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Was sie taten, was sie wurden - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

12/06/2026

Lesedauer: 15 min

Was sie taten, was sie wurden von Ernst Klee im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Was sie taten, was sie wurden - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Was sie taten, was sie wurden - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Wer nach einem Buch von Ernst Klee aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Was sie taten, was sie wurden eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord fungiert als präzisierende Ergänzung zu Was sie taten, was sie wurden und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Was sie taten, was sie wurden den Fokus legt: Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute, die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligt weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien, höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslos Justizakten – z. T. auch Schriftverkehr der Täter – als Grundlage dienen. So wird zum ersten Mal an einem großen – auf die Massenvernichtung »lebensunwerten Lebens« begrenzten – Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche Leben beeinflussen konnten. (Quelle: [S. Fischer Verlag](https://www.fischerverlage.de/buch/ernst-klee-was-sie-taten-was-sie-wurden-9783596243648)) Als Veröffentlichungsdatum ist 1986 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Fischer-Taschenbuch-Verlag in Frankfurt am Main, Germany.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Mit Fischer-Taschenbuch-Verlag in Frankfurt am Main, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Für alle, die Bücher von Ernst Klee recherchieren oder vergleichen, ist Was sie taten, was sie wurden eine relevante Ausgabe. Auch das Veröffentlichungsdatum 1986 macht Was sie taten, was sie wurden für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Was sie taten, was sie wurden spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.

Was behandelt Was sie taten, was sie wurden?

Die Beschreibung zeigt, dass Was sie taten, was sie wurden klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute, die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligt weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien, höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslos Justizakten – z. T. auch Schriftverkehr der Täter – als Grundlage dienen. So wird zum ersten Mal an einem großen – auf die Massenvernichtung »lebensunwerten Lebens« begrenzten – Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche Leben beeinflussen konnten. (Quelle: [S. Fischer Verlag](https://www.fischerverlage.de/buch/ernst-klee-was-sie-taten-was-sie-wurden-9783596243648)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Geleitwort von Willi Dreßen, Staatsanwalt | Vorwort | Von der Justiz gesucht — in Stuttgart untergetaucht: Der Fall Werner Blankenburg. Ein Schlaglicht | Der Aufstieg des »Irrentöters« – Das Verfahren gegen Prof. Werner Heyde u.a. | »Ich bin nicht der einfache Nervenarzt, für den ich mich ausgebe«. Die Karriere des »Dr. Sawade« | Besorgt um Sitte und Moral in der Gaskammer – Der Lebensweg des Juristen Dr. Gerhard Bohne | Der Heimleiter des Erzbischofs – Die NS- und Nachkriegskarriere des Friedrich Tillmann | Mit Hilfe von Caritas Internationalis nach Argentinien – Zur Biographie des Diplom-Landwirts Dr. Hans Hefelmann | »Wirklichen Verbrechern geschieht praktisch nichts« – Das Ende eines aufwendigen Ermittlungsverfahrens | Bohnes »Erholungsreise« nach Argentinien | Heydes Flucht in den Selbstmord | Hefelmann – unter dem Schutz ärztlicher Gutachten | »Die meisten von uns sind ja wieder etwas geworden…« – Die Verantwortlichen und ihre Helfer auf der Verwaltungsebene | Der Geschäftsführer der Euthanasie-Zentrale als Justitiar der Deutschen Werft oder: Hamburg—eine Oase für Nazi-Tater | »Nicht einen Tag in Strafhaft gesessen« – Das Vorberg/Allers-Verfahren | Flucht nach Spanien: Reinhold Vorberg – der Organisator der Vergasungstransporte | Adolf Gustav Kaufmann — hauptberuflich Nationalsozialist | Dr. Bohne und seine Freunde in Buenos Aires | Das Urteil | Normaler Übergang ins Berufsleben: Der Lebensweg der »leitenden Angestellten« der Massenmordzentrale nach 1945 | Vergangenheit und Nachkriegs-Gegenwart im Gesundheitswesen: Der schonende Umgang mit den höchsten Medizinalbeamten | »Mir oblag lediglich die Durchführung der Tötung« – Die Ärzte in den Vergasungsanstalten | Im Blickfeld der frühen Strafverfolgung: Dr. Gorgaß und Dr Eberl | Zeit zur Flucht und Schwindelzustände – Wie KZ-Arzt Horst Schumann zweimal der Justiz entkam | Pharmavertreter unter falschem und richtigem Namen – Der Vergasungsarzt und Flötenspieler Dr. Georg Renno | Freigesprochen und verhandlungsunfähig geworden – Wie Ärzte der Vergasungsanstalten – zum Teil bis 1985 – praktizieren konnten | »Die Tötung dauerte etwa drei bis vier Tage…«: Kindermord ~ für Ärzte keine sittliche Verfehlung | Lebenswege der an der Kinder-Euthanasie Beteiligten | Die liebenswürdigen Mordhelfer – Prof. Dr. Dr. Gerhard Kloos als Zeuge der Unschuld | »Überempfindlichkeit gegen den Fragenkomplex Euthanasie« – der Jugendpsychiater Prof. Dr. Hans Heinze | Gottes Willen nachvollziehen – Der Ordinarius für Kinderheilkunde Prof. Dr. Werner Catel | »Sehr anständig herausgekommen. Er bekam sein Ordinariat wieder…« – Ein Kapitel über Täter, Mitläufer, Mißbrauchte, Ahnungslose und innere Widerstandskämpfer | An der Vergangenheit vorbeigemogelt – Psychiatrie und Eugenik nach 1945 | »Schweigen wird bei uns sehr groß geschrieben«: Die Professoren Hans Bürger-Prinz und Heinrich Pette zur Bewältigung der NS-Zeit | Glänzende Karrieren zweier kirchlicher Wegbereiter: Die Professoren Hermann Muckermann und Hans Harmsen | Der gute Mensch von Sobibor — nach 1945 im Krankenhausausschuß: Lebenswege des nichtärztlichen Personals, einschließlich der in den Vernichtungslagern eingesetzten T4-Mitarbeiter | Vom Euthanasie-Gutachter zum Mitbegründer der Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind: Nachkriegskarrieren beteiligter Ärzte und Ordinarien | Kriminelle Ärztevereinigung oder ahnungslos mißbraucht? Der Aufstieg der an der Euthanasie-Forschung beteiligten Professoren | Der Tod in der Gaskammer – Juristisch gesehen: eine der humansten Tötungsarten – Strafverfolgungim Schon-Waschgang | Mit Blick auf die Siegermächte: Zögerliche Ermittlungen, angemessene Strafen – bis 1947 | Die Täter als Retter: Urteile von strengster Milde | »Undankbare Irrenpflege« – das Schwestern-Urteil | Ihre Aufgabe erfüllt – Die Leiter der Zwischen-Anstalten blieben ohne Strafe | Verständnis für die Täter — Die Urteile im Grafeneck- und Kaufbeuren-Verfahren | Idstein – eine Stadt kämpft für ihre Täter | Keiner hat seine Strafe voll verbüßt | Die Beleidigung der Opfer durch die Justiz | Euthanasie-Morde zur Tarnung der Euthanasie-Gegnerschaft? Ein Urteil im Fall des Dr. Leu | An die Lehre von der erlaubten Tötung von Mißgeburten erinnert: Ein Urteil zur Ermordung behinderter Kinder | Die Unterscheidung zwischen geisteskranken und nicht-geisteskranken Opfern: Ein Euthanasiehelfer als Justizbeamter | Resümee | Die Massenmorde im Osten blieben ungesühnt: Die Beteiligten (?) arbeiteten nach 1945 als Ärzte oder in Regierungsämtern | Eine Staatsanwaltschaft kapituliert vor den Zeugen | Massenmord ohne Täter – das Beispiel Wartheland | »Übler Nazi oder Ehrenmann?«: Der »Gesundheitsminister« des Generalgouvernements will Widerstand geleistet haben | »Die Stille Hilfe«: Wie sich höchste Kirchenvertreter mit Kaltenbrunners Persönlichem Referenten (und anderen Ex-Nazis) um NS-Verbrecher mühten | Organisierte Fluchthilfe oder Verharmlosungskartell? Zur Geschichte der Stillen Hilfe | Den Nazi-Helfern standen die Gefängnistore offen: Die Stille Hilfe und ibre Querverbindungen | Spenden für die Kranken an NS-Täter abgezweigt: Die Unterstützung der Stillen Hilfe durch Friedrich v. Bodelschwingh (Bethel) | Die höchsten Juristen des NS-Staates: Karrieren bis zum Bundesgerichtshof waren möglich | Repräsentanten des NS-Unrechtssystems nach 1945 | Die Krankentötungen dienstlich zur Kenntnis genommen: Nicht ein einziger Jurist wurde bestraft | Wie der GStA von Kattowitz und Freislers Nachfolger als Vorsitzender des Volksgerichtshofs mit Wissen des Verfassungsschutzes nach 1945 unter falschem Namen lebte | Anbang | Anmerkungen | Abkürzungen | SS-Ränge | Personenregister Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Was sie taten, was sie wurden thematisch schneller einzuordnen: History, Murder, Biography, Crimes against humanity, World War, 1939-1945, Euthanasia, Atrocities, Political Systems, War criminals, Human experimentation in medicine, Crimes against humanity, German, German Crimes against humanity Mit einem Umfang von 355 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL1688281W sowie die Editionszuordnungen OL2424744M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main, Germany und 1986 präzise ergänzt. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3596243645 als auch die ISBN-13 9783596243648 hinterlegt.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Ausgabeform: pocket
  2. Sprache: Deutsch
  3. Erscheinungsdatum: 1986
  4. Buchtitel: Was sie taten, was sie wurden
  5. Maße der Ausgabe: 19 x x cm
  6. Verlag: Fischer-Taschenbuch-Verlag
  7. Open-Library-Editions-IDs: OL2424744M
  8. Ort der Veröffentlichung: Frankfurt am Main, Germany
  9. Untertitel: Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783596243648
  11. Kurzbeschreibung: Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute, die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligt weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien, höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslos Justizakten – z. T. auch Schriftverkehr der Täter – als Grundlage dienen. So wird zum ersten Mal an einem großen – auf die Massenvernichtung »lebensunwerten Lebens« begrenzten – Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche Leben beeinflussen konnten. (Quelle: [S. Fischer Verlag](https://www.fischerverlage.de/buch/ernst-klee-was-sie-taten-was-sie-wurden-9783596243648))
  12. Inhaltsübersicht: Geleitwort von Willi Dreßen, Staatsanwalt | Vorwort | Von der Justiz gesucht — in Stuttgart untergetaucht: Der Fall Werner Blankenburg. Ein Schlaglicht | Der Aufstieg des »Irrentöters« – Das Verfahren gegen Prof. Werner Heyde u.a. | »Ich bin nicht der einfache Nervenarzt, für den ich mich ausgebe«. Die Karriere des »Dr. Sawade« | Besorgt um Sitte und Moral in der Gaskammer – Der Lebensweg des Juristen Dr. Gerhard Bohne | Der Heimleiter des Erzbischofs – Die NS- und Nachkriegskarriere des Friedrich Tillmann | Mit Hilfe von Caritas Internationalis nach Argentinien – Zur Biographie des Diplom-Landwirts Dr. Hans Hefelmann | »Wirklichen Verbrechern geschieht praktisch nichts« – Das Ende eines aufwendigen Ermittlungsverfahrens | Bohnes »Erholungsreise« nach Argentinien | Heydes Flucht in den Selbstmord | Hefelmann – unter dem Schutz ärztlicher Gutachten | »Die meisten von uns sind ja wieder etwas geworden…« – Die Verantwortlichen und ihre Helfer auf der Verwaltungsebene | Der Geschäftsführer der Euthanasie-Zentrale als Justitiar der Deutschen Werft oder: Hamburg—eine Oase für Nazi-Tater | »Nicht einen Tag in Strafhaft gesessen« – Das Vorberg/Allers-Verfahren | Flucht nach Spanien: Reinhold Vorberg – der Organisator der Vergasungstransporte | Adolf Gustav Kaufmann — hauptberuflich Nationalsozialist | Dr. Bohne und seine Freunde in Buenos Aires | Das Urteil | Normaler Übergang ins Berufsleben: Der Lebensweg der »leitenden Angestellten« der Massenmordzentrale nach 1945 | Vergangenheit und Nachkriegs-Gegenwart im Gesundheitswesen: Der schonende Umgang mit den höchsten Medizinalbeamten | »Mir oblag lediglich die Durchführung der Tötung« – Die Ärzte in den Vergasungsanstalten | Im Blickfeld der frühen Strafverfolgung: Dr. Gorgaß und Dr Eberl | Zeit zur Flucht und Schwindelzustände – Wie KZ-Arzt Horst Schumann zweimal der Justiz entkam | Pharmavertreter unter falschem und richtigem Namen – Der Vergasungsarzt und Flötenspieler Dr. Georg Renno | Freigesprochen und verhandlungsunfähig geworden – Wie Ärzte der Vergasungsanstalten – zum Teil bis 1985 – praktizieren konnten | »Die Tötung dauerte etwa drei bis vier Tage…«: Kindermord ~ für Ärzte keine sittliche Verfehlung | Lebenswege der an der Kinder-Euthanasie Beteiligten | Die liebenswürdigen Mordhelfer – Prof. Dr. Dr. Gerhard Kloos als Zeuge der Unschuld | »Überempfindlichkeit gegen den Fragenkomplex Euthanasie« – der Jugendpsychiater Prof. Dr. Hans Heinze | Gottes Willen nachvollziehen – Der Ordinarius für Kinderheilkunde Prof. Dr. Werner Catel | »Sehr anständig herausgekommen. Er bekam sein Ordinariat wieder…« – Ein Kapitel über Täter, Mitläufer, Mißbrauchte, Ahnungslose und innere Widerstandskämpfer | An der Vergangenheit vorbeigemogelt – Psychiatrie und Eugenik nach 1945 | »Schweigen wird bei uns sehr groß geschrieben«: Die Professoren Hans Bürger-Prinz und Heinrich Pette zur Bewältigung der NS-Zeit | Glänzende Karrieren zweier kirchlicher Wegbereiter: Die Professoren Hermann Muckermann und Hans Harmsen | Der gute Mensch von Sobibor — nach 1945 im Krankenhausausschuß: Lebenswege des nichtärztlichen Personals, einschließlich der in den Vernichtungslagern eingesetzten T4-Mitarbeiter | Vom Euthanasie-Gutachter zum Mitbegründer der Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind: Nachkriegskarrieren beteiligter Ärzte und Ordinarien | Kriminelle Ärztevereinigung oder ahnungslos mißbraucht? Der Aufstieg der an der Euthanasie-Forschung beteiligten Professoren | Der Tod in der Gaskammer – Juristisch gesehen: eine der humansten Tötungsarten – Strafverfolgungim Schon-Waschgang | Mit Blick auf die Siegermächte: Zögerliche Ermittlungen, angemessene Strafen – bis 1947 | Die Täter als Retter: Urteile von strengster Milde | »Undankbare Irrenpflege« – das Schwestern-Urteil | Ihre Aufgabe erfüllt – Die Leiter der Zwischen-Anstalten blieben ohne Strafe | Verständnis für die Täter — Die Urteile im Grafeneck- und Kaufbeuren-Verfahren | Idstein – eine Stadt kämpft für ihre Täter | Keiner hat seine Strafe voll verbüßt | Die Beleidigung der Opfer durch die Justiz | Euthanasie-Morde zur Tarnung der Euthanasie-Gegnerschaft? Ein Urteil im Fall des Dr. Leu | An die Lehre von der erlaubten Tötung von Mißgeburten erinnert: Ein Urteil zur Ermordung behinderter Kinder | Die Unterscheidung zwischen geisteskranken und nicht-geisteskranken Opfern: Ein Euthanasiehelfer als Justizbeamter | Resümee | Die Massenmorde im Osten blieben ungesühnt: Die Beteiligten (?) arbeiteten nach 1945 als Ärzte oder in Regierungsämtern | Eine Staatsanwaltschaft kapituliert vor den Zeugen | Massenmord ohne Täter – das Beispiel Wartheland | »Übler Nazi oder Ehrenmann?«: Der »Gesundheitsminister« des Generalgouvernements will Widerstand geleistet haben | »Die Stille Hilfe«: Wie sich höchste Kirchenvertreter mit Kaltenbrunners Persönlichem Referenten (und anderen Ex-Nazis) um NS-Verbrecher mühten | Organisierte Fluchthilfe oder Verharmlosungskartell? Zur Geschichte der Stillen Hilfe | Den Nazi-Helfern standen die Gefängnistore offen: Die Stille Hilfe und ibre Querverbindungen | Spenden für die Kranken an NS-Täter abgezweigt: Die Unterstützung der Stillen Hilfe durch Friedrich v. Bodelschwingh (Bethel) | Die höchsten Juristen des NS-Staates: Karrieren bis zum Bundesgerichtshof waren möglich | Repräsentanten des NS-Unrechtssystems nach 1945 | Die Krankentötungen dienstlich zur Kenntnis genommen: Nicht ein einziger Jurist wurde bestraft | Wie der GStA von Kattowitz und Freislers Nachfolger als Vorsitzender des Volksgerichtshofs mit Wissen des Verfassungsschutzes nach 1945 unter falschem Namen lebte | Anbang | Anmerkungen | Abkürzungen | SS-Ränge | Personenregister
  13. Primäre Kategorie: Sachbuch
  14. Umfang: 355 Seiten
  15. Schlagwörter: History, Murder, Biography, Crimes against humanity, World War, 1939-1945, Euthanasia, Atrocities, Political Systems, War criminals, Human experimentation in medicine, Crimes against humanity, German, German Crimes against humanity
  16. Autor beziehungsweise Autoren: Ernst Klee
  17. Externe Work-Referenz: OL1688281W
  18. ISBN-10: 3596243645

Warum sich Was sie taten, was sie wurden gut einordnen lässt

Was sie taten, was sie wurden profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Ernst Klee, Sachbuch und den Tags History, Murder, Biography, Crimes against humanity, World War, 1939-1945, Euthanasia, Atrocities, Political Systems, War criminals, Human experimentation in medicine, Crimes against humanity, German, German Crimes against humanity, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3596243645, 9783596243648 und OL1688281W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu Was sie taten, was sie wurden

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3596243645 und 9783596243648 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Murder, Biography, Crimes against humanity, World War, 1939-1945, Euthanasia, Atrocities, Political Systems, War criminals, Human experimentation in medicine, Crimes against humanity, German, German Crimes against humanity, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 1986 bei Fischer-Taschenbuch-Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Frankfurt am Main, Germany zugeordnet.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute, die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligt weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien, höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslos Justizakten – z. T. auch Schriftverkehr der Täter – als Grundlage dienen. So wird zum ersten Mal an einem großen – auf die Massenvernichtung »lebensunwerten Lebens« begrenzten – Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche Leben beeinflussen konnten. (Quelle: [S. Fischer Verlag](https://www.fischerverlage.de/buch/ernst-klee-was-sie-taten-was-sie-wurden-9783596243648))

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