor Hugos Juvenal ; | "Bruder Juvenal" (Grünbein) : Unterschiedliche Annäherungen moderner Interpreten in Übersetzungen, Essays, Aufführungen, Supplementen und eigenen Gedichten ; | Der fragmentierte Juvenal ---- Literatur-- Abkürzungen-- Editionen, Kommentare und Übersetzungen-- Weitere Literatur-- Stellenregister. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Juvenal thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, Literature, Criticism and interpretation, In literature, Latin Satire, Social history in literature, Latin Verse satire

Edition und bibliografische Einordnung

Die Kombination aus ISBN-10 3487157411 und ISBN-13 9783487157412 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Open-Library-Zuordnung über OL32601210W und OL44411629M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Georg Olms Verlag, Hildesheim und 2019 präzise ergänzt.

Die zentralen Metadaten zu Juvenal

  1. Externe Work-Referenz: OL32601210W
  2. Verlag: Georg Olms Verlag
  3. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3487157411
  4. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Der Satiriker Juvenal inner- und ausserhalb seines Textes. | Die persona-Theorie ; | Etablierung einer zentralen Kategorie in der Satireforschung ; | Kritische Einwände gegen die persona-Theorie ; | Der persona-Begriff ; | Verschiedene Bezeichnungen für die Sprecherinstanz (persona, Stimme, Satiriker, Sprecher) ; | Das komplexe ich in Juvenals Satiren ; | Juvenals Vita ; | Methodische Überlegungen zum Quellenwert der Satiren ; | Juvenal in drei Martialepigrammen ; | Lebenszeit, Herkunft und sozialer Status ; | Juvenals angebliche Verbannung ; | Chronologischer Rahmen der Satiren -- | Juvenal und die Gattung der römischen Verssatire. | Die Gattung der römischen Verssatire und die satirische Schreibart : satura wird Satire ; | Die Tradition der römischen Verssatire ; | Juvenals Selbstverortung innerhalb der Verssatire ; | Die römische satura und Juvenals farrago ; | Zur Etymologie und Wortgeschichte von satura ; | Generische Polyphonie in Juvenals Satire ; | Ablehnung (recusatio) und parodistische Aneignung etablierter Gattungen ; | Transformierende Adaption charakteristischer Formen und Motive aus weiteren Gattungen -- | Die einzelnen Satiren. | Thematisch-strukturelle Organisation der Satiren ; | Erste Satire : Programmsatire : die Wahl der Gattung Satire als literarisches Manifest ; | Zweite Satire : Normwidriges Verhalten römischer Aristokraten ; | Dritte Satire : Juvenals satirische Modellierung der Stadt Rom ; | Vierte Satire : die Fischsatire oder "Der Fisch stinkt vom Kopf her" ; | Fünfte Satire : ein asymmetrisches Gastmahl ; | Sechste Satire : Invektive gegen unkonventionelle Frauen der gesellschaftlichen Elite ; | Siebte Satire : die desolate Lage der Intellektuellen ; | Achte Satire : Noblesse oblige? Virtus vs. Geburtsadel ; | Neunte Satire : die Klagen eines alternden Gigolos ; | Zehnte Satire : Verkehrte und kontraproduktive Wünsche ; | Elfte Satire : ein Gastmahl im Haus des Satirikers ; | Zwölfte Satire : Juvenals Erbschleichersatire ; | Dreizehnte Satire : Satirische consolatio in einer verkehrten Welt ; | Vierzehnte Satire : Erziehung zur avaritia ; | Fünfzehnte Satire : ein Fall von Kannibalismus als Exemplum gegenwärtiger Dekadenz ; | Sechzehnte Satire : die Privilegien der Soldaten auf Kosten der Zivilisten -- | Juvenals satirisch analysierender Blick auf die römische Gesellschaft. | Unstandesgemässes Auftreten der römischen Nobilität in der Öffentlichkeit ; | Das nicht mehr funktionierende Patron-Klient-Verhältnis ; | Kritik am gegenwärtigen Luxus beim Gastmahl ; | Rollenabweichendes Verhalten vornehmer Frauen als Zielscheibe satirischer Kritik ; | Allgemeine Verrohung der zivilen Gesellschaft -- | Juvenals virtuose Technik : Satirisierung durch Sprache und Vers. | Stil ; | Oxymoron ; | Abschluss eines Satzes (wider die Erwartung) ; | Hyperbole : Formen der Übertreibung und (Über-)Steigerung ; | Deminutiv ; | Verstechnik ; | Prosaisches Hexameterende durch Monosyllaba ; | Das satirische Potential von Wortstellungen ; | Klangeffekte durch Alliteration und klangliche Äquivalenz ; | Expressive Effekte durch Spondiacus, Synaloephe, Elision und Hiat -- | Juvenals Überlieferung und Rezeption. | Überlieferung ; | Das Problem der Interpolationen (am Beispiel von luv. 3,281 und 10,356) ; | Rezeption ; | Juvenal bei frühchristlichen Apologeten ; | Juvenals Popularität in der Spätantike ; | Juvenal als Sittenkritiker im christlich geprägten Mittelalter und Renaissance-Humanismus ; | Juvenal bei Luther ; | Englischer Juvenal : Übertragungen und Imitationen (Oldham, Dryden, Johnson) ; | Victor Hugos Juvenal ; | "Bruder Juvenal" (Grünbein) : Unterschiedliche Annäherungen moderner Interpreten in Übersetzungen, Essays, Aufführungen, Supplementen und eigenen Gedichten ; | Der fragmentierte Juvenal ---- Literatur-- Abkürzungen-- Editionen, Kommentare und Übersetzungen-- Weitere Literatur-- Stellenregister.
  5. Seitenzahl: 248
  6. Primäre Kategorie: Sachbuch
  7. Verfasst von: Christine Schmitz
  8. Ort der Veröffentlichung: Hildesheim
  9. Schlagwörter: History and criticism, Literature, Criticism and interpretation, In literature, Latin Satire, Social history in literature, Latin Verse satire
  10. Kurzbeschreibung: Juvenal (ca. 60-140 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Repräsentant der römischen Verssatire. Die Art, wie er sich in diese dynamische Gattung eingeschrieben hat, war prägend für die nachfolgende Satire, die als Schreibmodus unabhängig von formalen Charakteristika wie dem Hexameter fortlebt. Die Einführung verschafft einen Überblick über literaturtheoretische und sozialhistorische Fragen, die für das Verständnis der Satiren Juvenals zentral sind: das Verhältnis zwischen historischem Autor und textimmanentem Sprecher (persona-Theorie), die nicht mehr funktionierende Klient-Patron-Beziehung, rollenabweichendes Verhalten von Männern und Frauen der sozialen und politischen Elite, Konzepte von Homosexualität etc. In exemplarischen Einzelinterpretationen werden Juvenals 16 Satiren in ihrer thematischen Vielfalt vorgestellt. Juvenals anhaltende Wirkung wird über Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart schlaglichtartig verfolgt. Zu seinen bekanntesten Satiren gehört die dritte über Rom, die im 18. Jahrhundert von Samuel Johnson und in unserer Zeit von Durs Grünbein frei adaptiert wurde, der "Bruder Juvenal" als ersten Grossstadtdichter bezeichnet. Christine Schmitz lehrt als Professorin für Klassische Philologie/Latinistik an der Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Römische Satire und ihre mittellateinische Rezeption, antikes Epos, Epigramm (Martial), antiker Roman (Apuleius), Mythos und Literatur, Rezeption der antiken Mythologie, lateinische Dichtung der Spätantike und Renaissance
  11. Buchtitel: Juvenal
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783487157412
  13. Erscheinungsdatum: 2019
  14. Open-Library-Editions-IDs: OL44411629M
  15. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Juvenal profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Christine Schmitz, Sachbuch und den Tags History and criticism, Literature, Criticism and interpretation, In literature, Latin Satire, Social history in literature, Latin Verse satire, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3487157411, 9783487157412 und OL32601210W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Vorwort | Der Satiriker Juvenal inner- und ausserhalb seines Textes. | Die persona-Theorie ; | Etablierung einer zentralen Kategorie in der Satireforschung ; | Kritische Einwände gegen die persona-Theorie ; | Der persona-Begriff ; | Verschiedene Bezeichnungen für die Sprecherinstanz (persona, Stimme, Satiriker, Sprecher) ; | Das komplexe ich in Juvenals Satiren ; | Juvenals Vita ; | Methodische Überlegungen zum Quellenwert der Satiren ; | Juvenal in drei Martialepigrammen ; | Lebenszeit, Herkunft und sozialer Status ; | Juvenals angebliche Verbannung ; | Chronologischer Rahmen der Satiren -- | Juvenal und die Gattung der römischen Verssatire. | Die Gattung der römischen Verssatire und die satirische Schreibart : satura wird Satire ; | Die Tradition der römischen Verssatire ; | Juvenals Selbstverortung innerhalb der Verssatire ; | Die römische satura und Juvenals farrago ; | Zur Etymologie und Wortgeschichte von satura ; | Generische Polyphonie in Juvenals Satire ; | Ablehnung (recusatio) und parodistische Aneignung etablierter Gattungen ; | Transformierende Adaption charakteristischer Formen und Motive aus weiteren Gattungen -- | Die einzelnen Satiren. | Thematisch-strukturelle Organisation der Satiren ; | Erste Satire : Programmsatire : die Wahl der Gattung Satire als literarisches Manifest ; | Zweite Satire : Normwidriges Verhalten römischer Aristokraten ; | Dritte Satire : Juvenals satirische Modellierung der Stadt Rom ; | Vierte Satire : die Fischsatire oder "Der Fisch stinkt vom Kopf her" ; | Fünfte Satire : ein asymmetrisches Gastmahl ; | Sechste Satire : Invektive gegen unkonventionelle Frauen der gesellschaftlichen Elite ; | Siebte Satire : die desolate Lage der Intellektuellen ; | Achte Satire : Noblesse oblige? Virtus vs. Geburtsadel ; | Neunte Satire : die Klagen eines alternden Gigolos ; | Zehnte Satire : Verkehrte und kontraproduktive Wünsche ; | Elfte Satire : ein Gastmahl im Haus des Satirikers ; | Zwölfte Satire : Juvenals Erbschleichersatire ; | Dreizehnte Satire : Satirische consolatio in einer verkehrten Welt ; | Vierzehnte Satire : Erziehung zur avaritia ; | Fünfzehnte Satire : ein Fall von Kannibalismus als Exemplum gegenwärtiger Dekadenz ; | Sechzehnte Satire : die Privilegien der Soldaten auf Kosten der Zivilisten -- | Juvenals satirisch analysierender Blick auf die römische Gesellschaft. | Unstandesgemässes Auftreten der römischen Nobilität in der Öffentlichkeit ; | Das nicht mehr funktionierende Patron-Klient-Verhältnis ; | Kritik am gegenwärtigen Luxus beim Gastmahl ; | Rollenabweichendes Verhalten vornehmer Frauen als Zielscheibe satirischer Kritik ; | Allgemeine Verrohung der zivilen Gesellschaft -- | Juvenals virtuose Technik : Satirisierung durch Sprache und Vers. | Stil ; | Oxymoron ; | Abschluss eines Satzes (wider die Erwartung) ; | Hyperbole : Formen der Übertreibung und (Über-)Steigerung ; | Deminutiv ; | Verstechnik ; | Prosaisches Hexameterende durch Monosyllaba ; | Das satirische Potential von Wortstellungen ; | Klangeffekte durch Alliteration und klangliche Äquivalenz ; | Expressive Effekte durch Spondiacus, Synaloephe, Elision und Hiat -- | Juvenals Überlieferung und Rezeption. | Überlieferung ; | Das Problem der Interpolationen (am Beispiel von luv. 3,281 und 10,356) ; | Rezeption ; | Juvenal bei frühchristlichen Apologeten ; | Juvenals Popularität in der Spätantike ; | Juvenal als Sittenkritiker im christlich geprägten Mittelalter und Renaissance-Humanismus ; | Juvenal bei Luther ; | Englischer Juvenal : Übertragungen und Imitationen (Oldham, Dryden, Johnson) ; | Victor Hugos Juvenal ; | "Bruder Juvenal" (Grünbein) : Unterschiedliche Annäherungen moderner Interpreten in Übersetzungen, Essays, Aufführungen, Supplementen und eigenen Gedichten ; | Der fragmentierte Juvenal ---- Literatur-- Abkürzungen-- Editionen, Kommentare und Übersetzungen-- Weitere Literatur-- Stellenregister.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Literature, Criticism and interpretation, In literature, Latin Satire, Social history in literature, Latin Verse satire bei der Einordnung.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3487157411 und 9783487157412 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2019 bei Georg Olms Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Hildesheim zugeordnet.

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